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zu 2.2 Mögliche Arbeiten bei eingebautem Motor Wellendichtringe wechseln |
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... und noch ein paar
kleine. |
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Tipps zum Wedi-Einbau/Ausbau:
Unterhalb gibt es
Hinweise auf Besonderheiten der einzelnen Wedis |
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Problemlos von außen rauszuhebeln:
Ursachenforschung: Wenn es da (öfter) Öl rausdrückt ist möglicherweise der Rücklauf behindert, sprich: Es ist entweder ein (etwas enger) Ölkühler im Rücklauf, oder der Rücklaufschlauch (der Dicke, der mittig hinter dem Zylinder nach oben rausgeht) ist geknickt/gequollen/verstopft. Wedi: 28x6x17, Teile Nummer 93102-17357. |
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Wenn man das Motorrad nach rechts neigt (45 Grad reichen) dann kommt hier nicht viel Öl raus. Kann man von außen wechseln. Aber Achtung, vorher durchlesen!
Beim Zusammenbau (in umgekehrter Reihenfolge) darauf achten das die Schaltwelle soweit draußen ist, dass man den Federclip in die Nut reinbekommt. Der Clip bewahrt die Schaltwelle davor, zu weit hineinzurutschen, weil sonst das andere Ende aus dem Schaltmechanismus rutscht. Links ist gezeigt wie die andere Seite ausschaut (damit man alle Gänge schalten kann). Sollte man die Welle mal zu weit reingedrückt haben und sie ist aus der Mimik gesprungen, kann man "blind" versuchen, durch drücken, drehen und ziehen an der Schaltwelle den Zustand links im Bild wieder herzustellen. Sollte das nicht gelingen, muss man den rechten Deckel aufmachen (Kupplungsdeckel) und mit besserer Einsicht klappt es dann:
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An der Getriebe-Abtriebswelle sind 2 Dichtringe.
Beide können
gewechselt werden ohne den Motor zu zerlegen. Einbau in umgekehrter Reihenfolge (der Einbau des O-Rings geht übrigens auch problemlos, wenn man den Simmerring schon eingesetzt hat). Zum O-Ring: Das
original Yamaha-Teil 93210-22298 ist ein O-Ring 1.9-21.7. 20x2 geht ausprobierterweise
auch ... Aber: Das Yamaha-Teil
schaut etwas anders aus als ein Normteil. Zitat aus Ingos
XT-Technikdatenbank: HiHa hat das an seiner XT nachgeholt: Drei M3-Schrauben um den Simmering herum halten ihn mit Unterlegscheiben fest. Übrigens noch
was zum Lager dort: Man kann ein Normlager 6305.N mit Nut und ZWEI Dichtscheiben
nehmen, anschließend die eine rauspulen - das spart teure Yamaha
Ersatzteile. Das Öl soll durch die 11Uhr Bohrung zwischen Lager und
Dichtring in den Zwischenraum eintreten, durch die Aussparungen in der
Ritzeldistanzhülse in die Querbohrung in der Welle, dadurch und u.A.
auf der anderen Seite die Lagerstelle vom Kickstarterzwischenrad schmieren. |
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Austausch ist ohne Motorausbau möglich, aber der LiMaRotor muss runter. Hinweise dazu gibts hier: Werkzeuge. |
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| Harald:
Die vordere Trommelbremse hat einen Simmering welcher den Tachoantrieb
vom Bremseninneren abdichtet. Dieser Simmering verschleißt sehr schnell
und das Fett des Antriebs vermischt sich mit dem Bremsenabrieb zu einem
feinen Pulver welches die Bremswirkung beeinträchtigt. Bei hoher Luftfeuchtigkeit
und längerem Stehen führt dieser Belag ( hygroskopisch) zu einem
Blockieren der Bremse beim ersten Bremsen. Beim Wechseln des Simmerings muß man in die Dichtlippen etwas Heißlagerfett geben sonst verschleißt er sehr schnell wieder. |
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Man sollte übrigens immer beide Wedis wechseln, auch wenn einer noch dicht scheint. Nur einen Simmerring zu wechseln, macht doch keinen Sinn. Weil: Die Teile
gibt es eh nur im Doppelpack
Kurzfassung
der Zerlegung von Sven: Tipp
von MopsFidelius: |
Die Gabel muss dazu
ausgebaut werden - das geht am einfachsten, wenn die Gabel ganz ausgefahren
ist. Also Huddel aufbocken, so dass der Vorderreifen in der Luft ist -
dann ist weniger Druck auf den Gabelfedern und Gewinden. Besser vorher
das Gabelöl ablassen, sonst kanns eine Sauerei geben (Eimer gegenhalten,
kann spritzen). Ablassschrauben befinden sich bei den früheren Modellen
unten seitlich an der Gabel. Falls dort keine vorhanden sind, dann muss
halt das Vorderrad raus. Wechsel bei zusammengebauten Holmen:
Besser und gründlicher gehts mit jeweils zerlegtem Holm: Tipp von Lucas:
Ich hätte vor dem zerlegen der Gabel die Stellung der Gummistopfen oben am Rohr abhebeln. Darunterliegende Schraube lösen: Den großen Innensechskant des Verschluss-Stopfens oben an der Gabel bekommt man oft nur auf, wenn zuvor die obere Gabelbrücken-Klemmung gelockert wurde. Die Kombination Gabelstopfenschraube - Vorspannhülse kommt mit Schwung entgegen, sobald die Schraube ihren Halt im Gewinde nicht mehr hat. Am besten gegen Ende kontrolliert mit der Hand aufschrauben. Nach Demontage der Anbauteile Gabelbrücken lösen und die beiden Standrohre entnehmen. ACHTUNG: Einbaulage merken bzw. Fotos machen! Beim Zusammenbau muss die Konushülse richtig rum auf das innere Dämpferrohr gebaut werden. Sonst tut die Ausfederbremse nicht und spant sich auf den Konus. Ist in manchen Buchelis falschrum dargestellt !! Öl raus, Feder raus und ganz zusammengeschoben in den Schraubstock spannen. Im Innern ist ein 17er Innensechskant (SR, bei der XT 19 mm), den man gegenhalten muss um die Inbusschraube unter dem Tauchrohr lösen zu können. Dazu kann man eine Gewindestange mit aufgekonterten Muttern der passenden Schlüsselweite verwenden, oder eine Mutter auf ein 50cm-Rohr festpunkten. Nachdem man diese Inbusschraube rausgedreht hat, kann das Standrohr rausgezogen werden. Wenn man das Tauchrohr jetzt auf der Fläche für die Faltenbälge mit Schonbacken in den Schraubstock spannt, kann von oben mit einem guten, dicken Schraubendreher der Metallring herausgehebelt werden (ohne die Tauchrohrkante kaputt zu machen). Der sitzt meist stramm drin. Danach den Innensicherungsring ausbauen und den Wedi heraushebeln. Beim Zusammenbau den Staubabstreifer erst von unten in den Metallring stecken und diesen dann gleichmäßig in das Tauchrohr treiben. Zum Aushebeln des alten Simmerings kann man die Gabel oben warm machen, dann lässt er sich besser raushebeln. Falls die Gabel mit Klarlack lackiert ist, Vorsicht mit der Flamme. Darauf achten, dass man den Rand der Gabel nicht durch zu rabiate Hebelei beschädigt. Beim Eintreiben des neuen Simmerings aufpassen. Wenn der verkantet - was er leicht tut - kann man ihn vergessen. Wenn man schon dabei ist, macht man eh einen Ölwechsel mit, und kann die Telegabel auch gleich etwas verbessern. Kleine Macken (Steinschlag/Rost) in den Standrohren? 1000er Schleifpapier und dann Faltenbälge drüber um die feinen Riefen abzudecken, funzt normalerweise recht gut. Aber das ist eine andere Geschichte. Die Dichtringe gibts im Zubehör, 35 x 48 x 10,5 mm 17er Gabelverschlußschrauben
: 20 Nm Man sagt übrigens, die Ringe gewisser großer Zubehörhändler seien nicht so gut gewesen, man solle lieber Originalteile verwenden oder beim Spezialisten kaufen (kedo.de oder grobmotorik.de) |
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