motorang.com HOME SITEMAP BUMERANG MOTORRAD REISEN SCHRAUBEREIEN SONSTIGES [Suche] [Forum] [Shop]

die motorang-seiten - du bist hier:





 

Wer Mitglied ist, im Forum angemeldet und als AIA-Member registriert, der kann in der zugangsgeschützten Kontaktlyste mehr Details finden.

 


Mitgliederlyste der AIA

Stand: jetzt :-)
Wenn was fehlt bitte melden ...

Wer hier noch ein (anderes) Bild oder eine Internetadresse parat hat, oder ein neues Mitglied vorschlagen mag:
bitte per E-Mail an mich - THX

Es gibt:

Alphabetisch nach Rufname geordnet:

  1. Achim R. (Dreckbratze)
  2. Albert W. (bulletwallah)
  3. Alex S. (junakreiter)
  4. Andrea (Tine) aus Landsberg am Lech
  5. Andreas A. (lehrbua)
  6. Andreas G. (Andreas aus dem kahlen Grund, Kahlgryndiger)
  7. Andreas G. (motorang)
  8. Andreas Gr. (Atisgrub)
  9. Andreas Ö.
  10. Andreas W (IKSTEE)
  11. Atze (Andreas T.)
  12. Berni
  13. Bernhard S.
  14. Bernd S.
  15. Christoph G. (Ölfinger)
  16. Dirk (toadfoot)
  17. Dirk H.
  18. Eichy (Michael E.)
  19. Falcone (Martin K.)
  20. Falk
  21. Flint
  22. Georg der Südschwede
  23. Gert B.
  24. Gitti
  25. Gunnar L.
  26. Gustav aus dem Sauerland
  27. Guzzi-Franky
  28. Herbert S.
  29. Hiha (Hans H.)
  30. HorXT
  31. Joachim "Joe der Schleppertreiber" D.
  32. Jürgen "Schraubaer42" D.
  33. Justus "Fleisspelz" B.
  34. Koarrl S.
  35. Klaus "Ragman" R.
  36. Lois L.
  37. Markus "Zündfix" M.
  38. Martin H. (Höppi)
  39. Matthias B.
  40. max (sprich [mägs], lies altF4)
  41. Maybach
  42. Mecki
  43. Michael "Mike" A. M.
  44. Michael B. (Mister B)
  45. Michael K. aus Venedig
  46. Michael K. aus Adelshofen
  47. Michael "Kranickel" K
  48. Michael T.
  49. Nanno (Gregor S.)
  50. Norbert (Nattes) N. aus Gütersloh
  51. Olly (Blechroller)
  52. Paul J.
  53. Peter S. (Lallemang)
  54. Peter V.
  55. Piotr
  56. Richard aus den NL
  57. Riege (Jürgen R.)
  58. Robert K.
  59. Roebi
  60. Roger
  61. Roll
  62. Simon K. (Kohai)
  63. Sepp B.
  64. Stefan P.
  65. Stefan S. (Schmuddeliger Typ)
  66. Steve M . alias Therion
  67. Sus (Alfred K.)
  68. T.
  69. Thöny
  70. Uwe G. (Könich)
  71. Uwe R. (Knepta)
  72. Wolfgang K.
  73. Wolfgang S.





Vollmitglieder

 
www pic
seit 2005
  • Andreas G. aus Graz mit 58er MZ-Gespann, 82er XT 500, 78er SR 500, 87er Tenere. AIA-Gryndungsmitglied, Tauerntreffengründer.
 

www pic pic
seit 2005
  • Uwe R. aus Niklasdorf mit Dnepr "Knepta" als Solo und Gespann, diversen Enten, Puch SGS. AIA-Gryndungsmitglied, Tauerntreffengründer.
 

www pic
seit 2005

  • Alex S. aus Graz mit Ossa, Junak, Fiat Panda .
    AIA-Gryndungsmitglied, Wintertreffenfahrer, Rennfahrer, Leichtgepäckler und Instrumentenbauer.
 

pic pic
seit 2005
  • Albert aus Wien mit Enfield (solo und Gespann, beide auf eigener Achse von Indien heimgebracht). AIA-Gryndungsmitglied, im Tauerntreffen-Organisationsteam.
 

pic pic
seit 2005
  • Andreas W. aus Fernitz mit Jawa-Gespann, diversen XT, Renault Express/Rapid, VW-Bus T2. AIA-Gryndungsmitglied, Wegefinder, Philosoph, Landschaftsgärtner, Spezialist fyr das Feinstoffliche.
    Mit der Solo-XT am Tauerntreffen.

    Hat sich in letzter Zeit stark zurückgezogen, bleibt aber als Gründungsmitglied hier in dieser Rubrik.
 

www pic
pic pic
pic
seit 2005

  • Koarl S. aus Purkersdorf mit Jawa, 400erHonda. AIA-Gryndungsmitglied. Tauerntreffen-Mitstreiter. Ryckgrat des Jawa-Club Wien.
 

pic pic www
seit 2005
  • Herbert S. aus Wien/Neubau im Waldviertel
    mit Puch 125 und S4, Yamaha XT 500, Messerschmitt Kabinenroller, Reliant 3/30, etc etc. AIA-Gryndungsmitglied.
 

pic www
seit 2005
  • Jürgen "Riege" R. aus St. Niklas beim Faaker See in Kärnten/Österreich.
    Mit seiner SR 500 48T BJ 1986. Und einen ehrenwerten Opel (vom Opa) fährt er auch noch. Seit November 2005 Besitzer eines MZ-Gespanns aus den 70er Jahren.
 

pic pic
seit 2005
  • Gregor "Nanno" S. aus Linz/Oberösterreich ist unser Benjamin (Baujahr ca. 1983?) und familiär traumatisiert:
    "Eigentlich hab ich ja niemals eine Wahl gehabt, was das Motorradfahren betrifft: Mein Opa ist gefahren, mein Vater ist heimlich gefahren (solange er verheiratet war, am Tag der Scheidung ist vor Gericht schon mit einer XT vorgefahren) und meine Sommer in Griechenland waren geprägt von Sommer, Sonne, Sand und Mopeds aller Coleur, als dann auch noch das Geburtstagsgeschenk einer Freundin meiner Mutter (selbst eine Motorradfahrerin) zum 15. Geburtstag "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten" war und zu Weihnachten ein Leatherman sowie Ted Simon's "Jupiters Reisen" auf dem Gabentisch lagen, war der Weg vorbestimmt.
    Mein erstes richtiges Motorrad war eine XT500 4 Ventiler, danach folgten noch jede Menge andere Eisen, obwohl mich ein paar "schnelle Jungs" in Linz eigentlich schon mit großen alten Mehrzylindern mit schmalen Reifen und umso verwegeneren Lackkreationen versucht hatten zu verführen, blieb ich erstmal standhaft und hab mir nacheinander zwei Pseudo-Alteisen gekauft und bin doch nie wirklich glücklich mit Ihnen geworden.
    An der Gespannfahrerei ist eigentlich eine Ex-Freundin schuld... wohnte sie doch ausgerechnet in der gleichen Straße, wie so ein doch ein bisserl eigenwilliger Kerl, der Gespanne aus dem Ostblock verkaufte... Ein paar Jahre später wollte ich selbst unbedingt Gespannfahren mit einer selbstaufgebauten MZ die dann noch rechtzeitig vor der Fertigstellung an ein anderes Mitglied ging und ich hab meine große Gespannliebe erworben: Eine Dnepr MT16, die mich 3 Jahre treu begleitete.
    Nach einem bedauerlichen Gespannfehltritt (ich hätte vielleicht vorher mal ausprobieren sollen, ob mir ein Gespann mit Autoreifen wirklich Spaß macht) bin ich nun wieder bei einem MZ-Gespann gelandet, dieses Mal allerdings einer ETZ mit Lastenboot in Türkismetallic. Die XT zum Reisen ist nicht zuletzt der beharrlichen Beratung eines anderen Alteisentreibers zu verdanken... Meine Laverda hingegen war ein reiner Impulskauf, ich hab sie gesehn und sie mich und schon wars zu spät und die Laverda gekauft. Aber das erzählt vermutlich jeder der ein italienisches Motorrad kauft, oder ?"
 

pic pic pic
seit 2006
  • Gert B. aus Vorarlberg
    Bewegt Landrover und Lada, mehrere Motorradgespanne und Anhänger, hat auch eine Entenvergangenheit und Vorliebe fyr Entlegenes. Und fürs Tauerntreffen, seit 2006.
    "ich bin gerne auf allem was räder hat unterwegs und mit unseren kleinen kindern eben auch viel auf vier rädrigem (auch wenns wenigstens etwas stil hat wie der landy oder der lada). ich zelte nicht mehr soviel wie früher weil eben der wohnanhänger (gebe sogar zu, auch schon mit einem alten lt-wohnmobil gefahren zu sein) mit kindern so seine vorteile hat. ich schraube nicht mehr wochenlang an irgendwelchen vehikeln rum weil ich die zeit lieber mit meinen kindern verbringe. sogar die ente ist für uns alle (2 erwachsene, 2 kinder und ein hund) zu klein geworden und wird nur noch selten bewegt. ich fahre aber immer noch ein paarmal im jahr los und genieße dann das leben wie früher - ohne kinder, mit oder ohne zelt und on wie offroad."
 

pic
seit 2006
  •  Michael "Kranickl" K. aus Hallein

    Ich will mich mal vorstellen.
    Also ich bin Bj. 1974 fahre seit 12 Jahren Horex Regina 400 wobei nicht jedes Jahr im Winter, da es ums Rexl doch a bisl schad is und der Winter bei mir bis jetzt no nie sturzfrei umagonga is.
    Hab sie nachdem Kauf restauriert und nach 5 Jahren nomoi.
    Aber bei mir im Keller ruht noch a Junak mit Boot. Allerdings Umbau zum Geländecrossgespann. Und leider ohne Österreichische Papiere. Und des Ding geht a ned so richtig weils nie bewegt wird und halt in sehr polnischen Zustand is.
    Irgendwo liegt auch noch a NSU 250 Osl rum die zerlegt is weil i die Teile einzeln bei Ebay verschachern wollt. Aber bin zu faul zum Fotografieren und ins Netz stellen.
    Ja und i restaurier ausserdem noch a Jawa 350 OHV Vorkrieg, allerdings schon seit Jahren weil imma wos dazwischen kommt. Is schon 3 mal mit mir umzogn. Motor is fertig Rahmen is fertig aber das Blech gehört noch lackiert und Anbauteile fehlen noch einige.
    Tja bin eigentlich ned so richtig der Typ zum restaurieren aber i lass mi dummerweis immer wieder drauf ein. Dabei würd i viel lieber mehr fahren statt Lackschleifen oder so.

    Hoff die Horex is bald wieder fertig da bin i nämlich grad am Motorumbau. Kommt ein 250er Einportkopf rauf wegen flacheren Brennraum (sprich mehr Kompression und besseren Wärmehaushalt weils die heissen Gasse ned im Kopf teilt), und a 32er Amal statt dem 27er Bing. Wollt eigentlich auch noch einen neuen Zylinder mit 460ccm drehen aber is mir zu teuer (Kolben, Laufbüchse) und zu viel Arbeit (jaja bin faul) und ausserdem müsst ich dann wieder den Originall Doppelportkopf nehmen weil dann der 250er schon brutal umgebaut werden müsst.

    Was gibts noch zu sagen, aja, hab ne Freundin, ne Katze, Gekkos und bin Instrumentenbauer. Hab ne eigene winzige Werkstatt die wenig Kohle abwirft und gehe deswegen vormittags Teilzeitjoben. Hab ursprünglich aber Werkzeugmacher gelernt und mit 26 dann umgesattelt. Und jetzt bin ich zwar meist Pleite aber mit der Arbeit wenigstens zufrieden.

    So das wärs erstmal - Grüße aus Hallein
    Michael alias Kranickel

 

pic pic
seit 2006
  •  Andreas Ö. aus Linz
    Andreas und Sandra gehören zumständigen Inventar des Tauerntreffens, und haben sich auch samt Sohnemann beim AIA-Kindertreffen 2006 als wyrdig erwiesen.

    Grias Eich banond!
    Mit 10 bekam ich von meinem Vater den ersten Crosseigenbau mit Puch mv50 Motor, für diverse Steinbrucheinsätze. Diese konnte ich bis zum 15. mit meinem Taschengeld immer wieder zusammenflicken. Dann mit 16 bis 18 Suzuki RV50, Puch MV50 und KTM Bora. Mit 18 eine alte XT 500, Yamaha XS 750, Kawasaki Z 650, Honda CB 500 four, Husqvarna 350, Adler M200, Puch Schwingenroller 150, Suzuki DR 750 Big die nach 3 Jahren zur Supermoto umgebaut worden ist, und noch heute treu ist. Dazwischen auch einige 4 rädrige Restaurationen z. B. Mini 1100 Spezial, Triumph Spittfire, Ford Mustang usw.

    Motorsport:
    Mit 18 begonnen Stock-Car Rennen fahren mit Renault, Ford Taunus und BMW 323i. Diverse geschicklichkeits Ralleys, Skijöring und so zeugs.
    Seit 1999 meine berufung zum Hillclimbing entdeckt. Spezialklasse Eigenbauten mit Yamaha XJ 750, Honda VF 1000 und Ducati 900 ie Motoren, als HILLFIGHTER bekannt. Ab 2006 im Nationalteam und Weltmeisterschaft in Frankreich.

    Gespanne:
    Vor vielen Jahren aus einem Stadel im Innviertel eine M72 gezogen. Ürsprünglich für Wintereinsatz geplant.Ein Jahr später bekomme ich von Hari Schwaighofer das Angebot für Ural Europa zu arbeiten. Später eine Ural 750 aus Irbit importiert (auf Achse in 12 Tagen) und komplett auf 4 Sitzige Familienural umgebaut.
    Seit 2 Jahren verzichte ich nun aufs Auto, und nutze meine Urals das ganze Jahr hindurch. Ich hoffe sie laufen weiterhin so zuverlässig wie bis jetzt.

    Ab 2006 habe ich nun meine eigene Firma, die sich mit ausgefallenem Zubehör für Russenboote, Spikereifen, Spezialöle für Russen und Sonderumbauten beschäftigt.

    Mein 3 Jahre alter Sohn beginnt schon mit ähnlichen blödheiten.
    Ich befürchte das ist in den Genen enthalten

 

pic
seit 2006
  •  Klaus "Ragman" R. aus Villach
    Klaus war mit seiner Ural bei der Herbstausfahrt 2006 dabei und wurde einstimmig aufgenommen. Er hat auch noch eine Honda CB350 (BJ73)

    Ich mache gerne Unternehmungen bei denen man von den lieben Mitbürgern die ganze Palette sozialen Engagements präsentiert bekommt ("Du meintest das jetzt ernst?", "Das ist doch kalt/anstrengend/schmutzig/...", "Ja, aber was ist wenn ...?", "Wie kommst du nur auf so eine Idee?", "Muß das sein?" (O-Ton Mutter, auch heute noch), "Wenn du meinst ..." (O-Ton Frau), "Hey, find ich super!" (zwei von 40 Arbeitskollegen)).
 

www picpic
seit 2006
  • Robert K.
    Robert kam über seine 78er SR 500 zur AIA, und erwies sich bei mehreren Ausfahrereien als wyrdig. Inzwischen hat er fast alle modernen Radln verkauft und treibt zusätzlich ein Jawa-Gespann. Hier sein Ansuchen (ned abschreiben, gell?)
    An das hochlöbliche AiA Zentralkomitee
    den Fragebogen habe ich pflichtgemäß abgearbeitet, an einer Ausfahrt teilgenommen, ein Kind gepflanzt und einen Baum ...
    Zu meiner Person:
    "Viel Gepäck hat er nicht mit, aber vier Pfeifen müssen sein" diesem Zitat von Motorang ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
    Meine Mutter hat mir das Mopedfahren immer strikt verboten. Man sieht, was es genützt hat. Ich bin jetzt einer von denen, vor denen sie mich immer gewarnt hat. Weil ich mir den Schein selber zahlen musste konnte ich mir auch nicht gleich den A-Schein leisten, hab ihn dann später nachgemacht. Schuld daran ist meine Frau...
    Sie hat eine 86er CBR und eine 83er DR250 als Mitgift mitgebracht. Weil sie mehr fährt als putzt und schraubt hab ich ihr dann einmal zu Weihnachten eine "neue" CBR geschenkt, ebenfalls Bj. 86. Da war aber unsere Conny schon unterwegs und ich bin dann damit gefahren. Dann haben wir noch eine Honda SLR 650, praktisch ein Neufahrzeug (Bj. 96) und ich seit kurzem eine 78er SR. Mit unserem Fuhrpark belegen wir mittlerweile 3 Tiefgaragenplätze und Service und Reinigung darf ich ganz allein machen ;-)
    Ersuche daher um Aufnahme in den illustren Kreis jener Menschen, deren Eisen einfach zu alt sind, als das eine Werkstätte noch was dran reparieren könnte. Deswegen muß man wohl als AiA Mitglied selber schrauben.
    Dieses Stadium des Nirwana habe ich noch nicht ganz erreicht, arbeite aber dran. Bei Fällen die bei mir in der Tiefgarage nicht zu lösen sind, z.B. Aluschweissen, Bohrarbeiten am Zylinderkopf oder Motor zusammenbauen ohne das was überbleibt, nehme ich noch fremde Hilfe in Anspruch. Irgendwann muß noch eine Drehbank und ein Schweisszeug in die Tiefgarage ;-)
    Heimgekommen bin ich aber immer, auch wenn ich die Gurkn 10 Kilometer schieben musste, da gings dann ums Prinzip!
    liebe Grysse
    Robert
 

pic pic
pic pic
seit 2007

  • Sus
    Er hat die AIA Mitgliedschaft nie beantragt. Aber wir MUSSTEN ihn einfach haben, also fragten wir halt. Fred ist 2007 von den Toten auferstanden (Koma nach Schädelbasisbruch) und wir freuen uns sehr dass er sein zweites Leben als AIAler bestreitet. Motorräder waren wohl immer sein Thema, er veranstaltet auch die Ybbsitzer Treffen wo die AIA gerne zu Gast ist. Siehe HIER - ales wo Ybbsitz steht ...
    Als legendärer Winterfahrer treibt er meist ein altes XT600-Gespann wenns kalt ist - obwohl er die wohl größte Ansammlung (halb-)fahrbereiter MZtten Österreichs sein eigen nennt ...
    Als bisher einziger AIAler hat Sus keinen Internetzugang. Es gibt ihn nur real und live.

 

picpic
seit 2006
  • Andreas Gr. = Atisgrub
    Geprägt ist mein Mopetten-Leben von der XT500. Damals in den frühen 80igern, Führerschein war gerade gemacht, kam nur die in Frage. Zu dieser Zeit war's ja eigentlich noch kein Alteisen. Meine 77iger war da ja gerade 4 Jahre alt. Irgendwo dazwischen immer wieder Geschraube an 2taktenden 2Rädern.
    Jetzt schraub ich an verschiedenen XT-Jahrgängen herum und jetzt werden's schon langsam richtig alteisenwürdig.
    Irgendwann packte mich dann der Drang nach Umsetzung einer jugendlichen Parallelidee. A G'schbaun……
    Die Dinger haben mich ja auch von Jugend an begleitet. Erstmal als jugendlicher Modellbauer waren ja da die Zündappen und die BMWs der Kriegsjahre. Und so wie die Dinger im Bauen entstanden, stand für mich damals schon fest, irgendwann hab ich mal so was….(Infektion durch Gespann-Virus war da)
    Nach diverser Schnupperei ging's dann Schlag auf Schlag…. Der Gert verkauft eine 650iger URAL. Ab ins Ländle, zwei Supertypen kennen lernen (Gert und Flint), URAL einsacken und ab nach Hause.
    Dort mal die Ernüchterung: Oh Mann, was tu ich mir da eigentlich an. Keine blasse Ahnung vom Boxer….
    Also alles Schraubwissen ausgepackt, und halt's Beste draus gemacht. Viel mit Unterstützung von hier anwesenden Herren. Und siehe auch die Karre läuft. Über Stock und Stein, über hohe Pässe…..
    Und je älter desto nett - krieg ich von meinem Onkel eine würdige Engländerin "vererbt", weil's halt er gesundheitsbedingt nimmer reiten kann. Eine 350iger BSA (BJ 54). Enlich ein Moped das älter ist als ich……. Tjo - und auch an der ist doch auch immer was zum Schrauben. Und g'schraubt wird halt überall, wenn's sein muss halt auch am Strassenrand…..aber des kennt ma jo eh……….
 

pic pic pic
seit 2007

  • Roebi
    Den Roebi kennt man als XT-Fahrer einfach, hat er doch den genialsten Umbau von 6 auf 12 Volt entworfen und fertigt diesen auf Anfrage auch - den Roebi-Regler! Außerdem ein Freund von unserem Herbert, und auch bei einigen Ausfahrten dabei. Von da auch die Bilder, weil der Roebi spricht nicht viel über sich selber ...

    Zwar deutscher Herkunft, hat er derzeit seinen Lebensmittelpunkt im schönen Wien, was ihn zur Vollmitgliedschaft berechtigt. neben seiner XT 500 (klar) bewegt er auch eine zweizylindrige alte Kawa z650.
 

pic pic
seit 2007

  • HorXT
    Er wollte die AIA Mitgliedschaft ja erst dann offiziell beantragen, wenn seine Puch 175SV Bj 1954 restauriert ist und er mal bei einem AIA Treffen damit aufgetaucht ist. Aber wir sind ihm zuvorgekommen! Kannten ihn ja schon von einigen Treffen (auch hier danke an den Herbert) ...

    Ich heisse Horst E., bin Jahrgang 1967 und fahre seit meinem 18. Lebensjahr mit motorisierten Zweirädern durch die Gegend, begonnen habe ich mit einer XT550, welche ich dann mit über 70TKm am Tacho gegen eine Transalp getauscht habe. Ich war im Sommer immer mit dem Motorradl unterwegs in Europa, Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland und sogar Island wurde bereist.
    Mit der Geburt meines Ältesten - ich habe mittlerweile drei Bambini - habe ich mir dann eine XT500 neben meiner R100GSPD zugelegt und seitdem wurde aus der einen XT500 in Summe 4 XT500 (2mal 76, 81 und 84). Die XTs sind einfach mein Jungbrunnen und ich versuche mehr zu fahren, als zu schrauben, was mir nicht immer gelingt.
    Zwei Erbstücke von meinem Schwiegervater (ein Taschenmoped DiBlasi aus den 70er Jahren und eine VeloSolex Bj 68 mit Vorderradantrieb!) habe ich auch noch in den fahrbereiten Zustand gebracht.
    Meine letzten beiden Zuwächse (wo Tauben sind fliegen Tauben zu) sind eine Puch SV175 Bj 54 und eine Maico MC 250 Bj81, also rengtengteng-teng-mäßig habe ich auch was zu tun.
    Mein Lebensmotto heisst Freedom for everybody, in diesem Sinn grüßt Euch HorXT

 

pic
seit 2007

  • Maybach

    Werte Alteisentreiber,
    sowohl meine Eisen als auch mein Körper haben bereits einige Jahre sowie Kilometer auf dem Buckel. Die Fahrzeuge sind mehrfach vorhanden, aber aus Gründen der Ersatzteilbevorratung auf einen Typ beschränkt: Yamaha XS 650 (447, Bj 1978, 1981, 1982). Eigenes Baujahr ist 1958. Seit 1974 bewege ich ununterbrochen irgendwelche motorisierten Zweiräder: begonnen habe ich mit einer geschenkten Triumph BGD 125 (die ich leider in totaler Unkenntnis vergnaddelt habe *schäm*), dann kam eine Jawa 250 Californian, eine GoldWing K1 (*huch*), dann eine BMW R100RT (13 Jahre lang und 170.000 km weit), eine BMW K100RS (10 Jahre lang und 90.000 km weit) und dann *Erleuchtung* die erste XS, der zügig weitere folgten. Zwei fahren (gesamt seit 2003 rd. 50.000 km) und zwei weitere warten noch darauf resp. sind Ersatzteildepots
    Mit einem Wohnsitz in Innsbruck im heiligen Land Tirol (seit Juni 2007) erfülle ich einen offenbar wichtigen Grund für eine Befassung Eurer Alteisentreiber-Herrlichkeiten - auch wenn ich nicht mehr im Winter fahre. Wenn es hier in "Tarrol" (Zitat Sepp Schluiferer) andere Gleichgesinnte gibt, dann freue ich mich auf ein Kennenlernen - wo auch immer - auch wenn mein Nickname nun nicht mehr aktuell ist: ich habe ja keinen Maybach mehr . In meiner früheren Verwendung konnte ich immer auf einen DS 8 Zeppelin zurückgeifen. 8 Liter und 12 Zylinder bei einem Drehmoment von 635 Nm bei 900 Umin
  • Sölkpass kenne ich - ich war während meines Studiums Motorradguide bei Motorradreisen in München. Habe schon vor, mich da einzufinden. Da kann ich dann meinen Kocher aus NVA-Beständen (Fertigung "VEB Lötgeräte") mal wieder frei brennen ...

    Gruß vom in XS-Kreisen als "Maybach" bekannten Wolfgang M.


 

url pic pic
seit 2008

  • Michael "Mike" A. M.
    Mike fährt ein russisches Dnepr-Gespann, das er selbst beschraubt. Wir haben ihn auf diversen Wintertreffen als ruhigen und bestens organisierten Alteisentreiber kennengelernt - stets im Zelt daheim. Und auf seiner Website sieht man, dass er auch sommers unterwegs ist - wenn er nicht gerade schraubt.


 

pic pic
seit 2008

  • Wolfgang K. aus Schorndorf
    Wolfgang ist unbeirrbarer MZ-Fahrer, Heinkelrollertreiber und hat manch anderes auf dem Kerbholz. Lest selbst:
    Zunächst einmal ganz herzlichen Dank an die beiden "Andreasen" für den netten "Schubs" zur Bewerbung. Ich gestehe, dass mir dies schon lang im Kopf rumgeht, ich aber die Kurve (Traute) dazu bisher nicht gefunden habe.
    Ein paar Sätze zu mir: Ich fahre mit großer Begeisterung alles was 2 und 3 Räder sowie einen Motor hat. Im Laufe der Jahre waren dies u.a. Adler 200, Puch 50, Kreidler 50ccm, NSU Quick, XS 400, CB 360, CX 500, R 75/5, Heinkel-Roller, Heinkel-Gespann, GS 100, RS 100, Zündapp DB 200, MZ 125, ES 250, ES 300-Gespann, TS 250-Gespann u. Solo, ETZ 250 - Gespann und Solo sowie, das eine oder andere Fahrzeug, das inzwischen in Vergessenheit geriet. Geblieben ist derzeit ein Stall von ca. 8 Fahrzeugen unterschiedlicher Coleur. Das älteste Bauj. 38, das neueste Bauj. 89.
    Ja, und damit fahre ich Touren und Treffen in Deutschland bzw. Europa an. Im Sommer werde ich das eine oder ander Mal begleitet von meiner Frau, die mangels Motorradführerschein auf einem 125iger- Plastik-Ufo (Aprillia) unterwegs ist. Passt sehr gut zur Leistung vom Heinkel-Roller.
    Seit ca. 20 Jahren zähle ich mich zur "Stress-Press-Gemeinde", die sicher viele von euch kennen. Ich stelle mal einen Artikel ins Forum ein, der so typisch für die Geschichten in Stress-Press ist. Warum nun meine Bewerbung als AIA-Mitglied h.c. ? Zunächst ist es so, dass ich, glaube ich, bestimmt schon seit 2 oder 3 Jahre begeistert "mitlese". Es war so 2005 rum der "Geist" in den Erzählungen des Motorang's der mich aufmerksam werden ließ. Es ist die gleich "Denke", das Schrauben und das Touren, das mich mit der AIA seit damals verbindet. Auf verschiedenen Toren habe ich dann AIA-Mitglieder persönlich kennengelernt. Es hat sich immer wieder bestätigt, dass es genau die Leute sind, die ich mag und die mit mir so viel gemeinsam haben. Aber, ich will ehrlich sein. Auch das TT ist ein Grund meiner Bewerbung. Inzwischen ist das Tauerntreffen der Höhepunkt meines Motorradjahres und ich möchte es einfach nicht mehr missen. Tja - kurz soll die Vorstellung sein - ich denke, dass ich bei Gelegenheit die eine oder andere Motorradgeschichte über mich noch im Forum loswerden kann.
    Ich schließe meine Bewerbung mit dem Refrain aus einem Motorradfahrerlied:
    "Wir fahren aus Freude am Bauen,
    stinken nach Öl und Benzin..."
 

pic www
seit 2005
  • Hans (Hiha) H. aus München mit 84er XT 500 und noch einer XT 500 (für Rennen), und Montesa Cota '75, 125er 4T NSU Superfox '56, Triumph(TWN) B204G '38, BMW R26 '56, (XL250 '75) 1)
    Der Hans war neulich zu Besuch in Graz. Am Samstag von München übern Sölk herunter, und am Sonntag zurück - um drei Nachmittag war er daheim. 1000 km insgesamt, auf der XT.
    Das Bild zeigt den Meister auf seiner Renn-XT am Hungaroring 2002, knapp hinter Christian Engelhardt (Norton 18).
    Der Herr auf dem AIA-Logo ist übrigens sein Pappa Sepp.

 

pic pic www
seit 2005
  • Thöny aus dem Schwabenland mit:
    SR500 2J4, Baujahr 1980,
    SR500-Replika 48 T, Baujahr 1987,
    Moto Guzzi Dingo Sport, Baujahr ~ 1960-62, Moto Guzzi T3 Baujahr 1977,
    Simson Schwalbe Baujahr 1968,
    MZ ES 250/2 von 1973 mit Superelastik.
    Thöny ist mit Achim unterwegs. Wir durften Ihren Einsatz bereits beim Sölkpasstreffen bewundern.

 

pic
seit 2005
  • Achim R. aus dem Schwabenland mit:
    Moto Guzzi, Le Mans III, Baujahr 1982 mit Dnepr-Beiwagen "Stalins Rache",

    Moto Guzzi SP 1000, detlefblau, Baujahr 1982, VW Caddy, Baujahr 91 mit Van-Burik-Aufbau (SR- und MZ-Gespann-kompatibel).

    Achim ist mit Thöny unterwegs. Er war mit dem Guzzi-Gespann beim Sölkpasstreffen dabei.
 

pic pic
seit 2005
  • Matthias B. aus Waldbröl/D mit:
    SR-Gespann mit Eigenbau-Seitenwagen links,
    MZ ES 150,
    Dnepr mit Entenmotor,
    ein paar 2CVs und einige Citroen 11CV;
    etc
 

www
seit 2005
  • Bernd S. (Lilienstein) aus der Schweiz (nahe Solothurn) mit Dnepr MT11 und MZ ETZ 251, Baujahr Mitte der 1980er.
    Nette Aktionen: zusammen mit Michael eine Reise in die Mongolei und natürlich die Teilnahme am Tauerntreffen ...
 

pic www
seit 2005
  • Andreas "aus dem kahlen Grund" G. (Spessart), schildert seine Berufung (anno 2005, mittlerweile hat sich sein Fahrzeugstand mehrfach verändert):

    "Angefangen habe ich mit 18, nein nicht mit einem Auto oder gar einem Motorrad, sondern mit dem Bau eines Segelbootes aus Stahl - 12m lang. War halt damals mein Traum - wurde allerdings niemals wirklich fertig - zumindest schwamm es :-) (Es fehlte nur noch der Innenausbau).
    Danach folgten dann mehrere Autos, (Käfer, 2 CV, R4 und MB 200 D /8) welche ich immer mal wieder zusammenflickte - schweißen konnte ich ja nun.
    Seit ich 19 wurde beschäftigte ich mich immer mehr mit Moppeds. Einige Enduros säumten meinen Weg, lange Zeit eine XS 650 (nach wie vor der geilste Motor von allen!!!). Eine ganze Zeit lang beschäftigte ich mich mit einer BMW R25/3 - war dann allerdings doch nicht so das Richtige. Darauf hin folgte eine BMW R100/7 Baujahr 1978. Die begleitete mich auf etwa 140.000 KM.
    Nach Kind folgte dann der Wunsch nach einem Gespann, also im eBay die Dnepr MT11 gekauft und halt mal angefangen zu zerlegen. Ich muss schon sagen, so blöd kann auch nur ich sein. Ohne Foto ein Motorrad zu kaufen von dem man nicht die geringste Ahnung hat. Ich wusste nicht einmal, dass es einen Unterschied zwischen Dnepr und Ural gibt. Das Beste wäre gewesen den Hobel zu verschrotten doch dafür war ich zu stolz.
    Lange Rede kurzer Sinn, nach 3 Wochen Turboinstandsetzung war die Kiste übern TÜV. Nachdem ich mich während der ersten 2000 km von einer Panne zur nächsten gemogelt habe, fing das Ganze an so viel Spaß zu machen, das ich die BMW verkaufte und mir noch zusätzlich als Baustelle eine alte M72 BJ 1956 ins Haus holte. Quasi selbst importiert - es war ein Höllentrip nach Masuren mit dem Auto. 2400 km in 26 Stunden - davon 1200 km Landstraße in Polen! Mittlerweile bin ich mit meiner MT11 schon über 20000 km gefahren - fast immer nur Langstrecke auf Landstrasse - niemals Autobahn, da bin ich stur! Ach ja, fast hätte ich unseren Mini vergessen. Ist zwar erst Baujahr 1996, doch Bauart bedingt schon ein Oldi und vom Rost her sowieso :-)
    Ich bin gerade mit umfangreichen Schweißarbeiten am Bodenblech fertig geworden.
    Ich betrachte das Alles als reine Freude. Schrauben um des Schraubens Willen. Wenn nix kaputt geht (selten beim Russen) dann wird halt was verbessert :-)))."
 

pic pic www
seit 2005
  • Lois L. aus Tutting/Bayern
    mit diversen Russengespannen

    Der Lois veranstaltet seit 2007 das neue Gamsstein-Wintertreffen Anfang Dezember in Tirol.

    "Alteisen" ist mein Lieblingsthema. Vor über 30 Jahren als ich zum erstenmal mit einen Gespann unterwegs war und nach ca. 200 mtr. bei einer kleinen Kurve damit in den Strassengraben gefahren bin habe ich gedacht das liegt wohl an dem "alten Eisen" (eine NSU Max mit einen Steib LS 200). Die Maschine ist ja alt und hat deswegen keine gute Strassenlage. Fasziniert haben mich die alten Motorräder aber immer schon. Und besonders die mit Seitenwagen waren für mich das gewisse Etwas. Aber es brauchte einige Zeit bis ich mit 3 Rädern umgehen konnte.
    Am liebsten fahre ich auch heute noch mit alten Maschinen und auch selbstgebauten Gespannen. Im Laufe der Jahre habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht . Es werden in meiner Firma neben modernen Beiwagenmaschinen auch Dieselmotorräder gebaut die ausschauen wie die aus den 50 er Jahren. Auch heute noch fahre ich pro Jahr bis zu 20 000 km im Sommer und im Winter meist auf Wald und Wiesenwegen , egal ob im warmen Spanien oder kalten Russland mit "echtem Alteisen"
 

pic www
seit 2005
  • Olli "Blechroller" F. aus Bayern mit diversen Fahrzeugen.
    Olli bewegt unter anderem ein Ural Tourist 650-Gespann und eine Royal Enfield Bullet 500.
    Mehr erfährt man auf seiner "weiterhin weit von der Fertigstellung befindlichen" Homepage.
    Zitat:
    "Da ich meine Mopeds zu 100% selbst warte und repariere, kann ich mit einem elektroniküberfrachteten modernen Moped nix anfangen. Ich habe keine Lust über 200 € für einen Kundendienst abzudrücken und dann noch 5 mal in die Werkstatt zu fahren, bis die Mängel der letzten Inspektion oder der Beta-Phase einen Neumopeds beseitigt sind."
    Außerdem kriegt Olli noch einen extra Pluspunkt, weil er (hoffentlich auf Dauer) zum Benzynkocher russischer Fabrication übergelaufen ist. Fürs Tauerntreffen 2006 ist er angemeldet, und übt auch schon. Bis dahin hat er vielleicht auch ein rußiges Häferl - auch die Kaffeemaschine blitzt noch so neuwertig ...
    "
 

pic pic
seit 2006
  • Dirk H. aus Kuddewörde nahe Hamburg
    Derzeit hauptsächlicher Russentreiber. Insgesamt ein interessanter Alteisen-Fuhrpark:
    Simson Schwalbe S(die mit der Automatik Kupplung) Bj71
    MG Nuovo Falcon, das Puzzle BJ. um 70
    Dnepr MB650 (mil. Version der MT16) BJ. unbekannt (späte 80er?)
    Ural 750 Jungfrau 03, persönlich aus dem Werk überführt
    Er schreibt (gekürzt):

    "Liebe AIA, ich denke, dass ich mich zum Mitglied eigne da:

    ... ich aufgrund einer angeborenen Rechtschreibfaulheit so einige Male zu oft den Buchstaben y benutze. Allerdings ist das noch kein Programm.
    ... ich fünf Einspurfahrzeuge besitze, von denen 2 3 Räder haben, Ural und Dnepr.
    ...
    eins aber eine Ural ist:-) mit defektem Motor:-)(wieder was zu richten). Eins total zerlegt(Moto Guzzi Nuovo Falcone) ist. E
    ... eins weniger als 50 ccm hat und aus dem Osten dieses Landes stammt und dort im Jahre 71 des letzten Jahrhunderts gebaut wurde. Sollte einmal die Zeit reichen, ist die Schwalbe in der Lage den Tauerntreffen ccm Rekord der Honda aus UK zu brechen!


    Zangeln (ein neues Wort für mich Muschelschubser) ist eine Tätigkeit die ich seit frühester Jugend ausübe. Als ich 12 war, habe ich den ersten selbstzerlegten Motor in einer Form montiert, die es diesem ermöglichte, den Betrieb wieder aufzunehmen. Es handelte sich um den Motor eines Hercules Kleinkraftrades, der zwei Ölablassschrauben besitzt. Eine zum Öl ablassen ...
    Ich hoffe, dass ich mich damit zur Aufnahme qualifizieren kann."

    Lieber Dirk, nachdem wir Dich am Tauerntreffen kennenlernen durften, reicht das vollkommen
 

pic pic
seit 2006
  • Peter "Lallemang" S. aus den Pyrenäen nahe Perpignan
    Peter fand uns zufällig in den Weiten des Internets, was uns sehr freut. Ihn persönlich kennenzulernen ist ein persönliches Ziel nicht manches AIA-Freundes.
    Meinen ersten Verbrenner hab ich mit 10 auf'm Trödel erstanden für volle 5 Mark. OS-MAX 3.5 (5,7ccm) kaputt, Zylinderbolzen ausgerissen Gewinde verwatzt. Aus meinem Teilelager - Nee Baba, hab ich gefunden, ehrlich - Fahrradspeiche geopfert, abgelängt, Block durchgebohrt, Speiche durch, umbiegen, Kopf drauf, Nippel drauf und mit Gefühl alles anziehen! 0,52 PS bei 12000/min, von wegen Schrott! (Die Reibrolle hat dann aber doch nur den Mantel durchgebrannt, anstatt mein Fahrrad zu beschleunigen). Nach ner geschenkten Velo-Solex, kaputt versteht sich, etwas später und 4 Wochen Ferien in der Fabrik meine Zündap Sport-Combinette - alt, aber kriegen wir! Viereinhalb PS Satz, einstellbarer Coladosen-Reflector-Auspuff, mundgebissener Ansaugstutzen für grö§eren Bing,... 110 vom Frankenstein runter, nun ja, die Bremsen! Und erste Erfahrungen mit dem Problem: das läuft prima, darf man aber nicht, ist nicht original (wenn man aber schneller ist?). Und andere Trainingserfolge. Reifenflicken in weniger als 10 min von Hand ohne Schraubenz... eehh Montiereisen, dann mu§ man's auch nicht gleich nochmal machen. Die erste gro§e: ein Heinkel Tourist, 65000 Km in zwei Jahren. Zum Spa§ Doppelkolben Hoffmann 150 und Ardie 125. XT500 ein Jahr und 45000 Km. MZ TS250/1 (Zwei Gehäuse und ?? Kurbelwellenlagersätze, "Du hast ja schon wieder n'en Motor im Backofen!" meine Heike, Km's wei§ nicht mehr, viel), Aermacchi 350 - schön, wenig Kilometer, viel Gebastel (Nee, DIE Elektrik reparier ich nicht! Den Seitenschneider bitte!), nochmal n' Heinkel und danach Kinder, Kombi, Karriere, Aufstieg, Ausstieg (und nochmal n' Moped Norton 850 (Boh-eiijj, das bratzelt)), Abstieg, Aufschlag und von vorne.
    Nun ja, vor'ner Woche hab ich mir was Neues zugelegt. XS650 und, erraten?, sie iss kaputt. Ich kann halt nicht anders.
    Ich zöger noch, aber Euer TT scheint nach meinem Geschmack zu sein, aber bis wann hab ich die XS am Rollen?
    Ich mach hier erstmal Schlu§, weil die Batterie fast alle ist, und Nachts kann ich wegen der Nachbarn den Generator (Lombardini Diesel Twin) nicht anwerfen. Ich hab immer noch keinen Dosen-Strom in meiner Bude. Und ne Digitamkammera leider genausowenig wie Zeit für ne Web-Page. Wie auch immer! Es freut mich rieseig, da§ da noch welche da sind, die lieber selber machen!
    PS : Die Norton hab ich immer noch, blos nicht das Geld für die Teile. Das sauer angesparte hab ich vor drei Wochen erneut verschleudert - für ein Wasp-Gestell. Wo soll das alles blos noch enden?
    PPS: Das § soll ein EssZett sein. Franzosen Tastatur!



 

pic pic
seit 2006
  • Jürgen D alias Schaubaer42
    Wir fanden Jürgen in den Weiten des WWW, über Empfehlung aufmerksamer Stöberer. Auch aus der SR-Szene war der Name geläufig. Die Website www.schraubaer42.de überzeugte uns - der Mann muss zur AIA. Immerhin hält er den in Mitteleuropa doch eher seltenen Izh Mopetten die Treue, so viel Unvernunft muss belohnt werden.
    Nachdem wir ihn am Sölkpasstreffen kennenlernen durften, bestand überhaupt kein Grund zur Veranlassung einer Rücknahme der ... äh ... Vorschusslorbeeren. Inzwischen Vollmitglied.

    da bin ich ganz schön Baff. Selten daß mir eine Ehrenmitgliedschaft
    angetragen wird. Gerne nehme ich diese an. AIA ist mir ja schon länger
    ein Begriff.
    Der Satzung entspricht mein Lebenstil ja. Kocher, Zelt und
    Mopeds...alles da. Die Izh bekommt gerade noch eine
    Kurbelwelleninstandsetzung dann ist auch der Winter gerettet.
    Nochmals ein herzliches Dankeschön.
    Gryße mit Y
    Jürgen !


 

pic pic
pic pic
pic

seit 2007
  •  Justus B. alias Fleisspelz
    Ich bin seit Kindesbeinen vom Virus befallen. Mein erstes Wort war nicht etwa, wie es sich ziemt "Mama", oder "Papa", sondern "To-ad" (Kleinstdeutsch für Motorrad).
    Mit sechzehn galt es langsam, mich in der bayerischen Kleinstadt, in der meine Mutter ebenso wie der Vater Schulmeister war, für einen Lebensentwurf zu entscheiden. Wenn man nicht völlig Eigenbröteln wollte (und ich war seit jeher gesellig), konnte man sich entscheiden, hauptströmender Vorstadt-Travolta zu werden, Hippie oder Rocker. Mir gefiel bei den Hippies der unkonventionelle Lebensstil, und dass sie nicht ständig alles aufräumen wollten. Aber die waren ständig bemüht, auf jede erdenkliche Weise besinnungslos zu werden. Das gefiel mir weniger. Ich bin doch schon ebenso verwirrt, wie verliebt geboren. Da find ich chemische Rauschmittel für mich nicht hilfreich.... Bei den Rockern gefielen mir die Motorräder und der wilde Auftritt. Ihre Respektlosigkeit hat mich geradezu erregt. Aber dass die dauernd saufen und prügeln mussten war schon lästig.
    Ich traf also die pragmatische Entscheidung, eine Art Rocker zu werden, nur ohne Saufen und Haue. Also nicht in den Club eintreten, mich von den harten Willis als Hippie bespötteln lassen, aber beim schrauben, basteln und fahren mit dabei sein können.
    Da ich meine Haare lang trug und nicht ausschliesslich auf der Landstrasse zu Hause war, ja mich noch nicht einmal über das Motorrad definierte, blieb ich auch hinreichend attraktiv für die Hippiemädchen, die mir schon arg gefielen.... So war ich denn zwischen den Stühlen zu Hause, den Rockern zu sehr Hippie, den Hippies zu sehr Rocker, aber bei allen akzeptiert. Das hatte den schönen Vorzug, dass ich nicht bei Eiseskälte um Mitfahrt bettelnd am Strassenrand stehen musste, denn ich hatte ja ein Motorrad, mit dem ich jederzeit überall hinfahren konnte.
    Den Motorradführerschein habe ich dann mit 17 Jahren gegen 50 Mark Bakschisch in Algerien erworben. Zuvor war ich eben ohne Führerschein schon mal auf meiner altersschwachen RD 250 dorthin gefahren. Den algerischen Führerschein habe ich dann in Frankreich nach damals geltendem Recht in einen internationalen französischen solchen umwandeln lassen. Autoführerschein hatte ich keinen.
    Als ich mit 22 einen LKW Schein machen wollte hat mir der zuständige Amtmann ein Geschäft vorgeschlagen, dass ich nicht ablehnen konnte. Ich mache alle Führerscheinklassen neu und fahre bis zur Prüfung nicht mehr ohne Fahrlehrer auf dem Beifahrerplatz. Im Gegenzug forscht er nicht weiter über die Herkunft meines vorhandenen Scheines nach.
    Ich fahre also seit ca. 30 Jahren faktisch und seit 24 Jahren legalisiert Motorrad, und das mit nur drei Monaten oben erwähnter Zwangspause. Bei den Moppeds gab es immer wieder welche, die lange blieben, und andere, die schnell kamen und gingen. Die seien hier unerwähnt, ich weiss gar nicht, ob ich sie noch alle zusammen bekomme... Erwähnen möchte ich, da lange bei mir geblieben, BMW R90S, Yamaha SR 500 und XS 650, Moto Guzzi V7 und LeMans II, Norton Commando 750 SS, Harley Davidson Panhead und eine Miller. Was Miller ist? Miller ist eine in den fünfziger Jahren in Konkurs geratene australische Firma, die Lizenzbauten englischer Motorräder, vorzugsweise Sunbeam, in hauseigene Starrahmen fabriziert haben. Glaubt zumindest das Kraftfahrtbundesamt....
    Bei den Vierrädern habe ich meine alte Affinität zu SAAB Fahrzeugen (hatte ich alle, die bis zur GM-Übernahme produziert wurden) gegen das lebensfroh spielerische Wesen von 2CV und deren Derivaten getauscht. Alle meine Motorräder und Autos werden immer individuellen Bedürfnissen angepasst. Ich bewege eine Art mobile Skulpturen, die nur den Kompromiss eingehen, den Gesetzen knapp zu genügen, oder zumindest den Anschein wahren, das zu tun. Dabei mache ich jederzeit Zugeständnisse an mein Komfortbedürfnis, aber nur unter Zwang an meinen ästhetischen Sinn.
    Derzeit bewege ich seit 1984 den "dicken Bertel", eine Flathead Harley. Seit 1996 die "Espresso Glide", eine Art HD Cafe Racer. Seit 1991 den "Knatterov", ein Bäckerfahrrad mit Viktoria Fahrradhilfsmotor von 1947. Seit 2004 die Aphrodite, einen 2CV. Seit 2006 den "Krims", einen 2CV Fourgonette. Im Aufbau befinden sich ein 2CV Roadster und eine SR 500 mit 600er Motor. Ein Duna Seitenwagenprojekt beginnt gerade, Gestalt anzunehmen.

 

pic pic
www

seit 2007

  • Uwe "Könich" G.
    Den Uwe hat uns der Kahlgryndige Andreas beschert - danke dafür. Neben Andreas' Fürsprache hat uns der Uwe auch beim Tauerntreffen gezeigt dass er aus dem richtigen Holz geschnitzt ist ...


    Bin gelernter Facharbeiter für Polstertechnik, Gas Wasser Installateur und
    zuletzt PC-Techniker. Bin mit Herz und Seele Sachse und seit Längerem als
    Wirtschaftsflüchtling im Westen unterwegs, nach dem Motto „Aufbau West“.
    Momentan in meinem Besitz AWO 425 Sport als Gspann mit Stoye2, 250ccm Bj.61,
    Indian 741 500ccm Bj. 42, MZ ETZ 250 Gspann mit Superelastik und oder
    Lastenbeiwagen, 300ccm Bj. 89, MZ ETZ Solo gerade in arbeit hat schon
    Vollabnahme braucht noch Zulassung. Und ein 50ccm Roller SR50.
    Arbeite zurzeit in Stuttgart, hab ein Haus gekauft in Leipzig und bin guter
    Hoffnung dort auch bald meine Brötchen zu verdienen.
    Also momentan viel zu viel in der Büchse zwischen Stu und Leipzig unterwegs.
    So ja, ach ja, Gelesen wird auch, und zwar Reiseliteratur und
    Werkstatthandbucher obwohl "A real man doesn't need instructions" aber
    nachgucken kann ja nicht schaden und verhindert meist auch solchen.
    Ich freu mich, auf weitere Treffen oder herumausfahren und noch ein paar
    Leutchen mehr kennen zu lernen.
    Ach ja, noch ein Zitat:
    „Es sind 106 Meilen nach Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes
    Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen.“ – „Tritt
    drauf.“ - Ich glaube die meisten wissen jetzt von was ich Fan bin.
    bis denne
    der Uwe (Könich)
    Hier noch der Link zu meiner Seite: www.uwe-grunewald.de
    (Anmerkung von motorang: Navigation auf Hauptseite ist nur im Internet Explorer sichtbar)
 

pic pic
www
seit 2007

  • Georg S., der Südschwede
    Den Georg haben wir uns beim Gamssteintreffen eingetreten. Gute Sache!

    Moin aus Sydschweden,
    ab 15 muss man Mopped fahrn, klar. Also hochgekämpft über Jawa Mofa, Zündapp Roller (2x), Heinkel 103A1, 3 x Heinkel 103A2, Adler M100, Suzuki GT125, Honda CB200, Zündapp Bella, BMW R25/3 mit Steib LS200, Honda CB400N, NSU Prima und was da sonst noch war, manchmal standen 5 Moppeds vor der elterlichen Haustür. Dann wie yblich Kinder, Familie, Beruf und nix mehr mit Mopped fah'n. Ergebnis sind 4 Frauen und ich: 3 Töchter und die werte Hauptfrau. Bis zu jener denkwürdigen Fahrt 20 Jahre später mit Kumpel Frank vom Arbeiten am Boot zurück ins Rurgebiet, im Mai 2004.
    Frank erzählt 'so nebenbei', dass er sich eine Ural 650 zugelegt habe. Ein Gespann wollte er immer schon, aber was fyr Ernst, nach Norwegen zur Krystallrally mysse man und ein Russeneisen wäre da das Richtige. Da könne und mysse man noch so richtig mal bei schlossern. Vorschlaghammer statt Plastespachtel, ährliches Material, kein Spielkroam und so weiter...
    Hmm, Gespann bin ich ja mal gefahren, wäre ja auch was fyr mit den Kindern, hmmmm. Es folgten einige Verdrängungsversuche, im Juni 2004 war es dann auch bei mir soweit. Ein netter Kontakt in Ostberlin, schööne Bilder und auch noch ein angetriebener Beiwagen fyr den Schnee - also los und abgeholt ! Fast umgehend ein veritabler Kabelbrand, der ein Neustricken des russisch-einfarbigen Kabelspaghettis erforderte.
    Ein halbes Jahr später mit Kumpel Frank zur beryhmt-berychtigten Krystallrally. Wenn ich gewußt hätte was ich heute yber russische Alteisentechnik weiß wäre ich wohl nicht so unbedarft losgefahren - aber hat alles problemlos geklappt, auf 3.000 km nur ein gerissener Kupplungszug. Nette Gegend, nette Leute, herrlich kalt und viel Schnöö - aber im Hotel sitzen: Nicht unser Ding.
    Also andere Ziele mit Herausforderung: Mitorganisator des ersten Russenboxer-Eisenarsches (1.000 Meilen in 36 Stunden), sogar angekommen ! Ein paar nette Treffen angefahren mit Kind und Kegel. Nach vergeblichem Versuch beim Dnepr-Treffen von Christian teilzunehmen der erste Gamsstein vom Lois (Dank an den Bründl Sepp für die Vermittlung), beim zweiten Gamstein 2007 durch Ybermuth die Kupplung völlig verglyht.
    Nicht nur wegen der netten Leute möchte ich mich um die Mitgliedschaft der wyrdigen Alteisentreiber bewerben. Mit gebyhrlicher Hochachtung verfolge ich löbliche Schrauberaktionen wie am Gamstoa und TT.
    Meine Anastasia, die zickige Zarin, eifert dem wyrdig nach: Kabelbrand vor der Hausthyr, Radlager fest beim Russentreffen, Kardangelenk zum Beiwagenantrieb verliert alle Nadeln auf der Autobahn, hinreichend Getriebeöl auf dem steuerbordseitigen Stiefel wegen unlöblichem Dichtring 3x in Folge (seitdem Stiefel wasserdicht), achteres Kurbelwellenlager stöszt den Lagerkäfig ab mit Knirschen und Schwungmassentaumeln, unlöblicher Fahrer verglyht Kupplung am zugeschneiten Gamstein vollständig - kleinere Spielereien der russischen Dame lassen wir mal weg.
    Leider kann ich berufsbedingt wohl nie zum Tauerntreffen kommen, zeitgleich ist immer die Messe in Dysseldorf, als kleine Entschädigung haben Kumpel Frank und ich den "Eisarsch 2008" nach Norwegen organisiert. Viel im Schnee rumstromern, kleinste Sträßchen suchen, in Hytte oder Zelt nächtigen - Mitte Februar geht's mit 6 Gespannen los und wir freuen uns narrisch. So hoffe ich denn obgleich der recht ausufernden Schilderung Gnade vor dem Pryfungskomittee zu finden und bitte um Aufnahme in den löblichen Kreis der Alteisentreiber.

    Steel is real,
    Georg - der sydschwedische Zweiradgetriebene

 

pic
pic
seit 2008

  • Michael K. aus Adelshofen
    Den Michael kennen wir vom Tauerntreffen.
    Hier ein kleiner Auszug meiner Motorräderei, welche im März des Jahres 1989 begann. Mein damals bester Schulfreund, hat mich damals in der großen Pause mit dem üblichen Wurstbrot und den Worten " He,he,he, ich habe heimlich den Schein gemacht", empfangen. Ein totaler Schock für mich, da wir beide doch seit Jahren mit dem Fahrrad zum Unterricht fuhren!
    Nun, er durfte seit diesem Tag mit dem Mofa zur Schule fahren, ich noch mit dem Radl. Das konnte ich so nicht auf mir sitzen lassen ! Ein halbes Jahr später, wieder in der großen Pause, dann ich mit dem Wurstbrot und den Worten "He, he, he, ich habe den 80er Schein gemacht" ! Ja, das war dann der Schock für ihn !
    Die folgenden zwei Jahre verbanden mich immer mehr mit dem Motorrad. Während eines längeren Krankenhausaufenthaltes, besuchte mich mein Vater, und brachte mir zum Lesen eine Motorradzeitschrift mit. Ein 8-seitiger Reisebericht durch die algerische Sahara fesselte mich, und ... na ja, was soll ich mehr sagen, bin dann auf Enduros und Alukoffer umgestiegen ! -))
    Bis ins Jahr 1999 brachte ich jede freie Minute für meine Motorradreisen auf. Sahara 3x, Skandinavien 2x, und hunderttausende Kilometer (Waren echt so viele !) in Europa. Eine KLR 650 (die schöne 88er mit dem großen Tank!), eine darauf folgende KLX 650, eine MZ Baghira (war 1998), und meine geliebte Africa Twin (1996 habe ich die "geehelicht", und ihr bis 2003 und 217tkm die Treue gehalten!) , waren meine Reisebegleiter.
    Zelt, Schlafsack und Luftmatratze gehörten zu meinen wenigen festen Besitztümern. Gekocht habe ich auf allen meinen Reisen mit Benzinern von Coleman (die brannten sogar mit libyschem Bleisprit problemlos und wochenlang!). Brennstoff ist immer am Motorrad, klein, leicht und ... funktioniert! Gaskartuschen in Algerien???? -)))
    Nun, in Jahr 1999 war dann eine längere Reise nach Australien in Planung. Die Vorbereitungen meinerseits liefen auf vollen Touren, bis mir meine jetzige Frau begegnete. Die persöhnlichen Prioritäten verschoben sich auf einmal schwer. Und so zeichnete sich das Ende meiner Globetrotterzeit ab. Heiraten, dann die Kinder usw.
    Meine Africa Twin holperte nicht mehr über Pisten nach Tam oder durch den Erg Bhuaret, sondern ganz zivil, über beste bundesdeutsche Strässlein zum Arbeiten und "Familiensponsern"!-))
    Im nebligen Herbs des Jahres 2001, hielt ich plötzlich eine Zeitung in der Hand, Kleinanzeigen, und im November des gleichen Jahres stand dann mein erstes Motorradgespann vor dem Haus. Billig, alles aus Metall, schwer, und in meinen Augen das schönste was man mit drei Rädern fahren kann, eine Dnepr MT 11 ! Inlandsmodell, was mich aber nicht schockte, denn über diese Dneprs hatte ich schon ganze Bücher gewältzt, und Zeitschriften verschlungen. Ausserdem war ich zwischenzeitlich, beruflich, auf Zweiradmechaniker umgesattelt, und saß ja somit in der besten Werkstatt die es gibt.
    Meine Winter waren nun nicht mehr motorradfrei. Denn die dicke Africa Twin war auf verschneiten Strassen ( damals schneite es bei uns in Bayern noch !), nicht direkt der Hit. Und die Dosentreiber wollen es halt nicht begreifen, dass ein Mensch tot ist, wenn er überrollt wird!-((
    Die gute MT 11 sorgte für wunderbare Wintermonate, 3 Jahre lang. Und für meine Wegstrecke von 27 km bis zum Job, kann so eine MT schon mal drei Stunden brauchen! Was habe ich nicht alles gemacht, in der Früh, vor der Arbeit, Kolben gewechselt, zerbrochene Federbeine mit Holzstöcken notdürftig geflickt, Zündungen eingestellt, Speichen erneuert - die Dnepr sorgte immer für KURZWEIL!
    Aber, ich bin niemals zu spät gekommen! Schon wegen meiner Kollegen, musste ich meine GRÜNE immer fahrend in den Firmenhof bringen ! -)) Ein Motorrad fürs Herz halt, nicht zum Kilometerfressen.
    Als weitere Anschaffungen kamen dann in den folgenden Jahren eine schöne Honda XL 250, meine geliebte Tenere ( 34L von 1984!), eine schöne und sehr kapriziöse Yamaha DT 400 ( das war eine Arbeit, bis die wieder zuverlässig lief! Aber der Sound von 395 ccm zweitakt, ohne Geräuscheinschränkungen), meine jetzige XTZ 750 Super Tenere (jetzt ja als Gespann!), und seit dem Sommer letzten Jahres meine neueste Anschaffung, eine Dnepr MT 16 aus Litauen, dazu.
    Zwischenzeitlich kam dann für die Kinder ein schönes Yamaha PW 50 Gespann ( Bj. 1985 ! ), denn das passte farblich super zu meinem ersten Eigenbaugespann, das weiße Tenere-Gespann (siehe TT 06 !), meinte jedenfalls meine Tochter. Die fährt, frech und flott, damit im Garten rum ! Oma mit dem Rasenmäher, Enkelin mit dem Gespann hinterher ! -))
    Eine XT 550 hatte ich auch einmal, aber nur für eineinhalb Jahre. Denn die DT 400 und die XT 550 musste ich wegen der Anschaffung der Dnepr verkaufen.
    Diese Entscheidung hatte übrigens meine Frau für mich getroffen ! -))
    Um die Sachlage ein wenig zu entwirren, ich (eigentlich sollte es ja wir heissen) habe (haben) aktuell folgende Motorräder oder Gespanne :
    -
    meine weiße 34L Tenere, jetzt wieder Solo, war mein erstes Eigenbaugespann
    - mein Super Tenere-Gespann, ist mein zweites Eigenbaugespann, mit vielen Extras, welche ich mir beim Bau des ersten Gespannes noch nicht zutraute!
    - Das Super Tenere-Gespann ist übrigens mein Wintermotorrad. Das Quoten-Dosenfahren erledigt meine Frau für uns !
    - meine Dnepr MT 16, welche mir seit letztem Sommer schon viele schöne Kilometer bescherte, und endlich wieder schwarze Finger, in der Früh, vor der Arbeit!
    - zuletzt sei das PW 50 Gespann der Kinder erwähnt! Meine Tochter fährt damit aber lieber herum, denn der Motorradvirus hat nur sie befallen! -))
    Ich darf meine Motorräder zwar noch nicht mit ins Bett nehmen, aber das ich ohne meine kleinen oder großen "Stinker" nicht sein kann, hat auch meine liebe Frau inzwischen akzeptiert . OK, das "Ersatzteillager" im Keller und in der Garage könnte mal aufgeräumt werden, aber wer hat nicht gerne ein paar Vergaser oder Zylinder oder Kurbelwellen oder Federbeine oder ... Könnte man ja alles mal spontan brauchen? Oder? Wie ich es im Forum ja schon schrub, unsere vier Motorräder sind zusammen 85 Jahre alt ! -) Und schön finde ich sie alle!
    Es grüßt euch der Michael
 

pic
www
seit 2008

  • max (sprich [mägs], schreib altF4) aus dem Schwabenland
    Den max kennen wir vom Sölkpasstreffen.

    Freut mich immens, der AiA beizutreten!1!! Merci vielmals fuer diese freundliche Geste.

    Dann wirds nunmehr auch Zeit, mich vozustellen, zumindest denen, die ich bisher nur in Digitalien getroffen hab und bisher nicht persoenlich...

    Fangen wir mal ganz von vorne an: bin ein 1967er, damals im weissen Kachelraum im
    Stuttgarter Hospital geboren mit sechs Fingern an der linken Hand. Mein erstes Fahrzeug fand mein Vater in einem Graben: ein Roller mit weissen Reifen, roten Griffen in waldgruen gestrichen, spaeter ein Fahrrad, gleiche Optik, ein Geschenk dem ich jahrelang die Treue hielt - die ersten Schrauberexkursionen!
    Spaeter am Omafahrradrestaurieren, die ich auf dem Sperrmuell fand und seitdem eigentlich bin ich eifrig mit Recycling beschaeftigt, neues fand und find ich meistens langweilig...
    1984 der Fuehreschein, im Februar mit einer wuchtigen VT500E, die mir einfach zu gross war, geklappt hats dennoch. War aber weiterhin am Fahrradfahren. Der erste Wheelie auf einer 80er Vespa (uups, krasse Kupplung) und hinten auf einer Kreidler drauf durch Paris mit hundert Sachen.War aber trotzdem weiterhin am Fahrradfahren.
    1988 dann als Sozius nach Wales, dabei das Brett von 550er Suzuki nach Swansea
    gepruegelt im Berufsverkehr, hab ich geschwitzt. Demnach die erste Bekanntschaft mit der SR500 - Oli sagte damals, wenn du sie ankriegst kannst du sie fahren. Ich hab sie nach 45 Minuten angekriegt und dann festgestellt, dass der Gasbowdenzug gefazzt war, war einerseits sauer und doch eigentümlich stolz!
    Also 1992 hatte ich dann das Geld fuer eine ziemlich edle SR beinander, war aber soo edel nicht, weil ziemlich schnell der Motor plattging. Mit diesem ueberholten Motor fahr ich uebrigens noch heute...und dann gings los, und das Moep wurde immer schwaerzer und dreckiger, innerhalb eines guten Jahres mutierte sie zum Ratbike...Enduropellen wurden zur Pflicht, nachdem anfaengliche Offroaduebungen immer auf dem Boden endeten. W
    ar eigentlich jedes Jahr mit der Kiste in England, Schottland, IOM, Wales unterwegs.
    Dann kam die ES250/2 als Gespann, und ab dafuer ueber Schweden wieder nach England. Da stand sie dann fuenf lange Jahre mit zerschossener Kupplung, es war November, ich war nass und hatte die Schnauze voll... Zwischendurch eine TS-Gespannemme, aber die war nicht zur Kooperation zu berwegen, dann nochne SR, diesmal gegen meine Ente eingetauscht. Und dann die NSU Lux, ach war die fein!!! Die hatt ich dann aber verkauft um meine Emigration nach England zu finanzieren, gerade da als sie wieder lief; bin mir heut noch uneins ueber die Entscheidung...
    Z ehn Jahre England gingen auch nicht spurlos vorrueber, vor allem beeinflusste mich eine Motorradgazette namens AWOL, ein grassroots Custombike Magazin, Moeps wie sie nur die Englaender damals hingeschraubt hatten: Ratten, Survivals, Tracker, Cafes, Bopper, Chopper, Combos, the lot. Damals auf einem Treffen auch der erste Diesel, war schwer beeindruckt. '12 pounds mate, that's all it cost' ;)
    Mittlerweile hatte ich den Batchelor in Performance Writing gepackt, und ab nach Prag und Berlin, zwischendurch Rotterdam und die alte Heimat mit Performances und
    Buehnenarbeit...nach einem Jahr wieder zurueck und den Master gewagt - und gewonnen!
    Nach einem weiteren Jahr in Totnes packte mich wieder das Reisefieber und nach etlichem Hin und Her hatte mich schlussendlich Deutschland wieder. Das war das Jahr 2007. Seitdem verbringe ich eigentlich jedes Wochenende irgendwo auf einer Wiese wo's Zelte und Motorraeder gibt. Das schoenste daran ist immer ein Wiedersehen mit Menschen hunderte Kilometer weiter weg, Monate spaeter mit mit genehmen Zeitgenossen und leckeren Fahrzeugen. Das Soelktreffen war dahingehend auch eine bewegende Erfahrung, hab ich die Zeit dort und das AiA-Volk sehr zu schaetzen gelernt. Feine Sache, das!1!!

    M
    erci vielmals fuers An-Bord-Nehmen, freu mich auf kommende Begegnungen und weitere Aktionen zusammen. Derweil,
    G
    ruessle, max ~:

 

pic pic
seit 2008

  • Falcone (Martin K.) aus Mitteldeutschland
    Den Falcone kennen wir vom Tauerntreffen, aber es bürgt auch der Fleisspelz für ihn, und das will was heißen.

    Eigentlich komme ich aus einer Familie, in der Motoren keine Rolle spielten. Natur schon. Und so habe ich als Kind schon immer mit Tieren, Landwirtschaft, Feld, Wald und Wiesen zu tun gehabt (bis heute).
    Als pubertierender Rotzlöffel schlug ich dann aus der Art und schleppte eine 150er Adler an. Das jährt sich dieses Jahr zum 40. male. Und ich habe wieder so eine Adler - ich bin wohl etwas sentimental.
    Dann ging es Schlag auf Schlag mit den üblichen 50er-Jahre Krädern, die so wunderbar billig beim Bauern abzugreifen waren: Max, BMW, DKW, Triumph, Victoria, Maico und, und, und …
    Irgendwo fand sich auch immer mal ein Nummernschild, so dass ich schon als 13 jähriger erstmals die Grenze nach Bayern auf einer abenteuerlich zusammengeflickten Max überschritt. Eine Max ist noch vorhanden - sentimental eben.

    Leider blieben auch Kontakte mit der Obrigkeit nicht aus. Nach dem dritten aktenkundig gewordenen Sündenfall verdonnerte mich mittlerweile sechzehnjährigen ein verständnisvoller Richter dazu, innerhalb von vier Wochen den Führerschein für Kleinkrafträder vorzulegen. Da mit begann mein Einzug in die Legalität. Mit richtig zugelassener Zündapp 1972 zum Elefantentrefen, das war schon toll.

    Mit 18 wurde es dann (mal wieder) eine Max, die gleich einen Steib verpasst bekam, denn das Ele-Treffen war schon in weinigen Wochen. Seitdem habe ich immer ein Gespann gehabt, bin aber trotzdem kein "echter" Gespannfahrer, weil ich das dritte Rad nur im Winter konsequent nutze, im Sommer genieße ich lieber die Schräglage so weit wie möglich. Über eine R69S mit Eigenbau-Boot kam ich schnell zur Falcone, auch ein gutes Gespannmotorrad - die mich kreuz und quer durch Europa trug und die heute noch mit 227.000 km auf dem Buckel bei mir ihr Gnadenbenzin frisst. Meine Sentimentalität …

    Das Studium des Maschinenbaus und des Designs führten mich für etliche Jahre nach Braunschweig, wo ich zur Finanzierung des Hobby einen Motorradladen aufmachte. Der alltäglich nicht immer ganz angenehme Umgang mit Motorradfahrern ließ mich peu a peu ins vierrädrige Lager wechseln, natürlich Alteisen. Highlights neben diversen Amis aus den 40ern und 50ern waren Alfas, Tatras und meine große Liebe: Citroen DS
    Mit gleichgesinnten Jüngern der Göttin wurde ein Club gegründet, dem ich bis vor wenigen Monaten noch vorstand. Über diese Schiene bekam ich Kontakt zum deutschen Bundesverband der Oldtimer und engagierte mich dort bis hin zur Hauptberuflichkeit. Mein Gesellenstück als Lobbyist war das rote 07-Kennzeichen, mein Meisterstück das H-Kennzeichen.

    Schon wieder mal das (Auto)hobby zum Beruf gemacht, sehnte ich mich wieder zurück zu den Wurzeln und bewegt in der Freizeit nicht mehr vierrädrige Oldtimer sondern zweirädrige - zunehmend auch moderne. Heute fröne ich der aktiven Nichtsnutzigkeit, genieße das Leben auf zwei Rädern und in meiner Werkstatt, reise gerne mit meiner ebenso motorradbegeisterten Frau und spanne im Fahrzeugbestand den Bogen von der 27er Mabeco bis hin zur aktuellen KTM Supermoto, wobei ich eine besonders innige Beziehung zu den Adlern aus Mandello hege.
    Ich meine, es gibt kein langweiliges Motorrad, jedes hat seinen besonderen Reiz. Man muss ich nur drauf einlassen.

    Da ich jahrelang beruflich mit Vereinen, Verbänden und Clubs und deren Absonderlichkeiten zu tun hatte, möchte ich jetzt privat möglichst wenig damit zu tun haben.
    Die AiA ist jedoch ganz nach meinem Geschmack!

 

pic
seit 2006
  • Peter V. aus dem Münsterland
    Tauerntreffen-Teilnehmer seit 2005, bewegt Landrover und Ural-Tourist-Gespann, mit Letzterem viel im Winter unterwegs. Kommt trotz Kardanwellenschaden zum Tauerntreffen 2005.
 
 

pic
seit 2008
  • Stefan S, der schmuddelige Typ
    Auf Empfehlung von Achim und Thöny - und recht haben sie gehabt!

    Habe mit ca 8 Jahren angefangen Fahrräder aus dem Schrott zu ziehen und herzurichten. So mit 10 dann der erste Chopper mit langer Gabel und Bananensattel. (war mein letzter Chopper )Mit 12 zum ersten mal mit der Quickly über den Acker, mit 13 Mofa renoviert , als es wieder lief getauscht gegen ein kaputtes.mit 16 erster Motorradurlaub mit meiner CB 50 J.
    Mit 18 endlich XT 500 und für den Winter MZ TS 125. Dann kam die Güllepumpe und meine TS 250-1 , die ich seit ca 12 Jahren als Gespann fahre. So für jeden Tag habe ich meine XT550, ist erst 25 Jahre alt. Ab und zu fahre ich mit der Dicken , einer G/S. Später kam noch ein BMW-Gespann mit Ural dazu und seit Oktober MZ ES 125 Bjhr. 66 in Geländesportoptik.
    Würde wirklich gerne AIA-Mitglied werden, weil ich so einen Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft wie auf dem TT sonst noch nirgends erlebt habe und dazu gerne auch meinen Beitrag leisten will.

 

www
seit 2006
  • Harald "Flint" F. aus Vorarlberg
    Flint ist Tauerntreffenbesucher der ersten Stunde und im Geiste Vollblut-AIAler - nur sind seine Eisen halt nicht alt genug. Wir freuen uns, ihn als Stützpunkt im westlichsten Westen Österreichs zu haben. Als einer unserer aktivsten missionierte Flint 2006 auch in der Schweiz und in Ostdeutschland, und brachte dankenswerterweise Gert B. zur AIA.
    Flint hat auch einen Blog (immer up to date, unser Freund) zum Thema Winterfahren und moderiert im Dreiradler-Forum.
    Er schreibt:
    Ich bin ja im Moment kein Alteisentreiber, verschiedene Umstände haben dies bis jetzt verwehrt. Zum Moppedfahren kam ich 1974, nachdem ich die MS50 meiner Mutter im Gelände beinahe schrottreif gefahren habe. Auch für die andere MS50, die mit dem selbsteingebauten 125er Motor war kein Nummerntaferl mehr zu bekommen. So kam ich mit 16 zu meiner Puch Racing 50.
    Mit dieser "Maschine" war ich viel unterwegs, unter anderem eine Österreichrundfahrt die in sämtliche Seitentäler und dann bis nach Wien führte. Später dann alle zwei Wochen die Strecke von München ins Ländle und zurück. So kamen in den zwei Jahren gute 30.000 km auf den Tacho.
    Naja mit 18 war es mit der Moppedfahrerei erst mal vorbei, ein alter R4 war der erste von über 30 Vierradlern. Später kam dann ein 125er Puch Roller, dieser begleitete mich 12 Jahre lang, gefahren bin ich berufsbedingt nur hin und wieder damit.
    1994, als ich mit der Fernfahrerei aufgehört habe, kam dann wieder das Moppedfieber, eine 14 Jahre alte SR, mit 110.000 km. Eineinhalb Jahre später hatte diese bei Km 136.550 einen Motorschaden. Diese hab ich leider viel zu schnell aufgegeben und verkauft. Dann kam eine Super-Tenere, Pan-European, KLE. 1999 dann eine Varadero und zwei Jahre später einen Schwenker dazu. daneben eine Z650 mit Velorex, und aktuell hab ich jetzt eine Transalp mit Velorex und die FJ mit EML Speed.
    Den Wunsch wieder einem älteren, leichten Zweitakter zu Fahren keimt immer wieder auf, ich konnte ihn aber noch nicht realisieren. Anfangs bin ich mit den Moppeds noch in diverse Werkstätten gefahren aber inzwischen mache ich fast alles selbst, die nötigen Teile und Tipps besorge ich mir beim Verwerter und in diversen Foren. Einmal im Jahr mache ich mich für zwei Wochen, meist alleine auf den Weg, so bin ich schon einige Länder in Europa angefahren, Seit 2002, da fuhr ich das erste mal auf das Elefantentreffen, hat mich das Fahren im Winter nicht mehr losgelassen. 2005 das erste Mal auf dem Tauerntreffen, 2006 dann eine kleine Winterfahrt über Bayern, durch Tschechien zur Augustusburg und 2 Wochen später zum Tauerntreffen 2006. Nach längerer Pause wieder einmal im Zelt übernachtet. Das Zelteln beginnt mir zu gefallen, es macht auch Spass wenn man das richtige Zeugs dazu hat und vor Allem, die richtigen Leute um sich herum, und die sind beim TT. So hab ich mir für die kommenden Jahre ein, so hoffe ich, brauchbares Baumwollzelt mit Stahlgestänge besorgt. Meine Benzinkocher funktionieren auch bestens, zumindest unter Zuhilfenahme der roten Spraydose.
    Achja, zum AIA Fragebogen, ich hab nicht alles mit c beantwortet, aber immerhin bin ich hier
    "Wenn Du hin und wieder b) gewählt hast, besteht noch Hoffnung. Du wirst Deinen Weg hoffentlich finden, mit unserer Hilfe".
    reingerutscht, was heissen soll, ich zähl auf Euch !!
    Ich bin jetzt bald 50 und habe die letzten paar Jahre mit dem Motorrad sehr viel schönes erleben dürfen, sehr viel gelernt und das Wichtigste, ich hab sehr viele nette Leute kennengelernt.
 

pic pic folgen noch
seit 2008

  • Richard aus den Niederlanden
    Richard ist der zweite Berge- und Abschleppmeister des Tauerntreffens. Zu Hause hat er noch ein paar ältere Fahrzeuge, unter anderem eine XT. Er schraubt selbst wenns sein muss, fährt sonst aber lieber. Viel.
    Sein blaues Duodrive-Gespann ist schon legendär beim Tauerntreffen.
    Er schreibt:
    Ich hab noch eine (selbst aus Rost aufgebaute)MZ ETZ 250 Superelastik, die dieses Jahr Steuerfrei wird und Oldtimerversicherung bekommt Weiter nur noch das BMW-Gespann (8 Jahre alt) und einen XT 600 aus 1999. Hab einiges verkaufen müssen. Bin eigentlich mehr Fahrer als Schrauber. Ich schraube nur, weil Ich nicht im Werkstatt gehen woll. Es interessiert mich aber sehr und habe ein wärmes Herz für die AIA-Leute und Ihre Gedanken.
 
pic
seit 2006
  • Gitti aus dem Michelsrombacher Wald
    Gitti ist, wie man in Österreich so sagt, "a Sö", also eine Seele von einem Menschen. Sie organisiert Treffen und Ausfahrten, kümmert sich oft um andere mehr als um sich selbst, und redet da nicht viel drüber. Dementsprechend bescheiden liest sich auch ihre Vorstellung ... aber wir kennen sie besser ...

    Ich fahre eine SR seit ich 18 Jahre bin. Jetzt bin ich bald 50, also ich fahre 25 Jahre dieses wunderschöne Motorrad. Reisen mit ihr habe ich bis nach Holland, Italien, Österreich gemacht.
    Selbst reparieren? Die üblichen Dinge, Vergaser sauber machen, Ölwechseln, Pillepalle wie kleine Inspektionen machen, mache ich selbst. Reifen wechseln auch. Draufziehen des Reifens, lasse ich machen. Elektrosachen, nur unter Anleitung. Darunter fällt nicht Klemmchen wechseln, bzw Birnchen, sondern neue Strippen ziehen. Kupplung ausgebaut habe ich auch schon selbst ...*stolz* aber beim Zusammenschrauben war Hauni und Squirrel dabei und haben das gemacht ...*drücksienochheutdafür*
    Ansonsten bin ich dankbar, dass Hauni in der Nähe ist und ich mit ihm dran schraube. Er macht den Aufseher, ich der Schrauber ... bin ich mir doch was sicherer ... bin halt doch eine schwache Frau
    Ansonsten bin ich immer froh, wenn wir große Touren fahren, dass ich nicht alleine bin ... und Helfer da sind ... Zur Not habe ich die Gelbe Engel Karte.
    Bastelsachen, wie Handwärmer, Sitz, andere Nähsachen mache ich selbst und habe da auch viel Spass dran.
    (Bild zeigt Gitti mit blauer SR, samt Töchterchen - mit gelber SR )
 

 
pic
seit 2008
  • Bernhard S. aus dem Rosenheimischen
    Danke an den Maybach für die Anschleppung!

    Eingepflanzt wurde das Virus dem Zwölfjährigen von einem Mathelehrer, der im Unterricht Dias von seiner Rumänienreise mit einer 125er Zündapp zeigte.
    Von da an wurde ab Heft 13/72 jede Ausgabe der Zeitschrift "Das Motorrad" studiert.
    Nach lange. harten Jahren des Träumens gabs 1979 endlich das erste Motorrad, eine XT 500, weil der Favorit, die SR, gerade erschienen und nicht erschwinglich war.Da die XT erste Geländefahrversuche nur mit verbeultem Tank überstand, überhaupt den Anforderungen nicht mehr entsprach und der Geldbeutel dank gut dotierter Lehrstelle etwas runder geworden war, wurde mit Mamas Unterstützung ( der Papa durfte davon nix wissen) ein Jahr später eine neue XS 650 angeschafft. Die XS war ein tolles Motorrad, hat jede Menge Spass gemacht, starb aber auf Grund meines Unverstandes nach zwei Jahren auf der Rückreise von Spanien den Ölmangeltod mit einem Riesenloch im Kolben.Während die XS noch in der Scheune eines schwäbischen Bauern auf die Heimholung wartete, fuhr einer Spanienreise-Kumpels mit seiner BMW in den Tod. Im Schock wurden die XS-Reste an einen Bundeswehrkameraden verkauft und das Motorrad-Thema erstmal ad acta gelegt.
    Nach der Rückkehr von einem längeren Auslandsaufenthalt begann das Virus wieder zu nagen und ab Frühjahr 86 wurde die Sucht mit einer SRX 600 bekämpft.

    Dann kamen Chopper in den Blickwinkel und 89 wurde die SRX in Zahlung gegeben und mit einem kleinen Aufschlag gegen eine Softail Harley-Davidson eingetauscht.
    Da der Bernhard aber motorradmäßig keine halben Sachen macht, wurde auch gleich der Anschluss zum Männerbund hergestellt, bei dem allerdings auch Frauen zugelassen waren.
    Zu dieser Zeit brach sich auch das Umbau-Virus Bahn, so dass an der Harley bald nur noch Rahmen und Motor im Originalzustand waren, wobei der Softailrahmen zeitweise unter Einsatz massiver Flacheisen zum Hardtail umgestrickt wurde. Nebenbei wurde die inzwischen ins Leben getretene Herzallerliebste auf die harte Tour zum eigenen Motorradführerschein überredet ( Wochenendtour nach Dänemark auf einem 10x15 cm PussyPad ) und danach eine 77er FLH Electra Glide für das holde Weib beschafft.

    Dann kamen die Kinder, die Selbständigkeit und der Hausbau und damit das Leben in etwas ruhigere Bahnen. Der Männerbund wurde den Männerbyndlern yberlassen und als wir feststellten, dass sich die Harley-Szene sehr in Richtung Kommerz, die Clubszene in Richtung Illegalität verändert hatte und sich unsere Harleys mit einem Saisonplus von unter 200 km in der herbstlichen Garage einfanden, wurde erst die eine und zwei Jahre später die andere Harley abgestossen.

    Zwischenzeitlich war uns aber (das alte Feuer war nie wirklich erloschen) eine XS 650 Heritage zugelaufen und eine der Harleys wurde durch eine TRX 850 ersetzt und diese sogleich mit umfänglichen Umbaumassnahmen in einen reisetauglichen und optisch erträglichen Zustand versetzt. Wenig später ergab sich die Gelegenheit, eine XS650 zu erwerben, die nur 150 Nummern jünger war als die 1980 gekaufte, und so fanden wir uns mit zwei XSen wieder. Während einer staatlich verordneten 15-monatigen Fahrradpause konnte ich dem Familienoberhaupt, die da sagte, dass einer, der keinen Führerschein hat, auch nicht drei Motorräder braucht, nicht wirklich stichhaltige Argumente entgegensetzen und so musste uns die TRX verlassen, während die XSen den Sturm überstanden.

    Und dann hat mich im Frühjahr 2008 der XS-Forumskumpel Maybach an den Sölk verschleppt und ich hab jede Menge Spass gehabt. Noch mehr Spass hat die AIA-Herbstausfahrt 2008 und besonders die Anreise gemacht, so daß ich es jetzt wissen will.
    Ich habe von Lilienstein das kahlgryndige MZ-Gespann erworben und werde mal schauen, ob der dreirädrige Wintersport etwas fyr Vaters Ältesten ist.

    In diesem Sinne Grysse
    Bernhard

 

 
pic
seit 2008
  • Christoph G., derzeit Wien
    Christoph hat uns im Internetz gefunden, ist als "Ölfinger" im Forum eingestiegen und hat bei der Herbstausfahrt persönlich vorgesprochen.

    Das Elend begann mit 15 und einem Hercules Mofa. Richtig ging es dann mit 19 weiter, als ich den Motorradführerschein machte und schnell was Billiges zum Fahren suchte. Den Start machte dann ein NSU Prima Roller. Zum "günstigen" Preis hat sicher beigetragen, das der Motor und einige andere Teile in Sackerln am Lenker hingen. Irgendwie wurde er nie ganz fertig hart seit 20 Jahren immer noch seiner Fertigstellung. Wenn ich mal viel Zeit und Geld habe, dann... In den folgenden Jahren folgten verschiedene große oder kleine Baustellen, u.a. Montesa Cota, Yamaha XJ 900 und XT 600, Suzuki GS 750, MZ ETZ 250, Honda CM 200, Simson Sperber und immer wieder Velosolex. 2001 bin ich von Deutschland nach Wien übersiedelt. Hier habe ich seit 3 Jahren eine Garage/Werkstatt im Hinterhof. Das hat nicht gerade zur Verringerung des Fahrbestandes beigetragen. Sie wird derzeit von div. Velosolexen, einer MZ TS 150, Yamaha XS 400 und einer Puch MS 50 besiedelt.
    Ansonsten gibt's zu mir zusagen, das ich derzeit als Baumarktverkäufer arbeite und leidenschaftlicher WG-Bewohner bin.

 
pic pic pic
seit 2009
  • Roger S., Südhessen
    Uns anfangs nur vom Sölkpasstreffen und mit seiner SR bekannt, wissen wir inzwischen auch um seine Ish Leiden(schaft).

    Viele kennen mich (hoffentlich) inzwischen von Sölkpaß oder anderen Treffen.
    Zur Zeit bewege ich, oder repariere, zwei SR 500 Baujahr 1980 und ein
    IZH Jupiter5 Gespann.
    Die meisten Werkstätten sind mir zuwider, deshalb versuche ich alles
    alleine und mit Hilfe der Forumsmitglieder und Freunden aus dieser Ecke
    am Laufen zu halten oder zu verbessern.
    Regelmäßig findet man mich beim SR500 Stammtisch der IG Aschaffenburg.
    Beheimatet bin ich in Südhessen, manche würden sagen bei den Riedochsen,
    so unrecht haben sie nicht .
 
web pic pic
seit 2009
  • Steve M . alias Therion, Mattersburg im Burgenland
    Steve haben wir als sehr vielseitigen Menschen kennengelernt. Auch das vierzylindrige ist ihm nicht fremd, und er war mal ein echter Rocker. Engländer sind seine Passion, und die Familie ist Fixgast am Kindertreffen.

    Im echten Leben rufen mich alle Steve, wohnhaft bin ich in Mattersburg im Burgenland und meine Behausung teile ich mit meiner Frau und zwei Kindern.
    Meine Fahrzeuge sind eine Smart 350 JAP von 1927,eine Puch 175 MCH Bj.1959, eine 91er Vmax und seit kurzem mein Alltagsfahrzeug eine mattschwarze XJ 650 von 1981.
    Die XJ ist leider auch die einzige die CO2 in die Luft bläst. Die Puch wird ihr hoffentlich in kürze folgen und an der Wiederbelebung der anderen Mopeds arbeite ich teilweise schon Jahre .
    Meine Frau nennt eine Triumph Speed Four und eine Honda CB 400 F ihr Eigen, während unser achtjähriger Sohn und unsere vierjährige Tochter dafür sorgen das wir nicht zu viel Zeit im Sattel und Werkstätte verbringen.
 
web
pic
pic pic
seit 2009
  • Guzzi-Franky, war schon lange fällig!
    Von seiner Website: "Am 3.August 2009 war es soweit. Ich habe 1 Million Kilometer mit EIGENEN Motorädern zurrückgelegt. Bin immer heil nachhause gekommen ob plus 40 oder minus 20Grad. Tausend Dank an meinen Schutzengel!!"

    Habe lauter alts Glumpp MZ 3 mal TS, eins davon Gespann, BMW 100GS, Moto Guzzi 850T5, Simson Schwalbe.
    Winterfahrer aus Passion und das selberschrauben ist Pflicht.

 

web
pic
pic pic
seit 2010
  • Markus, der Zündfix!
    Da richtige Kennenlernen hat ein wenig gedauert, aber wir sind froh drum!

    Ich habe den Fragebogen gewissenhaft ausgefüllt und viele c, wenige b und kein a darin gefunden. Zwei meiner drei Mopetten sind konstruktionstechnisch deutlich vor 1980 angesiedelt, das dritte ist eine späte Jugendsünde. Alle Eisen werden von mir selbst oder unter Mithilfe eines befreundeten und begnadeten SR-Schraubers gewartet und wann immer möglich ganzjährig bewegt. Ein Benzinkocher findet sich ebenso in meinem Fundus wie ein Hobo-Öfelchen, auch ein Hertweck steht im Bücheregal. Die Philosophie der AIA will ich gerne unter die Kradisten meiner Heimat tragen, da sie mir sehr zusagt. An der Kommunikation mittels Internetz beteilige ich mich schon seit geraumer Zeit mit großer Freude. Sohn gezeugt, Baum gepflanzt, Einzylinder restauriert. Einen Vogel habe ich auch. Einen Greif (die badische Flagge). Der hängt bisweilen hinten am Gespann.
    Zur Person: Den Nick "Zündfix" habe ich aus dem MZ-Forum, weil ich mal ganz fix die Zündung einer ETZ eingestellt habe unter den wachsamen Augen von 4 MZ-Treibern. Der Besitzer der von mir gewarteten Maschine heißt seither "Zündnix".
    1959 im Badischen das Licht der Welt erblickt. Mit 16 Ferienjob gemacht, nur um den Moppedführerschein zu erwerben, gegen energischen Widerstand des Vaters, die in den Ende 70ern begehrte Kreidler Florett blieb mir verwehrt, da alle in der Familie eine Unterstützung versagten. Mit 14 schon ein eigenes Auto, einen Opel Rekord 1700 ohne TÜV, den der Vater auf Drängen seines Sohnes als Beigabe zum Kauf eines neuen Audi geschenkt bekam. Ich wohnte damals in einer ländlichen Umgebung mit großen zusammenhängenden Feldern und hatte die Erlaubnis des Großbauern, den alten Opel über die Feldwege zu scheuchen. Das ganze Taschengeld ging für Sprit, eine Batterie und (erstaunlich wenig) Ersatzteile drauf.
    Mit 18 Erwerb des Autoführerscheines, der Vater hatte listig ein Teil-Sponsoring für den Schein vom Verzicht auf den begehrten Einser abhängig gemacht, und da das in einer alten Ziegelei sauer erarbeitete Geld auch noch für die erste Dose reichen sollte, wurde es wieder nix mit Mopped. Dann die erste Dose, ein Citroen Ami 8 Break. Es folgten eine giftgrüne Ente und der Auszug aus der behüteten in die unbehütete Kindheit, was den sofortigen Erwerb des Motorradführerscheines und den Kauf einer NSU Max zur Folge hatte.
    Bedingt durch einen mehrjährigen Aufenthalt im sonnigen Italien folgten Benelli 125 2C, Ducati 450 Scrambler und Vespa 150 GT, alles beim Kauf rollfähige Leichen, die mit Freunden und learning by doing leidlich am Laufen gehalten wurden. Und ein Urlaub mit der Ducati, der mich in 3 Wochen von Mailand nach Barcelona und zurück brachte. Ich kenne jeden Ducatihändler auf der genannten Strecke. Dennoch war es ein Erlebnis, welches ich seither immer wieder haben möchte. Der Ente folgte ein alter MB 200 D/8, mit Abstand mein schlechtestes Auto. Nie wieder !
    Zurück in Deutschland war erst mal wieder Schluss mit Mopped. Die Zeit, um während dem Studium Geld zu verdienen, reichte gerade für den Unterhalt der Dose, die Mondpreise der Versicherungen i.G. zu Italien waren einfach zu hoch. Der Daimler ging, es kam ein VW Bulli Typ 1, den ich - mit Moos und kleinen Nadelbäumchen in der Regenrinne - von einem Dachauer Hinterhof zog. Mit dem Brocken bin ich 100000 km mit nur einem Werkstatt-Besuch unterwegs gewesen. Ständige rollende Restauration.
    Ende des Studiums und damit der unbehüteten Kindheit, es folgte der Ernst des Lebens in Form von Beruf mit wenig Geld und vielen unbezahlten Überstunden, Weib, Kindern, Doppelhaushälfte und Passat für die Gattin und Scirocco LS Typ 1 für mich. Wieder kein Geld und außerdem keine Zeit fürs Möpp.
    Nach nur 5 Jahren kam dann der Big Bang. Vom Ernst des Lebens blieb nur noch der Job. Haus, Kinder, Frau und der Passat hatten sich verflüchtigt. Nachdem ich die Scherben in Form astronomischer Anwaltskosten in den folgenden Jahren zusammengekehrt, mich selbstständig gemacht hatte und eine neue, viel bessere Hälfte fand, regte sich ein mächtiges Verlangen: Mopped fahren !
    Wiedereinstieg mit einer Honda Hornet 600. Charakterstark, aber für meinen Charakter zu stark. Nie was passiert, sehr oft aber fast. Als ein Service für 600 Euro anstand (Reifen und Ventile einstellen), landete das Teil bei mobile.de. Mittlerweile hatten sich ohnehin ein MZ-Gespann und eine SR 500 dazugesellt.
    Inzwischen hatte ich mit der Winterfahrerei angefangen. Die anfangs originale 86er ETZ 250 wurde mit allem versehen, was an verbesserten Teilen zu finden war und lief prächtig, bis sie von einer aggressive Buche unsanft ausgebremst wurde. Kastenrahmen gestaucht, Seitenwagen um den Baum gewickelt, Ende Gelände.
    Zur Entlastung der verbliebenen SR 500 (Nummer 1) kam eine ebensolche (Nummer 2), gleiches Baujahr, gleiche Farbe, ins Haus, diesmal mit 3. Rad. Die hat mit mir in den letzten 3 Jahren 35000 km gemacht. Vom ursprünglich gekauften Gespann-Material sind nur noch der Rahmen, die Armaturen und der Kabelbaum original. Die Solomaschine steht ständig in der Ecke, weil sie dauern Teile ans Gespann abgeben muß. Um die Situation zu entschärfen und auch solo unterwegs sein zu können, erwarb ich jüngst eine Super Tenere (Plan B). Langweilig. Geht nie kaputt. Gilt auch für die aktuelle Dose: Ford Mondeo Kombi.
    Aktuelle Schrauberprojekte in der Reihenfolge der Wichtigkeit: Schrauberhöle aufräumen, Inventur des verstreut verstauten Ersatzteilbestandes, Teilüberholung eines und Komplettüberholung eines weiteren SR-Motors. Nummer 1 wieder auf die Straße bringen. Irgendwann wird die Super Tenere gegen eine W650 ausgewechselt. Die ist seitenwagentauglich : ).
    .

 

pic pic pic
seit 2010
  • Der Mecki
    Es ist uns eine Ehre ...
    Hallo AIA, getreu nach Gebrauchsanweisung möchte ich mich hiermit ans ZK wenden und um Aufnahme in eure ehrenwerte Gesellschaft bitten. Die Bedingungen hierfür erfülle ich eigentlich. Auch war ich schon auf einem AIA-Treffen. Allerdings nicht wie es sich gehört, im Winter in unchristlicher Höhenlage, sondern zur Sommerzeit im Flachland.
    Während Ihr Euch nun auf dem TT einen Sonnenbrand holt, sitze ich hier in der warmen Stube, um mir diesen Schrieb aus den Fingern zu saugen. Eigentlich wollte ich mich auch um Teilnahme am TT bewerben, aber mein Gesundheitszustand lässt das zur Zeit nicht zu. Hoffentlich 2011. Zu meiner Ehrenrettung möchte ich noch anfügen, dass ich wenigstens die Wintertreffen im 100Km Umkreis besuche, wenn auch ohne zu zelten. Übrigens habe ich 1958 den Kradführerschein erworben und 2001, von meinem Arbeitgeber erzwungen, den fürs Auto. Mein Fuhrpark besteht momentan aus 4 zugelassenen Krädern = 1x Puch SGS Baujahr 53, 2x MZ-ETZ solo Baujahr 82+85 und 1x MZ-ETZ Gespann mit 851 ccm Ruggerini Dieselmotor Baujahr85. Außerdem stehen da noch 2 AJS/M Baujahr 52+54 rum und warten darauf, wieder zum Leben erweckt zu werden. Die habe ich 1989 nach 12 durchgefahrenen Wintern im Ratbikezustand stillgelegt, um sie, wenn ich mal Zeit habe, wieder in einen einigermaßen menschenwürdigen Zustand zu bringen. Erspart mir bitte, alles, was ich kradmäßig erlebte, niederzuschreiben. Es käme dann in etwa einer Abschrift von Medderes Vadder gleich. Die meisten Motorradkilometer habe ich wohl auf Puch und Horex zurückgelegt. Aber es gibt wohl kein Alteisen, das ich nicht gefahren bin. So zwischen 1960-70 gab es Motorräder praktisch zum Nulltarif. Man musste sie nur abholen. Wenn ich eine Regina wieder mal gekillt habe, machte ich mich nicht ans Reparieren, sondern fuhr mit zwanzig Mark in der Tasche oder einem Kasten Bier bewaffnet aufs Land und kam mit einem sogenannten Scheunenfund wieder zurück. Was allerdings auch zur Folge hatte, dass ich auf so schlimmen Gefährten wie Lambretta, Strolch-Progress, Bella+ Heinkelrollern gesichtet wurde. Besonders in Zeiten großer Geldknappheit war da schon mal so was Scheußliches wie ein NSU-LUX-Gespann dabei. Mein KS 601 Gespann erstand ich damals vom akademischen Motorsportclub Stuttgart zum Horrorpreis von DM 300. Klacks hatte damals das Ding so in den Himmel gelobt und ich habe das geglaubt. Wurde jedoch sehr schnell eines Besseren belehrt. Da ich mich ja um die Mitgliedschaft in einer österreichischen Vereinigung bewerbe, möchte ich wenigstens eine Story aus Austria zum Besten geben. Es begab sich aber zu der Zeit …. Mein erstes Krad war eine Puch SVS 175 2 Vergaser, feuerrot laute Burgessdämpfer und, wie ich dem Verkäufer glaubte, 130 Km/h schnell. Mein Freund Hans erstand beim gleichen Gebrauchtmotorradhändler zur selben Zeit eine Adler MB 250 S, welche nur mit 125 Km/h angegeben war. Großzügig wie ich nun mal bin, versprach ich langsam zu tun und auf ihn zu warten. Ihr könnt euch vorstellen wie groß meine Enttäuschung war, als sich in der Realität 110 Km/h als Ende der Fahnenstange erwies, und das nur bergab mit Rückenwind. Mein Freund Hans hat die Adler immer noch seit 1958 nicht einmal abgemeldet und folgedessen noch immer eine LEO-Nummer drauf, die es seit 30 Jahren nicht mehr gibt. Bevor ich abschweife, wieder zurück zum Thema. Mit den besagten Krädern machten wir unsere obligatorische Samstagsausfahrt, die uns in der Regel nach Straßburg zum Kaffee trinken oder über Bregenz und den Hochtannpass ins Lechtal führte. Diesmal hatte Hans seine Freundin dabei. Die hatte sich diese kleine Rundfahrt anders vorgestellt und bekam furchtbare Sitzbeschwerden und Ähnliches. Anlässlich einer Pause irgendwo am Pass begann sie furchtbar rumzumeckern. Hans sagte dann zu ihr, wenn sie jetzt keine Ruhe gäbe, würde er die Fußrasten abmontieren. Anschliessend sind wir weitergefahren. Einige Kurven später war die Strasse keine solche mehr, sondern plötzlich eine Geröllhalde in die wir reinrumpelten. Bei dieser Gelegenheit rammte Hans einen herumliegenden Geröllbrocken und die linke Soziusraste wurde abgerissen. Renate hat geglaubt, dass Hans das absichtlich machte und war entsprechend sauer. Zu allem Überfluss begann es auch noch zu regnen. Damals gab es eigentlich keine gute Regenbekleidung. Marquard-Mantel und Guisinea-Hose war nur für gut betuchte BMW-Fahrer erschwinglich. Das Fußvolk bediente sich im Armeeshop .Also haben wir wieder angehalten, um eine provisorische Fußraste anzubringen und um uns wasserdicht zu machen. Hans hatte einen großen Poncho dabei, welchen er über sich und Renate und die ganze Adler stülpte. Im Fahrbetrieb hat das dann sehr bedenklich, wenn nicht sogar unheimlich, ausgesehen. .Irgendwo im Lechtal tauchte dann ein Querrinnenwarnschild auf. Ist in D eigentlich kein Grund langsam zu tun. In A schon. Wenn die Austrianer ein Warnschild aufstellen hat das im Gegensatz zu D in aller Regel einen Grund. Urplötzlich erhob sich meine Puch in die Lüfte, gefühlte 3m hoch. Peinlicherweise war dahinter gleich eine rechtwinklig abbiegende Kurve welche auf eine Lechbrücke zuführte und da kam wie es der Teufel so will ein BMW-Gespann entgegen. Kurzzeitig sah es so aus als würde ich bei dem im TR-SW landen. Aber für einen BMW-Fahrer war der erstaunlich flexibel und ist gerade aus in die Wiese gefahren. Nachdem ich die Puch noch im Fluge abwinkelte, gelang es mir gerade noch so der Brückenmauer entlangschrammend mit weichen Knien anzuhalten. Der BMW - Fahrer wendete dann schimpfenderweise auf der Wiese und wollte wieder zurück auf die Strasse. In diesem Augenblick kam Hans mit Freundin und Adler samt wehendem Poncho in derselben Manier und Flughöhe angeflattert. Das hat ausgesehen wie eine übergroße Fledermaus. Der BMW- Mensch ist mit Karacho wieder in die Wiese, wenn ich richtig sah hat er sich bekreuzigt bevor er kopfschüttelnd weiterfuhr. Wir haben zusammen an Ort und Stelle noch schnell eine Schachtel Austria 3 geraucht. So – das war meine Einstandsgeschichte und jetzt entscheidet ob ich beitreten darf. Ich versuche noch zwei aussagekräftige Bilder einzustellen. Eines davon ist ein Artikel aus der MO Zeitung welcher besagt dass man auch Alteisen heutzutage noch flott bewegen kann die Puch ist meine und das Andere ist mein Dieselross..

 

web
pic

seit 2010
  • Berni
    Auf Empfehlung des kahlgryndigen Andreas ... jetzt haben wir bald die ganze Izh-Gemeinde hier

    Bin Jahrgang 1951 und gehöre damit klar zu den älteren Semestern. Motorrad fahre ich seit 1968 und seit ein paar Jahren ausschliesslich Ostböcke. Die sind im Moment mehrere MZ, darunter 2 Gespanne, und eine IZH Planeta. Dazu kommen diverse Baustellen mit Junaks, Awos, Jawas und, als einzigem Ausreisser, einer kleinen DKW 175S.
    Meine Vorliebe gilt damit eindeutig einfachen Bauernmotorrädern, mit "modernen" Motorrädern kann ich wenig anfangen. Zu Hause bin ich in Hessen im Vogelsberg, also ziemlich in der Mitte von Deutschland. Von Beruf bin ich Elektrotechniker, Technischer Redakteur und Systemadminstrator.
    Grüsse aus dem Vogelsberg wünscht
    Berni.

 


 

Honoris Causa (oder humoris causa ... ?)


"ehrenhalber", weil (zutreffendstes angegeben):

1) nicht aktiv in der AIA tätig (Forum und Treffen/Ausfahrten)
2) derzeit ohne Alteisen
3) Alteisen nicht alt genug oder sonstwas







pic
seit 2005
  • Michael T. aus Graz mit Suzuki GT750 "Wasserbüffel" - als Gespann und solo 3)
 

pic
seit 2005
  • Gunnar L. aus Murau mit Puch, Ente, dzt. Dornbirn
 

www pic
seit 2005
 

www
seit 2005
 

pic pic
seit 2005
  • Martin "Höppi" H. aus Berlin, derzeit Graz
    mit (angemeldet !):
    Moto Guzzi V65 Bj. 84,
    Suzuki GSX750 Bj. 81,
    MZ ES250/0 Bj. 60,
    MZ ES250/0 Bj 61,
    mehrere MZ RT 125

    4 rädrige Fahrzeuge:
    VW Transp. T3 Bj.85 als Camper,
    VW Transp. T3 Bj. 89 Doppelkabine (umgebaut auf 6 Zylinder Ford V6),
    Trabant P600 Kombi Bj. 65
 

pic
seit 2005
  • Andreas "Atze Eisenarsch" T. aus dem Münsterland
    Tauerntreffen-Teilnehmer der ersten Stunde, wahnsinniger Versucher der "Ironbutt Saddle Sore" Erlangung (1000 Meilen in 24 Stunden) mit einem Ural-Gespann (!), Täglichfahrer.
 

pic www
seit 2006
  • Michael "Eichy" E. aus Oberursl (Taunus, Nähe Frankfurt)
    Betreibt einen umfangreichen Fuhrpark, dessen lustigste Fahrzeuge sind: Enfield, Stahmer-Hondagespann, Vespa, NSU Quickly
    Er schreibt (gekürzt):

    "Nach langen Kreidler-Florettjahren war und bin ich ja eigentlich Vespafahrer und zunächst auf teilweise gut getunten PV-50'gern unterwegs gewesen.
    (...) Die Familie besteht aus 3 Personen, Zwergkaninchen nicht mitgezählt, und so sind wir folgerichtig zum Gespann gekommen. Man beachte: Mein erstes "richtiges" Motorrad war also ein Gespann. Dann gings es Schlag auf Schlag: Neues Gespann, BMW R75/5. Noch eine Vespa zum restaurieren, eine ETZ aus Ersatzteilen aufgebaut, eine Enfield,
    meine Quickly hatte ich ja schon lange damals in meiner Junggesellenbude im Wohnzimmer restauriert. Bin Selbstschrauber, habe eine viel zu kleine, kalte und zügige Garage im Ort, mit Moppedhebebühne. Außerdem Modellflieger, Motorensammler uvm."
 

pic pic pic
seit 2006
  • Paul J. aus Essen
    Derzeit hauptsächlicher Russentreiber. Er schreibt (gekürzt):

    "Angefangen hat der ganze moppedwahnsinn bei mir als ich zwölf jahre alt war. Mein vater hat mir damals beigebracht, wie mann mit einer zündapp zwei-gang-combinette fährt. Da war es passiert, die moppeds lassen mich nicht mehr los !!!! Mit fünfzehn gabs dann das erste offizielle mofa (25km/h), mit sechzehn den führerschein vier und ne kreidler mit 50 ccm und 6,25 ps mit rennverkleidung und so nem kram. nach kurzer zeit war ein kröber dzm und ein vanveen 70 ccm zylinder mit 22 mm dellorto dran und die kiste rannte fast 120 km/h.
    Mit 18 gabs dann den führerschein eins und endlich ein richtiges mopped, ne 150 ccm dürkopp. Der aufstieg zur bmw war dann auch relativ schnell geschafft, aus polizeibestand gab es eine 500er schwingenmodell. schnell war ein beiwagen gefunden und drangeschraubt. Mit dem gespann bin ich dann bis zum 22 jahr gefahren und hab damit halb europa gesehen. Kanarische inseln, nordkap, griechenland, um nur die weitesten punkte zu nennen.
    Bekam dann ne ur-xt500, die ich als fernreisemopped sehr geliebt habe. Die türkei bis zur iranischen grenze und die nordrunde (finnland, schweden, norwegen) waren herausragende touren, aber auch spanien- und frankreichrundfahrten waren mit der xt ne freude. Nach einem kurzen gastspiel mit einer guzzi t3 hab ich mich von neueren moppeds dann für einige zeit verabschiedet und mich mit wehrmachtsoldtimern beschäftigt. VW-kübelwagen und -schwimmwagen habe ich aufgebaut und mit viel freude umfassend gefahren. Mit dem kübelwagen mit 24,5 ps ne reise durch frankreich, spanien, marokko, tunesien und italien, einfach toll und drei monate lang nach dem studium. Später dann mit dem schwimmwagen in england und irland - alle reisen mit den kisten waren besondere erlebnisse. Viele alte menschen erkannten den ursprung der fahrzeuge und erzählten ihre geschichten.
    Der moppedvirus kam dann aber irgendwann wieder und ich kaufte mir einen großen schrotthaufen mit namen zündapp ks750 und begann sehr mühsam daraus wieder das zu machen, was es mal war. gleichzeitig lief mir meine erste russenkiste (mt16) über den weg und fand unterkunft bei mir. Später mußte ich mich leider von den wehrmachtsfahrzeugen trennen und bin seit 2000 den russen treu.
    Neben der mt 16 hat sich dann noch ein puzzle namens mw750m zu mir verirrt und wurde von mir wieder zum leben erweckt. Mit den beiden russen hab ich ne menge reisen gemacht. drei mal war ich zur savalenralley in norwegen, jeweils verbunden mit herrlichen fahrten im norwegischen gebirge. Mit der mt16 war ich in rumänien mit einigen russenfreunden unterwegs. Die treffen der russenszene im ruhrgebiet besuche ich regelmäßig und war/bin mitinitiator des regelmäßigen treffens am langenberger sender. Vor zwei jahren lief mir dann ein traum meiner jugend über den weg, eine kawa 500 ccm mach 3 baujahr 1973.
    Das mopped habe ich damals mit 19 mal für einige monate gehabt, es war brutal, aber ganz brutal !!!!! 60 zweitakt-ps in so einem leichten rahmen, die wahre hölle !!! Zu der 500er mußte ich dann auch noch eine 350er kawa dabei nehmen, sonst wäre der deal nicht zustande gekommen - auch sie wird bald wieder ihren irren sound produzieren.
    Fast vergessen hätte ich noch die zwei m72, die in tausend teilen in einem heizungskeller liegen und auch den schlaf der gerechten schlafen, bis ich sie wieder zum leben erwecken werde.
    Vor lauter alteisen komm ich allerdings nur selten zum richtig flotten moppedfahren. Dafür hab ich mir 1998 ne bmw r1100r gekauft und mittlerweile fast 70.000 km mit ihr in allem frieden zugebracht. Die kuh läuft immer so wie ich will und ist vollständig unter meiner kontrolle. Sie gibt keine widerworte und ist lammfromm, was man von den russenschlampen und japszicken so bestimmt nicht sagen kann !
    Geschraubt wird bei mir ausschließlich selbst, was nicht heißt, das die ein oder andere arbeit auch mal von jemandem gemacht wird, der die richtigen maschinen dafür hat oder über deutlich mehr erfahrung verfügt. Grundsätzlich aber ist paul der eigene mechaniker, auch bei der bmw.
    Bei meinem moppedtouren ist mir das zelt und der russenkocher (früher war es der große geniol-dieselkocher) die liebsten begleiter. Im winter wenn es so richtig kalt ist, gehe ich aber dann doch lieber ins warme zimmer zum pennen. Mit fast 50 nimm ich mir einfach das recht raus! Meine erste winterzeltübernachtung habe ich übrigens 1972 gemacht. Da war ich mit meinem mofa zum elefantentreffen am nürburgring und habe gefroren wie ein tier!"
 

Pic Pic
seit 2006
  • Sepp B. aus dem bayerischen Ering
    Wir kennen Sepp persönlich von einigen Wintertreffen. Er schreibt:

    "Den Fragebogen habe ich gewissenhaft beantwortet und konnte in der überwiegende Mehrzahl der Fragen mit der Antwort C übereinstimmen. (nur statt des Leatherman bevorzuge ich, wegen dem Korkenzieher, das Victorinox und für die Inbetriebnahme des Russenkochers mit Bremsenreiniger bin ich noch zu feige)

    Ein Teil der ehrenwerten Gesellschaft wird mich bereits kennen, trotzdem eine kleine Vorstellung:
    Mit 16 Jahren begann mit einer Zündapp KS 50 meine große Leidenschaft für alles was weniger als vier Räder hat. Nach einem Jahr ohne Probleme auf der Zündapp zerlegte ich den Motor, da ich hörte man müßte bei Motorräder hin und wieder die Ventile einstellen. Zu meinem großen Erstaunen fand ich aber keine vor.
    Mit 18 Jahren folgte mein erstes richtiges Motorrad Yamaha XS 500. Zwei Jahre war ich Sommer und Winter nur mit dem Motorrad unterwegs. Dann hatte meine Oma mit dem Jungen, der im Winter immer so friert, Erbarmen und schenke ihm Ihren alten Opel Kadett. Es folgten einige Motorräder mit denen ich richtig Spass hatte ( SR 500, BMW R80GS, SRX 600 )
    Danach wurde es etwas stiller, es wurde herumprobiert und nur noch im Sommer gefahren (CBX 750F, VN 1500, DR 800S, GSX 1100R, KTM 620). Mit Geburt meines ersten Kindes kam die erste Ural ist Haus. Mit diesem Motorrad ist das alte Fieber wieder ausgebrochen. Die Autos wurden aus der Garage verbannt, im Nebenraum eine kleine Werkstatt eingerichtet. Als zwei Jahre später nochmals Zwillinge zur Welt kamen wurde die Ural verkauft und eine BMW mit Viersitzer-Beiwagen zum Familientransporter umgebaut.
    Im Sommer sind alle Kinder auf meinen Touren dabei. Im Winter bin ich mit meiner zweiten Ural alleine unterwegs.
    Zur Zeit betreue ich eine BMW R100R mit viersitzer Beiwagen / Ural 650 Bj. 93 Inland / und das Schätzchen meiner Frau XBR 500 Bj. 83
    Ich würde mich freuen über die Aufnahme in die werte Gesellschaft der AIA und versprechen das mit dem "y" auch brav zu üben"
    Der Sepp hat als Veranstalter des AIA-Kindertreffens weiterhin seinen festen Platz bei uns - auch wenn er die Ural inzwischen aufgegeben hat.
 

www pic pic
seit 2006
  • Joachim "Joe der Schleppertreiber" D. aus D-Steinmark
    Joe liebt russische Motorräder, hat enge Verbindungen zu einigen Russenhändlern und ist - nebenbei - selber einer. Außerdem treibt er seinen VW-Bus mit Pflanzenöl an. Als Bekannter einiger AIA-Mitglieder konnte es kaum anders kommen - er ist jetzt auch dabei.
    " ... Nach vielen Moppeds bin ich bei einem MZ-Gespann gelandet, mein erstes Gespann. Die ersten 10 km haben 2,5 h gedauert (kennt man ja). Parallel dazu hatte ich noch zwei bayrische Bastelböcke und haben mir dann in einem Anfall von Wahnsinn einen Russen zugelegt. Anfangs wußte ich nicht mal, was für einen - im Brief steht "Ural Modell Dnepr", auf dem Zollstempel "Dnepr Modell Ural".
    Na ja, nach 100 km war der Motor hin und das Problem war, den Bock wieder zum Laufen zu bringen. Also macht man am Besten ein Treffen (nix Werkstatt), die "Steinmarker Komatage". Alex hat sich dann erbarmt und mir den Motor wunderbar hergerichtet, und ich wußte endlich, daß es eigentlich eine Dnepr MT11 mit Uralmotor ist - Mein Traum wäre aber ein aufgemachter 1000er Guzzimotor da drinnen

    Seit 2000 fahre ich eigentlich fast jeden Tag damit herum, die BMWs sind schon lange verkauft und die Dnepr anscheinend nicht kleinzukriegen. Mittlerweile hat sie etwa 55.000 km ohne größere Probleme drauf.
    Übertroffen wird sie nur durch meine unkaputtbare Guzzi SP1000, die hat jetzt die 350.000 geknackt. Beide laufen natürlich als offizielle Firmenfahrzeuge.
    Geschraubt wird in meiner Scheune (natürlich mit Heizung, Telefon und Internetanschluß). Kleine dezente Parties machen wir da auch ...
    Da die Schepper "Toter Oktober" autobahntauglich ist, fahre ich natürlich auch Autobahn, dafür sind die ja da!"
 

 
  • Falk, der Mann mit dem Rundumgrinsen.
    Wir haben ihn schon zweimal treffen dürfen ... wir hoffen das bessert sich noch :-)
Wegen der Vorstellung: ich warte noch auf email ...
 

pic
seit 2006
  •  Stefan P. aus Niederösterreich
    hat sich schon lange nicht mehr gemeldet. Wir hoffen es geht ihm gut ... Status deshalb auf h.c. gesetzt ...

    Meine ersten (mit-) Fahrversuche durfte ich auf Vaters Katana im zarten alter von vier Jahren machen, was mich natyrlich weitgehend infiziert hat. Eine Himmelblaue Ponette war dann mein erstes eigenes Gefährt. Selbstverständlich selbst lackiert, und ständig kaputt. Kurz vor meinem achtzehnten ist dann der gute viergang-motor auf der bergab-passage von Dobermannsdorf nach Neusiedl verglyht, will sagen abgepleuelt.

    Mit dem Frischerworbenen Fyhrerschein in der Tasche kam dann eine Vespa Rallye 200 ins Haus, ein mächtiger BigBlock im vergleich zur Ponette. Nachdem ich mich 2 Jahre lang mit der grauenhaften Piaggio-Elektrik herumgeschlagen hatte, hab ich den Hut draufgehauen und mir eine Lambretta zugelegt. Meine erste Komplettrestauration. Hat mich gelehrt, dass man englische oder italienische Nachbauteile nicht so ohne weiters einbauen kann.

    Dann begann der Wahnsinn. Als Alltagsfahrzeug, und weil die Lamy zu Lahm (sic) war, hab ich die RD350LC auserkoren; und zwar die alte, ohne Powervalve. Zur besten Zeit hab ich 3 davon in der Garage ghabt. Und so gings yber die Jahre weiter, die Lambretta ging, die 125er Puch kam (und liegt seitdem zerlegt im Keller), die Guzzi Imola kam (und steht seitdem in der Schupfen), die RDs gingen letztendlich auch, und mein erstes modernes Gerät kam ins Haus - XJR1300! Natyrlich leicht gecafft, mit entkerntem Auspuff und Stage 3 - Jet Kit. Die war so stark das sie mich einmal jährlich abgeworfen hat. Was hätte ich auch sonst im Winter gemacht.

    Letztes Jahr kam dann das große Umdenken. Als Winteraktivität, hab ich mir yberlegt, muss es doch lustigeres geben als Gabelholme wieder geradebiegen. Sprachs, ging zum Ertl und hab viel zu viel fyr eine 350er Jawa mit Beiwagen ausgegeben. Jetzt, nach fast einem Jahr, hab ich sie beinahe tourentauglich. Nächster Gedanke - ein Reiseeisen muss her. Geländetauglich, Bulletproof, große Reichweite. Nach einer kurzen, aber heftigen Verirrung Richtung Guzzi NTX (a heap of shite!) hat mir der nette Bartosch-Bauer seine 82er BMW R80G/S verkauft. Bin damit nach Istanbul und wieder nach Hause gekommen, dann allerdings war der Öldruck futsch; jetzt wird sie generalyberholt und wird demnächst mit 43Liter-Tank wiedererstehen. Die XJR kommt jetzt auch in gute Hände, und meine neue Alltagsreibe wird eine W650, die ich (als gerechter Ausgleich zur teuren Jawa) obszön billig bekommen hab. Deswegen wird die SR erstmal konserviert und wird entweder statt der Jawa den Beiwagen ziehen oder mit Höckerbank und Holmhagerl umgebaut. In ferner Zukunft. Vielleicht.

    Mein aktueller Fuhrparkstand -

  • Kawa W650
  • BMW R80G/S
  • Jawa 350-634 mit Velorex
  • Yam SR500
  • Yam XT250
  • Yam RD400
  • Puch 125T
  • Guzzi V35Imola
  • Guzzi V75NTX
  • KTM Ponny ohne Pleuel
  • MS50 in Teilen

Ferner noch

  • Fiat 127 1. Serie
  • BMW e28 524d
  • VSF Fahrradmanufaktur T-400 Big Apple
  • Bottecchia Cafe-Racer
  • Steyr Waffenrad, Herrenausf. Bj. 54

Noch ein kleiner zweizeiler zu meiner Wenigkeit - geboren bin ich im Jänner 1978, wohnhaft teilweise in Wien 3, teilweise in Hohenau an der March, beruflich beim Roten Kreuz als Sanitäter. Wenn ich nicht an irgeneiner Schraube dreh, dann fotografier ich ganz gerne und bin auch einer gepflegten Radltour nicht abgeneigt.
Motorradtourenmässig hab ich den Osten am liebsten. Rumänien, Bulgarien, Slowakei, etc... aber eine Pilgerfahrt nach Albion muss auch irgendwann mal sein. Heuer geht's jedenfalls in die Bukowina, so im Mai-Juni.
Bevor ich's vergesse, beim Aufnahmetest hab ich 10x c und 6x b. aber ich bin ja noch jung und lernfähig. *g*

 

www
seit 2008
  • "Roll" aus dem schwäbisch-fränkischen Wald
    Michael R. treibt einen kleinen aber feinen Fuhrpark, und Seitenwagencross


    Zwecks großteiliger Identifkation mit den AIA-Statuten ersuche ich hyrmit höflychst um eine Aufnahme „honoris causa“; bedingt durch meine außeraustrianische Seßhaftigkeit. Die Seßhaftigkeitsgeschichte würde ich auch nur ändern wollen, wenn in Austria Blockhäuser in Alleinlage aufm Berg am See gebaut werden dürften ohne weitere Einschränkungen oder zusätzliche Kosten.
    Mit 14 Komma yrgendwas „c)“ im Selbstbeurteilungsfragebogen denke ich, einigermaßen wyrdig zu seyn. Und lernfähig.

    Mopedfahren habe ich mit 12 Jahren auf einer DKW gelernt, mit 13 habe ich sie heimlich benutzt, bis die Batterie leer war und sie dann heimgeschoben (Regler morsch? Ych hab keine Ahnung von Elektrik).
    Meine Wenigkeit hat in Ihrem nunmehr gute 40 Lenze währenden Erdendasein ca. 25-30 Pkw, Kleinbusse, Pick-ups und LKW verschlissen; sowie diverse Zweiräder (DKW R 175 RT, Moto-Guzzi 250, BMW R 60/6 Bullerei, Yamaha SRX 6, Kawasaki KLE 500, Kawasaki KLX 650 C, Kawasaki ZXR 750 J/+Kit, KTM 620 LC 4). Renneinsätze gabs diverse auf SRX/ZXR sowie etliche auf einem Zabel-EML-Gespann als Beifahrer (der härtere Job!). Nach dem zweiten doppelten Bandscheibenvorfall hab ich auf die Gespanncrosserei verzichtet – aber so ein mehrstündiges Enduro reizt mich immer noch. Oder ein Hillclimb mit dem Crossgespann.

    Aktuellerseits verfüge ich noch über einen Schiebetüren-Paketdienst- Iveco Daily BJ. 93 sowie über ein HEOS-KTM-Gespann, dessen Baujahr je nach Eintragung variiert ;-) . Die Heos ist zwar noch nicht ganz Zwanzig, aber als Ex-Enduro-Renngespann dauerbeschraubungswyrdig und die artgerechte Haltung wird durch Kilometerspargedanken ;-)
    sowie Spaß am „schnell mal abbiegen, DEN Weg ausprobieren“ gewährleistet. Lust aufs näxte TT hätte sie aber schon saumäßig. Da sie kein Großserienmodell ist, bleibt nix als Improvisation und Erfindungsgabe. Bin mal auf die näxte HU gespannt. Die letzte war wohl irgendwie...naja...psssssssssssst!! Der derzeitige Motor ist ziemlich potent, möge er eingetragen werden ebenso wie die elektrophonischen Modifikationen..
    Ebenfalls in meinem Besitz und Gebrauch befindet sich ein Benzinkocher Marke NVA, der sich bei entsprechender Pflege noch nie wirklich seiner Aufgabe entzogen hat und so ziemlich Alles frißt. Allerdings brennt er gerne bei Überlast zur Dichtung der Einfüllöffnung raus...bevorzugt in Schottland, meiner zweiten Heimat. Manche hielten ihn schon für eine Bombe. Kaffee kann er jedenfalls gut.
    Einschränkung: Kaffee mit Milchschaumhaube halte ich für stark übertrieben (hyrmit stelle ich den Urgrund dieses AIA-Gebots nicht in Frage! und wyrde mich gegebenenfalls sogar damit arrangieren können). Bevorzugt wyrde ich jedoch meine höchstpersönliche Milchschaumhaube weitergeben wollen an eine Person mit doppelter Bedürftigkeit. Zucker wäre auch übrig. Vielleicht tauscht ja jemand ein Viertel Trollinger/Lemberger (ohne extra Zucker!) für abends dagegen...;-).

    Lagerfeuer mit Bremsenreiniger zu entfachen, halte ich zwar für legitim; persönlich stelle ich mich aber yblicherweise zunächst der Herausforderung, es auf traditionelle, althergebrachte Weise nach Art unserer Vorväter zu entfachen.
    Das verlangt im Normfall mein Stolz aus ca. 30 Zeltlagerjahren (noch aktiv).

    Was noch zu erwähnen wäre: Durchs Leben schlage ich (gelernter Industrie-Mechaniker, gelernter Schauspieler) mich vorwiegend mit Montagen (vorwiegend Ladenbau/Events weltweit) und Schauspieljobs .
    Aber eigentlich ist mir der Job, wenns denn nicht Schauspiel sein kann, wurscht: Hauptsache weit weg und viele Sprachen, um sich da irgendwie durchzuschlagen! Man lernt nie aus!!
    Jetzt hab ich mich solange und -weit an der Satzung orientiert,aber: Machts doch, was Ihr wollt! Machtsas doch eh!
 

pic pic
seit 2007
  • Michael B. aus Mynchen
    Ein regelmäßiger Sölkpasstreffenbesucher und Teilnehmer an der AIA Hopfentour:
    Ich fahre seit mittlerweile 21 Jahren Motorrad. Meine erste Mopete war eine gemütliche Yamaha DT LC1. Diese wurde natürlich nach einiger Zeit als zu langsam,
    bzw zu schwach empfunden und dementsprechend "hergfrickelt", was dazu führte, daß ich vorne ein kleines Ritzel aufziehen mußte, da ich artgerecht im Gelände düsen wollte und nicht auf der Bahn. Alltagstauglich mußte sie auch noch sein, d.h nicht zu auffälig, was aber ob des Lärmes schwer möglich war (Jeder, der mal eine Zwotaktereinzylinderhochdrehtzahlmaschine gehört hat, weiß was ich meine) und mir das ein oder andere Gespräch mit den Grünen eingebrockt hatte.
    Gefahren wurde im Sommer wie im Winter da man ja Stollenreifen hatte, die zwar nicht erlaubt waren, aber guten Grip hatten. Ja damals schaute ich schon sehnsüchtig auf die
    gemütlich blubbernden Einzylinder, zu der Zeit aber eher auf die XT500. Dies wurde mir aber dann durch den Aufenthalt in diversen Kliniken ein wenig versaut.

    Vor 15 Jahren kam ich dann zu meiner SR500, es war Liebe auf den ersten Blick,
    wie sie da verstaubt mit 2000km aus dem Tacho in der Ecke stand. Nach kurzer Probefahrt stand fest, die bewegt sich auch auf Schotter gut und auf der Straße doch besser als die XT.
    Mit ihr habe ich schon die ein oder andere größere Tour gemacht, vorzugsweise südliche Richtung Österreich und Oberitalien. Weit kam ich nie, aber dafür lang, da für mich der Weg das Ziel ist.
    Gehegt und gepflegt halten wir uns die Treue. Noch, denn ich denke über die Idee eines geeigneten Dreirades nach, welches Sack und Pack nebst Familie aufnehmen kann.

    PS vom motorang: Dreirad hat er inzwischen, ein bayerisches :-)
 

pic pic
web
seit 2010
  • T. aus Heidelberg
    Ein regelmäßiger Sölkpasstreffenbesucher und Rrrrussentreiber und -reparateur, doch bescheiden so dass wir mehrmals nachfragen mussten:
    Tu mir halt schwer mit Mitgliedschaften,Satzungen,Regementierungen und dem Wort "wyrdig". Das hab ich im "normalen" Leben genug.
    Ich schreibe einfach mal einen Vorstellungstext, wo der eingesetzt wird überlasse ich euch:
    Hi, miteinander.
    Nach dem mich motorang ein paar mal gebeten hat, ein paar Sätze zur Vorstellung:
    Ein paar kennen mich schon...ich bin das "Schlitzauge" aus der Kurpfalz, emigriert aus dem Bayrischen.Meine Auseinandersetzung und Liebe zur alter Technik, begann schon früh mit dem Studium von "Was-ist-Was Büchern". Welches nach vielen Wirrungen in einer technischen Ausbildung endete, und mir jetzt in der Wartung und Reparatur meiner kleinen TG-WG recht nützlich ist.
    Da sind:
    -"The green Monster" eine Import-Dnepr MT16,mein erstes Motorrad und gleichzeitig das erste Gespann, aber seit 10 Jahren ein übergroßer Briefbeschwerer
    -"The old Lady" eine SR500-48T, zuverlässiger Ersatz für das "Monster" und das bisher einzige Motorrad im Lebenslauf, (bleibt es warscheinlich auch...)
    -"Die T-34" eine 750er Ural Tourist, mein Transport- und Reisegespann,
    Die neuerste Maschine in der WG, die in kurzer Zeit schon einige Abenteuer überstanden hat.und als Abwechslung:
    -"Das Rennwägelchen" 1986er Honda CRX ,seit über 20 Jahren mein erstes eigenes Auto.
    Bei Schlechtem Wetter bewege ich den "GOTTA"
    Einen fast geschenkten 1989er Jetta2 mit Golffront, erschreckend vernünftig ...
    Und RIP: eine 1982er R4-Fourgorette-Kombi, einer immerwährenden Liebe, die schmerzlich Vermisst wird...
    Leidenschaftlich bewege ich fast alle alten "Schätzchen" seit vielen Jahren im Alltagsbetrieb, im Urlaub und in der Freizeit. Da wächst man zusammen und deshalb ist Selbstschrauben ein muß.
    Das einzige was meinen Tatendrang derzeit bremst ist die fehlende eigene Werkstatt.Wird aber dran gearbeitet...
    Bis dahin kämpfe ich mit den Lichtschalter und dem Hausverwalter.
    Das hält mich aber nicht davon ab, begeistert haufenweise Kilometer abzuspulen.Vorzugsweise mit Zelt, Luma und tausend anderen Sachen .
    Zwar nicht in fernen Länder, aber die Abenteuer in Zentraleuropa reichen mir völlig aus.
    Habe die Ehre und "t´schäu gin"!(auf Wiedersehen auf kantonesisch...)
    T. aus Heidelberg
 

 


 

Freunde und Förderer - AIA ff

 
pic pic
seit 2007
  • Norbert (Nattes) N. aus Gütersloh
    Als geborener Niederrheiner lebe ich seit vielen Jahren in Gütersloh. Seit ich mit 10 Jahren mal eine Spritztour mit Bruders Zündapp unternommen habe, bin ich von der zweirädrigen, motorisierten Fortbewegung überzeugt.
    Mein erstes Fahrzeug war ein Tomos Mofa, gefolgt von einer Zündapp Sport Combinette. Mit 18 war dann als erstes großes Fahrzeug eine RD 250 fällig.
    Nach der Bundeswehrzeit ,folgte eine XS 400 mit der ich dann nach Portugal, Jugoslavien, Südfrankreich und in sonstige Gegenden reiste.
    Danach kam eine SR 500 und nachdem ich meine Frau kennengelernt hatte, eine Guzzi Cali 2. Auch damit wurden wieder verschiedene Reisen unternommen.
    Als die Geburt meiner 1. Tochter anstand, beschloss ich spontan, ein anständiger Mensch zu werden und verkaufte mein Motorrad.
    Nach 6 Wochen drängte meine Frau mich schließlich, schnellstmöglichst wieder ein Motorrad anzuschaffen , damit meine für alle unerträgliche Laune besser würde.
    Eine V 7 700 war schnell gefunden.
    Auf dem Alten Elefantentreffen am Nürburgring erkannte ich dann, dass 3 Räder im Schnee viel Spaß machen . Mit einer ETZ 250, der später noch eine weitere MZ
    folgte begann meine Gespannleidenschaft.
    Leider verringerte sich meine Freizeit durch berufliche Veränderungen immer mehr, so das ich meine verbliebene Freizeit mit dem fahren und nicht mehr so sehr mit dem reparieren von Motorrädern verbringen wollte.
    Als die W 650 erschien, hatte ich mein Wunschfahrzeug gefunden . Nach einem zweijährigen Zwischenspiel mit einer Dnepr mit R 75/5 Motor bekam die W einen CJ Beiwagen verpasst.
    Eine Solo W kam noch dazu, und im Sommer noch eine 20 Jahre alte GTR 1000 für die Autobahn, als PKW Ersatz.
    Zelten zu jeder Jahreszeit ist mein zweites Hobby. Allerdings kommen mir nur die altmodischen Baumwollzelte ins Haus. Kochen auf offenem Feuer macht mir ebenfalls viel Spaß. Meine Freunde auf dem E-Treffen nennen mich schon Mama.
    Da mir und meiner Frau in den letzten Monaten klar geworden ist, das arbeiten nicht alles im Leben sein kann, stellen wir gerade unser Leben total auf den Kopf, mit dem Ziel ab 2008 wieder zu leben. Da wird dann neben viel mehr Zeit für meine Familie, auch sicher wieder Luft für Motorräder sein. Ein MZ Gespann oder eine Ural könnten mich schon reizen.
    Als erstes steht jetzt aber das TT an. Ich freue mich schon sehr darauf, Leute die so etwas machen, kennenzulernen..
 

pic pic
seit 2009
  • Gustav N. aus dem Sauerland
    Habe im Forum gestöbert und für mich wichtige Dinge gefunden. Gelesen ab 2005 ! Werde wohl ein Seminar "Motorradelektrik klar und verständlich" beim Mitglied Knepta - oder so -anfragen. Die elektrische Unterweisung und gleichzeitige Anfrage zur Lösung von seinem elektrischen Problem tat es mir sofort an. Verusche auch Kontakte, zu in der Nähe infizierten "Wahren Tecchnikern " aufzubauen. Zitat: Ich fahre zur Zeit MZ ETZ 250 Gespann Baujahr 1985- nenne sie auch Ulbricht`s (Walter aus der DDR) Rache ! Das Gespann ist zur Zeit zerlegt - Seitenwagenbremse wird repariert, TÜV - Prüfung wird vorbereitet. Möchte über den Sommer das Gespannfahren weiter üben. Ich fahre seit 40 Jahren Zweirad. Habe einige Fahrpausen einlegen müssen - berufliche Fortbildungen, Familie, Kinder, und so weiter. Mein beruflich Zukunft ist seit dem letzten Sommer im Enstadium - habe die Leitung der mechanischen Werkstatt im Landesmuseum für technisches Kulturgut, Zeche Zollern. Davor hatte ich 15 Jahre die Werkstatt in der Henrichshütte Hattingen - ebenfalls Landesmuseum...... . Habe eigentlich einen Traumjob - soll in der nächsten Zeit eine alte Dampfwalze wieder zusammenbauen, eine kleine Grubenbahn wartet auch schon auf mein Team, ....... Die Kinder sind groß, muß die Jugend nicht mehr durch die Gegend fahren - kann folglich wieder an alte Zeiten anknüpfen und das Hobby der wahren Technik betreiben. Da kam mir die Internetseite Seitenwagenantrieb aus dem Harz gerade Recht , die Wunde der alten Leidenschaft ging wieder auf. Nun einige Klarstellungen: Habe seit meiner Jugend immer mit Motorrädern geliebäugelt. Glaube eine Menge über alte Technik zu kennen. Blaue Wolken - 2Takt Abgase. Rampampan - so nannten mein Kumpels (1968) immer meine DKW 250 RT Baujahr 1951. Zitat: Habe eigendlich gute Kenntnisse aus der Technik - habe Euren Apfelbeck gelesen , ebenso Helmut Hütten, Küchen, Matschoß- Dampfmaschinen, Helmut Faht, auch den Bericht eines Östereicher vom Umbau einer BMW R 100/ 7 Stoßstangenmotor auf Königswelle ( Ducati-Teile) und so weiter... . Bin früher gewandert, war Zelten, Schlauchboot und Kanu gefahren, habe noch nie 08 15 Urlaub gemacht (gebuchter Urlaub). Möchte wieder mit Gleichgesinnten in der Kote ( Dreiecksplane, 4 Stück, Holzstangen, kein Boden, oben Öffnung für Rauchabzug) am Feuer sitzen. Habe es bisher nie geschafft zur Kristallrally zu fahren - heute wohl zu teuer. Heutiges Elefantentreffen ist nicht mein Ding. Suche halt Gleichgesinnte für diese Dinge. Ich glaube : Ihr seit auf dem richtigen Weg , und möchte Euch eigentlich nur nachlaufen (nachfahren) - wenn es sein muß auch auf Probe. besten Gruß Gustav..
 

pic pic pic
seit 2009
  • Andreas A. (lehrbua)
    Ich bin Andreas, Sohn von Josef, dem Mechaniker; Sohn von Max dem Eisenbahner, Sohn von Andreas, dem Sensenschmied. Geboren am 13. Mai 1965 in Düsseldorf, wohin mein Vater mit einer Reisetasche mit all seinen Habseligkeiten auf dem Tank der Horex als Gastarbeiter ausgewandert war, und wo er Christa traf, die zwar nie einen Motorradführerschein besaß, aber immerhin in der DDR mit der AWO illegale Rennen um eine Kiste Bier bestritten hatte.
    Noch 1965 kehrten meine Eltern nach Österreich zurück, diesmal mit einem Mercedes Ponton. Mein Vater hatte dann unter Anderem eine Tankstelle mit Werkstatt in Pacht und versuchte sich hie und da an der Restaurierung von wyrdigem Gerät (BSA M20, Ford Anglia, u.ähnl.), schloss dieses aber nie ab. Doch wurde die eine oder andere Absonderlichkeit gebaut, z.B. eine Winde zum Holzseilen mit DS 50 Motor. Auch nahm Papa an Veteranenrennen teil, erfolgreich, aber mit geborgtem Gerät. Und ich sass auf dem einen oder anderen Beifahrersitz, mit der Stoppuhr in der Hand.
    Mit 16 bekam ich die schrottreifste erwerbbare DS 50, für 500 Schilling vom versoffenen Wegmacher gekauft. Ich fuhr den Schrotthaufen, mit Plakatfarben in Hippiemotiven bemalt, länger, weiter und härter als alle im Dorf die eine Cobra, Monza oder Zündapp hatten. Und erst als ich das Studium in Wien begann, vererbte ich Sie Josy, der sie umgehend hinrichtete.
    Ich habe den Führerschein mit 24 über die Bezirkshauptmannschaft gemacht, bereits als Student der Afrikanistik; ich war im Holzberg zu etwas Geld gekommen und wollte nach Afrika fahren. Also erstmal den Schein.
    Papa hatte mir versprochen, dass die 200er Kawa, die er hatte, am Prüfungstag vor der BH stehen würde – das war eine Lüge gewesen, aus väterlicher Sorge. So verzichtete ich auf den „A-Schein“, erwarb einen rosa VW-Bus, wir bauten ihn etwas aus, den Papa hatte wieder eine Tankstelle in Pacht, und ich fuhr durch die Sahara. das war 1989. 1991 unternahm ich die Fahrt nochmals mit einem Peugot 505, im Rahmen eines Forschungsprojektes, von dem ich verheiratet zurückkehrte.
    1990 besuchte ich Studienkollegen in Sansibar und benutzte dort eine Yamaha RD 80. Dieses Moped und die Fahrten über die Insel haben den Keim in mir verwurzelt.
    Später in Bamako hatte ich ein Piaggio SI und lernte damit die meisten Moped-Mechaniker der Stadt kennen. Wirklich zum Fahren habe ich 2005 in New Delhi begonnen, zuerst mit einer Bajaj SX 100, einem giftigen kleinen 2 Takt Kawasaki-Klon, und etwas später mit meiner geliebten TVS Fiero. Kurz vor der Rückkehr nach Österreich habe ich dann noch einen „A“ Führerschein erworben, den ich in Wien umschreiben ließ.
    Es war eigentlich meine Frau, die mich bewegt hat, die Enfield mitzunehmen (und es mittlerweile wohl bereut). Als sich in Österreich dann Schwierigkeiten mit der Typisierung abzeichneten, habe ich mir die Dominator besorgt.
    Ich bin kein grosser Schrauber, auch wenn ich nach meiner Rückkehr aus Mali 1992 vier Jahre mit Papa an einer Tankstelle mit Werkstatt gearbeitet habe; einiges habe ich aber doch gelernt, und das Einschätzen meiner eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten bzw. zu Erkennen aufzuhören, bevor etwas kaputtgeht, gehört eher zu meine Stärken. Wir werden sehen, wie ich fortschreite. Wenn ich das erste Mal einen Motro wieder erfolgreich zusammengebaut habe, so werd ichs zu Protokoll geben.
    Nun bin ich in Ankara, fahre MZ und habe – dank AIA – türkische Freunde, mit denen ich fahren kann. Die Dominator habe ich Josy geschenkt, die Enfield eingemottet. Aber ich hoffe doch sehr, irgendwann wieder mit Euch zu fahren und bei Euch zu sitzen.
    Und vielleicht besucht mich ja auch mal jemand – ein Bett und ein Moped werden immer bereit stehen. Meine Familie incl. Simba kennt ihr. Vor allem die Kleine belagert mich, wann wir endlich wieder Motorradfahren. Ich werd versuchen ihr vor dem Winter den Wunsch noch zu erfüllen. Es war über die Enfield, dass ich mit der AiA in Kontakt kam.
    Ihr seid ein seltene und grossartige Sammlung von Menschen; noch nie habe ich mich auf Anhieb so bei Menschen zu Hause gefühlt. Und Ihr seid auch von einer Offenheit, die die Frage der formellen Mitgliedschaft sehr in den Hintergrund treten lässt. Aber so bitte ich dennoch um Euren Segen und die Aufnahme. Auf jeden Fall wünsch ich Euch alles Gute und möge die Gummiseite immer unten bleiben.
 

pic pic pic
seit 2010
  • Simon K. (Kohai)
    ich würde gern in den internen bereich des forums eingelassen werden, sowie soweit vom präsidium akzeptiert, als "freund oder förderer" aufgenommen werden. meine mopeds: zweimal SR, eine davon als rennerle, eine affentwin sowie eine triumph 3H(W). ansonsten besaß ich auch mal eine honda XL500S, die ich leider nicht mehr habe. ansonsten schraub ich gern, reise gern mit dem moped (wenngleich ich weniger der camper bin) und fahr bei rennen mit.
    ich bin für allen blödsinn zu haben, nur wintertreffen sind mir zu kalt. ich bin generell nicht so der treffenmensch, das sölkpasstreffen 2009 war mein erstes mopedfahrertreffen. daher tu ich auch nicht auf vollmitgliedschaft ansuchen, zumindest vorerst nicht.
    rechts ist das gas,
    simon der kohai.
 


 

Weggegangen

 


Wer hier draufsteht, hat möglicherweise nichts mehr davon, aber immerhin lebt dieser Aspekt seines/ihres Erdendaseins ein Zeiterl im virtuellen Raum und in unseren Herzen weiter. Ihr habt die Welt eine ganze Zeit lang bunter gemacht - danke Euch!

 

link pic
  • Andrea (Tine) aus Landsberg am Lech
    Andrea haben wir viel zu kurz gekannt, sie ist im November 2007 krankheitshalber von uns gegangen. Vorher konnten einige von uns noch ein kleines Motorradtreffen mitgestalten, was ihr sichtlich Freude bereitet hat. So wie uns ihre Anwesenheit beim Sölkpasstreffen 2006!
    Machs gut, Tine ...
 

pic pic pic
  • Wolfgang Sponer aus Graz,
    der 1995 in Tadschikistan bei einem UNO-Einsatz ums Leben kam
    Er trieb seine 1940er Moto Guzzi Super Alce mit vollem Campinggepäck ans Nordkap. Serienspeichenbruch und ein Ausfall der außenliegenden (!) Haarnadel-Ventilfeder am Einzylinder waren zu meistern.
    Siehe Bilder
 

pic
  • Peter (Piotr) aus Wien mit:
    jawa 350 gespann,
    cz 175 trail,
    2x yamaha rd 350 ypvs,
    velosolex s2200,
    harley-davidson dyna glide
    Renault Voltigeur Bus 1963

    Piotr ist am 26.1.2006 als AIA-Mitglied krankheitswegen gestorben. Er war ein guter Freund vom Koarrl, und nicht nur von ihm. Er schrub noch kurz vor seinem Ableben:
    "Mir ist es vollkommen Wurscht, wer womit fährt, Hauptsache sie/er ist ein Mopedfahrer, den ich als Solchen akzeptieren kann... die ganzen Pseudo-Schickimickis kann ich eher nicht brauchen... selber bin ein Liebhaber alter, ausgefallener Mopetten, überhaupt wenn sie 2-taktig und aus dem ehemaligen Ostblock sind - daher auch mein entsprechend passender Nick "Piotr"... zwei RD 350 YPVS werden als Ringgeräte eingesetzt, weil dafür sind die alten Jawas eher weniger geeignet *ggg*...und weil man ja auch was Zuverlässiges für größere Touren braucht, hab ich mir auf meine alten Tage eine Harley-Davidson FXD-Super Glide geleistet (man gönnt sich ja sonst nix)... und die neuesten Errungenschaften sind ein VeloSolex S 2200, Baujahr 1962 und eine Oscar Can Am, Baujahr 1976....und zum stilgerechten Transport für das Velosolex gibts jetzt auch ein Wohnmobil Renault 2065 Voltigeur, Bj. 1963, garantiert elektronikfrei...."

 


[Startseite]
 [Satzung] [Pickerl und Dergl] [Mitgliederlyste] [AIA-Forum]
ZUM SEITENANFANG HOME E-Mail ans Tauerntreffen Team SITEMAP
[Impressum]
Diese Site wird durch Google Adsense teilfinanziert
Google