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Erfahrungen mit der SR 500 Bj. 1978

Seit 1998 fahre ich mit meiner gebraucht gekauften SR500 (34 PS)
. Man gönnt sich ja sonst nichts ;-)



Meistens als Gespann mit dem 700er Velorex, aber auch solo (wahlweise eingetragen).

Links zum Thema SR/XT:
   

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Hier ist das kleine Tagebuch der Verbesserungen:

Erledigt:

  • Einbau der Wunderlichen Doppelschmierung
  • Blinkerrelais hängt, durch elektronisches Autorelais ersetzt
  • Luftfilter umgebaut (K&N-Einsatz in Originalkasten, mit ABE)
  • Federung durch Einbau eines Torsionsbügels aus einem Superelastik-Seitenwagen verbessert
  • Neue Hagon-Federbeine hinten
  • Überrollbügel
  • Hosenträgergurt
  • Geteilte absperrbare Rückenlehne im Velorex
  • Halterung für Tankrucksack (Edelstahl)
  • Regenverdeck verbessert
  • Batterie vom Motorradfach alternativ an den Seitenwagenrahmen verlegt, und dort Bleigelakku einer USV in Verwendung (7 Ah)
  • Öllecks am Zylinderkopf beseitigt (Deckel neu eingedichtet, Kupferscheiben)
  • Federung vorne: Einbau von progressiven Würth-Teleskopfedern
  • Gabelservice (Simmerringe, Öl)
  • Bremsenservice vorne (Stahlflex-Leitung, neue Beläge, Check)
  • Lichtmaschinenüberholung bei Teichmann in München
  • Neuer Kettensatz, von 16/42 auf 15/44 verkürzt Ergibt 90 km/h bei 4000 U/Min.
  • Elektronische Sicherung
  • Steckdose (12V DIN) zum Akkus laden, für Musik, GPS etcetera
  • Vergaser eingestellt (310er HD)
  • Vergasergummi getauscht
  • GPS-Befestigung



Hier ist das kleine Tagebuch des 4000-Touren-Problems:

Ich hatte das Gespann günstig bekommen weil nach einem Neuaufbau (Kistenware) Drehzahlen ab 4000 U/min in wüstem Gestottere endeten. Due Fehlersuche war herausfordernd und dauerte - mit mehreren Unterbrechungen - Jahre ...

  • Steuerzeiten überprüft und etwas korrigiert (Steuerkette auf Zahnrad verhoben, Spanner gecheckt)
  • Luftfilter umgebaut (K&N-Einsatz in Originalkasten)
  • 3 Vergaser mit insgesamt 5 Düsen probiert (XT mit 220er und 2 verschiedene SR-Rundschieber-Mikunis mit 290-300-310-330): Immer Spuckereien bei Drehzahlen >4000
  • Schwimmerstand gecheckt und auf 22mm eingestellt
  • Benzinpegel beim Fahren überprüft (Plastikschlauch an Ablassschraube)
  • Vergaser schraubenfein zerlegt, mit Preßluft sauberst geblasen, alle Membranen gecheckt
  • Ansaugtrakt-Dichtheitsprüfung mit Bremsenreiniger gemacht: dicht!
  • Kerze mehrfach gewechselt
  • Kerzenstecker mehrfach gewechselt
  • Alle Steckverbindungen gereinigt und mit Kontakt60 behandelt
  • Kabel zwischen LiMa und CDI und Zündspule augenscheinlich geprüft und vom Rahmen weggehängt
  • Motorentlüftung vom Luftfiltergehäuse getrennt und separat ins Freie geführt
  • Ohne Tankdeckel gefahren (Tankbelüftung verdächtigt)
  • Zündung geblitzt
  • Von Kurtls SR CDI und Zündspule (samt Kabel, Stecker, Kerze) probeweise eingebaut, ebenso Tank ohne Benzinfilter
  • Von Jörg den Enfield-Endtopf ausprobiert
  • Benzinfilter getauscht
  • Killschalter und Zündschloss stillgelegt
  • Kompression gecheckt: OK
  • Überholung der großen Zündungswicklung auf der Lichtmaschine. Die schlug am Teichmannschen Induktionsprüfstand bei etwa 70 Volt durch, wobei sie normalerweise 280 Volt hält. Geprüft wird mit 500 Volt (hähä). Teichmann wunderte sich, dass die SR überhaupt noch lief ... Das wars aber auch nicht, und so fuhren wir mit dem Auto auf Urlaub ...
  • Draufgekommen dass Mitte der 1980er etwa der Motor getuned wurde. Weiß aber nicht was genau gemacht wurde. Kann sein Spezialkolben mit höherer Verdichtung, mehr Hubraum, oder eine scharfe Nockenwelle. Das erklärt warum die Kiste mit originalnaher Abstimmung nicht läuft
  • Tuningvergaser Keihin CR Special 33mm mit offenem Trichter draufgebaut, probeweise: sie läuft ordentlich! Das ist also der Weg: Vergaserbasteln. Ein kleiner Bericht von der ausführlichen Probefahrt.
  • Mit dem Keihin Verbräuche von 10 Litern und mehr geschafft. Auch nicht gut. Außerdem Ölverbrauch. Also Motor auf, nachgeschaut. Weiter gehts auf der nächsten Seite.

Übrigens war auch kurzzeitig die sogenannte "Hauni-Seuche" im Verdacht. So benannt nach einem unwegdenkbaren Mitglied vom SR500.de-Forum. Der Mann hat mehrere SRs, und hatte beim Aufbau eines Moppeds eine falsche Paarung erwischt: es gibt nämlich verschiedene LiMa-Typen, die jeweils den passenden Rotor erfordern.
Mehr dazu steht im Bucheli-Projekt: die SR-FAQ


   


Steuerzeiten

1. Zustand alt, wenn Nockenwellenrad-Körnerpunkt exakt mit Gehäusekante fluchtet (Steuerkettenspanner aktiv). Die drei Körnerpunkte am Gehäuse entsprechen der Markierung unter der Dichtung. Die Steuerkette ist gelängt aber noch OK (48.000 km). Durch die Dehnung eilt die Nockenwelle aber etwas nach.



2. Zustand neu, um einen Zahn verhängt. Schon besser, der Motor ist deutlich lebendiger.

3. So schaut die Markierung am NW-Zahnrad jetzt aus, wenn ich den Schwung exakt auf Totpunkt stelle. Früher war der Körnerpunkt nicht sichtbar, sondern deutlich unterhalb der Gehäusekante.

Der Motor zieht jetzt subjektiv besser, aber oben raus wo der Effekt am stärksten sein sollte, tut sich nix. Abriegeln bei 4000 U/Min. Wahrscheinlich doch die Elektrik ?


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1. Bei Leerlauf: F (=Fire) steht genau auf Markierung. Löblich.
 

Zündung blitzen

Lichtmaschinendeckel runter.
(5 Schrauben). Stroboskoplampe angeschlossen und los gehts.

Ein Kollege hält das Gas auf dem richtigen Niveau, und ich blitze und mach ein Foto mit der Digicam.

So eine Stroboskoplampe gibts um wenig Euronen beim Gericke.

.


 

 
2. Bei 2500: es frühverstellt !
Freude kommt auf.
   

3. Bei 3000 Touren: es wird immer früher


4. Bei 4000 Touren: auch über 3000 kein Einbruch


5. Bei 5000: Immer noch früher wirds
 


Fazit: Die Zündverstellung funktioniert scheints tadellos :-). Höher wollte ich nicht drehen, weil so ohne Fahrtwing am Stand orgeln tut dem Motor nicht gut auf Dauer. Er stank schon etwas ...

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Hauni-Seuche: Links seht ihr die SR-LIMA. Jetzt schauen wo die große Spule auf der LiMa sich befindet.

Je nach Lage passen dazu spezielle Teilenummern des Rotors (seitlich eingeschlagen) ...045 oder ...077. NICHT VERTAUSCHEN! Sonst -> Hauni-Seuche! siehe hier!

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Blinkrelais
Wer schon einmal probiert hat, ein normales Blinkrelais aus dem Kfz-Zubehör anzuschließen, ist wahrscheinlich gescheitert. Der Stecker passt zwar, aber es blinkt nicht. Yamaha verwendet andere Belegungen.

Die Lösung: Stecker abzwicken und entweder mit anderer Belegung neu auflöten, oder auf Flachstecker umrüsten. Die deutschen Relais sind normalerweise mit folgenden Zahlen gekennzeichnet:

49 = Plus von Batterie (Kabel vorhanden)
49a = Plus zum Blinkerschalter (Kabel vorhanden)
31 = neues Kabel zur Motorradmasse legen (bei Yamaha normalerweise schwarz)

Dann geht es mit jedem Autorelais. Dieser Tip funktionierte bei meiner SR500 gut, und auch schon bei der Tenere.

Noch eine Anleitung - mit Bildern! - gibts im Bucheli-Projekt!

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Elektronische Sicherung
Von den 550er/600er Modellen gibt es einen Sicherungsautomaten, der sich einfach statt des Original-Sicherungshalters anstecken lässt. Er hat die Yamaha-Teilenummer 5Y1-82180-00 und lässt sich mittels Druckknopf rückstellen. Ich hatte das Ding über Wunderlich bestellt, und im Original Yamaha-Karton geliefert bekommen.


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