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Das zweite Tauerntreffen
28. 01. - 30. 01. 2005
 


Hier nur ein schlanker Bericht der Highlights.
Heuer sind wir viel gefahren und haben wenig fotografiert ;-)

Für Landschaftsfotos und so, siehe auch den
TT 2004 Bericht

[Nachbestellung von Aufklebern, Aufnähern etc (für Teilnehmer)]

Wir hatten wieder Wetterglück heuer. Erst eine gute Woche vor dem Treffen sorgten heftige Schneefälle endlich auch in diesem Teil Österreichs für winterliche Verhältnisse. Die Kaiserau war vorübergehend gesperrt.

Dazu ein E-Mail von Uwe, zur Zeit der Schneefälle:

Hab heute das Hiaslegg genommen, aber von der Tragößer Seite. Ging ohne Ketten ziemlich gut. Viele Schifahrer und Rodler halt. Aber dann hat es zu schneien angefangen. Ab Hütte 30 cm - in Worten DREISSIG ZENTIMETER - Neuschnee. Nur zwei Autospuren. Meine Zylinder waren beide unter einer kompletten Schneedecke und alle Räder waren Scheibenräder. Bergab ging es ohne Ketten und Schi, aber unten bei der Brücke auf der langen Steigung Richtung Trofaiach war es vorbei. Also Kette rauf und Schi montiert. Denkste: 3 mal Anlaufnehmen und nix geht. Das Boot ist immer auf dem Schnee aufgeschwommen.
Verdammt. Ganz allein im Telefonfunkloch ! ;-)
Da: ein 2er Golf (beschneekettet) mit 3 Leuten drinnen und hinten angehängt 3 Rodeln auf denen vermutlich die drei sitzen sollten, die hinten anschieben ;-)
Hurra! Hab mir gleich einen der Schieber ausgeborgt und ihn hinten auf den Gepäcksträger gepackt. Plötzlich Grip Ende nie, der Immler und die Ketten reißen die Schneedecke auf und ab gehts. Mein Gepäckstück hatte auch seinen Spaß. Ab der Kuppe bin ich dann mit Kette und Schi allein das Tal hinausgefahren.

Wenn es nicht wärmer wird dann haben wir heuer Topbedingungen !!!

Freitag



Albert zeigt, wie's geht: schlankes Gepäck, Visierheizung ...

Die Sohlenheizaggregate werden hier nicht extra besprochen

 


Die Anreise von der Südseite ist leider fast schneefrei, minus sieben Grad.
An der Tankstelle stoppt ein Bus der Gendarmerie, der Fahrer ist Rayonsinspektor und Besitzer einer ungarischen Csepel 125 ohne Papiere, die er nicht zulassen kann.
Wir versprechen, uns umzuhören, ob jemand Unterlagen zu diesem Mopped hat. Wir, das sind Uwe (Knepta) und Andreas (MZ), in Begleitung von Flint aus Vorarlberg (Transalp, bevelorext) der mit dem Autoreisezug aus Feldkirch nach Graz gekommen ist. Trotz schwerer Beladung mit Brennholz und Campingzeug ist die Auffahrt eine Hetz.

Auf der Passhöhe treffen wir Albert mit dem Enfield-Gespann (sein Anreise-Bild seht ihr oben: die niederösterreichische Tundra ...), und gemeinsam geht es hüttenwärts. Ich muss Ketten auflegen (habe auch einen alten Hinterreifen), während Uwe mit dem neuen Immler plus Seitenwagenschi "ohne" hinaufkommt - detto Albert mit den scharfen Crossbatscherln.

Mittagszeit: Der Parkplatz ist noch jungfräulich. Schnell die Zelte hingestellt, heuer ist ein bordstromgespeister Akkuschrauber mit, und ein paar lange Spaxschrauben. Das funktioniert gut in gefrorenem Schotter, am besten ohne Vorbohren. Dann noch eine Runde fahren, bei der Mautstelle das vorhin deponierte Gepäck (und Brennholz) mit hochnehmen.

Überall Schneefahrbahn - Juhuu!

Driften macht Spaß!

 


und: selbst eingenähte Wärmeisolierung!



Ich hab den Kaffee doch gerade eben noch gesehen ... ? (zisch)


 

Immer mehr Leutchen tuckern herauf. Jene ohne Ketten dürfen den Schwung nicht verlieren - sonst gibt es großes Geschimpfe.

Links:
Der Versuch, einen kleinen Weg zu befahren, endet jäh. Eisenschwein sitzt bäuchlings auf.

Dann die mit Freude erwartete Abfahrt mit dem Schifahrrad: in stockfinstrer Nacht mit 30-40 km/h Spitze und ohne Bremsen ist spannend. Deswegen geben drei Gespanne Beleuchtung und Geleit.

Die brave Emme als einziges Kettenfahrzeug zieht den tapferen Reiter wieder die 5000 Meter hinauf. Am Schnürl, jöringmäßig.


Die Maut: spätestens hier sind die Ketten aufzulegen. Das Sträßlein scheint himmelwärts zu führen. Wer hier anfahren kann hat gute Chancen raufzukommen ...
 



Andreas raucht ein letztes Zigaretterl vor der Abfahrt mit dem Schifahrrad.


Heuer haben wir nicht nur Benzinkocher mit, sondern tatsächlich zwei holzbefeuerte Öfen, um uns zwischendurch mal aufwärmen zu können - und den einen oder anderen Glühmost.

Rechts Uwe, der Ofenmeister, der selbigen aus einer alten Waschmaschine extrahiert hat. Dahinter, leuchtend, unser Koarl in Funktionswäsche.
In ebendieser Wäsche, plus einem luftigen Sommerschlafsack, wird er später die Nacht überleben wollen. Hätten wirs gewusst, wir hätten noch mit einer Decke oder so ausgeholfen ...

Was man noch so sieht:
unter der Heiztrommel bereitet sich die Kochstelle vor, wo später im Gußeisentopf unser Eintopf schmoren wird - mit Unter- und Oberhitze sozusagen.
Und Uwes Lieblingshose so nah wie sonst nie: Was aussieht wie ordinäres Ölzeug, ist tatsächlich eine fellgefütterte Lederhose aus der Hochspannungs-Technik - ein edles und ausgesprochen rares Stück.

Uwe ist auch der Bringer des edlen Treffengetränkes: Glühmost!
20 Liter feinste Essigbasis aus vergorenen Äpfeln laufen unter Hitze, mit Zucker und Zimt, zur Hochform auf.
Echt!
Das genaue Rezept dürfen wir nicht bekanntgeben, sonst brauen sich alle das Gesöff selbst, und keiner kommt mehr zum Treffen ... Nur so viel sei verraten: es ist KEIN Knoblauch drin.

 


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