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| Ergänzung
zu 2.7 Der Zusammenbau
des Motors Kupplungsfragen |
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Danke an crisu66 (Klaus) für die Bilder! |
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Zuallererst |
Eine SR-Kupplung (analog XT) ist nicht per se schwergängig. OK, sie geht auch nicht besonders leicht - aber wenn das Kuppeln tatsächlich Mühe macht sollte man der Ursache nachgehen. Die Kupplung ist auch
sehr haltbar, und ohne Absicht kaum zu verbrennen. Wenn sie mal rutscht, hat das meist mit dem falschen Öl zu tun. |
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Kupplung geht schwer zu ziehen |
Zuallererst: einen neuen bzw. anderen Zug probieren! Es gab auch schon NEUE Bowdenzüge die schwergängig waren (Lagerware mit Rostschäden innen?). Am besten sind immer noch Original Yamaha-Ersatzzüge. Leider auch am teuersten ... Manche Züge gehen nur in eingebautem Zustand auf Belastung unmöglich schwer - rausgebaut sind sie ganz brav ... |
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Kupplungszug pflegen |
Wer gut schmiert ...
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Nur einstellen sollte man die Kupplung richtig: rei97: Am Exzenter oberhalb des Ritzels sollte nach Lösen der großen 17er Kontermutter der Knebel so eingestellt werden, dass er am Hebel unten am Motor auf eine kleine Markierungswarze zeigt. Der Hebel hat dann mit ca 90° den besten Hebelarm zum Zug. (... um die Funktionsweise
zu verstehen sollte man ...) mal den Exzenter ganz rausdrehen, dabei geht
der Knebel rauf und runter. Wenn der Exzenter draussen ist kann man den Knebel herausziehen. Er hat oft auf der Anschlagfläche einen deutlichen Krater, der vom Leerlaufkupplungshalten vor der Ampel reingebohrt wurde. Diese Verschleissdelle macht das Einstellen nicht einfacher. Das rutscht dann irgendwann wieder in die Delle und das Spiel stimmt nicht mehr. Ist sie zu tief, kann man zuschweissen und die Fläche wieder eben schleifen.* * Anmerkungen: "normal"
zuschweißen hält eine Zeit lang, so 40.000 km wurden berichtet,
weils halt recht weich ist. Danach schweißt man halt wieder ... Es wurde auch schon von gebrochenen Druckstangen berichtet. |
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In Fällen wo die Kupplung plötzlich immer mehr Weg braucht, hat sich wahrscheinlich die Zentralmutti in der Kupplung gelöst und wird nur noch von der Tellerfeder gehalten, aber nimmer lang. Prüfe, ob das Lösemoment der Zentralmutti des Kupplungskorbes überhaupt vorhanden ist. Wenn locker war es die Verlustscheibe, deren Reste Du dann in der Ölwanne (Tabernakel) findest. Oder das Kupplungsseil ist gerade dabei, zu reissen ... |
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Es scheint so als ob zwischen Kupplungshebel über Druckstange und Druckpilz bis Korb die Ausrückbewegung nicht richtig übertragen wird. Bei Einbau neuer und somit stärkerer "Korkscheiben" liess sich die Kupplung überhaupt nicht mehr trennen obwohl ich den Kupplungsausrückhebel bis ganz nach oben justiert habe. Die neuen Scheiben habe ich wieder entfernt und als Notmassnahme die Druckstange etwas gekürzt (damit die Kugel reinpasst) und eine Lagerkugel entsprechender Stärke zwischen Druckstange und Druckpilz eingebaut (somit insgesamt mehr Weg). Damit lässt sich zwar der Kupplungsausrückhebel korrekt justieren - an der Schwergängigkeit änderte dies aber nichts. Folgende Massnahmen wurden bis jetzt getroffen:
An dem Kupplungsausrückhebel ist an der Stelle an der die Druckstange anliegt eine Vertiefung durch Materialabnutzung ca 1-2mm Durchmesser. Die werde ich mal wegschleifen beizeiten und euch berichten. Meine Zweifel habe ich bei dem Vorschlag von rei97 die Verteifung zuzuschweissen. FPG: ... hast du
evt das gewindestück des einstellers zu weit eingedreht ? falls ja,
schleift es jetzt unter last (kuplung ziehen) am hebel.... der geht dann
arg schwer ... der häufigste grund für vergurkte gewinde an
dieser stelle.... ( Dass man das Gewinde des Einstellers vergurkt wenn
dieser am Ausrückhebel schleift weil er zu weit drin ist)- ... durch
weiter reindrehen ändert sich nichts !! aber viele habe das nicht
geschnallt und ziehen das gewinde auf block....
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NICHT das im Bucheli
vorgeschlage Brett zum Gegenhalten verwenden - dabei sind schon öfter
mal die Alupfeifen abgebrochen!! |
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Zusammenbauprobleme
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Jarek: Letzte nacht
habe ich die Kupplung eingebaut, mit neuen Belägen und neuer Druckstange. rei97: Es gibt
zwei unterschiedlich breite Kugellager unter der Kupplung. Daraus resultieren
unterschiedliche Scheibenbestückungen unter dem Kupplungskorb.
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Die Anzahl der Scheiben hängt am Kugellager unter der Kupplung:
Wenn man die Klaue am Korb winkelversetzt verbaut, kommt der Korb ca 5-6mm raus. Der Verbau ist in Ordnung, wenn die Zahnräder fluchtend kämmen (Bild links) Übrigens: Die Verlustscheibe hat auf den Einstellvorgang keinen Einfluss, Ihr vorhersehbares Verschwinden beseitigt halt die Vorspannkraft der Zentralmutti, nur die Tellerfeder trennt uns noch von einer funktionslosen Kupplung. sven: Wenn's weder
an den Scheiben vorm Lager noch am nicht eingespurten Kickstarterrad liegt,
dann hast du das Ölpumpenantriebsrad falsch rum auf den Ansatz am
Kupplungskorb gesteckt (worauf ich jetzt mal wette, die anderen beiden
Fehler sind zu offensichtlich...) Die korrekte Einbaurichtung dieses Zahnrades
kannst du auch daran erkennen, daß an seiner zum Kickstarterrad
weisenden Seite ganz leichte Spuren von dessen Zähnen zu sehen sind. Jarek:
Noch zur Ergänzung... Irgendwann kam ich auf die Idee die Dicke der
neuen Beläge zu messen. Laut Bucheli sollten es in neuem Zustand
2.8 mm sein. JeanJean- für
die XT (!):
Die Originalbeläge sind 2,8 mm dick, Verschleißgrenze 2,5 mm.
Die Stahlscheiben
sind glaube ich 1,2 mm.
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Schmerzen? |
Der Hetzer schreibt:
Ich habe verstärkte Federn drin. Das ist kein Problem, wenn man
den Kupplungsgriff so einstellt, daß die Kupplung schon bei halbem
Weg kommt. Stellte man sie aber "nach Leerbuch", d.h. mit nur
ca. 5 mm Spiel ein, sodaß sie erst ziemlich spät kommt, hat
man einen größeren Hebelweg, - und der haut auf die Sehnen!
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