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Mitgliederlyste der AIA

Stand: jetzt :-)
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Wer hier noch ein (anderes) Bild oder eine Internetadresse parat hat, oder ein neues Mitglied vorschlagen mag:
bitte per E-Mail an mich - THX

Es gibt:

und traurigerweise auch solche die uns viel zu früh verlassen mussten ...

Und solche, die zu selten da sind/waren:

Alphabetisch nach Rufname geordnet:

  1. Achim F. (Achim)
  2. Achim R. (Dreckbratze)
  3. Albert W. (bulletwallah)
  4. Alex S. (junakreiter)
  5. Andrea (Tine) aus Landsberg am Lech
  6. Andreas A. (lehrbua)
  7. Andreas G. (Andreas aus dem kahlen Grund, Kahlgryndiger)
  8. Andreas G. (motorang)
  9. Andreas Gr. (Atisgrub)
  10. Andreas Ö.
  11. Andreas W (IKSTEE)
  12. Arne aus Kurpfalz
  13. Atze (Andreas T.)
  14. Berni
  15. Bernhard S.
  16. Bernd S.
  17. Boscho
  18. Chris (Nutzkradtreiber)
  19. Christian W.(Bastardo)
  20. Christoph G. (Ölfinger)
  21. Christoph vom Josephshof
  22. Dirk (toadfoot)
  23. Dirk (Lindi)
  24. Dirk H.
  25. Eichy (Michael E.)
  26. Falcone (Martin K.)
  27. Falk
  28. Flint
  29. Frank L.
  30. Georg der Südschwede
  31. Georg D. (schurl)
  32. Gerhard (Färt, Färthard)
  33. Gert B.
  34. Gitti
  35. Großbasti (Sebastian Z.)
  36. Grisu (Thomas H.)
  37. Gunnar L.
  38. Gustav aus dem Sauerland
  39. Guzzi-Franky
  40. Heiligekuh (Regina)
  41. Helmut
  42. Herbert C.
  43. Herbert S.
  44. Hiha (Hans H.)
  45. HorXT
  46. Joachim "Joe der Schleppertreiber" D.
  47. Julia
  48. Jürgen "Schraubaer42" D.
  49. Justus "Fleisspelz" B.
  50. Karsten (Sejerlänner Jong)
  51. Koarrl S.
  52. Klaus-Dieter "Bärbel" K.
  53. Klaus "Ragman" R.
  54. krsztof (Christoph B.)
  55. Lederclaus
  56. Lois L.
  57. Kowinaz
  58. Markus "Zündfix" M.
  59. Markus W. (Mex)
  60. Martin H. (Höppi)
  61. Martina (Sommerfrau)
  62. Matthias B.
  63. max (sprich [mägs], lies altF4)
  64. Max S. (maxxxmax)
  65. Maybach
  66. Mecki
  67. Michael "Mike" A. M.
  68. Michael B. (Mister B)
  69. Michael K. aus Venedig
  70. Michael K. aus Adelshofen
  71. Michael "Kranickel" K
  72. Michael T.
  73. Michael W. (Myke)
  74. Mike L (mike58)
  75. Nanno (Gregor S.)
  76. Norbert (Nattes) N. aus Gütersloh
  77. Olly (Blechroller)
  78. Paul J.
  79. Peter M. (oldman)
  80. Peter S. (Lallemang)
  81. Peter V.
  82. Piotr
  83. Rainer (Russenvater)
  84. Ralf L. (Rasfaret)
  85. Richard aus den NL
  86. Riege (Jürgen R.)
  87. Robert K.
  88. Roebi
  89. Roger
  90. Roman F. (Prolokrad)
  91. Roll
  92. Simon K. (Kohai)
  93. Sepp B.
  94. Silke (Schätterle)
  95. Stefan L. (Stefenle)
  96. Stefan P.
  97. Stefan S. (Schmuddeliger Typ)
  98. Steve M . alias Therion
  99. Sus (Alfred K.)
  100. Szabo (Keulemaster)
  101. T.
  102. Thöny
  103. Thomas F.
  104. Thomas H (Thomas Heyl)
  105. Thomas L. (tomcat)
  106. Thomas W. (gatsch.hupfa)
  107. Urban S.
  108. Uwe G. (Könich)
  109. Uwe R. (Knepta)
  110. Wolfgang K.
  111. Wolfgang Sp.
  112. Wolfgang St. (Oberwölz)
  113. Wolfgang St. (SSR-Wolf)





Vollmitglieder

 
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seit 2005
  • Andreas G. aus Graz mit 58er MZ-Gespann, 82er XT 500, 78er SR 500, 87er Tenere. AIA-Gryndungsmitglied, Tauerntreffengründer.
    Im AIA-Forum als "motorang" unterwegs.
 

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seit 2005
  • Uwe R. aus Niklasdorf mit Dnepr "Knepta" als Solo und Gespann, diversen Enten, Puch SGS, Enfield 350 "Glump". AIA-Gryndungsmitglied, Tauerntreffengründer, Zentralkomitee-Mitglied.
    Im AIA-Forum als "KNEPTA" unterwegs.
 

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seit 2005

  • Alex S. aus Graz mit Pannoniagespann, Junak, Lancia Beta Coupe .
    AIA-Gryndungsmitglied, Wintertreffenfahrer, Rennfahrer, Leichtgepäckler und Instrumentenbauer. Im AIA-Forum als "junakreiter" unterwegs.
 

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seit 2005
  • Albert aus Wien mit Enfield (solo und Gespann, beide auf eigener Achse von Indien heimgebracht)und Cagiva Elefantenherde. AIA-Gryndungsmitglied, im Tauerntreffen-Organisationsteam. Im AIA-Forum selten als "bulletwallah" unterwegs.
 

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seit 2005
  • Andreas W. aus Fernitz mit Jawa-Gespann, diversen XT, Renault Express/Rapid, VW-Bus T2. AIA-Gryndungsmitglied, Wegefinder, Philosoph, Landschaftsgärtner, Spezialist fyr das Feinstoffliche.
    Mit der Solo-XT am Tauerntreffen.

    Im AIA-Forum als "ikstee" unterwegs.
 

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seit 2005

  • Koarl S. aus Purkersdorf mit Jawa, CZ, Enfield und viel anderem Zeug. AIA-Gryndungsmitglied. Tauerntreffen-Mitstreiter. Ryckgrat des Jawa-Club Wien. Zuletzt Häuslbauer und Enfieldtreiber geworden!
 

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seit 2005
  • Herbert S. aus Wien/Neubau im Waldviertel
    mit Puch 125 und S4, Yamaha XT 500, Messerschmitt Kabinenroller, Reliant 3/30, etc etc. AIA-Gryndungsmitglied und im Forum selten aber doch der "Herbert"
 

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seit 2005
  • Gregor "Nanno" S. aus Linz/Oberösterreich ist unser Benjamin (Baujahr ca. 1983?) und familiär traumatisiert:
    "Eigentlich hab ich ja niemals eine Wahl gehabt, was das Motorradfahren betrifft: Mein Opa ist gefahren, mein Vater ist heimlich gefahren (solange er verheiratet war, am Tag der Scheidung ist vor Gericht schon mit einer XT vorgefahren) und meine Sommer in Griechenland waren geprägt von Sommer, Sonne, Sand und Mopeds aller Coleur, als dann auch noch das Geburtstagsgeschenk einer Freundin meiner Mutter (selbst eine Motorradfahrerin) zum 15. Geburtstag "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten" war und zu Weihnachten ein Leatherman sowie Ted Simon's "Jupiters Reisen" auf dem Gabentisch lagen, war der Weg vorbestimmt.
    Mein erstes richtiges Motorrad war eine XT500 4 Ventiler, danach folgten noch jede Menge andere Eisen, obwohl mich ein paar "schnelle Jungs" in Linz eigentlich schon mit großen alten Mehrzylindern mit schmalen Reifen und umso verwegeneren Lackkreationen versucht hatten zu verführen, blieb ich erstmal standhaft und hab mir nacheinander zwei Pseudo-Alteisen gekauft und bin doch nie wirklich glücklich mit Ihnen geworden.
    An der Gespannfahrerei ist eigentlich eine Ex-Freundin schuld... wohnte sie doch ausgerechnet in der gleichen Straße, wie so ein doch ein bisserl eigenwilliger Kerl, der Gespanne aus dem Ostblock verkaufte... Ein paar Jahre später wollte ich selbst unbedingt Gespannfahren mit einer selbstaufgebauten MZ die dann noch rechtzeitig vor der Fertigstellung an ein anderes Mitglied ging und ich hab meine große Gespannliebe erworben: Eine Dnepr MT16, die mich 3 Jahre treu begleitete.
    Nach einem bedauerlichen Gespannfehltritt (ich hätte vielleicht vorher mal ausprobieren sollen, ob mir ein Gespann mit Autoreifen wirklich Spaß macht) bin ich nun wieder bei einem MZ-Gespann gelandet, dieses Mal allerdings einer ETZ mit Lastenboot in Türkismetallic. Die XT zum Reisen ist nicht zuletzt der beharrlichen Beratung eines anderen Alteisentreibers zu verdanken... Meine Laverda hingegen war ein reiner Impulskauf, ich hab sie gesehn und sie mich und schon wars zu spät und die Laverda gekauft. Aber das erzählt vermutlich jeder der ein italienisches Motorrad kauft, oder ?"
 

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seit 2006
  • Gert B. aus Vorarlberg
    Bewegt Landrover und Lada, mehrere Motorradgespanne und Anhänger, hat auch eine Entenvergangenheit und Vorliebe fyr Entlegenes. Und fürs Tauerntreffen, seit 2006.
    "ich bin gerne auf allem was räder hat unterwegs und mit unseren kleinen kindern eben auch viel auf vier rädrigem (auch wenns wenigstens etwas stil hat wie der landy oder der lada). ich zelte nicht mehr soviel wie früher weil eben der wohnanhänger (gebe sogar zu, auch schon mit einem alten lt-wohnmobil gefahren zu sein) mit kindern so seine vorteile hat. ich schraube nicht mehr wochenlang an irgendwelchen vehikeln rum weil ich die zeit lieber mit meinen kindern verbringe. sogar die ente ist für uns alle (2 erwachsene, 3 kinder und ein hund) zu klein geworden und wird nur noch selten bewegt. ich fahre aber immer noch ein paarmal im jahr los und genieße dann das leben wie früher - ohne kinder, mit oder ohne zelt und on wie offroad."
 

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seit 2006
  •  Michael "Kranickl" K. aus Hallein

    Ich will mich mal vorstellen.
    Also ich bin Bj. 1974 fahre seit 12 Jahren Horex Regina 400 wobei nicht jedes Jahr im Winter, da es ums Rexl doch a bisl schad is und der Winter bei mir bis jetzt no nie sturzfrei umagonga is.
    Hab sie nachdem Kauf restauriert und nach 5 Jahren nomoi.
    Aber bei mir im Keller ruht noch a Junak mit Boot. Allerdings Umbau zum Geländecrossgespann. Und leider ohne Österreichische Papiere. Und des Ding geht a ned so richtig weils nie bewegt wird und halt in sehr polnischen Zustand is.
    Irgendwo liegt auch noch a NSU 250 Osl rum die zerlegt is weil i die Teile einzeln bei Ebay verschachern wollt. Aber bin zu faul zum Fotografieren und ins Netz stellen.
    Ja und i restaurier ausserdem noch a Jawa 350 OHV Vorkrieg, allerdings schon seit Jahren weil imma wos dazwischen kommt. Is schon 3 mal mit mir umzogn. Motor is fertig Rahmen is fertig aber das Blech gehört noch lackiert und Anbauteile fehlen noch einige.
    Tja bin eigentlich ned so richtig der Typ zum restaurieren aber i lass mi dummerweis immer wieder drauf ein. Dabei würd i viel lieber mehr fahren statt Lackschleifen oder so.

    Hoff die Horex is bald wieder fertig da bin i nämlich grad am Motorumbau. Kommt ein 250er Einportkopf rauf wegen flacheren Brennraum (sprich mehr Kompression und besseren Wärmehaushalt weils die heissen Gasse ned im Kopf teilt), und a 32er Amal statt dem 27er Bing. Wollt eigentlich auch noch einen neuen Zylinder mit 460ccm drehen aber is mir zu teuer (Kolben, Laufbüchse) und zu viel Arbeit (jaja bin faul) und ausserdem müsst ich dann wieder den Originall Doppelportkopf nehmen weil dann der 250er schon brutal umgebaut werden müsst.

    Was gibts noch zu sagen, aja, hab ne Freundin, ne Katze, Gekkos und bin Instrumentenbauer. Hab ne eigene winzige Werkstatt die wenig Kohle abwirft und gehe deswegen vormittags Teilzeitjoben. Hab ursprünglich aber Werkzeugmacher gelernt und mit 26 dann umgesattelt. Und jetzt bin ich zwar meist Pleite aber mit der Arbeit wenigstens zufrieden.

    So das wärs erstmal - Grüße aus Hallein
    Michael alias Kranickel

 

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seit 2006
  •  Klaus "Ragman" R. aus Villach
    Klaus war mit seiner Ural bei der Herbstausfahrt 2006 dabei und wurde einstimmig aufgenommen. Er hat auch noch eine Honda CB350 (BJ73)

    Ich mache gerne Unternehmungen bei denen man von den lieben Mitbürgern die ganze Palette sozialen Engagements präsentiert bekommt ("Du meintest das jetzt ernst?", "Das ist doch kalt/anstrengend/schmutzig/...", "Ja, aber was ist wenn ...?", "Wie kommst du nur auf so eine Idee?", "Muß das sein?" (O-Ton Mutter, auch heute noch), "Wenn du meinst ..." (O-Ton Frau), "Hey, find ich super!" (zwei von 40 Arbeitskollegen)).
 

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seit 2006
  • Robert K.
    Robert kam über seine 78er SR 500 zur AIA, und erwies sich bei mehreren Ausfahrereien als wyrdig. Inzwischen hat er fast alle modernen Radln verkauft und treibt zusätzlich ein Jawa-Gespann. Hier sein Ansuchen (ned abschreiben, gell?)
    An das hochlöbliche AiA Zentralkomitee
    den Fragebogen habe ich pflichtgemäß abgearbeitet, an einer Ausfahrt teilgenommen, ein Kind gepflanzt und einen Baum ...
    Zu meiner Person:
    "Viel Gepäck hat er nicht mit, aber vier Pfeifen müssen sein" diesem Zitat von Motorang ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
    Meine Mutter hat mir das Mopedfahren immer strikt verboten. Man sieht, was es genützt hat. Ich bin jetzt einer von denen, vor denen sie mich immer gewarnt hat. Weil ich mir den Schein selber zahlen musste konnte ich mir auch nicht gleich den A-Schein leisten, hab ihn dann später nachgemacht. Schuld daran ist meine Frau...
    Sie hat eine 86er CBR und eine 83er DR250 als Mitgift mitgebracht. Weil sie mehr fährt als putzt und schraubt hab ich ihr dann einmal zu Weihnachten eine "neue" CBR geschenkt, ebenfalls Bj. 86. Da war aber unsere Conny schon unterwegs und ich bin dann damit gefahren. Dann haben wir noch eine Honda SLR 650, praktisch ein Neufahrzeug (Bj. 96) und ich seit kurzem eine 78er SR. Mit unserem Fuhrpark belegen wir mittlerweile 3 Tiefgaragenplätze und Service und Reinigung darf ich ganz allein machen ;-)
    Ersuche daher um Aufnahme in den illustren Kreis jener Menschen, deren Eisen einfach zu alt sind, als das eine Werkstätte noch was dran reparieren könnte. Deswegen muß man wohl als AiA Mitglied selber schrauben.
    Dieses Stadium des Nirwana habe ich noch nicht ganz erreicht, arbeite aber dran. Bei Fällen die bei mir in der Tiefgarage nicht zu lösen sind, z.B. Aluschweissen, Bohrarbeiten am Zylinderkopf oder Motor zusammenbauen ohne das was überbleibt, nehme ich noch fremde Hilfe in Anspruch. Irgendwann muß noch eine Drehbank und ein Schweisszeug in die Tiefgarage ;-)
    Heimgekommen bin ich aber immer, auch wenn ich die Gurkn 10 Kilometer schieben musste, da gings dann ums Prinzip!
    liebe Grysse
    Robert
 

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seit 2006
  • Andreas Gr. = AIAndy
    Geprägt ist mein Mopetten-Leben von der XT500. Damals in den frühen 80igern, Führerschein war gerade gemacht, kam nur die in Frage. Zu dieser Zeit war's ja eigentlich noch kein Alteisen. Meine 77iger war da ja gerade 4 Jahre alt. Irgendwo dazwischen immer wieder Geschraube an 2taktenden 2Rädern.
    Jetzt schraub ich an verschiedenen XT-Jahrgängen herum und jetzt werden's schon langsam richtig alteisenwürdig.
    Irgendwann packte mich dann der Drang nach Umsetzung einer jugendlichen Parallelidee. A G'schbaun……
    Die Dinger haben mich ja auch von Jugend an begleitet. Erstmal als jugendlicher Modellbauer waren ja da die Zündappen und die BMWs der Kriegsjahre. Und so wie die Dinger im Bauen entstanden, stand für mich damals schon fest, irgendwann hab ich mal so was….(Infektion durch Gespann-Virus war da)
    Nach diverser Schnupperei ging's dann Schlag auf Schlag…. Der Gert verkauft eine 650iger URAL. Ab ins Ländle, zwei Supertypen kennen lernen (Gert und Flint), URAL einsacken und ab nach Hause.
    Dort mal die Ernüchterung: Oh Mann, was tu ich mir da eigentlich an. Keine blasse Ahnung vom Boxer….
    Also alles Schraubwissen ausgepackt, und halt's Beste draus gemacht. Viel mit Unterstützung von hier anwesenden Herren. Und siehe auch die Karre läuft. Über Stock und Stein, über hohe Pässe…..
    Und je älter desto nett - krieg ich von meinem Onkel eine würdige Engländerin "vererbt", weil's halt er gesundheitsbedingt nimmer reiten kann. Eine 350iger BSA (BJ 54). Enlich ein Moped das älter ist als ich……. Tjo - und auch an der ist doch auch immer was zum Schrauben. Und g'schraubt wird halt überall, wenn's sein muss halt auch am Strassenrand…..aber des kennt ma jo eh……….
 

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seit 2007

  • Roebi
    Den Roebi kennt man als XT-Fahrer einfach, hat er doch den genialsten Umbau von 6 auf 12 Volt entworfen und fertigt diesen auf Anfrage auch - den Roebi-Regler! Außerdem ein Freund von unserem Herbert, und auch bei einigen Ausfahrten dabei. Von da auch die Bilder, weil der Roebi spricht nicht viel über sich selber ...

    Zwar deutscher Herkunft, hat er derzeit seinen Lebensmittelpunkt im schönen Wien, was ihn zur Vollmitgliedschaft berechtigt. neben seiner XT 500 (klar) bewegt er auch eine zweizylindrige alte Kawa z650.
 

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seit 2007

  • HorXT
    Er wollte die AIA Mitgliedschaft ja erst dann offiziell beantragen, wenn seine Puch 175SV Bj 1954 restauriert ist und er mal bei einem AIA Treffen damit aufgetaucht ist. Aber wir sind ihm zuvorgekommen! Kannten ihn ja schon von einigen Treffen (auch hier danke an den Herbert) ...

    Ich heisse Horst E., bin Jahrgang 1967 und fahre seit meinem 18. Lebensjahr mit motorisierten Zweirädern durch die Gegend, begonnen habe ich mit einer XT550, welche ich dann mit über 70TKm am Tacho gegen eine Transalp getauscht habe. Ich war im Sommer immer mit dem Motorradl unterwegs in Europa, Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland und sogar Island wurde bereist.
    Mit der Geburt meines Ältesten - ich habe mittlerweile drei Bambini - habe ich mir dann eine XT500 neben meiner R100GSPD zugelegt und seitdem wurde aus der einen XT500 in Summe 4 XT500 (2mal 76, 81 und 84). Die XTs sind einfach mein Jungbrunnen und ich versuche mehr zu fahren, als zu schrauben, was mir nicht immer gelingt.
    Zwei Erbstücke von meinem Schwiegervater (ein Taschenmoped DiBlasi aus den 70er Jahren und eine VeloSolex Bj 68 mit Vorderradantrieb!) habe ich auch noch in den fahrbereiten Zustand gebracht.
    Meine letzten beiden Zuwächse (wo Tauben sind fliegen Tauben zu) sind eine Puch SV175 Bj 54 und eine Maico MC 250 Bj81, also rengtengteng-teng-mäßig habe ich auch was zu tun.
    Mein Lebensmotto heisst Freedom for everybody, in diesem Sinn grüßt Euch HorXT

 

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seit 2007

  • Maybach

    Werte Alteisentreiber,
    sowohl meine Eisen als auch mein Körper haben bereits einige Jahre sowie Kilometer auf dem Buckel. Die Fahrzeuge sind mehrfach vorhanden, aber aus Gründen der Ersatzteilbevorratung auf einen Typ beschränkt: Yamaha XS 650 (447, Bj 1978, 1981, 1982). Eigenes Baujahr ist 1958. Seit 1974 bewege ich ununterbrochen irgendwelche motorisierten Zweiräder: begonnen habe ich mit einer geschenkten Triumph BGD 125 (die ich leider in totaler Unkenntnis vergnaddelt habe *schäm*), dann kam eine Jawa 250 Californian, eine GoldWing K1 (*huch*), dann eine BMW R100RT (13 Jahre lang und 170.000 km weit), eine BMW K100RS (10 Jahre lang und 90.000 km weit) und dann *Erleuchtung* die erste XS, der zügig weitere folgten. Zwei fahren (gesamt seit 2003 rd. 50.000 km) und zwei weitere warten noch darauf resp. sind Ersatzteildepots
    Mit einem Wohnsitz in Innsbruck im heiligen Land Tirol (seit Juni 2007) erfülle ich einen offenbar wichtigen Grund für eine Befassung Eurer Alteisentreiber-Herrlichkeiten - auch wenn ich nicht mehr im Winter fahre. Wenn es hier in "Tarrol" (Zitat Sepp Schluiferer) andere Gleichgesinnte gibt, dann freue ich mich auf ein Kennenlernen - wo auch immer - auch wenn mein Nickname nun nicht mehr aktuell ist: ich habe ja keinen Maybach mehr . In meiner früheren Verwendung konnte ich immer auf einen DS 8 Zeppelin zurückgeifen. 8 Liter und 12 Zylinder bei einem Drehmoment von 635 Nm bei 900 Umin
  • Sölkpass kenne ich - ich war während meines Studiums Motorradguide bei Motorradreisen in München. Habe schon vor, mich da einzufinden. Da kann ich dann meinen Kocher aus NVA-Beständen (Fertigung "VEB Lötgeräte") mal wieder frei brennen ...

    Gruß vom in XS-Kreisen als "Maybach" bekannten Wolfgang M.


 

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seit 2008

  • Wolfgang K. aus Schorndorf
    Wolfgang ist unbeirrbarer MZ-Fahrer, Heinkelrollertreiber und hat manch anderes auf dem Kerbholz. Lest selbst:
    Zunächst einmal ganz herzlichen Dank an die beiden "Andreasen" für den netten "Schubs" zur Bewerbung. Ich gestehe, dass mir dies schon lang im Kopf rumgeht, ich aber die Kurve (Traute) dazu bisher nicht gefunden habe.
    Ein paar Sätze zu mir: Ich fahre mit großer Begeisterung alles was 2 und 3 Räder sowie einen Motor hat. Im Laufe der Jahre waren dies u.a. Adler 200, Puch 50, Kreidler 50ccm, NSU Quick, XS 400, CB 360, CX 500, R 75/5, Heinkel-Roller, Heinkel-Gespann, GS 100, RS 100, Zündapp DB 200, MZ 125, ES 250, ES 300-Gespann, TS 250-Gespann u. Solo, ETZ 250 - Gespann und Solo sowie, das eine oder andere Fahrzeug, das inzwischen in Vergessenheit geriet. Geblieben ist derzeit ein Stall von ca. 8 Fahrzeugen unterschiedlicher Coleur. Das älteste Bauj. 38, das neueste Bauj. 89.
    Ja, und damit fahre ich Touren und Treffen in Deutschland bzw. Europa an. Im Sommer werde ich das eine oder ander Mal begleitet von meiner Frau, die mangels Motorradführerschein auf einem 125iger- Plastik-Ufo (Aprillia) unterwegs ist. Passt sehr gut zur Leistung vom Heinkel-Roller.
    Seit ca. 20 Jahren zähle ich mich zur "Stress-Press-Gemeinde", die sicher viele von euch kennen. Ich stelle mal einen Artikel ins Forum ein, der so typisch für die Geschichten in Stress-Press ist. Warum nun meine Bewerbung als AIA-Mitglied h.c. ? Zunächst ist es so, dass ich, glaube ich, bestimmt schon seit 2 oder 3 Jahre begeistert "mitlese". Es war so 2005 rum der "Geist" in den Erzählungen des Motorang's der mich aufmerksam werden ließ. Es ist die gleich "Denke", das Schrauben und das Touren, das mich mit der AIA seit damals verbindet. Auf verschiedenen Toren habe ich dann AIA-Mitglieder persönlich kennengelernt. Es hat sich immer wieder bestätigt, dass es genau die Leute sind, die ich mag und die mit mir so viel gemeinsam haben. Aber, ich will ehrlich sein. Auch das TT ist ein Grund meiner Bewerbung. Inzwischen ist das Tauerntreffen der Höhepunkt meines Motorradjahres und ich möchte es einfach nicht mehr missen. Tja - kurz soll die Vorstellung sein - ich denke, dass ich bei Gelegenheit die eine oder andere Motorradgeschichte über mich noch im Forum loswerden kann.
    Ich schließe meine Bewerbung mit dem Refrain aus einem Motorradfahrerlied:
    "Wir fahren aus Freude am Bauen,
    stinken nach Öl und Benzin..."
 

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seit 2005
  • Hans (Hiha) H. aus München mit 84er XT 500 und noch einer XT 500 (für Rennen), und Montesa Cota '75, 125er 4T NSU Superfox '56, Triumph(TWN) B204G '38, BMW R26 '56, (XL250 '75) 1)
    Der Hans war neulich zu Besuch in Graz. Am Samstag von München übern Sölk herunter, und am Sonntag zurück - um drei Nachmittag war er daheim. 1000 km insgesamt, auf der XT.
    Das Bild zeigt den Meister auf seiner Renn-XT am Hungaroring 2002, knapp hinter Christian Engelhardt (Norton 18).
    Der Herr auf dem AIA-Logo ist übrigens sein Pappa Sepp.

 

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seit 2005
  • Thöny aus dem Schwabenland mit:
    SR500 2J4, Baujahr 1980,
    SR500-Replika 48 T, Baujahr 1987,
    Moto Guzzi Dingo Sport, Baujahr ~ 1960-62, Moto Guzzi T3 Baujahr 1977,
    Simson Schwalbe Baujahr 1968,
    MZ ES 250/2 von 1973 mit Superelastik.
    Thöny ist mit Achim unterwegs. Wir durften Ihren Einsatz bereits beim Sölkpasstreffen bewundern.

 

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seit 2005
  • Achim R. aus dem Schwabenland mit:
    Moto Guzzi, Le Mans III, Baujahr 1982 mit Dnepr-Beiwagen "Stalins Rache",

    Moto Guzzi SP 1000, detlefblau, Baujahr 1982, VW Caddy, Baujahr 91 mit Van-Burik-Aufbau (SR- und MZ-Gespann-kompatibel).

    Achim ist mit Thöny unterwegs. Er war mit dem Guzzi-Gespann beim Sölkpasstreffen dabei.
 

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seit 2005
  • Bernd S. (Lilienstein) aus der Schweiz (nahe Solothurn) mit Dnepr MT11 und MZ ETZ 251, Baujahr Mitte der 1980er.
    Nette Aktionen: zusammen mit Michael eine Reise in die Mongolei und natürlich die Teilnahme am Tauerntreffen ...
 

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seit 2005
  • Andreas "aus dem kahlen Grund" G. (Spessart), schildert seine Berufung (anno 2005, mittlerweile hat sich sein Fahrzeugstand mehrfach verändert):

    "Angefangen habe ich mit 18, nein nicht mit einem Auto oder gar einem Motorrad, sondern mit dem Bau eines Segelbootes aus Stahl - 12m lang. War halt damals mein Traum - wurde allerdings niemals wirklich fertig - zumindest schwamm es :-) (Es fehlte nur noch der Innenausbau).
    Danach folgten dann mehrere Autos, (Käfer, 2 CV, R4 und MB 200 D /8) welche ich immer mal wieder zusammenflickte - schweißen konnte ich ja nun.
    Seit ich 19 wurde beschäftigte ich mich immer mehr mit Moppeds. Einige Enduros säumten meinen Weg, lange Zeit eine XS 650 (nach wie vor der geilste Motor von allen!!!). Eine ganze Zeit lang beschäftigte ich mich mit einer BMW R25/3 - war dann allerdings doch nicht so das Richtige. Darauf hin folgte eine BMW R100/7 Baujahr 1978. Die begleitete mich auf etwa 140.000 KM.
    Nach Kind folgte dann der Wunsch nach einem Gespann, also im eBay die Dnepr MT11 gekauft und halt mal angefangen zu zerlegen. Ich muss schon sagen, so blöd kann auch nur ich sein. Ohne Foto ein Motorrad zu kaufen von dem man nicht die geringste Ahnung hat. Ich wusste nicht einmal, dass es einen Unterschied zwischen Dnepr und Ural gibt. Das Beste wäre gewesen den Hobel zu verschrotten doch dafür war ich zu stolz.
    Lange Rede kurzer Sinn, nach 3 Wochen Turboinstandsetzung war die Kiste übern TÜV. Nachdem ich mich während der ersten 2000 km von einer Panne zur nächsten gemogelt habe, fing das Ganze an so viel Spaß zu machen, das ich die BMW verkaufte und mir noch zusätzlich als Baustelle eine alte M72 BJ 1956 ins Haus holte. Quasi selbst importiert - es war ein Höllentrip nach Masuren mit dem Auto. 2400 km in 26 Stunden - davon 1200 km Landstraße in Polen! Mittlerweile bin ich mit meiner MT11 schon über 20000 km gefahren - fast immer nur Langstrecke auf Landstrasse - niemals Autobahn, da bin ich stur! Ach ja, fast hätte ich unseren Mini vergessen. Ist zwar erst Baujahr 1996, doch Bauart bedingt schon ein Oldi und vom Rost her sowieso :-)
    Ich bin gerade mit umfangreichen Schweißarbeiten am Bodenblech fertig geworden.
    Ich betrachte das Alles als reine Freude. Schrauben um des Schraubens Willen. Wenn nix kaputt geht (selten beim Russen) dann wird halt was verbessert :-)))."
 

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seit 2005
  • Olli "Blechroller" F. aus Bayern mit diversen Fahrzeugen.
    Olli bewegt unter anderem ein Ural Tourist 650-Gespann und eine Royal Enfield Bullet 500.
    Mehr erfährt man auf seiner "weiterhin weit von der Fertigstellung befindlichen" Homepage.
    Zitat:
    "Da ich meine Mopeds zu 100% selbst warte und repariere, kann ich mit einem elektroniküberfrachteten modernen Moped nix anfangen. Ich habe keine Lust über 200 € für einen Kundendienst abzudrücken und dann noch 5 mal in die Werkstatt zu fahren, bis die Mängel der letzten Inspektion oder der Beta-Phase einen Neumopeds beseitigt sind."
    Außerdem kriegt Olli noch einen extra Pluspunkt, weil er (hoffentlich auf Dauer) zum Benzynkocher russischer Fabrication übergelaufen ist. Fürs Tauerntreffen 2006 ist er angemeldet, und übt auch schon. Bis dahin hat er vielleicht auch ein rußiges Häferl - auch die Kaffeemaschine blitzt noch so neuwertig ...
    "
 

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seit 2006
  • Dirk H. aus Kuddewörde nahe Hamburg
    Derzeit hauptsächlicher Russentreiber. Insgesamt ein interessanter Alteisen-Fuhrpark:
    Simson Schwalbe S(die mit der Automatik Kupplung) Bj71
    MG Nuovo Falcon, das Puzzle BJ. um 70
    Dnepr MB650 (mil. Version der MT16) BJ. unbekannt (späte 80er?)
    Ural 750 Jungfrau 03, persönlich aus dem Werk überführt
    Er schreibt (gekürzt):

    "Liebe AIA, ich denke, dass ich mich zum Mitglied eigne da:

    ... ich aufgrund einer angeborenen Rechtschreibfaulheit so einige Male zu oft den Buchstaben y benutze. Allerdings ist das noch kein Programm.
    ... ich fünf Einspurfahrzeuge besitze, von denen 2 3 Räder haben, Ural und Dnepr.
    ...
    eins aber eine Ural ist:-) mit defektem Motor:-)(wieder was zu richten). Eins total zerlegt(Moto Guzzi Nuovo Falcone) ist. E
    ... eins weniger als 50 ccm hat und aus dem Osten dieses Landes stammt und dort im Jahre 71 des letzten Jahrhunderts gebaut wurde. Sollte einmal die Zeit reichen, ist die Schwalbe in der Lage den Tauerntreffen ccm Rekord der Honda aus UK zu brechen!


    Zangeln (ein neues Wort für mich Muschelschubser) ist eine Tätigkeit die ich seit frühester Jugend ausübe. Als ich 12 war, habe ich den ersten selbstzerlegten Motor in einer Form montiert, die es diesem ermöglichte, den Betrieb wieder aufzunehmen. Es handelte sich um den Motor eines Hercules Kleinkraftrades, der zwei Ölablassschrauben besitzt. Eine zum Öl ablassen ...
    Ich hoffe, dass ich mich damit zur Aufnahme qualifizieren kann."

    Lieber Dirk, nachdem wir Dich am Tauerntreffen kennenlernen durften, reicht das vollkommen
 

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seit 2006
  • Peter "Lallemang" S. aus den Pyrenäen nahe Perpignan
    Peter fand uns zufällig in den Weiten des Internets, was uns sehr freut. Ihn persönlich kennenzulernen ist ein persönliches Ziel nicht manches AIA-Freundes.
    Meinen ersten Verbrenner hab ich mit 10 auf'm Trödel erstanden für volle 5 Mark. OS-MAX 3.5 (5,7ccm) kaputt, Zylinderbolzen ausgerissen Gewinde verwatzt. Aus meinem Teilelager - Nee Baba, hab ich gefunden, ehrlich - Fahrradspeiche geopfert, abgelängt, Block durchgebohrt, Speiche durch, umbiegen, Kopf drauf, Nippel drauf und mit Gefühl alles anziehen! 0,52 PS bei 12000/min, von wegen Schrott! (Die Reibrolle hat dann aber doch nur den Mantel durchgebrannt, anstatt mein Fahrrad zu beschleunigen). Nach ner geschenkten Velo-Solex, kaputt versteht sich, etwas später und 4 Wochen Ferien in der Fabrik meine Zündap Sport-Combinette - alt, aber kriegen wir! Viereinhalb PS Satz, einstellbarer Coladosen-Reflector-Auspuff, mundgebissener Ansaugstutzen für grö§eren Bing,... 110 vom Frankenstein runter, nun ja, die Bremsen! Und erste Erfahrungen mit dem Problem: das läuft prima, darf man aber nicht, ist nicht original (wenn man aber schneller ist?). Und andere Trainingserfolge. Reifenflicken in weniger als 10 min von Hand ohne Schraubenz... eehh Montiereisen, dann mu§ man's auch nicht gleich nochmal machen. Die erste gro§e: ein Heinkel Tourist, 65000 Km in zwei Jahren. Zum Spa§ Doppelkolben Hoffmann 150 und Ardie 125. XT500 ein Jahr und 45000 Km. MZ TS250/1 (Zwei Gehäuse und ?? Kurbelwellenlagersätze, "Du hast ja schon wieder n'en Motor im Backofen!" meine Heike, Km's wei§ nicht mehr, viel), Aermacchi 350 - schön, wenig Kilometer, viel Gebastel (Nee, DIE Elektrik reparier ich nicht! Den Seitenschneider bitte!), nochmal n' Heinkel und danach Kinder, Kombi, Karriere, Aufstieg, Ausstieg (und nochmal n' Moped Norton 850 (Boh-eiijj, das bratzelt)), Abstieg, Aufschlag und von vorne.
    Nun ja, vor'ner Woche hab ich mir was Neues zugelegt. XS650 und, erraten?, sie iss kaputt. Ich kann halt nicht anders.
    Ich zöger noch, aber Euer TT scheint nach meinem Geschmack zu sein, aber bis wann hab ich die XS am Rollen?
    Ich mach hier erstmal Schlu§, weil die Batterie fast alle ist, und Nachts kann ich wegen der Nachbarn den Generator (Lombardini Diesel Twin) nicht anwerfen. Ich hab immer noch keinen Dosen-Strom in meiner Bude. Und ne Digitamkammera leider genausowenig wie Zeit für ne Web-Page. Wie auch immer! Es freut mich rieseig, da§ da noch welche da sind, die lieber selber machen!
    PS : Die Norton hab ich immer noch, blos nicht das Geld für die Teile. Das sauer angesparte hab ich vor drei Wochen erneut verschleudert - für ein Wasp-Gestell. Wo soll das alles blos noch enden?
    PPS: Das § soll ein EssZett sein. Franzosen Tastatur!


 

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seit 2006
  • Jürgen D alias Schaubaer42
    Wir fanden Jürgen in den Weiten des WWW, über Empfehlung aufmerksamer Stöberer. Auch aus der SR-Szene war der Name geläufig. Die Website www.schraubaer42.de überzeugte uns - der Mann muss zur AIA. Immerhin hält er den in Mitteleuropa doch eher seltenen Izh Mopetten die Treue, so viel Unvernunft muss belohnt werden.
    Nachdem wir ihn am Sölkpasstreffen kennenlernen durften, bestand überhaupt kein Grund zur Veranlassung einer Rücknahme der ... äh ... Vorschusslorbeeren. Inzwischen Vollmitglied.

    da bin ich ganz schön Baff. Selten daß mir eine Ehrenmitgliedschaft
    angetragen wird. Gerne nehme ich diese an. AIA ist mir ja schon länger
    ein Begriff.
    Der Satzung entspricht mein Lebenstil ja. Kocher, Zelt und
    Mopeds...alles da. Die Izh bekommt gerade noch eine
    Kurbelwelleninstandsetzung dann ist auch der Winter gerettet.
    Nochmals ein herzliches Dankeschön.
    Gryße mit Y
    Jürgen !


 

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seit 2007
  •  Justus B. alias Fleisspelz
    Mit sechzehn war es an der Zeit, mich in der miefigen bayerischen Kleinstadt für einen Lebensentwurf zu entscheiden. Ich hatte die Wahl zwischen eigenbröteln, Mainstream-Uptown-Travolta, Hippie oder Rocker. Mir gefielen bei den Hippies die langen Haare und dass sie ihr Zimmer nicht dauernd aufräumen wollten. Ausserdem hatten sie hübsche Mädels...
    ...mussten aber trotz Eiseskälte per Anhalter fahren. Bei den Rockern gefielen mir die Motorräder und das Selbstbewusstsein. Ihre Respektlosigkeit gegenüber gesellschaftlichen Konventionen hat mich geradezu erregt. Aber ich mag kein Bier und Haue ist auch nicht so meins.

    Ich traf die pragmatische Entscheidung, so eine Art Rocker zu werden, nur ohne in einen Club einzutreten, mich von den harten Willis als Hippie bespötteln zu lassen, aber beim schrauben und fahren mit dabei sein zu können.

    Da ich meine Haare lang trug hing ich meistens bei den Hippies rum und liess mich von Latzhosen tragenden Müslis als Rocker verurteilen, während ich ihre Mädels vergnügte und war bester Laune zwischen den Stühlen zu Hause, den Rockern zu sehr Hippie, den Hippies zu sehr Rocker, aber bei allen irgendwie akzeptiert.

    Den Motorradführerschein habe ich mit 17 Jahren gegen 50 Mark Bakschisch in Algerien erworben. Zuvor war ich eben ohne Führerschein schon mal auf meiner 1974er RD 250 dorthin gefahren. Den algerischen Führerschein habe ich dann in Frankreich nach damals geltendem Recht in einen internationalen Französischen solchen umwandeln lassen. Autoführerschein hatte ich keinen. Wozu auch?

    Als ich mit 22 einen LKW Schein machen wollte hat mir der zuständige Amtmann ein Geschäft vorgeschlagen, dass ich nicht ablehnen konnte. Ich mache alle Führerscheinklassen neu und fahre bis zur Prüfung nicht mehr ohne Fahrlehrer auf dem Beifahrerplatz. Im Gegenzug forscht er nicht weiter über die Herkunft meines vorhandenen Scheines nach.

    Ich fahre also seit ca. 33 Jahren faktisch und seit 28 Jahren legalisiert Motorrad, und das mit nur zwei Monaten oben erwähnter Zwangspause. Bei den Moppeds gab es immer wieder welche, die lange blieben, und andere, die schnell kamen und gingen. Mit denen will ich hier auch niemanden langweilen. Lange bei mir geblieben waren BMW R90S, Yamaha SR 500 und XS 650, Moto Guzzi V7, T5 und LeMans II, Norton Commando 750 SS, Harley Davidson Flathead und eine Miller. Was Miller ist? Miller ist eine Geschichte am Lagerfeuer wert....

    Meine Moppeds werden in der Regel meinen individuellen Bedürfnissen angepasst und wahren den Anschein dem Gesetz zu genügen. Dabei mache ich jederzeit Zugeständnisse an Komfort, aber ungern an meinen ästhetischen Sinn.

    Mein aktueller Garageninhalt (2010):
    Mad Peg (Winter Funster, Italien 1994)
    Mamuf (Fälschung, Mongolei 1957)
    Mystic (für malschnellwohin Momente im Leben, Deutschland 1996)
    Victoria KR25 Aero (Patinaträger, Deutschland 1950)
    Rabeneick SM250/1 (Teilehaufen, Deutschland 1952)
    Der dicke Bertel (Flathead, USA 1942)
    Espresso Glide (Café Racer, USA 1995)
    Hummel (Moped, Deutschland 1957)
    Aphrodite (2CV, Frankreich 1987)
    Utz, der unbeugsame (AiA Kurierfahrzeug, Deutschland 1997)

 

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seit 2007

  • Georg S., der Südschwede
    Den Georg haben wir uns beim Gamssteintreffen eingetreten. Gute Sache!

    Moin aus Sydschweden,
    ab 15 muss man Mopped fahrn, klar. Also hochgekämpft über Jawa Mofa, Zündapp Roller (2x), Heinkel 103A1, 3 x Heinkel 103A2, Adler M100, Suzuki GT125, Honda CB200, Zündapp Bella, BMW R25/3 mit Steib LS200, Honda CB400N, NSU Prima und was da sonst noch war, manchmal standen 5 Moppeds vor der elterlichen Haustür. Dann wie yblich Kinder, Familie, Beruf und nix mehr mit Mopped fah'n. Ergebnis sind 4 Frauen und ich: 3 Töchter und die werte Hauptfrau. Bis zu jener denkwürdigen Fahrt 20 Jahre später mit Kumpel Frank vom Arbeiten am Boot zurück ins Rurgebiet, im Mai 2004.
    Frank erzählt 'so nebenbei', dass er sich eine Ural 650 zugelegt habe. Ein Gespann wollte er immer schon, aber was fyr Ernst, nach Norwegen zur Krystallrally mysse man und ein Russeneisen wäre da das Richtige. Da könne und mysse man noch so richtig mal bei schlossern. Vorschlaghammer statt Plastespachtel, ährliches Material, kein Spielkroam und so weiter...
    Hmm, Gespann bin ich ja mal gefahren, wäre ja auch was fyr mit den Kindern, hmmmm. Es folgten einige Verdrängungsversuche, im Juni 2004 war es dann auch bei mir soweit. Ein netter Kontakt in Ostberlin, schööne Bilder und auch noch ein angetriebener Beiwagen fyr den Schnee - also los und abgeholt ! Fast umgehend ein veritabler Kabelbrand, der ein Neustricken des russisch-einfarbigen Kabelspaghettis erforderte.
    Ein halbes Jahr später mit Kumpel Frank zur beryhmt-berychtigten Krystallrally. Wenn ich gewußt hätte was ich heute yber russische Alteisentechnik weiß wäre ich wohl nicht so unbedarft losgefahren - aber hat alles problemlos geklappt, auf 3.000 km nur ein gerissener Kupplungszug. Nette Gegend, nette Leute, herrlich kalt und viel Schnöö - aber im Hotel sitzen: Nicht unser Ding.
    Also andere Ziele mit Herausforderung: Mitorganisator des ersten Russenboxer-Eisenarsches (1.000 Meilen in 36 Stunden), sogar angekommen ! Ein paar nette Treffen angefahren mit Kind und Kegel. Nach vergeblichem Versuch beim Dnepr-Treffen von Christian teilzunehmen der erste Gamsstein vom Lois (Dank an den Bründl Sepp für die Vermittlung), beim zweiten Gamstein 2007 durch Ybermuth die Kupplung völlig verglyht.
    Nicht nur wegen der netten Leute möchte ich mich um die Mitgliedschaft der wyrdigen Alteisentreiber bewerben. Mit gebyhrlicher Hochachtung verfolge ich löbliche Schrauberaktionen wie am Gamstoa und TT.
    Meine Anastasia, die zickige Zarin, eifert dem wyrdig nach: Kabelbrand vor der Hausthyr, Radlager fest beim Russentreffen, Kardangelenk zum Beiwagenantrieb verliert alle Nadeln auf der Autobahn, hinreichend Getriebeöl auf dem steuerbordseitigen Stiefel wegen unlöblichem Dichtring 3x in Folge (seitdem Stiefel wasserdicht), achteres Kurbelwellenlager stöszt den Lagerkäfig ab mit Knirschen und Schwungmassentaumeln, unlöblicher Fahrer verglyht Kupplung am zugeschneiten Gamstein vollständig - kleinere Spielereien der russischen Dame lassen wir mal weg.
    Leider kann ich berufsbedingt wohl nie zum Tauerntreffen kommen, zeitgleich ist immer die Messe in Dysseldorf, als kleine Entschädigung haben Kumpel Frank und ich den "Eisarsch 2008" nach Norwegen organisiert. Viel im Schnee rumstromern, kleinste Sträßchen suchen, in Hytte oder Zelt nächtigen - Mitte Februar geht's mit 6 Gespannen los und wir freuen uns narrisch. So hoffe ich denn obgleich der recht ausufernden Schilderung Gnade vor dem Pryfungskomittee zu finden und bitte um Aufnahme in den löblichen Kreis der Alteisentreiber.

    Steel is real,
    Georg - der sydschwedische Zweiradgetriebene

 

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seit 2008

  • Michael K. aus Adelshofen
    Den Michael kennen wir vom Tauerntreffen.
    Hier ein kleiner Auszug meiner Motorräderei, welche im März des Jahres 1989 begann. Mein damals bester Schulfreund, hat mich damals in der großen Pause mit dem üblichen Wurstbrot und den Worten " He,he,he, ich habe heimlich den Schein gemacht", empfangen. Ein totaler Schock für mich, da wir beide doch seit Jahren mit dem Fahrrad zum Unterricht fuhren!
    Nun, er durfte seit diesem Tag mit dem Mofa zur Schule fahren, ich noch mit dem Radl. Das konnte ich so nicht auf mir sitzen lassen ! Ein halbes Jahr später, wieder in der großen Pause, dann ich mit dem Wurstbrot und den Worten "He, he, he, ich habe den 80er Schein gemacht" ! Ja, das war dann der Schock für ihn !
    Die folgenden zwei Jahre verbanden mich immer mehr mit dem Motorrad. Während eines längeren Krankenhausaufenthaltes, besuchte mich mein Vater, und brachte mir zum Lesen eine Motorradzeitschrift mit. Ein 8-seitiger Reisebericht durch die algerische Sahara fesselte mich, und ... na ja, was soll ich mehr sagen, bin dann auf Enduros und Alukoffer umgestiegen ! -))
    Bis ins Jahr 1999 brachte ich jede freie Minute für meine Motorradreisen auf. Sahara 3x, Skandinavien 2x, und hunderttausende Kilometer (Waren echt so viele !) in Europa. Eine KLR 650 (die schöne 88er mit dem großen Tank!), eine darauf folgende KLX 650, eine MZ Baghira (war 1998), und meine geliebte Africa Twin (1996 habe ich die "geehelicht", und ihr bis 2003 und 217tkm die Treue gehalten!) , waren meine Reisebegleiter.
    Zelt, Schlafsack und Luftmatratze gehörten zu meinen wenigen festen Besitztümern. Gekocht habe ich auf allen meinen Reisen mit Benzinern von Coleman (die brannten sogar mit libyschem Bleisprit problemlos und wochenlang!). Brennstoff ist immer am Motorrad, klein, leicht und ... funktioniert! Gaskartuschen in Algerien???? -)))
    Nun, in Jahr 1999 war dann eine längere Reise nach Australien in Planung. Die Vorbereitungen meinerseits liefen auf vollen Touren, bis mir meine jetzige Frau begegnete. Die persöhnlichen Prioritäten verschoben sich auf einmal schwer. Und so zeichnete sich das Ende meiner Globetrotterzeit ab. Heiraten, dann die Kinder usw.
    Meine Africa Twin holperte nicht mehr über Pisten nach Tam oder durch den Erg Bhuaret, sondern ganz zivil, über beste bundesdeutsche Strässlein zum Arbeiten und "Familiensponsern"!-))
    Im nebligen Herbs des Jahres 2001, hielt ich plötzlich eine Zeitung in der Hand, Kleinanzeigen, und im November des gleichen Jahres stand dann mein erstes Motorradgespann vor dem Haus. Billig, alles aus Metall, schwer, und in meinen Augen das schönste was man mit drei Rädern fahren kann, eine Dnepr MT 11 ! Inlandsmodell, was mich aber nicht schockte, denn über diese Dneprs hatte ich schon ganze Bücher gewältzt, und Zeitschriften verschlungen. Ausserdem war ich zwischenzeitlich, beruflich, auf Zweiradmechaniker umgesattelt, und saß ja somit in der besten Werkstatt die es gibt.
    Meine Winter waren nun nicht mehr motorradfrei. Denn die dicke Africa Twin war auf verschneiten Strassen ( damals schneite es bei uns in Bayern noch !), nicht direkt der Hit. Und die Dosentreiber wollen es halt nicht begreifen, dass ein Mensch tot ist, wenn er überrollt wird!-((
    Die gute MT 11 sorgte für wunderbare Wintermonate, 3 Jahre lang. Und für meine Wegstrecke von 27 km bis zum Job, kann so eine MT schon mal drei Stunden brauchen! Was habe ich nicht alles gemacht, in der Früh, vor der Arbeit, Kolben gewechselt, zerbrochene Federbeine mit Holzstöcken notdürftig geflickt, Zündungen eingestellt, Speichen erneuert - die Dnepr sorgte immer für KURZWEIL!
    Aber, ich bin niemals zu spät gekommen! Schon wegen meiner Kollegen, musste ich meine GRÜNE immer fahrend in den Firmenhof bringen ! -)) Ein Motorrad fürs Herz halt, nicht zum Kilometerfressen.
    Als weitere Anschaffungen kamen dann in den folgenden Jahren eine schöne Honda XL 250, meine geliebte Tenere ( 34L von 1984!), eine schöne und sehr kapriziöse Yamaha DT 400 ( das war eine Arbeit, bis die wieder zuverlässig lief! Aber der Sound von 395 ccm zweitakt, ohne Geräuscheinschränkungen), meine jetzige XTZ 750 Super Tenere (jetzt ja als Gespann!), und seit dem Sommer letzten Jahres meine neueste Anschaffung, eine Dnepr MT 16 aus Litauen, dazu.
    Zwischenzeitlich kam dann für die Kinder ein schönes Yamaha PW 50 Gespann ( Bj. 1985 ! ), denn das passte farblich super zu meinem ersten Eigenbaugespann, das weiße Tenere-Gespann (siehe TT 06 !), meinte jedenfalls meine Tochter. Die fährt, frech und flott, damit im Garten rum ! Oma mit dem Rasenmäher, Enkelin mit dem Gespann hinterher ! -))
    Eine XT 550 hatte ich auch einmal, aber nur für eineinhalb Jahre. Denn die DT 400 und die XT 550 musste ich wegen der Anschaffung der Dnepr verkaufen.
    Diese Entscheidung hatte übrigens meine Frau für mich getroffen ! -))
    Um die Sachlage ein wenig zu entwirren, ich (eigentlich sollte es ja wir heissen) habe (haben) aktuell folgende Motorräder oder Gespanne :
    -
    meine weiße 34L Tenere, jetzt wieder Solo, war mein erstes Eigenbaugespann
    - mein Super Tenere-Gespann, ist mein zweites Eigenbaugespann, mit vielen Extras, welche ich mir beim Bau des ersten Gespannes noch nicht zutraute!
    - Das Super Tenere-Gespann ist übrigens mein Wintermotorrad. Das Quoten-Dosenfahren erledigt meine Frau für uns !
    - meine Dnepr MT 16, welche mir seit letztem Sommer schon viele schöne Kilometer bescherte, und endlich wieder schwarze Finger, in der Früh, vor der Arbeit!
    - zuletzt sei das PW 50 Gespann der Kinder erwähnt! Meine Tochter fährt damit aber lieber herum, denn der Motorradvirus hat nur sie befallen! -))
    Ich darf meine Motorräder zwar noch nicht mit ins Bett nehmen, aber das ich ohne meine kleinen oder großen "Stinker" nicht sein kann, hat auch meine liebe Frau inzwischen akzeptiert . OK, das "Ersatzteillager" im Keller und in der Garage könnte mal aufgeräumt werden, aber wer hat nicht gerne ein paar Vergaser oder Zylinder oder Kurbelwellen oder Federbeine oder ... Könnte man ja alles mal spontan brauchen? Oder? Wie ich es im Forum ja schon schrub, unsere vier Motorräder sind zusammen 85 Jahre alt ! -) Und schön finde ich sie alle!
    Es grüßt euch der Michael
 

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seit 2008

  • max (sprich [mägs], schreib altF4) aus dem Schwabenland
    Den max kennen wir vom Sölkpasstreffen.

    Freut mich immens, der AiA beizutreten!1!! Merci vielmals fuer diese freundliche Geste.

    Dann wirds nunmehr auch Zeit, mich vozustellen, zumindest denen, die ich bisher nur in Digitalien getroffen hab und bisher nicht persoenlich...

    Fangen wir mal ganz von vorne an: bin ein 1967er, damals im weissen Kachelraum im
    Stuttgarter Hospital geboren mit sechs Fingern an der linken Hand. Mein erstes Fahrzeug fand mein Vater in einem Graben: ein Roller mit weissen Reifen, roten Griffen in waldgruen gestrichen, spaeter ein Fahrrad, gleiche Optik, ein Geschenk dem ich jahrelang die Treue hielt - die ersten Schrauberexkursionen!
    Spaeter am Omafahrradrestaurieren, die ich auf dem Sperrmuell fand und seitdem eigentlich bin ich eifrig mit Recycling beschaeftigt, neues fand und find ich meistens langweilig...
    1984 der Fuehreschein, im Februar mit einer wuchtigen VT500E, die mir einfach zu gross war, geklappt hats dennoch. War aber weiterhin am Fahrradfahren. Der erste Wheelie auf einer 80er Vespa (uups, krasse Kupplung) und hinten auf einer Kreidler drauf durch Paris mit hundert Sachen.War aber trotzdem weiterhin am Fahrradfahren.
    1988 dann als Sozius nach Wales, dabei das Brett von 550er Suzuki nach Swansea
    gepruegelt im Berufsverkehr, hab ich geschwitzt. Demnach die erste Bekanntschaft mit der SR500 - Oli sagte damals, wenn du sie ankriegst kannst du sie fahren. Ich hab sie nach 45 Minuten angekriegt und dann festgestellt, dass der Gasbowdenzug gefazzt war, war einerseits sauer und doch eigentümlich stolz!
    Also 1992 hatte ich dann das Geld fuer eine ziemlich edle SR beinander, war aber soo edel nicht, weil ziemlich schnell der Motor plattging. Mit diesem ueberholten Motor fahr ich uebrigens noch heute...und dann gings los, und das Moep wurde immer schwaerzer und dreckiger, innerhalb eines guten Jahres mutierte sie zum Ratbike...Enduropellen wurden zur Pflicht, nachdem anfaengliche Offroaduebungen immer auf dem Boden endeten. W
    ar eigentlich jedes Jahr mit der Kiste in England, Schottland, IOM, Wales unterwegs.
    Dann kam die ES250/2 als Gespann, und ab dafuer ueber Schweden wieder nach England. Da stand sie dann fuenf lange Jahre mit zerschossener Kupplung, es war November, ich war nass und hatte die Schnauze voll... Zwischendurch eine TS-Gespannemme, aber die war nicht zur Kooperation zu berwegen, dann nochne SR, diesmal gegen meine Ente eingetauscht. Und dann die NSU Lux, ach war die fein!!! Die hatt ich dann aber verkauft um meine Emigration nach England zu finanzieren, gerade da als sie wieder lief; bin mir heut noch uneins ueber die Entscheidung...
    Z ehn Jahre England gingen auch nicht spurlos vorrueber, vor allem beeinflusste mich eine Motorradgazette namens AWOL, ein grassroots Custombike Magazin, Moeps wie sie nur die Englaender damals hingeschraubt hatten: Ratten, Survivals, Tracker, Cafes, Bopper, Chopper, Combos, the lot. Damals auf einem Treffen auch der erste Diesel, war schwer beeindruckt. '12 pounds mate, that's all it cost' ;)
    Mittlerweile hatte ich den Batchelor in Performance Writing gepackt, und ab nach Prag und Berlin, zwischendurch Rotterdam und die alte Heimat mit Performances und
    Buehnenarbeit...nach einem Jahr wieder zurueck und den Master gewagt - und gewonnen!
    Nach einem weiteren Jahr in Totnes packte mich wieder das Reisefieber und nach etlichem Hin und Her hatte mich schlussendlich Deutschland wieder. Das war das Jahr 2007. Seitdem verbringe ich eigentlich jedes Wochenende irgendwo auf einer Wiese wo's Zelte und Motorraeder gibt. Das schoenste daran ist immer ein Wiedersehen mit Menschen hunderte Kilometer weiter weg, Monate spaeter mit mit genehmen Zeitgenossen und leckeren Fahrzeugen. Das Soelktreffen war dahingehend auch eine bewegende Erfahrung, hab ich die Zeit dort und das AiA-Volk sehr zu schaetzen gelernt. Feine Sache, das!1!!

    M
    erci vielmals fuers An-Bord-Nehmen, freu mich auf kommende Begegnungen und weitere Aktionen zusammen. Derweil,
    G
    ruessle, max ~:

 

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seit 2006
  • Peter V. aus dem Münsterland
    Tauerntreffen-Teilnehmer seit 2005, bewegt Landrover und Ural-Tourist-Gespann, mit Letzterem viel im Winter unterwegs. Kommt trotz Kardanwellenschaden zum Tauerntreffen 2005.
 
 

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seit 2008
  • Stefan S, der schmuddelige Typ
    Auf Empfehlung von Achim und Thöny - und recht haben sie gehabt!

    Habe mit ca 8 Jahren angefangen Fahrräder aus dem Schrott zu ziehen und herzurichten. So mit 10 dann der erste Chopper mit langer Gabel und Bananensattel. (war mein letzter Chopper )Mit 12 zum ersten mal mit der Quickly über den Acker, mit 13 Mofa renoviert , als es wieder lief getauscht gegen ein kaputtes.mit 16 erster Motorradurlaub mit meiner CB 50 J.
    Mit 18 endlich XT 500 und für den Winter MZ TS 125. Dann kam die Güllepumpe und meine TS 250-1 , die ich seit ca 12 Jahren als Gespann fahre. So für jeden Tag habe ich meine XT550, ist erst 25 Jahre alt. Ab und zu fahre ich mit der Dicken , einer G/S. Später kam noch ein BMW-Gespann mit Ural dazu und seit Oktober MZ ES 125 Bjhr. 66 in Geländesportoptik.
    Würde wirklich gerne AIA-Mitglied werden, weil ich so einen Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft wie auf dem TT sonst noch nirgends erlebt habe und dazu gerne auch meinen Beitrag leisten will.

 

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seit 2013
  • Martina (Sommerfrau) aus dem Schwabenland
    Mehr Blümchen für Guzzis! Und irgendwann ein Text hier von Martina! Eins nach dem anderen ... Bilder gibt es schon.
 

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seit 2006
  • Harald "Flint" F. aus Vorarlberg
    Flint ist Tauerntreffenbesucher der ersten Stunde und im Geiste Vollblut-AIAler - nur sind seine Eisen halt nicht alt genug. Wir freuen uns, ihn als Stützpunkt im westlichsten Westen Österreichs zu haben. Als einer unserer aktivsten missionierte Flint 2006 auch in der Schweiz und in Ostdeutschland, und brachte dankenswerterweise Gert B. zur AIA.
    Flint hat auch einen Blog (immer up to date, unser Freund) zum Thema Winterfahren und moderiert im Dreiradler-Forum.
    Er schreibt:
    Ich bin ja im Moment kein Alteisentreiber, verschiedene Umstände haben dies bis jetzt verwehrt. Zum Moppedfahren kam ich 1974, nachdem ich die MS50 meiner Mutter im Gelände beinahe schrottreif gefahren habe. Auch für die andere MS50, die mit dem selbsteingebauten 125er Motor war kein Nummerntaferl mehr zu bekommen. So kam ich mit 16 zu meiner Puch Racing 50.
    Mit dieser "Maschine" war ich viel unterwegs, unter anderem eine Österreichrundfahrt die in sämtliche Seitentäler und dann bis nach Wien führte. Später dann alle zwei Wochen die Strecke von München ins Ländle und zurück. So kamen in den zwei Jahren gute 30.000 km auf den Tacho.
    Naja mit 18 war es mit der Moppedfahrerei erst mal vorbei, ein alter R4 war der erste von über 30 Vierradlern. Später kam dann ein 125er Puch Roller, dieser begleitete mich 12 Jahre lang, gefahren bin ich berufsbedingt nur hin und wieder damit.
    1994, als ich mit der Fernfahrerei aufgehört habe, kam dann wieder das Moppedfieber, eine 14 Jahre alte SR, mit 110.000 km. Eineinhalb Jahre später hatte diese bei Km 136.550 einen Motorschaden. Diese hab ich leider viel zu schnell aufgegeben und verkauft. Dann kam eine Super-Tenere, Pan-European, KLE. 1999 dann eine Varadero und zwei Jahre später einen Schwenker dazu. daneben eine Z650 mit Velorex, und aktuell hab ich jetzt eine Transalp mit Velorex und die FJ mit EML Speed.
    Den Wunsch wieder einem älteren, leichten Zweitakter zu Fahren keimt immer wieder auf, ich konnte ihn aber noch nicht realisieren. Anfangs bin ich mit den Moppeds noch in diverse Werkstätten gefahren aber inzwischen mache ich fast alles selbst, die nötigen Teile und Tipps besorge ich mir beim Verwerter und in diversen Foren. Einmal im Jahr mache ich mich für zwei Wochen, meist alleine auf den Weg, so bin ich schon einige Länder in Europa angefahren, Seit 2002, da fuhr ich das erste mal auf das Elefantentreffen, hat mich das Fahren im Winter nicht mehr losgelassen. 2005 das erste Mal auf dem Tauerntreffen, 2006 dann eine kleine Winterfahrt über Bayern, durch Tschechien zur Augustusburg und 2 Wochen später zum Tauerntreffen 2006. Nach längerer Pause wieder einmal im Zelt übernachtet. Das Zelteln beginnt mir zu gefallen, es macht auch Spass wenn man das richtige Zeugs dazu hat und vor Allem, die richtigen Leute um sich herum, und die sind beim TT. So hab ich mir für die kommenden Jahre ein, so hoffe ich, brauchbares Baumwollzelt mit Stahlgestänge besorgt. Meine Benzinkocher funktionieren auch bestens, zumindest unter Zuhilfenahme der roten Spraydose.
    Achja, zum AIA Fragebogen, ich hab nicht alles mit c beantwortet, aber immerhin bin ich hier
    "Wenn Du hin und wieder b) gewählt hast, besteht noch Hoffnung. Du wirst Deinen Weg hoffentlich finden, mit unserer Hilfe".
    reingerutscht, was heissen soll, ich zähl auf Euch !!
    Ich bin jetzt bald 50 und habe die letzten paar Jahre mit dem Motorrad sehr viel schönes erleben dürfen, sehr viel gelernt und das Wichtigste, ich hab sehr viele nette Leute kennengelernt.
 

pic pic folgen noch
seit 2008

  • Richard aus den Niederlanden
    Richard ist der zweite Berge- und Abschleppmeister des Tauerntreffens. Zu Hause hat er noch ein paar ältere Fahrzeuge, unter anderem eine XT. Er schraubt selbst wenns sein muss, fährt sonst aber lieber. Viel.
    Sein blaues Duodrive-Gespann ist schon legendär beim Tauerntreffen.
    Er schreibt:
    Ich hab noch eine (selbst aus Rost aufgebaute)MZ ETZ 250 Superelastik, die dieses Jahr Steuerfrei wird und Oldtimerversicherung bekommt Weiter nur noch das BMW-Gespann (8 Jahre alt) und einen XT 600 aus 1999. Hab einiges verkaufen müssen. Bin eigentlich mehr Fahrer als Schrauber. Ich schraube nur, weil Ich nicht im Werkstatt gehen woll. Es interessiert mich aber sehr und habe ein wärmes Herz für die AIA-Leute und Ihre Gedanken.
 
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seit 2006
  • Gitti aus dem Michelsrombacher Wald
    Gitti ist, wie man in Österreich so sagt, "a Sö", also eine Seele von einem Menschen. Sie organisiert Treffen und Ausfahrten, kümmert sich oft um andere mehr als um sich selbst, und redet da nicht viel drüber. Dementsprechend bescheiden liest sich auch ihre Vorstellung ... aber wir kennen sie besser ...

    Ich fahre eine SR seit ich 18 Jahre bin. Jetzt bin ich bald 50, also ich fahre 25 Jahre dieses wunderschöne Motorrad. Reisen mit ihr habe ich bis nach Holland, Italien, Österreich gemacht.
    Selbst reparieren? Die üblichen Dinge, Vergaser sauber machen, Ölwechseln, Pillepalle wie kleine Inspektionen machen, mache ich selbst. Reifen wechseln auch. Draufziehen des Reifens, lasse ich machen. Elektrosachen, nur unter Anleitung. Darunter fällt nicht Klemmchen wechseln, bzw Birnchen, sondern neue Strippen ziehen. Kupplung ausgebaut habe ich auch schon selbst ...*stolz* aber beim Zusammenschrauben war Hauni und Squirrel dabei und haben das gemacht ...*drücksienochheutdafür*
    Ansonsten bin ich dankbar, dass Hauni in der Nähe ist und ich mit ihm dran schraube. Er macht den Aufseher, ich der Schrauber ... bin ich mir doch was sicherer ... bin halt doch eine schwache Frau
    Ansonsten bin ich immer froh, wenn wir große Touren fahren, dass ich nicht alleine bin ... und Helfer da sind ... Zur Not habe ich die Gelbe Engel Karte.
    Bastelsachen, wie Handwärmer, Sitz, andere Nähsachen mache ich selbst und habe da auch viel Spass dran.
    (Bild zeigt Gitti mit blauer SR, samt Töchterchen - mit gelber SR )
 

 
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seit 2008
  • Bernhard S. aus dem Rosenheimischen
    Danke an den Maybach für die Anschleppung!

    Eingepflanzt wurde das Virus dem Zwölfjährigen von einem Mathelehrer, der im Unterricht Dias von seiner Rumänienreise mit einer 125er Zündapp zeigte.
    Von da an wurde ab Heft 13/72 jede Ausgabe der Zeitschrift "Das Motorrad" studiert.
    Nach lange. harten Jahren des Träumens gabs 1979 endlich das erste Motorrad, eine XT 500, weil der Favorit, die SR, gerade erschienen und nicht erschwinglich war.Da die XT erste Geländefahrversuche nur mit verbeultem Tank überstand, überhaupt den Anforderungen nicht mehr entsprach und der Geldbeutel dank gut dotierter Lehrstelle etwas runder geworden war, wurde mit Mamas Unterstützung ( der Papa durfte davon nix wissen) ein Jahr später eine neue XS 650 angeschafft. Die XS war ein tolles Motorrad, hat jede Menge Spass gemacht, starb aber auf Grund meines Unverstandes nach zwei Jahren auf der Rückreise von Spanien den Ölmangeltod mit einem Riesenloch im Kolben.Während die XS noch in der Scheune eines schwäbischen Bauern auf die Heimholung wartete, fuhr einer Spanienreise-Kumpels mit seiner BMW in den Tod. Im Schock wurden die XS-Reste an einen Bundeswehrkameraden verkauft und das Motorrad-Thema erstmal ad acta gelegt.
    Nach der Rückkehr von einem längeren Auslandsaufenthalt begann das Virus wieder zu nagen und ab Frühjahr 86 wurde die Sucht mit einer SRX 600 bekämpft.

    Dann kamen Chopper in den Blickwinkel und 89 wurde die SRX in Zahlung gegeben und mit einem kleinen Aufschlag gegen eine Softail Harley-Davidson eingetauscht.
    Da der Bernhard aber motorradmäßig keine halben Sachen macht, wurde auch gleich der Anschluss zum Männerbund hergestellt, bei dem allerdings auch Frauen zugelassen waren.
    Zu dieser Zeit brach sich auch das Umbau-Virus Bahn, so dass an der Harley bald nur noch Rahmen und Motor im Originalzustand waren, wobei der Softailrahmen zeitweise unter Einsatz massiver Flacheisen zum Hardtail umgestrickt wurde. Nebenbei wurde die inzwischen ins Leben getretene Herzallerliebste auf die harte Tour zum eigenen Motorradführerschein überredet ( Wochenendtour nach Dänemark auf einem 10x15 cm PussyPad ) und danach eine 77er FLH Electra Glide für das holde Weib beschafft.

    Dann kamen die Kinder, die Selbständigkeit und der Hausbau und damit das Leben in etwas ruhigere Bahnen. Der Männerbund wurde den Männerbyndlern yberlassen und als wir feststellten, dass sich die Harley-Szene sehr in Richtung Kommerz, die Clubszene in Richtung Illegalität verändert hatte und sich unsere Harleys mit einem Saisonplus von unter 200 km in der herbstlichen Garage einfanden, wurde erst die eine und zwei Jahre später die andere Harley abgestossen.

    Zwischenzeitlich war uns aber (das alte Feuer war nie wirklich erloschen) eine XS 650 Heritage zugelaufen und eine der Harleys wurde durch eine TRX 850 ersetzt und diese sogleich mit umfänglichen Umbaumassnahmen in einen reisetauglichen und optisch erträglichen Zustand versetzt. Wenig später ergab sich die Gelegenheit, eine XS650 zu erwerben, die nur 150 Nummern jünger war als die 1980 gekaufte, und so fanden wir uns mit zwei XSen wieder. Während einer staatlich verordneten 15-monatigen Fahrradpause konnte ich dem Familienoberhaupt, die da sagte, dass einer, der keinen Führerschein hat, auch nicht drei Motorräder braucht, nicht wirklich stichhaltige Argumente entgegensetzen und so musste uns die TRX verlassen, während die XSen den Sturm überstanden.

    Und dann hat mich im Frühjahr 2008 der XS-Forumskumpel Maybach an den Sölk verschleppt und ich hab jede Menge Spass gehabt. Noch mehr Spass hat die AIA-Herbstausfahrt 2008 und besonders die Anreise gemacht, so daß ich es jetzt wissen will.
    Ich habe von Lilienstein das kahlgryndige MZ-Gespann erworben und werde mal schauen, ob der dreirädrige Wintersport etwas fyr Vaters Ältesten ist.

    In diesem Sinne Grysse
    Bernhard

 

 
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seit 2008
  • Christoph G., derzeit Wien
    Christoph hat uns im Internetz gefunden, ist als "Ölfinger" im Forum eingestiegen und hat bei der Herbstausfahrt persönlich vorgesprochen.

    Das Elend begann mit 15 und einem Hercules Mofa. Richtig ging es dann mit 19 weiter, als ich den Motorradführerschein machte und schnell was Billiges zum Fahren suchte. Den Start machte dann ein NSU Prima Roller. Zum "günstigen" Preis hat sicher beigetragen, das der Motor und einige andere Teile in Sackerln am Lenker hingen. Irgendwie wurde er nie ganz fertig hart seit 20 Jahren immer noch seiner Fertigstellung. Wenn ich mal viel Zeit und Geld habe, dann... In den folgenden Jahren folgten verschiedene große oder kleine Baustellen, u.a. Montesa Cota, Yamaha XJ 900 und XT 600, Suzuki GS 750, MZ ETZ 250, Honda CM 200, Simson Sperber und immer wieder Velosolex. 2001 bin ich von Deutschland nach Wien übersiedelt. Hier habe ich seit 3 Jahren eine Garage/Werkstatt im Hinterhof. Das hat nicht gerade zur Verringerung des Fahrbestandes beigetragen. Sie wird derzeit von div. Velosolexen, einer MZ TS 150, Yamaha XS 400 und einer Puch MS 50 besiedelt.
    Ansonsten gibt's zu mir zusagen, das ich derzeit als Baumarktverkäufer arbeite und leidenschaftlicher WG-Bewohner bin.

 
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seit 2009
  • Roger S., Südhessen
    Uns anfangs nur vom Sölkpasstreffen und mit seiner SR bekannt, wissen wir inzwischen auch um seine Ish Leiden(schaft).

    Viele kennen mich (hoffentlich) inzwischen von Sölkpaß oder anderen Treffen.
    Zur Zeit bewege ich, oder repariere, zwei SR 500 Baujahr 1980 und ein
    IZH Jupiter5 Gespann.
    Die meisten Werkstätten sind mir zuwider, deshalb versuche ich alles
    alleine und mit Hilfe der Forumsmitglieder und Freunden aus dieser Ecke
    am Laufen zu halten oder zu verbessern.
    Regelmäßig findet man mich beim SR500 Stammtisch der IG Aschaffenburg.
    Beheimatet bin ich in Südhessen, manche würden sagen bei den Riedochsen,
    so unrecht haben sie nicht .
 
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seit 2009
  • Steve M . alias Therion, Mattersburg im Burgenland
    Steve haben wir als sehr vielseitigen Menschen kennengelernt. Auch das vierzylindrige ist ihm nicht fremd, und er war mal ein echter Rocker. Engländer sind seine Passion, und die Familie ist Fixgast am Kindertreffen.

    Im echten Leben rufen mich alle Steve, wohnhaft bin ich in Mattersburg im Burgenland und meine Behausung teile ich mit meiner Frau und zwei Kindern.
    Meine Fahrzeuge sind eine Smart 350 JAP von 1927,eine Puch 175 MCH Bj.1959, eine 91er Vmax und seit kurzem mein Alltagsfahrzeug eine mattschwarze XJ 650 von 1981.
    Die XJ ist leider auch die einzige die CO2 in die Luft bläst. Die Puch wird ihr hoffentlich in kürze folgen und an der Wiederbelebung der anderen Mopeds arbeite ich teilweise schon Jahre .
    Meine Frau nennt eine Triumph Speed Four und eine Honda CB 400 F ihr Eigen, während unser achtjähriger Sohn und unsere vierjährige Tochter dafür sorgen das wir nicht zu viel Zeit im Sattel und Werkstätte verbringen.
 
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seit 2009
  • Guzzi-Franky, war schon lange fällig!
    Von seiner Website: "Am 3.August 2009 war es soweit. Ich habe 1 Million Kilometer mit EIGENEN Motorädern zurrückgelegt. Bin immer heil nachhause gekommen ob plus 40 oder minus 20Grad. Tausend Dank an meinen Schutzengel!!"

    Habe lauter alts Glumpp MZ 3 mal TS, eins davon Gespann, BMW 100GS, Moto Guzzi 850T5, Simson Schwalbe.
    Winterfahrer aus Passion und das selberschrauben ist Pflicht.

 

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seit 2010
  • Markus, der Zündfix!
    Da richtige Kennenlernen hat ein wenig gedauert, aber wir sind froh drum!

    Ich habe den Fragebogen gewissenhaft ausgefüllt und viele c, wenige b und kein a darin gefunden. Zwei meiner drei Mopetten sind konstruktionstechnisch deutlich vor 1980 angesiedelt, das dritte ist eine späte Jugendsünde. Alle Eisen werden von mir selbst oder unter Mithilfe eines befreundeten und begnadeten SR-Schraubers gewartet und wann immer möglich ganzjährig bewegt. Ein Benzinkocher findet sich ebenso in meinem Fundus wie ein Hobo-Öfelchen, auch ein Hertweck steht im Bücheregal. Die Philosophie der AIA will ich gerne unter die Kradisten meiner Heimat tragen, da sie mir sehr zusagt. An der Kommunikation mittels Internetz beteilige ich mich schon seit geraumer Zeit mit großer Freude. Sohn gezeugt, Baum gepflanzt, Einzylinder restauriert. Einen Vogel habe ich auch. Einen Greif (die badische Flagge). Der hängt bisweilen hinten am Gespann.
    Zur Person: Den Nick "Zündfix" habe ich aus dem MZ-Forum, weil ich mal ganz fix die Zündung einer ETZ eingestellt habe unter den wachsamen Augen von 4 MZ-Treibern. Der Besitzer der von mir gewarteten Maschine heißt seither "Zündnix".
    1959 im Badischen das Licht der Welt erblickt. Mit 16 Ferienjob gemacht, nur um den Moppedführerschein zu erwerben, gegen energischen Widerstand des Vaters, die in den Ende 70ern begehrte Kreidler Florett blieb mir verwehrt, da alle in der Familie eine Unterstützung versagten. Mit 14 schon ein eigenes Auto, einen Opel Rekord 1700 ohne TÜV, den der Vater auf Drängen seines Sohnes als Beigabe zum Kauf eines neuen Audi geschenkt bekam. Ich wohnte damals in einer ländlichen Umgebung mit großen zusammenhängenden Feldern und hatte die Erlaubnis des Großbauern, den alten Opel über die Feldwege zu scheuchen. Das ganze Taschengeld ging für Sprit, eine Batterie und (erstaunlich wenig) Ersatzteile drauf.
    Mit 18 Erwerb des Autoführerscheines, der Vater hatte listig ein Teil-Sponsoring für den Schein vom Verzicht auf den begehrten Einser abhängig gemacht, und da das in einer alten Ziegelei sauer erarbeitete Geld auch noch für die erste Dose reichen sollte, wurde es wieder nix mit Mopped. Dann die erste Dose, ein Citroen Ami 8 Break. Es folgten eine giftgrüne Ente und der Auszug aus der behüteten in die unbehütete Kindheit, was den sofortigen Erwerb des Motorradführerscheines und den Kauf einer NSU Max zur Folge hatte.
    Bedingt durch einen mehrjährigen Aufenthalt im sonnigen Italien folgten Benelli 125 2C, Ducati 450 Scrambler und Vespa 150 GT, alles beim Kauf rollfähige Leichen, die mit Freunden und learning by doing leidlich am Laufen gehalten wurden. Und ein Urlaub mit der Ducati, der mich in 3 Wochen von Mailand nach Barcelona und zurück brachte. Ich kenne jeden Ducatihändler auf der genannten Strecke. Dennoch war es ein Erlebnis, welches ich seither immer wieder haben möchte. Der Ente folgte ein alter MB 200 D/8, mit Abstand mein schlechtestes Auto. Nie wieder !
    Zurück in Deutschland war erst mal wieder Schluss mit Mopped. Die Zeit, um während dem Studium Geld zu verdienen, reichte gerade für den Unterhalt der Dose, die Mondpreise der Versicherungen i.G. zu Italien waren einfach zu hoch. Der Daimler ging, es kam ein VW Bulli Typ 1, den ich - mit Moos und kleinen Nadelbäumchen in der Regenrinne - von einem Dachauer Hinterhof zog. Mit dem Brocken bin ich 100000 km mit nur einem Werkstatt-Besuch unterwegs gewesen. Ständige rollende Restauration.
    Ende des Studiums und damit der unbehüteten Kindheit, es folgte der Ernst des Lebens in Form von Beruf mit wenig Geld und vielen unbezahlten Überstunden, Weib, Kindern, Doppelhaushälfte und Passat für die Gattin und Scirocco LS Typ 1 für mich. Wieder kein Geld und außerdem keine Zeit fürs Möpp.
    Nach nur 5 Jahren kam dann der Big Bang. Vom Ernst des Lebens blieb nur noch der Job. Haus, Kinder, Frau und der Passat hatten sich verflüchtigt. Nachdem ich die Scherben in Form astronomischer Anwaltskosten in den folgenden Jahren zusammengekehrt, mich selbstständig gemacht hatte und eine neue, viel bessere Hälfte fand, regte sich ein mächtiges Verlangen: Mopped fahren !
    Wiedereinstieg mit einer Honda Hornet 600. Charakterstark, aber für meinen Charakter zu stark. Nie was passiert, sehr oft aber fast. Als ein Service für 600 Euro anstand (Reifen und Ventile einstellen), landete das Teil bei mobile.de. Mittlerweile hatten sich ohnehin ein MZ-Gespann und eine SR 500 dazugesellt.
    Inzwischen hatte ich mit der Winterfahrerei angefangen. Die anfangs originale 86er ETZ 250 wurde mit allem versehen, was an verbesserten Teilen zu finden war und lief prächtig, bis sie von einer aggressive Buche unsanft ausgebremst wurde. Kastenrahmen gestaucht, Seitenwagen um den Baum gewickelt, Ende Gelände.
    Zur Entlastung der verbliebenen SR 500 (Nummer 1) kam eine ebensolche (Nummer 2), gleiches Baujahr, gleiche Farbe, ins Haus, diesmal mit 3. Rad. Die hat mit mir in den letzten 3 Jahren 35000 km gemacht. Vom ursprünglich gekauften Gespann-Material sind nur noch der Rahmen, die Armaturen und der Kabelbaum original. Die Solomaschine steht ständig in der Ecke, weil sie dauern Teile ans Gespann abgeben muß. Um die Situation zu entschärfen und auch solo unterwegs sein zu können, erwarb ich jüngst eine Super Tenere (Plan B). Langweilig. Geht nie kaputt. Gilt auch für die aktuelle Dose: Ford Mondeo Kombi.
    Aktuelle Schrauberprojekte in der Reihenfolge der Wichtigkeit: Schrauberhöle aufräumen, Inventur des verstreut verstauten Ersatzteilbestandes, Teilüberholung eines und Komplettüberholung eines weiteren SR-Motors. Nummer 1 wieder auf die Straße bringen. Irgendwann wird die Super Tenere gegen eine W650 ausgewechselt. Die ist seitenwagentauglich : ).
    .
 

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seit 2010
  • Berni
    Auf Empfehlung des kahlgryndigen Andreas ... jetzt haben wir bald die ganze Izh-Gemeinde hier

    Bin Jahrgang 1951 und gehöre damit klar zu den älteren Semestern. Motorrad fahre ich seit 1968 und seit ein paar Jahren ausschliesslich Ostböcke. Die sind im Moment mehrere MZ, darunter 2 Gespanne, und eine IZH Planeta. Dazu kommen diverse Baustellen mit Junaks, Awos, Jawas und, als einzigem Ausreisser, einer kleinen DKW 175S.
    Meine Vorliebe gilt damit eindeutig einfachen Bauernmotorrädern, mit "modernen" Motorrädern kann ich wenig anfangen. Zu Hause bin ich in Hessen im Vogelsberg, also ziemlich in der Mitte von Deutschland. Von Beruf bin ich Elektrotechniker, Technischer Redakteur und Systemadminstrator.
    Grüsse aus dem Vogelsberg wünscht
    Berni.
 

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seit 2006
  • Sepp B. aus dem bayerischen Ering
    Wir kennen Sepp persönlich von einigen Wintertreffen. Der Sepp hat als Veranstalter des AIA-Kindertreffens seinen festen Platz bei uns - und ist inzwischen (unter anderem) zum Russendreirad zurückgekehrt.Er schreibt 2006:

    "Den Fragebogen habe ich gewissenhaft beantwortet und konnte in der überwiegende Mehrzahl der Fragen mit der Antwort C übereinstimmen. (nur statt des Leatherman bevorzuge ich, wegen dem Korkenzieher, das Victorinox und für die Inbetriebnahme des Russenkochers mit Bremsenreiniger bin ich noch zu feige)

    Ein Teil der ehrenwerten Gesellschaft wird mich bereits kennen, trotzdem eine kleine Vorstellung:
    Mit 16 Jahren begann mit einer Zündapp KS 50 meine große Leidenschaft für alles was weniger als vier Räder hat. Nach einem Jahr ohne Probleme auf der Zündapp zerlegte ich den Motor, da ich hörte man müßte bei Motorräder hin und wieder die Ventile einstellen. Zu meinem großen Erstaunen fand ich aber keine vor.
    Mit 18 Jahren folgte mein erstes richtiges Motorrad Yamaha XS 500. Zwei Jahre war ich Sommer und Winter nur mit dem Motorrad unterwegs. Dann hatte meine Oma mit dem Jungen, der im Winter immer so friert, Erbarmen und schenke ihm Ihren alten Opel Kadett. Es folgten einige Motorräder mit denen ich richtig Spass hatte ( SR 500, BMW R80GS, SRX 600 )
    Danach wurde es etwas stiller, es wurde herumprobiert und nur noch im Sommer gefahren (CBX 750F, VN 1500, DR 800S, GSX 1100R, KTM 620). Mit Geburt meines ersten Kindes kam die erste Ural ist Haus. Mit diesem Motorrad ist das alte Fieber wieder ausgebrochen. Die Autos wurden aus der Garage verbannt, im Nebenraum eine kleine Werkstatt eingerichtet. Als zwei Jahre später nochmals Zwillinge zur Welt kamen wurde die Ural verkauft und eine BMW mit Viersitzer-Beiwagen zum Familientransporter umgebaut.
    Im Sommer sind alle Kinder auf meinen Touren dabei. Im Winter bin ich mit meiner zweiten Ural alleine unterwegs.
    Zur Zeit betreue ich eine BMW R100R mit viersitzer Beiwagen / Ural 650 Bj. 93 Inland / und das Schätzchen meiner Frau XBR 500 Bj. 83
    Ich würde mich freuen über die Aufnahme in die werte Gesellschaft der AIA und versprechen das mit dem "y" auch brav zu üben"
 

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seit 2010
  • Thomas L. (tomcat) aus Graz
    Wir kennen Thomas persönlich von einigen Treffen, meist als Blitzbesucher wegen starkem privaten und beruflichen Termindruck. Aber auch zu einigen Treffen hat er es geschafft, und öfter ins Forum.
    Er schreibt:

    Nach einer Puch Cobra und einer SG250 erfolgte mein Einstieg ins "richtige Motorradleben"mit einer KTM GS 400 und bald darauf mit einer 78er XT. Damals hat sich bei mir irgendwie das Ypsilon mit den 3 Stimmgabeln festgesetzt, denn ich bin trotz einiger Seitensprünge immer wieder zu dieser Marke zurückgekehrt. Auch ist mein persönliches Lebensmotto, dass ein Tag, an dem man nicht mit dem Motorrad fährt, ein vergeudeter Tag ist. Leider verbringe ich aus beruflichen wie familiären Gründen sehr viele solche Tage. Doch ich kämpfe beständig dagegen an und schätze das seltene Glück umso höher. Auf die AIA bin ich eigentlich nur zufällig gestoßen, weil ich beim Googeln von Infos zum Renault Express unverhofft auf das Bild eines alten Schulkollegen stieß, der hier unter Ikstee bestens bekannt ist. Nachdem ich einige Treffen- und Ausfahrtsberichte gelesen hatte, nahm ich mit meiner XS 850 an einer Frühjahrsausfahrt teil und wurde für mein Dickschiff fürchterlich geschimpft. Als Konsequenz der moralischen Gnackwatschn starben bei mir genügend graue Zellen ab, dass ich mich wieder für einen jener unsäglichen Einzylinder interessieren konnte, dessen Verkauf ich ca. 1985 mit den Worten kommentiert hatte „Nie wieder so ein Graffl!“ Seit einiger Zeit fahre ich eine SR500 und eine zweite wächst auch langsam in meiner Bastelbude heran.
    Immerhin bin ich Pragmatiker genug um gar nicht erst zu versuchen, eine Enfield oder gar etwas Russisches in meinen Stall zu stellen. Ich hätte weder die Zeit, noch die bastlerischen Fähigkeiten um so ein Fahrzeug fahrbereit zu erhalten. Deshalb endet mein persönlicher Alteisenhorizont so um 1977/78 und liegt über Japan.
    Meine Einstellung zum Motorradfahren ist recht unkompliziert. Prinzipiell fahre ich mit allem gerne, was einen Motor und 2 Räder hat. Einzylinder sind toll, 4zylinder sind auch okay, 50ccm – hatte ich zur Genüge in jungen Jahren, 2takter sind eigentlich geil, Chopper können sehr nette Motoren haben, sind aber auf Dauer weder fürs Kreuz noch fürs Image gut. Früher war ich mehr im Gelände zu Hause, das war zwar eine gute Schule für die Fahrzeugbeherrschung aber halt immer so illegal. Heutzutage pendle ich entweder in die Arbeit, oder ich fahre meine alten Strecken ab, wobei mir das Bergige rund um Graz und im steirisch- kärntnerischen Grenzgebiet als Hauptrevier dient. So richtig ruhig gehe ich es allerdings nur bedingt an, weil hinter dem Lenker meistens die Lebensfreude ausbricht, die mich dann sehr beschwingt agieren lässt.
    Meine wahre Leidenschaft wären allerdings Fernreisen mit langen Tagesetappen, am liebsten in die Französischen Alpen oder Richtung Balkan da ich das aber derzeit familiär nicht durchdrücke begnüge ich mich mit der Vorfreude und dem, was ich hier in der Umgebung so schaffe. Das Leben liegt also immer noch vor mir
 

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seit 2009
  • Andreas A. (lehrbua)
    Unser Mann im diplomatischen Dienst, fährt nach seiner Enfield jetzt Jawa und MZ, und ist mit Freund Mehmet 2010 von Ankara zum Tauerntreffen gekommen und wieder zurück - auf eigener Achse! Respekt!

    Ich bin Andreas, Sohn von Josef, dem Mechaniker; Sohn von Max dem Eisenbahner, Sohn von Andreas, dem Sensenschmied. Geboren am 13. Mai 1965 in Düsseldorf, wohin mein Vater mit einer Reisetasche mit all seinen Habseligkeiten auf dem Tank der Horex als Gastarbeiter ausgewandert war, und wo er Christa traf, die zwar nie einen Motorradführerschein besaß, aber immerhin in der DDR mit der AWO illegale Rennen um eine Kiste Bier bestritten hatte.
    Noch 1965 kehrten meine Eltern nach Österreich zurück, diesmal mit einem Mercedes Ponton. Mein Vater hatte dann unter Anderem eine Tankstelle mit Werkstatt in Pacht und versuchte sich hie und da an der Restaurierung von wyrdigem Gerät (BSA M20, Ford Anglia, u.ähnl.), schloss dieses aber nie ab. Doch wurde die eine oder andere Absonderlichkeit gebaut, z.B. eine Winde zum Holzseilen mit DS 50 Motor. Auch nahm Papa an Veteranenrennen teil, erfolgreich, aber mit geborgtem Gerät. Und ich sass auf dem einen oder anderen Beifahrersitz, mit der Stoppuhr in der Hand.
    Mit 16 bekam ich die schrottreifste erwerbbare DS 50, für 500 Schilling vom versoffenen Wegmacher gekauft. Ich fuhr den Schrotthaufen, mit Plakatfarben in Hippiemotiven bemalt, länger, weiter und härter als alle im Dorf die eine Cobra, Monza oder Zündapp hatten. Und erst als ich das Studium in Wien begann, vererbte ich Sie Josy, der sie umgehend hinrichtete.
    Ich habe den Führerschein mit 24 über die Bezirkshauptmannschaft gemacht, bereits als Student der Afrikanistik; ich war im Holzberg zu etwas Geld gekommen und wollte nach Afrika fahren. Also erstmal den Schein.
    Papa hatte mir versprochen, dass die 200er Kawa, die er hatte, am Prüfungstag vor der BH stehen würde – das war eine Lüge gewesen, aus väterlicher Sorge. So verzichtete ich auf den „A-Schein“, erwarb einen rosa VW-Bus, wir bauten ihn etwas aus, den Papa hatte wieder eine Tankstelle in Pacht, und ich fuhr durch die Sahara. das war 1989. 1991 unternahm ich die Fahrt nochmals mit einem Peugot 505, im Rahmen eines Forschungsprojektes, von dem ich verheiratet zurückkehrte.
    1990 besuchte ich Studienkollegen in Sansibar und benutzte dort eine Yamaha RD 80. Dieses Moped und die Fahrten über die Insel haben den Keim in mir verwurzelt.
    Später in Bamako hatte ich ein Piaggio SI und lernte damit die meisten Moped-Mechaniker der Stadt kennen. Wirklich zum Fahren habe ich 2005 in New Delhi begonnen, zuerst mit einer Bajaj SX 100, einem giftigen kleinen 2 Takt Kawasaki-Klon, und etwas später mit meiner geliebten TVS Fiero. Kurz vor der Rückkehr nach Österreich habe ich dann noch einen „A“ Führerschein erworben, den ich in Wien umschreiben ließ.
    Es war eigentlich meine Frau, die mich bewegt hat, die Enfield mitzunehmen (und es mittlerweile wohl bereut). Als sich in Österreich dann Schwierigkeiten mit der Typisierung abzeichneten, habe ich mir die Dominator besorgt.
    Ich bin kein grosser Schrauber, auch wenn ich nach meiner Rückkehr aus Mali 1992 vier Jahre mit Papa an einer Tankstelle mit Werkstatt gearbeitet habe; einiges habe ich aber doch gelernt, und das Einschätzen meiner eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten bzw. zu Erkennen aufzuhören, bevor etwas kaputtgeht, gehört eher zu meine Stärken. Wir werden sehen, wie ich fortschreite. Wenn ich das erste Mal einen Motro wieder erfolgreich zusammengebaut habe, so werd ichs zu Protokoll geben.
    Nun bin ich in Ankara, fahre MZ und habe – dank AIA – türkische Freunde, mit denen ich fahren kann. Die Dominator habe ich Josy geschenkt, die Enfield eingemottet. Aber ich hoffe doch sehr, irgendwann wieder mit Euch zu fahren und bei Euch zu sitzen.
    Und vielleicht besucht mich ja auch mal jemand – ein Bett und ein Moped werden immer bereit stehen. Meine Familie incl. Simba kennt ihr. Vor allem die Kleine belagert mich, wann wir endlich wieder Motorradfahren. Ich werd versuchen ihr vor dem Winter den Wunsch noch zu erfüllen. Es war über die Enfield, dass ich mit der AiA in Kontakt kam.
    Ihr seid ein seltene und grossartige Sammlung von Menschen; noch nie habe ich mich auf Anhieb so bei Menschen zu Hause gefühlt. Und Ihr seid auch von einer Offenheit, die die Frage der formellen Mitgliedschaft sehr in den Hintergrund treten lässt. Aber so bitte ich dennoch um Euren Segen und die Aufnahme. Auf jeden Fall wünsch ich Euch alles Gute und möge die Gummiseite immer unten bleiben.
 

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seit 2011
  • Stefan L. (Stefenle) aus Erbach bei Ulm
    Nach Kennenlernen auf einigen Treffen war es uns eine Freude. Leider liegt Stefan seit 2013 im Wachkoma.

    Ich bin nun auch schon den dritten Weicheierwinter durchgefahren (naja fast) und hab mich heuer zwangsläufig mehr mit dem Winterfahren beschäftigen müssen (weil ziemlich rutschig). Morgen oder so lass ich mir mal nen Heidenau K 60 auf meine XJ 750 Seca aufziehen.
    Gespanne beschäftigen mich auch seit einigen Monaten... Ja mal sehen - auf der Augustusburg war ich vor ein paar Jahren mit meiner XT 500 auch schon. 1993 oder 1994 oder so ... Schnee gabs damals nicht so viel, wir ham damals bei Ost -Bekannten bei Chemnitz übernachtet. Ganz früher bin ich auch schon bei -20°C gefahren aber nur zur Arbeit nach Stuttgart (20km) Ich hab zum Anziehen länger gebraucht als zum Fahren GG.
    Meine gute alte CB 400N (mein 1. Motorrad) - versuche ich gerade wieder zum Laufen zu kiegen (nach nur 20 Jahren Standzeit), meine oben erwähnte XT auch (nur 8 Jahre Standzeit), ganz neu habe ich ne XL 500 (Motor ist war/ist nochzerlegt) erstanden. Ich hätte da noch ne 350 Bultaco Sherpa, ne XS 750 (heißer Aspirant fürn rotes KZ - Gespann), ne TS 125, ne Dt 125, ne GSX 750 (Steuerkette??), ne Z 500B (Unfall), ne Sportster 883 und fürn Sommer ne CBX Pro Link (seit 1990-demnächst 160tkm) - Habe ich schon erwähnt, dass ich noch nie ein Motorrad verkauft habe?
 

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seit 2011
  • Max S. (maxxxmax) aus Wien
    Verstärkung für die SR500-Fraktion!

    Schon mehr als dreißig Jahre mache ich mit diversen Motorrädern von Puch 250 TF bis Yamaha XS1100 die Straßen unsicher. Zuletzt verschreckte ich die Menschen in ihren Bürgerkäfigen mit meiner Honda Hawk, die Motorradkollegen mit ihrer hellblauen Farbe. Vor vier Jahren schoss ich mir dann in der Bucht eine ausgelutschte heruntergekommene SR500 und habe sie fahrbar gebastelt. Eine zweite SR folgte als Ersatzteilspender. Aber sie zu schlachten brachte ich nicht übers Herz und wälze jetzt Pläne sie als „Speedster“ schön und sexy aufzuhübschen.
    Von einem Gebückten von der Straße gekickt, musste ich eine gefühlte Ewigkeit aufs Kurvenräubern und überhaupt aufs Motorradfahren verzichten. Erst im Mai 2011 erlebten wir unseren zweiten Frühling: Mein Motorrad wurde von mir neu aufgebaut - ordentlich und original, „Classic“ halt - und ich bin mit ihr ganz stolz auf mein erstes Treffen am Sölkpass 2011 gefahren. Die herzliche Aufnahme, die Freundlichkeit, die Hilfsbereitschaft, die Vielfalt der Maschinen und deren Treiber faszinierten mich. Traumhaft schön, ein wenig abenteuerlich – die Istrienausfahrt mit Abschluss im Straßengraben (das rote Auto wars, das böse…). Da habt ihr mir gezeigt, was AiA-ler unter Kameradschaft verstehen. Danke nochmals dafür!
    Infiziert von den Russen- und sonstigen Dreirädern und deren Bezwingern (und –Innen) habe ich meinem Verlangen nachgegeben und bin seit Sommer stolzer Besitzer eines SR-Felber-Gespanns. Aber es bleibt viel zu tun, bis ich damit die Auffahrt zur Edelrautenhütte schaffen kann.
    Ich bin kein so begabter und versierter Schrauber wie viele in der Runde, eher ein Bastler, ein Jäger und Sammler, ein Plänewälzer. In der Garage lauter unvollendete Projekte. Mich freuen Motorräder nicht nur beim Fahren, beim Dranrumbasteln, beim Betrachten. Einfach aus Spaß an der Freud’.
    Ich fühle mich wohl bei euch; im Forum, bei den Treffen. Ich genieße eure Gesellschaft, die Gespräche, die Motorräder, des Präsidenten Reiseführung, Fleisspelz´ Burg, eure Flausen im Kopf, T-´s Essen. Und auch das Campieren, Lagerfeuersitzen, Naturdrumrum. Cowboy halt.
 

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seit 2012
  • Urban S.aus Bocholt
    Verstärkung von einem MZ-fahrenden niederrheinischen Ostwestfalen !

    Vielen von Euch wurde ja die Moppedfahrerei und Schrauberei schon mit der Muttermilch verabreicht bei mir war es anders: Für meinen alten Herren ist ein ordentlicher Werkzeugkasten eine Kombizange, ein Fäustel und ein Holzmeißel
    (= Funktionstool da auch Schraubenzieher) in einem mit Sand gefülltem Eimer, der auch gerne mal im Regen draußen stehen darf. Alles was mit 3 x drauf kloppen nicht wieder funktioniert ist nicht reparierbar. Wie Ihr seht nicht gerade der beste Start in ein Schrauberleben.
    12 jährig jedoch bekam ich die besten Lehrmeister die man in dem Alter haben kann, die Mofaclique der Nachbarjungen. Dort wurden mir sofort wichtige Wartungsaufgaben anvertraut. Jeden Samstag wurden die Auspuffe der Rennboliden von Ölkohle mittels ausbrennen befreit. Ratet mal wer das machen durfte. Ich werde nie das Gesicht meiner Mutter vergessen als ich mit angesengtem Haaren und Augenbrauen nach Hause kam.
    Mit 14 Jahren hab ich mit einem Freund die erste eigene Maschine beschraubt (die uralt Mobylette seiner ältesten Schwester).
    Was waren wir stolz als wir das Ding wieder zum Laufen brachten. Ich glaub das Ding lief stolze 15km/h, aber das war uns egal - wir schlichen uns nachts aus dem Haus und knatterten in der Gegend rum. Bald reichte uns das bloße rumgeknattere nicht mehr und wir lechzten nach mehr Leistung.
    Nun ich hatte von meinen Lehrmeistern ja gehört wie man ein Mofa frisierte. Ein großer Vergaserquerschnitt sollte das Mittel der Wahl sein. Ich also los zum örtlichen Eisenwarenladen und den größten Bohrer gekauft den ich kriegen konnte ab nach Hause den Vergaser ausgebaut und ab in den Schraubstock – und dann gib Ihm. Stumpf Durchgebohrt – Schieber wieder eingebaut und angebaut. Von der Arbeitsweise eines Vergasers hatten wir ja noch keine Ahnung und Düsen und so´n Zeug waren uns ganz fremd. Ich weiß nicht mehr wieviel Nächte wir uns die Lunge aus dem Hals geschoben haben, aber das Ding wollte einfach nicht mehr anspringen.
    So konnte es nicht weitergehen – als erstes mußte gescheites Werkzeug her, also zu Weihnachten Wunschzettel geschrieben. Und dann bei Oma die große Überraschung: mein blöder Cousin bekommt Karl May in English, was hab ich nach Luft geschnappt und noch schnell ein Stoßgebet nach oben gesendet – es hat geklappt ich bekam „einen richtigen Werkzeugkasten“ zum auseinanderklappen im Hammerschlagblau mit einer richtigen Komplettausstattung von Dowidat. Also ich benutze diese Werkzeug noch heute. DANKE OMA ! Von nun an wurde alles auseinandergebaut was mir in die Finger kam.
    Ab 15 sammelte ich legal Fahrpraxis mit einer KTM Foxy und dann folgten die damals neuen 80iger und die Fahrerei ging richtig los. Mit um 17 kam mir eine BMW R25/3 mit LS200 in meine Werkstatt. (Ja ich hatte mittlerweile eine eigene Werkstatt ans elterliche Haus angebaut, so richtig mit Werkbank und Regalen. Fast ein Traum – wenn ich nicht ständig mein Werkzeug suchen müsste und es in Vaters Werkzeugeimer wiederfinden würde.)
    Es kam wie es immer kommt, es blieb nicht lange bei dem einen Moped schnell fand sich das ein oder andere Motorrad in meine Werkstatt ein. (R25, R26, NSU 125ZDB, MZ, Duo, Berlin Roller, Vespa Roller, Honda XL 500, R60, Guzzi meistens als Gespann - einige blieben nur kurz der Rest blieb für immer. Als Hauptfahrzeug fuhr ich lange ein R60 Gespann mit /5 Motor.
    Es kam wie es immer kommt. Eine Frau, eine Hochzeit, eine Schwangerschaft. In dieser Zeit da kann Mann ja eh nicht viel tun also mal das das Gespann einer Totalrevision unterziehen – und eine Kabine anbauen so dass das Kind auch schön im Trockenen sitzt wenn man in Zukunft zusammen fährt. Schön alles auseinander gerupft, Sandstrahlkabine gebaut, alle Teile gestrahlt und grundiert. Den Rest in Baugruppen zerlegt und eingelagert. Zum Fahren ne alte MZ aus dem Fundus geholt und zum laufen gebracht - muss ja eh nicht lange halten der Hobel, denn die BMW is ja so gut wie fertig.
    Es kam wie es immer kommt. Inzwischen ist der Sohn 13 Jahre alt. Das BMW Gespann liegt immer noch in Teilen. Und die Emme läuft immer noch.
    Und nun bin ich hier gelandet.
 

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seit 2013
  • Szabo M. (Keulemaster) aus der Innsbrucker Ecke
    Forza MZ. Und anderes.

    Mein Name ist Szabo, aber bei den meisten hier bin ich auch unter Keule bekannt. Schon in frühester Jugend bin ich Zweirad gefahren vor dem sechzehnten Geburtstag eine Aprilia Tuareg Kleinmotorrad, und dann eine Vespa PK50S BJ1981 in blau. Leider habe ich von diesem Ding kein Foto! Zwischendurch hatte ich auch noch so ein Puch Maxi. Danach kam das Auto, und erst mit 21 hatte ich genug Kohle um mir den Motorradschein zu leisten! Aber dafür gleich den grossen Schein gemacht und gleich eine Ducati Monster zugelegt. Nach einer rasanten Saison kam wieder die Ducati weg, und ich besann mich ein Jahr lang ohne Motorrad.
    2003 wollte ich etwas klassischeres als die Ducati und überlegte eine Enfield oder Ural zu kaufen. Jedoch hatte ich damals vom Schrauben keine Ahnung und kaufte deswegen eine W650. Einer meiner besten Entscheidungen, denn die Maschine brachte mich sorgenfrei mittlerweile über 100T km weit.
    2005 lief mir eine Honda CB550 aus dem Jahre 1976 zu. Später kam noch ein MZ TS250 Gespann BJ 1972 hinzu und weil ich MZ so toll finde, noch einmal eine TS250/1 von 1981.  Motorradtechnisch unterwegs bin ich europaweit, aber so Richtung Asien wäre es auch einmal interessant! Ach ja, wohnen tue ich in der Innsbrucker Gegend!
 

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seit 2012
  • Markus W. (mex) aus Fieberbrunn
    Verstärkung für die Reise- und Enduroecke!

    So, nachdem ich eine freundlich Einladung vom Andreas bekommen habe (was
    mich SEHR ehrt) will ich mich hier noch mal kurz vorstellen:

    Geboren 1964 in Tirol und im Alter von 8 Jahren mein erstes Mopped vom Sperrmuell geholt. Das war so gar nicht nach dem Geschmack meiner Eltern, aber ich hatte ja meinen Großvater der in den 40ern und 50ern Rennen gefahren ist, und an der Puch von Herrn Reisch gebastelt hat. So habe ich damals viele Sommer in seiner Werkstatt verbracht und mit ihm an seinen Autobussen und meinen Moppeds gebastelt. Bis ich endlich legal meine Zündapp WC50, mit dem dubiosen AJ Führerschein, fahren durfte hatte ich schon einige andere Moppeds wie Puch ds50, Puch Monza (ja, die schwarze!) und KTMs bewegt und erste Kontakte mit den Uniformierten denen das gar nicht gefiel. die Zündapp habe ich dann in 2 Jahren fast 40T km quer durch Europa bewegt. Statt eine Mathe Schularbeit zu schreiben fuhr ich lieber nach Wien zum Falco Konzert ins U4, das war damals normal.
    Mein erstes richtige Mopped war dann eine Honda XL500. Die mit dem 23er Vorderrad. Ein spitzen Mopped, das mich in die Türkei, Syrien, den Irak, Tunesien und Algerien brachte. 84 kaufte ich mir dann aus reinem Gruppenzwang eine XT die bis anfang der 90er mein Mopped war. Mit ihr machte ich tolle Touren quer durch Europa und Nordafrika. Dann kam eine TT600, eine XT600 und eine Tenere. Letztere fuhr ich 92 bis nach Kapstadt. Zu dieser
    Zeit zog ich dann den Jackpot und bekam ein Stipendium fuer die USA. Und was kaufte ich mir? Eh klar ein Harley. Ein 800er Sportster und wahrscheinlich das einer Knepta ähnlichste Ding das ich je hatte. Trotzdem schraubte ich sie einmal von New York nach LA und retour. Dann stiess ich sie in den Lake Erie...
    1993 kam dann die TT350 mit der ich rauf nach Budhoe Bay und runter bis nach Honduras fuhr. Dort tauschte ich sie gegen eine Tauchkurs und kaufte mir von einem genervten Ami eine BMW GS PD die ich immer noch hab. Mit der fuhr ich weiter nach Feuerland und hoch nach Buenos Aires.
    Wieder in Österreich war dann ein paar Jahre Pause. Firma, arbeiten, Firma, arbeiten.
    2007 gings dann aber wieder los: 3x Rumänien, Balkan, Nordafrika. Und da ich ja älter war, viel gelernt hatte aber nix gescheiter wurde, fuhr ich immer schneller und begann auch ein bisserl Wettbewerb fahren. 2009 aktivierte ich meine alte G/S die ich günstig in den 90ern gekauft hatte und auch meine XT kam wieder zum Einsatz. Glückspilz der ich bin fährt auch meine Freundin Moni gerne Mopped und so haben wir etwas das wir gemeinsam erleben können. Zusammen fuhren wir 2012 bis nach Ulaan Batar in der Mongolei. Mittlerweile bin ich eigentlich wieder dort wo ich mal angefangen habe: in der Werkstatt am basteln (ich glaube das nennt man Retardismus...).
    Schrauben tu ich zwar gerne, aber am liebsten dann wenn ich will und nicht am Strassenrand. Und fahren tu ich am liebsten möglichst weit weg von europäischen Regeln und ausserhalb der Winterszeit. Dafür lass ich mich gerne Lutscher nennen.
    Und es geht mir wie allen: zu viele Moppeds und zu wenig Zeit.
    lg mex.
 

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seit 2014
  • Christian W. (Bastardo) aus Bielefeld
    Einer unser Lieblings-Treffenfotographen, mit deutlicher Yamaha-Affinität. Wie es der Zündfix einmal sagte: Tiefenentspannter Fotograf und anarchiod - querdrehender Straßenrandschrauber mit Talent für dauerhalbare Provisorien.
    Alteisenverbieger mit Schalk im Nacken - passt saugend ins AiA-Profil.


    Ich nenne mich bastardo (...den Namen habe ich von meinem Weibchen bekommen :D), wohne in Bielefeld - der Stadt die es angeblich nicht gibt - und verdiene mein Brot als Fotograf.
    Ich bin der, der Euch meistens mit einem Objektiv im Gesicht bedroht … :-)
    Mein schrauberisches Talent und Wissen bezeichne ich eher als rudimentär und versuche deshalb Euch lieber mit fotografischen Erinnerungen zu versorgen, bin aber trotzdem immer dabei meine SR500, Bj '80, genannt "bastarda", ständig irgendwie umzubauen und neu zu kostümieren :D Aber ich lerne dazu.
    Mein erstes Motorrad sollte eine RD 250 werden, die ich Ende der 80er in Einzelteilen zerlegt und und mit Motorschaden aus München geholt hatte. In der Waschküche meiner Eltern habe ich dann ein dreiviertel Jahr das Puzzle wieder zusammengefügt und aufgehybscht. Am Tag der Auferstehung wollte sie allerdings nur auf einem Topf laufen. Einige Monate habe ich noch versucht, hinter den Fehler zu kommen, habe dann aber schliesslich entmutigt aufgegeben und sie für kleines Geld veräussert… :-/ Schade, das es damals noch kein Internet gab.
    Der zweite Versuch war dann eine DT 125, die ich ebenfalls in Einzelteilen gekauft hatte und die ebenfalls im Keller meiner Eltern, aber diesmal erfolgreich, auferstand.
    4 Wochen waren wir ein Paar, dann hat mir jemand die Vorfahrt genommen und mich unsanft aus dem Sattel geholt … ein damaliger Freund von mir starb wenig später auf die gleiche Art und Weise - das war es dann auch für lange Zeit, für mich, und dem Motorradfahren. '96 war ich dann rehabililtiert und die SR kam in mein Leben.
    Neben der SR habe ich mir 2015 noch eine Yamaha DT175 aus einem Teilehaufen aufgebaut. Anstrengende, aber unermüdliche Monate der Fehlersuche später habe ich tatsächlich den Schotterhopper zu einem lustigen Spaßgerät transformiert.
    Da mir ständig wirre Ideen durch den Kopf schwirren, werde ich euch auch in Zukunft mit allerlei Umbauten und mehr oder weniger haltbaren Provisorien belustigen oder erfreuen. ;-D
 

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seit 2016
  • Thomas W. aus Maria Enzersdorf
    Nochmal Verstärkung für die Reise- und Enduroecke. Seine ruhige und sympathische Art und seine souveräne Fahrweise hat unsere herzen im Sturm erobert!

    Mein Steckbrief: :
    mit 18 erste Erfahrungen mit einer unfahrbaren KTM 350 Zweitakt Enduro - nach 2 Wochen Schlüsselbein ab, Bike verscherbelt.
    Ddann viele Jahre nix so
    So 10 Jahre später mit Vespa 200 und Sozia durch Ägypten, ja das geht, solange der Sand nicht tief wird.
    Daraufhin, wegen großer Freud am Geländefahren, eine der ersten KTM LC4 gekauft ich bin die folgenden Jahre heil geblieben, bei KTM selten. Wurdein Korsika geklaut.
    Yamaha 500A Silbertank als Ersatz, damit viele Reisen (Chaberton ...) dann parallel dazu noch mal eine LC4, damit erste Rennerfolge auf niedrigstem Niveau
    Honda XL 500 löst XT ab, noch mehr Reisen (Ksar Ghilane... Freundin mit dabei auf DR350) dank des genialen österreichischen Wechselkennzeichensystems häufen sich Bikes: KMT Duke1 (und damit die Anfänge von Supermoto in Ö erlebt),
    Honda Transalp 600 vollbekoffert Enduro ÖM halbwegs erfolgreich,
    Erzberg in seinen Anfängen, zuletzt mit Husaberg 400 statt der wirklich greisen LC4.
    2000 dann alle Bikes verkauft, wegen Nachwuchs, die Karenz Abstinenz hat allerdings nicht lange gehalten, wie gewohnt mit KTM LC4 SCX 625 wiedereingestiegen, wahlweise schnell zur Supermoto umrüstbar oder zum Wüstenschiff.
    Dann LC8 zum Reisen, EXC 400 zum Hardcoreendurieren nach dem Motto die heimische Motorradindustrie unterstützen ... v
    Viel Spaß bei diversen Rallys... als Ausreißer muss man die Aprilia Moto 6.5 sehen, ein selten seltsames Bike, allerdings super für den ersten beschaulichen Frühlingsausflug naja und jetzt eben die Tiger 1050 2007, weil die LC8 auf der langen Etappe doch eher holprig ist.
    Und dann die 640 adv fürs fernreisen aufbauen Vielleicht hab ich dazwischen noch was vergessen, bin ich doch bei meinem (erst) zweiten Knochenbruch zusätzlich mit dem Kopf aufgeschlagen. Dafür ist das ursprünglich ziemlich schief zusammengewachsene Schlüsselbein jetzt wieder kerzengerade. Und fürs TT hab ich eine Kiwerermaschin, in weiß, wirklich so richtig weiße Maus, ältere Semester fangen an zu bremsen wenn sie mich sehen!
 

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seit 2016
  • Michael W. (Myke) aus Graz
    Zweiradverseuchter!

    Ich erlernte mit 3 Jahren das Skifahren. Aber da man damit im Sommer nicht weit kommt, folgte das Radfahren. Viele zerstörte Räder später kam das Moped. Eigentlich kam es nicht, es wurde erkämpft. Die Eltern waren gegen ein motorisiertes Zweirad, da ich bei der Zerstörung der Fahrräder, mich auch öfters zerstört habe. Bin dann halt, neben der Schule, als Zeitungsverkäufer an der Kreuzung gestanden. Das Ergebnis war eine Vespa. Das Entsetzen der Eltern war, nicht nur ob der Tatsache Moped, sondern auch ob des Zustandes der Vespa, recht gross. Aber ich fuhr. Täglich, Sommer und Winter ... ein Riesenstück Freiheit, wenn man in einem Vorort wohnt. bremsbeläge und lack hielt ich damals für völlig überbewertet, also kamen einmal kubik hinein (ordentlich). Alte vespas hatte ich dann mein ganzes leben lang (4xrally, aktuell et4, nicht ohne motorschaden.
    Nach ablegen der Führerscheinprüfung kam eine Vespa. Nicht mehr Kubik, aber nunmehr legal. Später musste dann ein Auto kommen, weil meine Herzensdamen doch die überdachte Fortbewegung einforderten. Da meine Barschaft bislang den Kauf eines einwandfreien Vehikels niemals zuließ, musste ich mich oft um Opas Werkstatt kümmern. Schlüssel und Zangerl waren billiger als der Mechaniker. Das schöne daran ist, dass ich mich immer noch um die gleiche Werkstatt kümmern darf !
    Die Nebengebäude der Werkstatt werden von meiner Familie bewohnt. Ich werd wohl dort mein Ableben erleben ...
    Weiter im Lebenslauf: Dann die Güllepumpe. Nach 2 Jahren Ihres Betreibens kam der Abschuss ... danach 5 Jahre auf Krücken. In der Zeit mutierte ich zum Mountainbiker. Radfahren ging, eine Krücke mit nem Gewehrriemen versehen, umgehängt, und ab in die Pampa. Die Jägerschaft hat nie mit mir geschimpft (wohl wegen Verblüffung).
    dann kam das vorige jahr. Zum üben beim schrauben: cz 175. Dann hat mir mein mitarbeiter seine honda cb 400n geschenkt (ganzer winter arbeit bei den standschäden, dafür nur 13000 km am buckel). okidoki, das virus is da ! bin ein outdoormensch.
    meine negative seite: ich rede oft viel und laut meiner tochter ein klugschei.....er.
    Mittlerweile hatte ich mich an die, stark gebrauchten, Fahrzeuge so gewöhnt, dass ich, auch heute noch, nyx Neues mehr will. Weder Fahrrad, noch Motorrad, noch Auto, noch Werkstatt, noch Nebengebäude. Neue Freunde sind aber schön ! So isses mim Myke !!
 

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seit 2016
  • Markus H. (Kowinaz) aus dem Mühlviertel
    Fanatischer Nicht-Nur-XT-Fahrer der seine XTs auch mal durch Mazedinien oder Albanien scheucht!

    Bin selten online-- lieber in der werkstatt oder bei den schafen...
    kurz mein ich: 41 jahr, seit 92 besitze ich meine prinzessin BMW R 51-3, seit 2006 hat mich der XTream-Virus, besitze 8 oda so,.. sohn Anatol: seit ein paar tagen stolzer kawa kx 80 besitzer--klar mit motorschaden....machn ma schon... tja die tochter yolanda wird 15 ... yamaha dt 50 natürlich kaputt, aber seit sonntag fährt das teil...
    ich: biobauer, restaurator und a depp!

 

 

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pic pic pic seit 2017

  • Thomas H. (Thomas Heyl, Langer) aus der Frankfurter Ecke
    Gespannfahrer und Victoria-Süchtiger, der sein 250er KR-Gespann auch zum Reisen mit seiner Tochter benützt.

    Mein Vater konnte mir zum Schrauben nichts beibringen, aber der alte Herr meines Freundes. Das hat er gründlich gemacht und uns ab 15 für's normale Leben verdorben. Quicklies, Göricke, jede Menge britische Autos (auch Spitfire Mk I und II, Austin und Mini) prägten das viel-schraubende Leben. Mit dem Alter wuchs die Reife, da mussten's MB W108 sein, bevorzugt 280SE/9 3.5 in "Selbstfahrer-Version" (Stahlfederung, kurz, kein Klima, sondern ESSD).
    Ganz aus war's 1988, als mir eine Victoria KR25 in den Schoß fiel. Dieser Baureihe sind meine Tochter und ich verfallen. Heute haben wir das zweite gepimpte Victoria-Gespann (KR26) am Start. Das haben wir zusammen 2014 in dreieinhalb Monaten auf die Beine gestellt (die Zugmaschine aus Einzelteilen). Von original ist da keine Rede mehr, die Kesseldruckprüfer waren jedoch mit allem einverstanden - besonders mit dem Starrheck, was etwas tricky war. Das Fliegengewicht macht mächtig Spaß - 180 kg betriebsbereit und ein klein wenig mehr Leistung. 2016 waren wir damit auf Elba, 2.800 km, und hoffen auf viele weitere Reisen bei 50 bis höchstens 70 km/h. Ja, mit Zelt, Benzinkocher, Gaffa und Kabelbindern! 1988 habe ich die Victoria-Interessensgemeinschaft gegründet, die heute rund 300 zahlende Mitglieder hat und mindestens ebenso viele Mitläufer. Wir haben einen Werksfahrer, Volker, der mit meiner Tochter und unserem Moped schlimme Dinge treibt (die ihr aber gut gefallen!). Bragging rights: neunmal den Gotthard-Pass mit einem Victoria-Gespann überquert, sechs Reisen mit Victoria nach Italien (fünfmal ab Frankfurt).
 

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seit 2017
  • Heiligekuh (Regina) aus Nordrhein-Westfalen
    Regina teilt unsere Krankheitsgeschichte - lest selbst!

    Das Motorrad-Virus brach bei mir erst relativ spät aus. Latent infiziert wurde ich wohl schon mit 16 Jahren durch meine Mobylette, aber dann brach das Reisefieber bei mir aus. Mit Auto, Bus, Bahn, Flugzeug, zu Fuß  oder per Anhalter wurde es therapiert und das Fernweh gelindert. Heilung gab es bis heute nicht.
    Erst mit 30 Jahren machte ich den Motorrad-Führerschein und fuhr einige Tage später mit der SR 250 nach Spanien. Ein Jahr später folgte eine Marokko-Reise mit der R45.  Bis heute ist sie meine beste Freundin. 220000 Kilometer habe ich mit der heiligen Kuh gelebt und gelitten.
    Im Laufe der Jahre liefen mir nun Motorräder zu wie junge Katzen. Ich nahm sie, meist in erbarmungswürdigem Zustand auf, bot ihnen Zuwendung und artgerechte Haltung, sie eroberten mein Herz und blieben.
    Inzwischen besteht die Motorrad-Familie aus zwei SR 250, eine davon in Teilen,  R 45, Bultaco Sherpa, R 90s, XT 500, Honda NTV,  Bultaco Alpina ,  Mobylette Bj 74, Simson SR 50, Simson Schwalbe, Hercules SV 50, Honda SLR 650, Honda XL 200 R.
    Jetzt bin ich 60 Jahre alt, habe mit  dem Motorrad ca. 30 Länder bereist und bin  fast eine halbe Million Kilometer gefahren. Manche Reise erschien mir oder anderen unmöglich und ist trotzdem irgendwie einfach passiert.
    Mein handwerkliches Wissen ist äußerst bescheiden, aber ich werkle gerne herum. So wurde aus einem 3-wändigen Rohbau mein kleines Holzhaus. Wasserhähne installieren, ein Bett aus Schalholz bauen,  Ventile einstellen, Bremszange gangbar machen ... Vieles hat funktioniert, aber ich habe auch einiges hingerichtet.
    Mancher wird sich gewundert haben, was ich alles NICHT weiß - und trotzdem kam von der AiA immer Rat und Hilfe. Gelegentlich mit Humor und einem Augenzwinkern, aber niemals herablassend oder negativ. Der Wegefinder hat es auf den Punkt gebracht: Hier werden Sachen verstanden, die so einfach sind, daß Viele sie nicht verstehen.

 

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seit 2017
  • SR oldman (Peter) aus dem Bergischen Land
    Peter geistert schon eine Zeit lang durch die SR-Szene, seine überarbeiteten Explosionszeichnungen der SR500 werden vielen ein begriff sein. 2017 kam er zum Sölk und auch zur AiA. Erfreulich!

    Einige Zeilen zu meinem Verbrenner Lebenslauf: Mit 15 Jahren war mein erstes mit Gemisch angetriebenes Zweirad eine Puch Maxi N. Das war die abgespeckte Modellversion ohne Federbeine, für mehr haben die Talers damals einfach nicht gereicht. Nach der Tausenderinspektion war das Mofa nicht mehr wieder zu erkennen. Hatte der Freundliche doch den Krümmer mit ein paar Bohrungen gesiebt, die Karre rannte danach jedenfalls wie Hulle und der Moped Virus war vollends in mir erwacht.
    Zwölf Monate später, nach bestandenem Klasse 4 Schein, zog eine gebrauchte Hercules in die Garage. Endlich ein Moped mit richtiger Sitzbank und zusätzlichen Fussrasten, um auch voll amtlich meine Sozia mitnehmen zu dürfen. Die MK2 hatte einen Lampenbügel und verchromte Sturzbügel. Der F&S Motor wurde zuerst mit einer passendem Sprint Zylinder / Vergaser Kombi und später noch nach und nach mit K50 Teilen aufgerüstet.
    Als ich dann mit 18 Jahren den Einser Führerschein in der Tasche hatte, wurde zum Einstieg eine DT175 und danach eine DT400 gefahren. Die Zeit war geprägt von den wildesten Sandberge-, Steinbruch- und Baggerlochfahrten. In der Nähe gab es auch eine sich noch im Bau befindende Talsperre, ein absolutes Spaß-Eldorado. Ab Ende der zweigetakteten Ära bis zum Familienschnitt folgten noch tolle Jahre mit einer SR500. In all der Zeit sind wir immer unterwegs gewesen, vieles davon waren voll aufgerödelte Campingtouren.
    Nach langer 20 jähriger Pause flammte dann die Sehnsucht nach Eintopffahren wieder auf. Also den alten Helm rausgekramt, Mopeds besichtigt und es kam wie es kommen musste, erneut zog eine SR ins Haus. Später ist dann noch ein SR Dreirad dazu gekommen. Beide sind wie in den Anfangsjahren, selbstbeschraubt, einigermaßen gepflegt, immer einsatzbereit und fast täglich in Bewegung. In den letzten neun Jahren wurden auch sehr viele Treffen angefahren, durchgehend alle auf eigener Achse. Die dabei entstandene Kontakte und Freundschaften möchte ich nicht mehr missen. In der SR/XT Eintopf Gemeinde kennt man mich als den "oldman" ...und ja, am Alter arbeite ich noch.
    Übrigens -eine Gummi Regenhose aus 1976 ist bis heute im Einsatz, und die Sozia von damals fährt auch immer noch mit

 

 


 

Honoris Causa (oder humoris causa ... ?)


"ehrenhalber", weil beispielsweise derzeit ohne Alteisen, Alteisen nicht alt genug, oder sonstwas
 

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seit 2005
  • Jürgen "Riege" R. aus St. Niklas beim Faaker See in Kärnten/Österreich.
    Mitbegründer des Sölkpasstreffens und Ex-Mitadmin des AiA-Forums, mit seiner SR 500 48T BJ 1986. War lange Besitzer eines MZ-Gespanns aus den 70er Jahren. Wechselnde Prioritäten - Motorradfahren gehört leider nur noch selten dazu.
 

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seit 2005
  • Martin "Höppi" H. aus Berlin, derzeit Graz
    mit (angemeldet !):
    Moto Guzzi V65 Bj. 84,
    Suzuki GSX750 Bj. 81,
    MZ ES250/0 Bj. 60,
    MZ ES250/0 Bj 61,
    mehrere MZ RT 125

    4 rädrige Fahrzeuge:
    VW Transp. T3 Bj.85 als Camper,
    VW Transp. T3 Bj. 89 Doppelkabine (umgebaut auf 6 Zylinder Ford V6),
    Trabant P600 Kombi Bj. 65
 

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seit 2006
  • Joachim "Joe der Schleppertreiber" D. aus D-Steinmark
    Joe liebt russische Motorräder, hat enge Verbindungen zu einigen Russenhändlern und ist - nebenbei - selber einer. Außerdem treibt er seinen VW-Bus mit Pflanzenöl an. Als Bekannter einiger AIA-Mitglieder konnte es kaum anders kommen - er ist jetzt auch dabei.
    " ... Nach vielen Moppeds bin ich bei einem MZ-Gespann gelandet, mein erstes Gespann. Die ersten 10 km haben 2,5 h gedauert (kennt man ja). Parallel dazu hatte ich noch zwei bayrische Bastelböcke und haben mir dann in einem Anfall von Wahnsinn einen Russen zugelegt. Anfangs wußte ich nicht mal, was für einen - im Brief steht "Ural Modell Dnepr", auf dem Zollstempel "Dnepr Modell Ural".
    Na ja, nach 100 km war der Motor hin und das Problem war, den Bock wieder zum Laufen zu bringen. Also macht man am Besten ein Treffen (nix Werkstatt), die "Steinmarker Komatage". Alex hat sich dann erbarmt und mir den Motor wunderbar hergerichtet, und ich wußte endlich, daß es eigentlich eine Dnepr MT11 mit Uralmotor ist - Mein Traum wäre aber ein aufgemachter 1000er Guzzimotor da drinnen

    Seit 2000 fahre ich eigentlich fast jeden Tag damit herum, die BMWs sind schon lange verkauft und die Dnepr anscheinend nicht kleinzukriegen. Mittlerweile hat sie etwa 55.000 km ohne größere Probleme drauf.
    Übertroffen wird sie nur durch meine unkaputtbare Guzzi SP1000, die hat jetzt die 350.000 geknackt. Beide laufen natürlich als offizielle Firmenfahrzeuge.
    Geschraubt wird in meiner Scheune (natürlich mit Heizung, Telefon und Internetanschluß). Kleine dezente Parties machen wir da auch ...
    Da die Schepper "Toter Oktober" autobahntauglich ist, fahre ich natürlich auch Autobahn, dafür sind die ja da!"
 

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seit 2010
  • Falk, der Mann mit dem Rundumgrinsen.
    Es ist Sonntag und wie versprochen hocke ich vor oder hinter dem PC -statt eine Runde in der Fränkischen Schweiz zu drehen- es liegt der erste Schnee diesen Jahres, die Sonne scheint und meine Sinne sind voller Vorfreude auf das Tauerntreffen.
    Ab und an werde ich ja kopfschüttelnd gefragt, warum ich Motorrad fahre, ok, und dann auch noch im Winter. Und ich antworte, daß sich dies im Laufe der Jahre zu meiner Leidenschaft entwickelt hat.
    Angefangen habe ich mit 17 Jahren mit einem Herkules Mopped, 2 Gang Handschaltung. Kein Wunder, die Marke kommt ja aus meiner mittelfränkischen Gegend (Nürnberg). Mein erstes Motorrad war eine 54´er Triumph, 250 ccm mit Doppelkolben. Geschenkt von einem Kumpel und nachdem sie wieder hergestellt war und lief wurde sie mir aus dem Hof gestohlen. Wirklich schade drum, wäre ein echtes Alteisen gewesen!
    Dann war viele Jahre Ruhe in dem Bereich, keine Zeit für Motorräder, hatte genug mit meinem R4 Kastenwagen zu tun.
    Der 2 rädrige Einstieg vor 15 Jahren war dann 3 rädrig. Eine MZ ES 250/2 mit Superelastic. Zu dieser gesellten sich im Laufe der Jahre dann noch eine 150 ES und eine 150 TZ und ein Lastenbeiwagen.
    Aber irgendwie habe ich mich schon zu dieser Zeit für die russischen Metallhaufen interessiert und nachdem meine Frau der Meinung war, daß ich auf der MZ sitze, wie der Affe auf dem Schleifstein, habe ich mir die erste blaue Inlands-URAL geholt und bin nach diversen kapitalen Schäden jetzt bei meiner gescheckten 2008´er gelandet. Die hat mich bislang 17.000 km ohne Probleme durch die Lande getragen. Darüber bin ich richtig froh, weil ich nicht mehr so gerne liegenbleib oder unterwegs schraube.
    Dafür kann ich meine Zeit nutzen, um an meiner Ausrüstung zu basteln.
    2008 habe ich mir noch eine 19 jährige R 80 GS fürs Solofahren geholt.
    2010 ist dann noch der 35 jährige HP 280/11 (Stema) Anhänger als ältestes Teil dazugekommen.
    Zum Tauerntreffen und damit zur AiA hat mich der Kahlgryndige verführt.
    Beim ersten Anlauf haben wir uns in Ansbach getroffen und ich bin dann gerade mal noch 35 km weit gekommen, dann Pleuellagerschaden, Schandwagen bis zu den Motoflotten, die mir dann eine zebrafarbene Ranger geliehen haben.
    Die war das Beste, was ich bis dahin russisches gefahren hatte und damit hat das Tauerntreffen so richtig Spaß gemacht.
    Und dann die netten Menschen, der Zusammenhalt, die Verläßlichkeit, die Freude und der Spaß miteinander.
    Die Natur, Berge, Schnee, Kontrollfahrten, einfach wunderbar.
    So lautet meine Antwort auf die Frage, warum ich auch so gerne im Winter fahre.
    Und jeder ist eingeladen, auf einen Grünen Tee oder Espresso mit Schokokeksen vorbeizuschauen.
    Für 2011 habe ich mir den Bau eines Lastenbeiwagens vorgenommen. Und ein kleines Motor-Stärkungs-Projekt mit dem Ritter Klaus, meines Wissens der Mensch mit der stärksten URAL.
    Aber das Wichtigste sind die Menschen. Und die finde ich voll in Ordnung!
    Gryße Falk

 

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seit 2008
  • "Roll" aus dem schwäbisch-fränkischen Wald
    Michael R. treibt einen kleinen aber feinen Fuhrpark, und Seitenwagencross


    Zwecks großteiliger Identifkation mit den AIA-Statuten ersuche ich hyrmit höflychst um eine Aufnahme „honoris causa“; bedingt durch meine außeraustrianische Seßhaftigkeit. Die Seßhaftigkeitsgeschichte würde ich auch nur ändern wollen, wenn in Austria Blockhäuser in Alleinlage aufm Berg am See gebaut werden dürften ohne weitere Einschränkungen oder zusätzliche Kosten.
    Mit 14 Komma yrgendwas „c)“ im Selbstbeurteilungsfragebogen denke ich, einigermaßen wyrdig zu seyn. Und lernfähig.

    Mopedfahren habe ich mit 12 Jahren auf einer DKW gelernt, mit 13 habe ich sie heimlich benutzt, bis die Batterie leer war und sie dann heimgeschoben (Regler morsch? Ych hab keine Ahnung von Elektrik).
    Meine Wenigkeit hat in Ihrem nunmehr gute 40 Lenze währenden Erdendasein ca. 25-30 Pkw, Kleinbusse, Pick-ups und LKW verschlissen; sowie diverse Zweiräder (DKW R 175 RT, Moto-Guzzi 250, BMW R 60/6 Bullerei, Yamaha SRX 6, Kawasaki KLE 500, Kawasaki KLX 650 C, Kawasaki ZXR 750 J/+Kit, KTM 620 LC 4). Renneinsätze gabs diverse auf SRX/ZXR sowie etliche auf einem Zabel-EML-Gespann als Beifahrer (der härtere Job!). Nach dem zweiten doppelten Bandscheibenvorfall hab ich auf die Gespanncrosserei verzichtet – aber so ein mehrstündiges Enduro reizt mich immer noch. Oder ein Hillclimb mit dem Crossgespann.

    Aktuellerseits verfüge ich noch über einen Schiebetüren-Paketdienst- Iveco Daily BJ. 93 sowie über ein HEOS-KTM-Gespann, dessen Baujahr je nach Eintragung variiert ;-) . Die Heos ist zwar noch nicht ganz Zwanzig, aber als Ex-Enduro-Renngespann dauerbeschraubungswyrdig und die artgerechte Haltung wird durch Kilometerspargedanken ;-)
    sowie Spaß am „schnell mal abbiegen, DEN Weg ausprobieren“ gewährleistet. Lust aufs näxte TT hätte sie aber schon saumäßig. Da sie kein Großserienmodell ist, bleibt nix als Improvisation und Erfindungsgabe. Bin mal auf die näxte HU gespannt. Die letzte war wohl irgendwie...naja...psssssssssssst!! Der derzeitige Motor ist ziemlich potent, möge er eingetragen werden ebenso wie die elektrophonischen Modifikationen..
    Ebenfalls in meinem Besitz und Gebrauch befindet sich ein Benzinkocher Marke NVA, der sich bei entsprechender Pflege noch nie wirklich seiner Aufgabe entzogen hat und so ziemlich Alles frißt. Allerdings brennt er gerne bei Überlast zur Dichtung der Einfüllöffnung raus...bevorzugt in Schottland, meiner zweiten Heimat. Manche hielten ihn schon für eine Bombe. Kaffee kann er jedenfalls gut.
    Einschränkung: Kaffee mit Milchschaumhaube halte ich für stark übertrieben (hyrmit stelle ich den Urgrund dieses AIA-Gebots nicht in Frage! und wyrde mich gegebenenfalls sogar damit arrangieren können). Bevorzugt wyrde ich jedoch meine höchstpersönliche Milchschaumhaube weitergeben wollen an eine Person mit doppelter Bedürftigkeit. Zucker wäre auch übrig. Vielleicht tauscht ja jemand ein Viertel Trollinger/Lemberger (ohne extra Zucker!) für abends dagegen...;-).

    Lagerfeuer mit Bremsenreiniger zu entfachen, halte ich zwar für legitim; persönlich stelle ich mich aber yblicherweise zunächst der Herausforderung, es auf traditionelle, althergebrachte Weise nach Art unserer Vorväter zu entfachen.
    Das verlangt im Normfall mein Stolz aus ca. 30 Zeltlagerjahren (noch aktiv).

    Was noch zu erwähnen wäre: Durchs Leben schlage ich (gelernter Industrie-Mechaniker, gelernter Schauspieler) mich vorwiegend mit Montagen (vorwiegend Ladenbau/Events weltweit) und Schauspieljobs .
    Aber eigentlich ist mir der Job, wenns denn nicht Schauspiel sein kann, wurscht: Hauptsache weit weg und viele Sprachen, um sich da irgendwie durchzuschlagen! Man lernt nie aus!!
    Jetzt hab ich mich solange und -weit an der Satzung orientiert,aber: Machts doch, was Ihr wollt! Machtsas doch eh!
 

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seit 2007
  • Michael B. aus Mynchen
    Ein regelmäßiger Sölkpasstreffenbesucher und Teilnehmer an der AIA Hopfentour:
    Ich fahre seit mittlerweile 21 Jahren Motorrad. Meine erste Mopete war eine gemütliche Yamaha DT LC1. Diese wurde natürlich nach einiger Zeit als zu langsam,
    bzw zu schwach empfunden und dementsprechend "hergfrickelt", was dazu führte, daß ich vorne ein kleines Ritzel aufziehen mußte, da ich artgerecht im Gelände düsen wollte und nicht auf der Bahn. Alltagstauglich mußte sie auch noch sein, d.h nicht zu auffälig, was aber ob des Lärmes schwer möglich war (Jeder, der mal eine Zwotaktereinzylinderhochdrehtzahlmaschine gehört hat, weiß was ich meine) und mir das ein oder andere Gespräch mit den Grünen eingebrockt hatte.
    Gefahren wurde im Sommer wie im Winter da man ja Stollenreifen hatte, die zwar nicht erlaubt waren, aber guten Grip hatten. Ja damals schaute ich schon sehnsüchtig auf die
    gemütlich blubbernden Einzylinder, zu der Zeit aber eher auf die XT500. Dies wurde mir aber dann durch den Aufenthalt in diversen Kliniken ein wenig versaut.

    Vor 15 Jahren kam ich dann zu meiner SR500, es war Liebe auf den ersten Blick,
    wie sie da verstaubt mit 2000km aus dem Tacho in der Ecke stand. Nach kurzer Probefahrt stand fest, die bewegt sich auch auf Schotter gut und auf der Straße doch besser als die XT.
    Mit ihr habe ich schon die ein oder andere größere Tour gemacht, vorzugsweise südliche Richtung Österreich und Oberitalien. Weit kam ich nie, aber dafür lang, da für mich der Weg das Ziel ist.
    Gehegt und gepflegt halten wir uns die Treue. Noch, denn ich denke über die Idee eines geeigneten Dreirades nach, welches Sack und Pack nebst Familie aufnehmen kann.

    PS vom motorang: Dreirad hat er inzwischen, ein bayerisches :-)
 

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seit 2010
  • T. aus Heidelberg
    Ein regelmäßiger Sölkpasstreffenbesucher und Rrrrussentreiber und -reparateur, doch bescheiden so dass wir mehrmals nachfragen mussten:
    Tu mir halt schwer mit Mitgliedschaften,Satzungen,Regementierungen und dem Wort "wyrdig". Das hab ich im "normalen" Leben genug.
    Ich schreibe einfach mal einen Vorstellungstext, wo der eingesetzt wird überlasse ich euch:
    Hi, miteinander.
    Nach dem mich motorang ein paar mal gebeten hat, ein paar Sätze zur Vorstellung:
    Ein paar kennen mich schon...ich bin das "Schlitzauge" aus der Kurpfalz, emigriert aus dem Bayrischen.Meine Auseinandersetzung und Liebe zur alter Technik, begann schon früh mit dem Studium von "Was-ist-Was Büchern". Welches nach vielen Wirrungen in einer technischen Ausbildung endete, und mir jetzt in der Wartung und Reparatur meiner kleinen TG-WG recht nützlich ist.
    Da sind:
    -"The green Monster" eine Import-Dnepr MT16,mein erstes Motorrad und gleichzeitig das erste Gespann, aber seit 10 Jahren ein übergroßer Briefbeschwerer
    -"The old Lady" eine SR500-48T, zuverlässiger Ersatz für das "Monster" und das bisher einzige Motorrad im Lebenslauf, (bleibt es warscheinlich auch...)
    -"Die T-34" eine 750er Ural Tourist, mein Transport- und Reisegespann,
    Die neuerste Maschine in der WG, die in kurzer Zeit schon einige Abenteuer überstanden hat.und als Abwechslung:
    -"Das Rennwägelchen" 1986er Honda CRX ,seit über 20 Jahren mein erstes eigenes Auto.
    Bei Schlechtem Wetter bewege ich den "GOTTA"
    Einen fast geschenkten 1989er Jetta2 mit Golffront, erschreckend vernünftig ...
    Und RIP: eine 1982er R4-Fourgorette-Kombi, einer immerwährenden Liebe, die schmerzlich Vermisst wird...
    Leidenschaftlich bewege ich fast alle alten "Schätzchen" seit vielen Jahren im Alltagsbetrieb, im Urlaub und in der Freizeit. Da wächst man zusammen und deshalb ist Selbstschrauben ein muß.
    Das einzige was meinen Tatendrang derzeit bremst ist die fehlende eigene Werkstatt.Wird aber dran gearbeitet...
    Bis dahin kämpfe ich mit den Lichtschalter und dem Hausverwalter.
    Das hält mich aber nicht davon ab, begeistert haufenweise Kilometer abzuspulen.Vorzugsweise mit Zelt, Luma und tausend anderen Sachen .
    Zwar nicht in fernen Länder, aber die Abenteuer in Zentraleuropa reichen mir völlig aus.
    Habe die Ehre und "t´schäu gin"!(auf Wiedersehen auf kantonesisch...)
    T. aus Heidelberg
 

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seit 2010
  • Rainer (der Hundepräsident und Russenvater)
    Fallweiser Sommertreffenbesucher und XT-Treiber den uns der OllY ans Herz gelegt hat - zu Recht!
    Als ein nach Bayern ausgewanderter Westfale verbrachte ich eine lange Zeit ohne von der Existenz der AiA zu wissen, ja wenn der Olli mir nicht eines schönen Tages mit leuchtenden Augen vom Sölk-Pass-Treffen berichtet hätte.
    Die Neugier war geweckt und einem Besuch bei eben diesem stand nichts mehr im Wege.
    Ich mache es kurz, obwohl ich nur eine Nacht da sein konnte und somit den Sölk nur aus weiter Ferne gesehen habe, fand ich es Klasse.
    Um mich als Wiederholungstäter zu erkennen zu geben besuchte ich das PmP im gleichen Jahr und siehe da anderer Ort andere Zeit, aber die gleiche gute Stimmung.
    Demnach bleibt mir garnichts Anderes übrig als mich um die Aufnahme zu bewerben----wie ich schon sagte W i e d e r h o l u n g s t ä t e r, denn ich kann mir vorstellen das es noch einige Gelegenheiten geben wird im Kreis der Wyrdigen zu sein.
    Was mein bisheriges Zweiradleben angeht so habe ich mich im Laufe der Jahre, mit
    der einen oder anderen Pause, über Hercules , XJ 650, CBX 750, CBR zu meiner XT
    hochgearbeitet. Ganz ehrlich der Weg hat sich gelohnt.
    Mit spektakulären Wüstenabenteuern oder dergleichen kann ich leider nicht dienen,
    ich habe mich da eher auf Madame Europa konzentriert.
 

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seit 2010
  • Der Lederclaus
    Ich bin halt der Claus aus Hamburg.
    Eigentlich komm ich aus der Nähe von Göppingen /Württemberg aber ich mach hier schon über 20 Jahre Entwicklungshilfe .
    Beruflich tu ich an älteren Motorrädern frickeln. Ural, 2V-Bmw, ältere HD und ältere Enländerse (manchmal). Außerdem schulde ich es meinem Ego, im Jahr so 2 bis 5 Motorräder zum Gespann umzubauen. Da es mir an finanziell potenten Kunden etwas mangelt, finden sich hier eher so die Ganzjahresfahrer ein, wo es weniger auf die Optik ankommt sondern auf die technische Seite der Mopeten (Also viele Stunden für wenig Euronen ).
    Selber fröne ich auch der Leidenschaft des Motorradfahrens.
    Mein Hauptmotorrad ist eine ´93er Inlandsural, die ich seinerzeit in Russland im Laden gekauft habe und seitdem aufbrauche. Immerhin hat sie bisher etwas über 80 tkm abgerollt. (mit diversen kleinen Wartungsarbeiten). Mein Zweitmoped ist ne sauhässlich lackierte BMW R100GS. (irgendwie müssen dazumal bei BMW in der Konstruktion auch ein paar Typen vom andern Ufer gesessen haben. Wie sonst verkauft man so ein moped in LILA??? Da ist noch Handlungsbedarf...
    Obwohl ich ein anerkannt orthodoxer Zweitakthasser bin, besitze ich auch eine Izh Planeta Sport 350 (eine von den guten mit Japanteilen bis Bj 75)
    Ich konnte mich dem maroden Charme der 70er jahre einfach nicht entziehen.
    Meine Madamm Martina fährt eine R65 mit Uralbeiwagerl, das Ding sieht nicht hübsch aus, fährt aber ausgezeichnet. (findet sie hoffentlich auch )
    Außerdem ist sie hauptsächlich damit beschäftigt, Sitzbänke und Ledersachen herzustellen, nachdem ich mich aus der Ledermanufaktur ganz zurückgezogen habe, um Motorräder zu hätscheln.
    .
 

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seit 2010
  • Der Nutzkradtreiber (Chris)
    Chris ist ein ganz Netter, und hat schon viel Unsinn bei uns mitgemacht. Eigentlich wollte er den Antrag persönlich dem Zentralkomitee auf 1750m am Tauerntreffen vortragen - mit dem TT hätte er dann alle AIA-Veranstaltungen komplett besucht gehabt. Wir sind ihm zuvorgekommen und freuen uns, dass er jetzt auch Mitglied ist!
    Er schreibt uns:

    Mit 15 erfuhr ich endlich legal die brachiale Kraft meines Mofamotors.
    Steigungen und weite Wegstrecken, die mir mit dem Fahhrad den Schweiß ins Gesicht trieben, konnte ich nun locker mit einer Handumdrehung bewältigen.
    Das hat mich bis heute nicht losgelassen. 9000Km im ersten jahr mit dem Mofa und dann nochmal 18tkm mit der Simson.
    Im Winter wickelte ich Kälberstricke um die Reifen, um die Motorwagen, die am Hang kämpften, überholen zu können.
    Im Grunde hat sich seit dem eigentlich nicht viel geändert, nur das die Räder größere Motoren haben. "Abkürzungen" bevorzuge ich gegenüber dem direktem Weg, und für eine Kocheinlage auf offenem Feuer oder einem Kocher bin ich immer zu haben. Bastelwerk und Improvisiertes begleitet meinen Alltag und macht Mut nach Lösungen zu suchen.
 

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seit 2010
  • Helmut (rei97)
    Helmut hat schon viel fürs Sölktreffen und die SR-Gemeinde getan und ist ein versierter Schrauber. 2010 sagte er "ja".
    Schon während meiner Schulzeit war ich an Motorrädern interessiert und deshalb war der Einser ein Muss, der aber auf Wunsch meines Vaters erst mit abgeschlossenen Abi angegangen wurde. Es begann mit einer Dürkopp Bj52, die mein Freund Hubi 1971 aus einer Garage rettete.
    Darauf wurde bis zum Erbrechen im Hof Achter Fahren geübt. 1972 war es soweit, der Lappen war nur eine Formalie, nach 50 Metern hinterherfahren mit meiner gebraucht erworbenen Yamaha DS6 war es erledigt. Ab jetzt wurde gefahren und..... gebastelt. Das hat mir vorher aber keiner gesagt.
    Da jeder um diese Zeit zwangsweise auf einer Gummikuh landete ist mir das 1976 auch passiert und bis zu einen Shimmi-Abwurf bei 160km/h war ich auch ganz glücklich mit meiner BMW /5.
    1976 habe ich für den Winter eine NSU-MAX aufgebaut, mit der ich auch an den Nürburgring fuhr . Meiner Holden habe ich dann noch eine BMW R26 wiederaufgebaut und dann kamen 82/84 Kinder und das Hobby wurde für 20 Jahre eingemottet.
    Im Jahre 2002 habe ich dann für die kleine Strecke im Urlaub rund um das WOMO eine Suzi TS125 gekauft. Die war aber zu klein und so kam ich zur SR500.
    Die passte auch ganz gut hinten drauf und bot genug Platz für 2 Personen.
    Dann, ich weiß nicht wie, hat sich das verselbständigt .
    Nun habe ich 4 Youngtimer auf meinem 07er Kennzeichen, die ich als bekennender Solarfahrer hege und pflege. Zudem renoviere ich SR und XT Motore, was eine entspannende Tätigkeit als Rentner, der ich seit 2012 bin, ist. Da auch noch ein Wohnwagen vor der Haustüre steht, droht mir vorerst keine senile Phase.
 

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seit 2011
  • Christoph vom Josephshof
    Christoph ist über das Sölktreffen zu uns gestoßen und geblieben. Wir lassen ihn einfach nicht mehr weg. Mit seinem Pfeifchen, seiner kleinen MZ, der Analogkamera und seiner ruhigen freundlichen Art kann man ihn sich auch nicht wegdenken.
    Er schreibt uns:

    Bei uns im Schopp stand früher ein alter kaputter Lambrettaroller- was haben wir damit für Reisen unternommen und Abenteuer erlebt. Später dann als ich wider Willen Lesen gelernt hatte, habe ich die Motorradzeitungen meines Vaters gelesen- mit Carl Hertweck, Klacks, Dr. Simson und so- bis ich sie fast auswendig kannte. Erste Einstellfahrten nach der Hertweckschen Methode mit nem Starflightmofa, der ein Supertuner jede Venturiwirkung am Vergaser weggefeilt hatte waren nicht wirklich erfolgsgekrönt.
    Ein schwerer Motorradunfall während meiner Lehrzeit hat dann mein Verhältnis nicht nur zum Motorradfahren sehr nachhaltig geprägt. Dennoch oder besser gerade deshalb ist Motorradfahren für mich die unmittelbarste Art des Unterwegssein- zu Fuß bin ich ja nu nicht mehr so gut.
    Was die Schrauberei angeht: Aufgewachsen bin ich in einer Schreinerei- hab mit Schrauben das Zählen gelernt. Mit zwölf habe ich meine erste Schale gedrechselt. Mein Opa hat immer gesagt: „ Was man sich nicht leisten kann muß man selber machen.“ – und ich hatte das Glück nie viel Geld zu haben.
 

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seit 2011
  • Arne aus Kurpfalz
    Ein regelmäßiger Forenschreiber und AIA-Sommertreffenbesucher. Und seit 2011 mit Tula-Benzinkocher:
    Auch wenn ich nicht aus Austria komme, keine Kilometer fresse und nur schraube damit mein Schrott rollt (fahren wäre zur Zeit eine maßlose übertreibung) haber ich mich im AIA-Forum registriert (2009).
    erstes Krad: Honda MTX80. Mofa hab ich abgelehnt, ich fahr doch nix was im Orginalzustand von Fahrrädern abgeledert wird. Dann unter anderem eine Honda CB. Nach der four wollte ich unbedingt was mit Motor und Getriebe getrennt ,das es dann ein russe wurd is halt Schicksal. Jetzt also M72 solo - wenns schnell genug rollt fällts auch nicht um wozu dann so unnützes Gewicht dranhängen.
 

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seit 2015
  • Julia
    Schon vergeben, dem Arne nämlich.
    Ich freue mich sehr darüber, bei der AIA willkommen zu sein und Gleichgesinnte gefunden zu haben! Tja, was soll ich nun zu mir schreiben? Ich fahre seit 1995 Motorrad, aber beschlossen den Führerschein zu machen habe ich mit 16, als ich das erste Mal auf einer großen Honda mitfahren durfte. Natürlich ohne Wissen der Eltern, die immer der Meinung waren, Motorradfahrer seien potentielle Selbstmörder. Also auch kein Mofa und schon gar kein Motorradführerschein. Meine Begeisterung hat aber ausgereicht, um trotzdem acht Jahre eisern zu sparen und gegen den Widerstand der Eltern zu kämpfen, um dann den Führerschein zu machen… Ich wollte damals eine SR 500 - geworden ist es dann aber dann eine XJ 550, die gerade günstig im Freundeskreis zu haben war. Die besitze ich heute noch - eine treue Seele, die mich bis an's Schwarze Meer, Gibraltar und Sizilien getragen hat. Aus heutiger Sicht 2 Zylinder zuviel, aber ich bringe es nicht über's Herz, sie nach über 100.000 km wegzugeben und so steht sie immer noch angemeldet in der Garage und wird viel zu selten gefahren. Dann kam eine XS 650 dazu, die war meinem damaligen Freund und ich habe sie öfters mit viel Freude gefahren. Der hat mir als gelernter Werkzeugmacher auch so ziemlich alles über Motorräder beigebracht, was ich heute weiß. Als wir uns getrennt haben, habe ich ihm die XS abgekauft, er brauchte ja keine zwei… Wir sind auch immer noch Freunde. Dann kam noch eine Guzzi California dazu und dann eine NSU Lux. Und dann ein Ural-Gespann. Das Gespann wollte ich ehrlicherweise erst gar nicht, aber inzwischen macht es mir viel Spaß – obwohl ich anfangs mehr dran geschraubt habe als zu fahren… Was geht, mache ich selber. Für Dinge, die ich nicht kann, habe ich Freunde, die mir helfen und wenn möglich, zeigen, wie's geht. Und inzwischen kenne ich auch drei, vier Werkstätten die gut arbeiten – wenn sonst gar nix mehr geht. Seit ich außer dem Motorrad auch ein Auto habe, fahre ich so gut wie gar nicht mehr im Winter, mir tun die Maschinen einfach Leid im Salz (wo sie doch gerade alle so schön gemacht sind)… Allerdings würde ich sehr gerne mal auf ein Wintertreffen, ich weiß bloß nicht womit. Also doch vielleicht noch ein Wintergespann… ?
    .
 

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seit 2011
  • Frank L. (W-FL)
    Ein regelmäßiger Wintertreffenbesucher, der mit seinem Russengespann auch schon am Sölk gesichtet wurde.
    Also [hub er an] wurde ich denn vor 58 in Ingolstadt geboren. Vermutlich mehr zufällig und dem Nachkriegsaufschwung samt -optimismus als der
    Familienplanung zufolge: da waren schon drei Kinder. Ein Mädchen sollte ich werden, hatten diese beschlossen, und Franziska heißen. Naja, nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung, ich wurde ein Junge und Frank genannt. So mit 15 ... 17 schlugen dann die Moped-Gene durch: meine Mutter sparte weit vor der Hochzeit auf eine 125iger DKW, die sie hauptamtlich zu exportieren half, bei welcher Tätigkeit sie wohl auch meinen Vater kennenlernte. Als Hochzeit beschlossen ward, wurde aus dem Angesparten eine Nähmaschine ... auf der ich dann wiederum einige Jahre später zu Nähen lernte. Tja,
    dann schlummerten die Gene eine Weile, dann gabs wieder ein Mopped (mindestens einen halben Liter und mindestens 50 PS hatte mir mein Kumpel zugeraunt), dann gabs ein Gespann (650 Ural "Nadeschda", ihr kennt sie) weil Schatzi nicht auf zwei Rädern beifahren mag aber (nunmehr) begeistert im Beiwagen mitfährt und seit mir ein Arbeitgeber sagte, es gäbe kein Kilometergeld für Privatwagen, fahre ich "nur noch" Mopped und Schatzi das Auto.
    Ich finde das gut so.
    Geschraubt wird natürlich auch, mal mit mehr und mal mit weniger Begeisterung, bei letzterem der Not gehorchend, wie vorletztes Wochenende beim
    Auswechseln der Nockenwelle: mit 47/100 mm Schlag will keine Zündung so recht laufen.
 

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seit 2011
  • Ralf L. (Rasfaret)
    Der Ralf kam über MZ zu uns. Die hat er immer noch.
    Angefangen hat alles mit einer Honda CM 400 T, die ich mir als
    Fyhrerscheinneuling im Jahre 1985 zugelegt habe. Das Mopped war damals ja
    noch fast neu, gerade mal zwei Jahre alt. 1989 mußte dann was größeres her...
    zuverlässig... haltbar... wartungsfreundlich... die Gummikuh R 65 LS. Mit
    diesem Eisen habe ich eine ganze Menge erlebt und auch viele schöne Ecken
    Europas gesehen. Am schönsten war die Islandreise, mit nem Tourer durchs
    Gelände. Kein Problem, dank selbstgebautem Motorschutz... :) .
    Eine ES 250 mit Seitenwagen war auch in meinem Besitz und wurde zum Üben des
    Gespannfahrens benutzt. :D Wenn ich daran denke....
    Irgendwann mußte dann was größeres her... Yamaha XS 850 78 PS, mit
    Vollverkleidung.
    Dieses Plastikding war irgenwie yberflyssig, also wech damit und die
    Alukoffer wieder ran. Fertig für Norwegen. Danach folgte ein paar Jahre der
    Enthaltsamkeit, die mit einem Ural Gespann für die Familie beendet wurden.
    Leider trennten sich unsere Wege nach zwei Jahren aus Geldmangel :( , das ist
    nun acht Jahre her.
    Seit 2007 habe ich eine ETZ 250 Baujahr 1987, welche 2009 einen Superelastik
    Seitenwagen von 1967 bekommen hat. Dieses Setup bewege ich nun seit dem bei
    Wind und Wetter zur Arbeit und sonst wo hin. Speziell wenn Schnee liegt macht es
    einen riesen Spaß :) .
    Neulich ist mir dann eine Suzuki GN 400 zugelaufen, die fyr Solofahrten zu
    Treffen und auch zu alltäglichen Gebraucht dient. Die Gute wird im nächsten
    Jahr 30 ;) .n.
 

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seit 2011
  • Gerhard (Färt, Färthard)
    Der Gerhard kam über MZ zu uns. Die hat er immer noch. Der Nickname "Färt" erklärt sich hier.
    Offiziell angefangen mit dem Moppedfahren (und schrauben) hab ich mit 16 mit einer MBX 80. Danach hab ich die Motorräder (Kawa GPZ 600 und Yamaha FZR 600) von meinen Brüdern mitbewegt, selber hab ich eine zeitlang eine Lambretta Li3 125 (mit 150ccm) gehabt, die hab ich aber mehr beschraubt als ich gefahren bin.
    2002 bin ich durch zufall auf ein MZ 500 Gespann mit Superelastik gestoßen. Die hab ich nach drei durchgefahrenen Jahren zerlegt und der zusammenbau dauert bis heute, was auch gut so ist, denn dadurch sind viele Detaillösungen und Änderungen entstanden.
    In der Zwischenzeit hab ich ein halbes Jahr lang eine Ducati 600 Monster gefahren, ein super Motorrad, mir hat aber das dritte Rad gefehlt.
    Dann hat ein MZ es 250/2 Gespann zu mir gefunden, das ich ein paar Jahre gefahren und beschraubt habe. Als die MZ zuverlässig und fehlerlos gelaufen ist, hab ich sie verkauft, um dann wieder ein MZ 500 Gespann (sehr zuverlässg und wunderhybsch) zu kaufen. Das hab ich dann 2010 verkauft, in der Hoffnung das meine Baustellen bald fertig sind.
    Mein momentaner Fuhrpark: 2x MZ 500 R mit Superelastik (im Aufbau), und eine DKW Hummel (fahrbereit).
 

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seit 2012
  • Herbert aus Hamburg
    Der Herbert kam ganz von selber zu uns. Sogar zweimal. Vielleicht bleibt er ja diesmal?
    Ich gehöre einer Minderheit an - ich bin Motorradfahrer . Also kein Hobbybetreiber oder Fahrzeugsammler . Das Motorrad ist für mich einfach das Hauptverkehrsmittel . Neben dem Fahrrad . Zuerst war ich ausschließlich einspurig unterwegs . Weil ich mir aber für den Winter (damals gab es hierzulande noch welche) keine mobile Barrikade kaufen wollte (Dose/Auto/Käfig) bin ich dann auch dreispurig geworden. Wie in dem Lied "...drei Spuren im Schnee..." . Mittlerweile sind auch einige Kilometer zusammengekommen , 2008 waren es 500 000 km . 340 000 davon auf MZ , 240 000 auf drei Rädern , und 60 000 auf einer WETZ500 (Bitte nicht addieren) . Das ist zwar nicht spektakulär , zeigt aber das ich kein Hobbybetreiber bin.
    Als ich anfing hatte ich keine Kohle , also hab ich mich mit der "Heiligen Schrift" vor den jeweiligen Patienten gesetzt und Werkzeug in die Hand genommen . So lernt man Ursache und Wirkung auseinander zu halten , erkennt Zusammenhänge , und hört auf an Symptomen herumzudoktern . Die Teillastnadel gehört in die Originalposition ! Und so kommt man als Tischler dazu so ca. 25 MZ-Motoren zu regenerieren , und noch so 5 - 7 Japanmotoren . Russenboxer hab ich auch schon auf der Werkbank gehabt . Aus Fehlern lernt man . Für Fahrwerke hab ich mich auch interessiert , so kam es das ich etwa 20 Gespanne eingestellt hab , und bei etwa einer Hand voll assistiert habe . Dadurch wurde ich in die Lage versetzt eine halbautomatische Gespannfahrwerksmeßeinrichtung zu bauen die ich einer qualifizierten nichtzertifizierten Fachwerkstatt gespendet habe . Motorräder sind für mich Fahrzeuge, die sich durch Fähigkeiten definieren . Da bin ich pragmatisch . Das Aussehen ist irrelevant . Optik ist der Anker der Oberflächlichkeit . Und - ich fahre auch bei gutem Wetter , da kenn ich nix . Ach ja - ich bin ein Schelm ....
 

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seit 2013
  • Klaus-Dieter "Bärbel" K.
    Ein regelmäßiger Forenschreiber und Tauerntreffenbesucher, wird regelmäßig bei AIA-Treffen gesichtet und hat sich in unsere Herzen gegrummelt, trotz sommerlichem GoldWing-Gespann. Im Winter muss die CX500 schuften, und für besondere Anlässe hats eine Rabeneick. Und weil wir es mal wissen wollten hat und Bärbel erzählt warum er Bärbel gerufen wird: "Als ich im zarten Alter von 17 Jahren in einer Weberei arbeitete, ging ich eines Tages durch die Werkhalle und irgend ein Kollege rief "Bärbel!"!
    Und ich Rindvieh drehte mich um ... Meine Kollegen feierten und ich bearbeitete meinen Webstuhl".

    Mein Leben mit Motorrädern begann mit einer DKW Hummel, die ich geschenkt bekommen habe. Die Krankheit, die ich mir dabei eingefangen habe, ließ mich bis heute nicht los. Mittlerweile besitze ich drei Gespanne, einen Hanomag Kurier II und worauf ich besonders stolz bin, eine 250er Rabeneick BJ 52.
    Wie sagte ein alter Arbeitskollege mal, wer im Winter Motorrad fährt muss einen an der Waffel haben und der hat Recht .
    Dann kam der Salzburgring … Was immer schön war. Als der nicht mehr war, kam Thurmansbang. Da mir Thurmansbang überhaupt nicht gefallen hat, stand ich an einem Scheideweg, aber da fand ich, dank Google, die AIA und das Tauerntreffen.
    Ich bin froh, dass es doch noch mehr Motorradfahrer gibt, die so denken wie ich. Das wärs also in Kürze über mich. Vielen bin ich ja schon bekannt.
    Ich freue mich, dass man mich für wyrdig hält in die AIA aufgenommen zu werden.
    Gruß Bärbel.
 
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seit 2013
  • Dirk "Lindi"
    Übers Sölkpasstreffen "eingesickert" unterhält er sich und uns immer wieder mit interessanten Basteleien. Und hat ein SR500-Gespann.
    Ich schraube eigentlich immer, wenn sich die Gelegenheit bietet. Weg-schmeißen nur, wenn es wirklich nicht mehr brauchbar ist, auch nicht teilweise. Elke (hieß schon als Kind Justus wegen des Nachnamens) hat sich mindestens fünfmal gefreut, dass es endlich eine neue Spülmaschine geben sollte. Aber sie hat glücklicherweise gelernt, mit Enttäuschungen zu leben . Sein umfangreicher Brief kann hier nur in Auszügen wiedergegeben werden.
    Mein mechanischer Wissendrang war schon immer sehr ausgeprägt. Erbliche Belastung ist möglich: Ur-Opa mütterlicherseits war Schlossermeister, Onkel hat sich seine Astronomischen Geräte selber gebaut, Opa väterlicherseits Maschinenbauing., Vater hatte an seinem MG-TA oder BMW 327 auch vieles selber gemacht, so viel ich weiß. Ich bin aber der einzige von drei Jungs und zwei Mädels, der das Schrauben und Bauen so sehr zu seiner Passion gemacht hat.
    Einmal hab ich´s mir mit meinem Vater ziemlich verscherzt, weil ich wissen wollte, wie seine Reiseschreibmaschine funktioniert. Das wusste ich dann zwar, hab´sie aber nicht mehr zusammen bekommen. Er auch nicht. Das hat er mir bei passender Gelegenheit immer mal wieder unter die Nase gerieben. Mit etwa 12 oder 13 hatte mich eine ewige Zeiten an eine Laterne angelehnte Zündapp-Combinette gereizt. Bis ich und ein Kumpel dem Reiz nachgegeben haben und das Ding fahrbereit machten. Zum Tanken mussten wir aber den Tankdeckel ohne Schlüssel öffnen, was sich beim Fahren als ungünstig herausstellte, man musste nämlich einhändig fahren und den Deckel mit der anderen Hand festhalten. Ein großer Gully beendete das Vergnügen, mit der Waade blieb ich unter dem heißen Auspuff liegen. Mit heimlich gewickelten Mullbinden bin ich dann zur Schule, eine Arbeit stand an. Man konnte später die Haut in mehreren Schichten.
    Mit meinem besten Freund, der hatte schon früher als ich Führerschein, sind wir auf seiner Max zu Rennen (als Zuschauer) gefahren. Die Saison fing schon im April an, und wenn der Vordermann steif gefroren war (Funktionskleidung hatten wir nicht) wurde halt immer der Fahrer gewechselt, bis zum Ziel. Nach Erwerb des FS (auf Vespa 125, eine 8 fahren und eine Vollbremsung! J ) 1973 wurde eine eigene Max Bj.56 angeschafft, bald darauf eine zweite (Polizeimaschine) als Ersatzteilträger. Unsere Mäxe wurden dann an Wochenenden erst beschraubt, später dann ging´s zum Üben auf die ehemalige Bergrennstrecke, natürlich auch zum Schaulaufen. Gefahren wurden die 193 Kurven auf 13 km immer bergauf volle Kanne, und wenn man an der Tribünenkurve vorbei war, wurde gewendet und langsam zurück gerollt, um zu erfahren, welche Haltungsnote man aus Sicht der anderen wohl verdient hatte. Etwa 1975 kam eine gebrauchte 73er DS7 ins Haus, mit der gleiche Übungen gemacht wurden, auch viele Touren durch die herrlichen Schwarzwaldtäler und um den Bodensee. Schnelle Bergabfahrten waren damit nicht so lustig, denn die vordere Trommelbremse hatte ein solches Fading, dass der immer gut eingestellte Hebel, unten angekommen, bis an den Gasgriff zu ziehen war. Aber ich trauere ihr immer noch nach. Ein nicht verschuldeter Unfall trennte uns zunächst, aber nach Wiederaufbau in neuem Rahmen ging´s weiter. Aus Geldmangel verkauft, dann umgezogen, erst einen R4 angeschafft, den regelmäßig beschraubt und geschweißt (Bodenblech, Hinterachse, Getriebe, Motor). Circa 1981 eine etwas herunter gekommene XS 650 aufgetan und ausgiebig restauriert. Diese zunächst für regelmäßige Fahrten zur Uni genutzt, aber mit ihren Vibrationen in höheren Drehzahlen konnte ich mich nie so recht anfreunden. Dann kam eine lange Zeit ohne Möpp, aber in 9er WG, zunächst mit einem 1500er Käfer Automatik, von einer Tante geschenkt. Der war so durchgerostet, dass ich den erst einmal auf einen Haufen Reifen gekippt und rundherum geschweißt habe, inkl. Spritzwand. Danach kamen insgesamt drei Saab 96, die eigentlich immer was hatten, Motorschäden (Ford-V4) und Getriebereparaturen (Freilauf), ganz zu schweigen von den englischen Achsen und Bremsen. Aber trotzdem ein tolles Auto, besonders im Tiefschnee. 1990, kurz nach Grenzöffnung, das selbst geplante und gebaute Haus war annähernd fertig, die Garage und heutige Schrauberhöhle noch nicht, fing es wieder an mich zu jucken, eine Schwalbe nebst "Klaufix" wurde angeschafft. Aber die stand leider oft rum, dafür war sie zu schade. Junior1 hat darauf aber immerhin seine ersten Mücken gefangen, der Kindersitz war vorne vor dem Fahrer. Danach kam ein 125er Leonardo-Roller, so als zur Arbeit-fahr-zeug. An dem war nix zu schrauben, aber ich gewöhnte mich nach der langen Pause peu á peu wieder ans Fahren. Eines Tages kam ein Freund auf seiner SR vorbei. Der Klang hat mich spontan fasziniert und ich wollte mal eine Runde fahren (als die SR ´78 aufkam, hatte ich gerade Zweiradpause). Ich hatte eigentlich andere Pläne, was mein neues Zweirad anbetraf, aber der Bazillus sprang prompt über, und ich kaufte mir bald eine SR in Buxtehude (die fährt heute Junior1). In Folge tauchte ich allmählich in der Szene auf und unter. Dort kam recht bald das Gerücht auf, ich würde mehr schrauben als fahren (weil halt immer was war), aber so ganz falsch war die Aussage nicht. Wir hatten vier Jahre einen Stand auf der Technorama Kassel, wo wir uns ein wenig präsentierten. Bei dieser Gelegenheit sprach mich mal jemand auf sein SR-Gespann an, welches er schlecht starten könne. Nun ja, nach 5x Kicken war´s an und wir wurden uns einig. Seit dem lass ich Elke gerne links sitzen, aber dieses Jahr steht der Umbau auf Linkskicker und rechten Squire an. Inzwischen fahre ich eher SR als Auto, und das ist gut so. Zusammenfassung? Ich schraube gerne und bei jeder Gelegenheit, und den Umgang mit Draht und Rabbitzzange habe ich während meiner fast drei Jahre als Eisenflechter aus dem Effeff gelernt, und ich weiß mir meistens zu helfen, wenn was defekt ist.






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seit 2005






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seit 2016
  • Mike L. (mike58) aus der Münchner Ecke
    Rennmechaniker, Alteisenfreund, Stammtischbetreiber und uns ein Vorbild.
    Bin Zangler von Kindesbeinen an
    Rixe " 2Gang Moped" die ersten Gehversuche
    Zündapp Combinette Alljahresfahrzeug
    Zündapp 50 mit Sternkopf viel gequält und immer wieder zusammengeflickt
    1979 Auto verkauft und mein erstes nicht schwarz gefahrenes Moped so richtig mit Zulassung und Gedöns:
    SR 500
    Viele km - große Liebe - großes Herz - groooße Zusammengehörigkeit.
    Wir haben uns gegenseitig viel beigebracht - bei Wind und Wetter haben wir uns gegenseitig nie im Stich gelassen. Schöne Zeit!
    Dann kam ne 3-Zylinder - XS750 - brav und gutmütig.
    Dann eine R65 in vielen Stufen aufgepäppelt auf 800 Kurzhub und 60 PS 120 ooo km, mein Herzelein.
    XT 500 Uno mit SR500 Motor
    Guzzi Falcone Nouvo - viel Erfahrung oder auch nicht.
    Horex Regina 400 restauriert
    NSU-Max-Phase
    Vielschrauber
    Schreiber im "Eintopf"
    Schrauber am schnellsten Eintopf der Welt: BMR von Rupert Baindl Verursacher von 6 Laeufen mit 6 Siegen von Joseph Lehle bei Grab the flag.
    Besitzer einer kleinen bescheidenen privaten Werggelstatt mit Leistungsprüfstand und Heimkino. Konnte schon dem Justus seinen Lukas aus der Patsche helfen mit warmer Suppe und Anlasser. d
    Dem HIHA konnte ich auch schon ab und an mit Rat und Tat erfolgreich in die Seite treten - nix für unguad.
    Weitere Mopetten:
    SRX 600
    2 mal GAS GAS 320 ywengs Gleichgewichtsuebungen.
    Immer Scheiß im Kopf - Steuerzeiten, Strömungsgeschwindigkeiten usw.
    Seit 2016 Stammtischantreiber im Obstgarten
    Nia fad - fuer jeden Kaiserschmarrn zum ham. na wia schaugts aus interresse als
    Gerne Anlaufstelle im Baeirischen Oberland Muenchen SuedOst!






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seit 2016
  • Wolfgang St. (SSR-Wolf) aus Salzburg
    Etliche von Euch kennen mich ja mittlerweile von einigen Treffen schon ein bisschen.
    Geboren 1956 und aufgewachsen in Salzburg hab ich mit der Fahrerei mit diversen Mopeds begonnen (HMW, Vaters erbsengrünes 2-Gang MS 50, einem weiteren Postlermoped in schwarz von einem älteren Herrn (bei einer Revision festgestellt, dass der Kolben Balsaholz und UHUplus unterm Hemd hatte), das ging schon so 70-80 – ned lang halt ... danach eine 50er KTM Comet.
    Meinen jyngeren Bruder Herbert (Gryndungsmitglied) dyrft ich mit dem Zweitaktqualm damals schon irgendwie oktanmäßig infiziert haben.
    Um das Jahr 76 rum lief mir eine Jawa 360 California zu. Danach eine Kawa 440 LTD, mit der ich viele schöne Touren machte (Bretagne, Toskana, Umbrien, Spanien, ... ), 1984 Umstieg auf eine SR 500, 1986 gefolgt von einer mitternachtsblauen XBR 500. Bei einem längeren Aufenthalt in Indien fuhr ich eine 125er Rajdoot, ein Lizenznachbau der polnischen SHL M11. Danach ein kurzer 4zylindriger Versuch (VF500F) gefolgt von einer AfricaTwin 650.
    Danach etliche Jahre mit supergeilen (Schotter-)Touren auf Kawa KLR 650 Tengai.
    Damals (ca. 1984/85) lernte ich eine kleine, aber flotte Truppe kennen, die Suzuki
    GS1000K, CB750, XS750/850/1100 ... fuhren, teils mit Geweih und Yoshimura-4-in-1 und einer (Gepäck-)Lehne a la Easy Rider. Mit denen fahr ich heute noch viele meiner Touren.
    Nach dem Haus-Um&Anbau (2001) blieb noch etwas Geld yber (Oha! War aber natürlich nicht alles perfekt fertig ... bis jetzt no ned alles ...), und dann kams. Die Freunde meinten am Biertisch: „Mach dem Wolfi ein Angebot: T3-Camper mit Hochdach und 11er GS-Q am Hänger, sonst kauft sich der nie wieder ein Moped ... „
    Was hab ich yber das Gerede gelacht.
    Das Angebot kam einige Tage später wirklich, der Preis war OK. Nach einer kurzen Bedenkzeit (einmal im Leben möchte auch ich einen Liter Hubraum) ... Bloß der Hänger war nicht inkludiert. So wurde ich begeisterter Q-Treiber.
    Und nun seit etlichen Jahren (genauer gesagt meinem ersten Sölk-Treffen, auf dem ich nach einer SR rumgefragt hatte) wieder back to the roots: SSR500 aufgebaut, XT600Z aufgebaut, die Q ryckt mehr ins Abseits, wird nur mehr bei weiteren Anfahrten der Touren eingesetzt.
    Nichtsdestotrotz sind meine schrauberischen Fähigkeiten eher gering, ich komme (hier
    schlägt der Beruf durch) doch mehr aus der Designer-Ecke. Fahrspaß ersetzt Speed zunehmend, outdooren nur mit Tarp, Matte und Schlafsack und Feuerchen macht auch noch Laune, nur Winterfahrer werd ich keiner mehr ...
    Beim Fragebogen überwiegen übrigens die „C“.!
 


 

Freunde und Förderer - AIA ff

 
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seit 2010
  • Großbasti (Sebastian Z.)
    Der Großbasti hats nicht so mit dem Internetz. Wir schreiben ihn mal proaktiv hier rein. Der oftmalige Begleiter vom Hiha ist den allermeisten wohl bekannt, auch sein Mopped (eine sehr bunte XT mit einem Fassl am Gepäckträger). Der Großbasti heißt übrigens deswegen Großbasti, weil der Hiha damals sein Söhnchen Sebastian taufte, und da wurde die Unterscheidung irgendwann nötig, eben in Großbasti und Kleinbasti. Des bleibt ihm :-). Der Großbasti also war schon bei vielen AIA-Aktionen dabei, und bei vielen Beschraubungen mit Rat und Tat ebenfalls. Er macht den stärrrrksten Kaffee den ich kenne ("Der richt' Dir die Wadln füri, gell?").
    Vielleicht schafft er es irgendwann doch noch uns was zu schreiben ...
 
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seit 2007
  • Norbert (Nattes) N. aus Gütersloh
    Als geborener Niederrheiner lebe ich seit vielen Jahren in Gütersloh. Seit ich mit 10 Jahren mal eine Spritztour mit Bruders Zündapp unternommen habe, bin ich von der zweirädrigen, motorisierten Fortbewegung überzeugt.
    Mein erstes Fahrzeug war ein Tomos Mofa, gefolgt von einer Zündapp Sport Combinette. Mit 18 war dann als erstes großes Fahrzeug eine RD 250 fällig.
    Nach der Bundeswehrzeit ,folgte eine XS 400 mit der ich dann nach Portugal, Jugoslavien, Südfrankreich und in sonstige Gegenden reiste.
    Danach kam eine SR 500 und nachdem ich meine Frau kennengelernt hatte, eine Guzzi Cali 2. Auch damit wurden wieder verschiedene Reisen unternommen.
    Als die Geburt meiner 1. Tochter anstand, beschloss ich spontan, ein anständiger Mensch zu werden und verkaufte mein Motorrad.
    Nach 6 Wochen drängte meine Frau mich schließlich, schnellstmöglichst wieder ein Motorrad anzuschaffen , damit meine für alle unerträgliche Laune besser würde.
    Eine V 7 700 war schnell gefunden.
    Auf dem Alten Elefantentreffen am Nürburgring erkannte ich dann, dass 3 Räder im Schnee viel Spaß machen . Mit einer ETZ 250, der später noch eine weitere MZ
    folgte begann meine Gespannleidenschaft.
    Leider verringerte sich meine Freizeit durch berufliche Veränderungen immer mehr, so das ich meine verbliebene Freizeit mit dem fahren und nicht mehr so sehr mit dem reparieren von Motorrädern verbringen wollte.
    Als die W 650 erschien, hatte ich mein Wunschfahrzeug gefunden . Nach einem zweijährigen Zwischenspiel mit einer Dnepr mit R 75/5 Motor bekam die W einen CJ Beiwagen verpasst.
    Eine Solo W kam noch dazu, und im Sommer noch eine 20 Jahre alte GTR 1000 für die Autobahn, als PKW Ersatz.
    Zelten zu jeder Jahreszeit ist mein zweites Hobby. Allerdings kommen mir nur die altmodischen Baumwollzelte ins Haus. Kochen auf offenem Feuer macht mir ebenfalls viel Spaß. Meine Freunde auf dem E-Treffen nennen mich schon Mama.
    Da mir und meiner Frau in den letzten Monaten klar geworden ist, das arbeiten nicht alles im Leben sein kann, stellen wir gerade unser Leben total auf den Kopf, mit dem Ziel ab 2008 wieder zu leben. Da wird dann neben viel mehr Zeit für meine Familie, auch sicher wieder Luft für Motorräder sein. Ein MZ Gespann oder eine Ural könnten mich schon reizen.
    Als erstes steht jetzt aber das TT an. Ich freue mich schon sehr darauf, Leute die so etwas machen, kennenzulernen..
 

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seit 2010
  • Simon K. (Kohai)
    ich würde gern als "freund oder förderer" aufgenommen werden. meine mopeds: zweimal SR, eine davon als rennerle, eine affentwin sowie eine triumph 3H(W). ansonsten besaß ich auch mal eine honda XL500S, die ich leider nicht mehr habe. ansonsten schraub ich gern, reise gern mit dem moped (wenngleich ich weniger der camper bin) und fahr bei rennen mit.
    ich bin für allen blödsinn zu haben, nur wintertreffen sind mir zu kalt. ich bin generell nicht so der treffenmensch, das sölkpasstreffen 2009 war mein erstes mopedfahrertreffen. daher tu ich auch nicht auf vollmitgliedschaft ansuchen, zumindest vorerst nicht.
    rechts ist das gas,
    simon der kohai.
 

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seit 2012
  • Grisu (Thomas H.) aus dem Schwabenland
    Bislang noch auf jedem Sölktreffen und am AiA-Nord gesichtet (und 2012 am TT), ist Crisu uns sehr ans Herz gewachsen. Privat (noch?) Offliner, trotzdem voller Freude über die Aufnahme, auch wenn er das jetzt nicht lesen kann ;-)
    Wir können nur vermuten was der Crisu so für Moppeds hat außer Guzzi - Guzzi jedenfalls hat er und kann er und fährt er exzellent. Ob solo oder als Gespannzugmaschine. Meist im Rudel mit dem Elchsloch und the Simon und Martina unterwegs. Weiter so!
 

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seit 2012
  • Boscho
    Im SR-Forum hab ich ihn stets gern gelesen, dann verkürzte sich irgendwann sein Name auf B. und dann war er länger weg. Jetzt fand er zu unserer kleinen Selbsthilfegruppe und hat wieder seinen vollen Namen.
    Wertes, hochwyrdiges Zentralkomitee! Es soll ja nun eine Neuauflage der bekannten und bewährten AIA-Tassen geben. Nun hätte ich gerne eine solche, allerdings erscheint es mir dringendst geboten, vor Erwerb des genannten Trinkgefäßes die AIA-Mitgliedschaft zu beantragen, um den Pott mit wyrdigen Händen umklammern zu können (wobei 'umklammern' sich hier eindeutyg von 'klamm' herleiten soll).
    Ich habe mir also zum Zwecke der wyrdigen Fortbewegung im Sinne der Statuten der AIA vor kurzem ein konstruktiv der Jungsteinzeit des Motorradbaus entstammendes Vehikel geleistet (eine 1000er Moto Guzzi, die gerade die HU erhält). In wenigen Tagen wird noch ein MZ-Gespann hinzu kommen, für den Winter und eventuell anfallende logistische Herausforderungen.
    Und das alles ja eigentlich nur, weil ich meine SR- und XT-Teile verkaufen wollte um endlich mal ein vernünftiges, solides Motorrad zu kaufen (und zu fahren). Unvorsichtiger Weise habe ich mich im Zuge dieser Verkaufsabsichten im AIA-Forum umgetan. Der Rest ist so weit als bekannt vorauszusetzen. Justus hat das sehr schön formuliert: "[Boscho] unternimmt alles um erste Genesungsanzeichen im Keim auszumerzen".
    Nun ist es nicht so dass ich mich blauäugig auf dieses Experiment einliesse: ich habe meine praktische Kraftrad-Führerscheinprüfung am Nikolaustag bei leichtem Schneetreiben abgelegt, mir am nächsten Tag ein Motorrad zugelegt (XS 400 DOHC) und dieses am übernächsten Tage auf den Spiegel geparkt (Glatteis durch herabfallenden Reif - die Geschichte erzähle ich gern mal bei Gelegenheit, weil sie sehr lustig und lehrreich ist).
    Das Motorrad habe ich den Winter durch gefahren und dann schnell wieder verkauft, weil es zu viele Nockenwellen hatte. Danach kam dann eine CB 250 (17 PS - abgasstark und leistungsarm), gefolgt von einer XBR 500 (zu viele Ventile, trotzdem seeehr nett!). Oft war's dann so, dass die Defekte im Fryhsommer auftraten und sich die Reparatur wegen pekuniärer Not ein wenig hinzog.
    Im Winter war aber eigentlich immer ein Eisen am Start. Mein erstes Motorradtreffen war übrigens das erste Ratbike-Wintertreffen, damals 1992 in Kisslegg. Das Zelt dazu passend: eine Kohte. Sehr empfehlenswert! Als es mich nach mehr Leistung gelüstete, habe ich eine angejahrte GSX-R 750 (erstes Baujahr) erstanden. Die habe ich dann so lange umgebaut bis mich eines Tages an einer Tankstelle ein Herr im reiferen Alter frug, ob sich's bei dem Kraftrade wohl um eine alte Zündapp handle. Klar tat es das - und zwar um eines der raren Vierzylindermodelle kurz vor der Insolvenz (nur noch zwei Exemplare bekannt und meines das einzige mit TÜV und Zulassung... )
    An das Motorrad habe ich beste Erinnerungen durch zwei damit erfahrene Pokale. Den ersten gab es für die weiteste Anreise zu einem Motorradtreffen in der Pfalz - knappe 600 km von Bremen nach dort waren genug (und trugen mir den Argwohn ein, getrailert zu haben - die harten Rocker feiern wohl lieber als dass sie fahren...)
    Den zweiten Pokal gab's für die Teilnahme an einem Wintertreffen im Schwarzwald (schönste Ratte) - es ging aber alles ganz gerecht zu; der andere Motorradfahrer hat auch einen bekommen. Der Rest der Mannschaft war mit dem Auto angereist oder gleich mit dem Reisebus. Es hat aber auch etwas geschneit... Die Gixx hat sich leider als nicht sonderlich winterfest erwiesen (obwohl die Motorabwärme ab einer Geschwindigkeit von 180 km/h sehr angenehm war) - die Zündelektronik war nicht wasserdicht verpackt und das Salz hat dann den Rest erledigt.
    Es musste also was solides (und langsameres) her - SR 500. Was ja wiederum das Synonym für's Selbstschrauben ist. Dadurch (und durch die nach wie vor angespannte klamme Finanzlage) sind mir im Laufe der Jahre einige SRen im mehr oder minder kompletten Zustand zugelaufen. Glücklich war ich aber nur mit Sir George, der mir lange Jahre treu gedient hat und aktuell wieder hergeschraubt wird. Alle anderen haben schnell ausgehaucht und den Teilefundus bereichert (von dem gerade zu den ersten Bremer SR-Treffen auch von anderen anwesenden Fernreisenden reichlich gezehrt wurde - nebst Einmietung in meiner Werkstatt. Lagerfeuergeschichten, sag' ich nur...).
    Umzüge, Werkstattmangel, Kinder, Fortbildungen und weitere Umzüge haben dann die alte Leidenschaft ein wenig verschüttet - bis hin zu dem oben genannten Punkt, an dem ich die SR-Teile im Paket verkaufen wollte. Die AIA jedoch hat mich gerettet - danke. Und nun hätte ich gerne eine Tasse und eine AIA-FuF-Mitgliedschaft. Vorerst. Erweiterung zur Vollmitgliedschaft wird mit großer Ernsthaftigkeit angestrebt (zumal ich in Schwäbisch-Österreich lebe, mich also auch räumlich zugehörig fühlen muss). Herzliche Grüße sendet B.
 
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seit 2012
  • Achim F. (Achim)
    Freundlich und stets hilfsbereit passt der Achim gut zu uns. Inzwischen ist er auf vielen unserer Treffen zu finden.
    Bin aus Oestrich im Rheingau, seit 1975 auf 2 und ab 1999 auch auf 3 Rädern unterwegs. In meiner Kindheit hat der Opa mich öfter auf dem Trittbrett seines NSU-Rollers mitgenommen. Den richtigen Eindruck vom Motorradfahren hatte ich als der Gaszug meiner M5 gerissen war und ein älterer Mitlehrling mit seiner RD 350 zur Ersatzteilbeschaffung mit mir losbrauste. Einer CB125 Twin folgte nach Unfall eine XL250 S (die mit dem 23" Vorderrad), die nach 2 Jahren einer R65 den Platz räumte. Ab 1987 eine SR500 die auch die ersten größeren Touren problemlos mitmachte. Auch war das Moped geeignet um einige Erfahrung im Schrauben zu sammeln. In 1998 eine 2 Jahre alte R1100GS erworben, und die brave SR ging an meinen jüngeren Bruder. Unser Jüngster zu dieser Zeit gerade 4 Jahre, wollte immer mitfahren. So reifte der Entschluß es mal mit einem Gespann zu versuchen um die ganze Familie teilhaben zu lassen. '99 gab es dann eine gebrauchte MZ 500 mit Velorex 562 zum Testen ob der Knirps auch länger als 5 Minuten mitfahren will. Anno 2000 der Umbau der GS zum Gespann, Motorradumbau in Eigenleistung, Verbindungen zum Seitenwagen beim Gespannbauer. Im Spätjahr 2001 wurde ich auf eine angekündigte Winterfahrt aufmerksam. Einige Windgesichter wollten ein Wintertreffen organisieren und haben das auch getan. Im Vorfeld wurde Jeder Beitrag gelesen und gebannt auf den Treffenbericht gewartet, mit 56K-Modem eine Geduldssache. Die Leute und das ganze Umfeld waren so wie ich mir ein Wintertreffen vorgestellt hatte.... Von da ab wurde fleißig mitgelesen. Nach dem 1. Sölkpasstreffen wurde 2009 ein SR-Gespann angeschafft, mit dem ich nach einigem Beschrauben (Hauniseuche, Vergaser mit abgebrochener Düsennadel..) im Frühjahr 2010 zum Sölk aufbrechen konnte. Bin nicht der Extremschrauber und mein ältestes Moped (die solo SR) ist von 1985, beim Fragebogen gibt es auch noch einige schwachen Stellen.
    Werde aber an mir arbeiten
 

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seit 2007

  • Sus
    Er hat die AIA Mitgliedschaft nie beantragt. Aber wir MUSSTEN ihn einfach haben, also fragten wir halt. Fred ist 2007 von den Toten auferstanden (Koma nach Schädelbasisbruch) und wir freuen uns sehr dass er sein zweites Leben als AIAler bestreitet. Motorräder waren wohl immer sein Thema, er veranstaltet auch die Ybbsitzer Treffen wo die AIA gerne zu Gast ist. Siehe HIER - ales wo Ybbsitz steht ...
    Als legendärer Winterfahrer treibt er meist ein altes XT600-Gespann wenns kalt ist - obwohl er die wohl größte Ansammlung (halb-)fahrbereiter MZtten Österreichs sein eigen nennt ...
    Als bisher einziger AIAler hat Sus keinen Internetzugang. Es gibt ihn nur real und live.

 
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seit 2015
  • Karsten (Sejerlänner Jong)
    Die Gitti brachte ihn zu uns. Inzwischen ist sie bei ihm, und er auf einigen Treffen zu finden. SR- und gespannverseucht, fährt und erhält er nebenbei einen VW Bulli.
    Tach, ich bin Karsten, Jahrgang 64, und im Siegerland daheim. Da hier in der Region auch noch Platt gesprochen wird führte dies zu meinem Forumsnamen „ Sejerlänner Jong“.
    Meine motorisierte Zweiradkarriere begann ich mit 15 Jahren. Leider war das DKW Mofa von meinen Schrauberqualitäten nicht begeistert und ich durfte wieder ein paar Monate radeln. Das durch Lehrlingslohn, Gartenarbeit und LKW waschen erarbeitete Geld habe ich mit 16 Jahren gegen eine flammneue DT50M getauscht. 2060 Mark flossen beim Händler in die Kasse. Stolz wie ein Spanier habe ich draufgesessen und auf den Tag gewartet an dem der Lappen, Klasse 4, gültig war. Den hatte ich schon in der Schule machen können. Ein reichten ein paar Stunden theoretischer Unterricht und eine Prüfung. Ohne Fahrstunde wurde man auf das Volk losgelassen!
    Nach 4 Wochen war der Fahrspaß jedoch jäh vorbei. Der Kinofilm war zu Ende und der Parkplatz leer. Gestohlen war das schöne Teil. Wieder mal den Drahtesel nehmen und 6 Wochen auf das Geld der Versicherung warten. Die neue Yamaha, diesmal mit Koni und XT Blinkern ausgestattet, hat mich 3 Jahre begleitet, denn der Kadett B, den ich mit 18 gekauft hatte, brauchte mehr Benzin als ich kaufen konnte. Dank Teilen von Malossi und meinen mittlerweile verbesserten Kenntnissen war ich mit der Kleinen auch recht flott unterwegs. 80er waren keine Gegner, grins. So mit 19 gab es ein kurzes Vergnügen mit einer RD250. An laut und noch durstiger als der Kadett kann ich mich erinnern und dass eine ausgefallene Ölpumpe enorme Folgekosten hat. Weg mit dem Teil und den Kadett gleich mit. Die Liebe zu luftgekühlten Wolfsburgern begann und Zweiradfahren war lange Zeit Pause, bis ich in Mitte der 90iger, heimlich, eine NSU Max für den Vater besorgt hatte. Die habe ich dann ca. 2 Jahre auch fahren dürfen. Zwar nicht viel aber es reichte um auf den Geschmack zu kommen. 1998 wurde die erstbeste SR500 gekauft. Von der Maschine keine Ahnung, keiner da der hilft, dumm angestellt, gekickt bis der Arzt kommt usw. Die erste Zeit war hart aber das schweißt zusammen.
    Zu der 82er 2J4 kam 2007 noch eine XT Nr.1 für meine damalige Frau, damit sie endlich alleine fährt. Ich merkte dass sich eine XT super fahren lässt und so kamen für mich noch XT Nr. 2 und 3 dazu. Eine 79er aus Italien, mit 600ccm, zum Fahren und eine 79er auf Reserve. Die Nr.1 wird jetzt nur noch zur Inspektion gebracht und die Garage ist eigentlich voll, denn da stehen ja auch die Max und eine 175er DKW, die mir mein alter Herr schon überlassen hat.

    Tja, 2012 lernte ich Gitti kennen und das hatte schwerwiegende Folgen. Ich war Ende 2013 der Meinung dass ein Gespann herbei musste. Ein 78er SR Gespann habe ich gekauft. Die Probefahrt machten Felix und der Nutzkradteiber. Viele Leute wussten von dem Projekt aber Gitti hat es erst 9 Monate nach dem Kauf erfahren. Sie hat zwar geahnt dass ich was ausbrüte aber genaues wusste sie nicht.
    Wegen dem Gespann habe ich mich von der Reserve-XT getrennt. Ekke aus AB wird sie bestimmt mal vorführen. Ende 2014 kamen wir dank Dominiks Hilfe an 2 weitere SR, die in Stuttgart standen. Eine davon wurde für Felix, Gittis Sohn, startklar gemacht. Und bewährterweise hat Felix, wie schon mein Vater und Gitti, erst davon erfahren als die Übergabe stattfand.

    Nun ist es noch etwas enger geworden. Ein Guzzi Gespann 850 T5 ist hinzugekommen. Blöd wenn man „nur mal gucken“ will.

    Zu Motorradtreffen bin ich bisher recht wenig gefahren. Liegt wohl daran dass ich nicht in einer Dackelgarage schlafen mag und ein wenig Wohnkomfort möchte. So sind halt die verwöhnten Bullifahrer. Seit dem ich Gitti kenne fahre ich jedoch öfters zu den „Rockern“. Da nehmen wir aber meistens auch den Bulli, der dann ein oder zwei Motorräder hinter sich her ziehen darf. Möglich dass sich dies ändert denn Gespannfahrer können ja ein größeres Zelt und Schlafstätte mitführen.

    Nu denn warten wir ab wie es weitergeht
 
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seit 2016
  • Silke (Schätterle)
    Die Silke ist regelmäßiger Gast am Sölktreffen und wurde mit dem Schmuddeligen auch schon am TT gesichtet. Das passt doch!
    Ich Versuch mal alles zusammenzubringen: Habe eine SR500 Bj 89, die jetzt dank Karl zum Gespann wurde , eine XT500 Bj 81, und eine Suzuki GS550 Bj 79 die grad aber nicht fährt.
    Schrauben kann ich leider nicht wirklich, aber bin grad dabei, das eine oder andere beim Stefan zu lernen. Persönlich kennen tun mich schon einige, bin immer gerne bereit zu helfen im Rahmen meiner Fähigkeiten, also Schrauben eher weniger, aber jederzeit mit Abholung, Werkzeug, Kaffee, ner Übernachtung.......
    Meine Frosttaufe habe ich beim TT gehabt, und ich komme wieder. Ich schreibe auch nicht sehr viel im Forum, da ich technisch noch sehr unwissend bin, aber ich lese sehr viel. Eigentlich erfülle ich sehr wenige bzw fast gar keine Kriterien, aber ich wäre trotzdem gern dabei, weil ich mich wohlfühle in dem AIA-"Haufen" und der Sölk immer ein Highlight ist, auch wenn es schüttet oder mir mal die Straße ausgeht.
    LG Silke
 


 

Zu selten da ...

 


Wer hier steht, der war mal weiter oben auf der Mitgliedsliste, aber hat die Sache irgendwann nicht mehr verfolgt ... ganz löschen ist blöd weil der eine oder andere vielleicht mal wieder kommt, also ist hier erstmal Lagerung angesagt.
AiA heißt Alteisentreiber Austria InteressenGEMEINSCHAFT.

 

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seit 2008

  • Michael "Mike" A. M.
    Mike fährt ein russisches Dnepr-Gespann, das er selbst beschraubt. Wir haben ihn auf diversen Wintertreffen als ruhigen und bestens organisierten Alteisentreiber kennengelernt - stets im Zelt daheim. Und auf seiner Website sieht man, dass er auch sommers unterwegs ist - wenn er nicht gerade schraubt.


 

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seit 2005
  • Matthias B. aus Waldbröl/D mit:
    SR-Gespann mit Eigenbau-Seitenwagen links,
    MZ ES 150,
    Dnepr mit Entenmotor,
    ein paar 2CVs und einige Citroen 11CV;
    etc
 

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seit 2005
  • Lois L. aus Tutting/Bayern
    mit diversen Russengespannen

    Der Lois veranstaltet seit 2007 das neue Gamsstein-Wintertreffen Anfang Dezember in Tirol.

    "Alteisen" ist mein Lieblingsthema. Vor über 30 Jahren als ich zum erstenmal mit einen Gespann unterwegs war und nach ca. 200 mtr. bei einer kleinen Kurve damit in den Strassengraben gefahren bin habe ich gedacht das liegt wohl an dem "alten Eisen" (eine NSU Max mit einen Steib LS 200). Die Maschine ist ja alt und hat deswegen keine gute Strassenlage. Fasziniert haben mich die alten Motorräder aber immer schon. Und besonders die mit Seitenwagen waren für mich das gewisse Etwas. Aber es brauchte einige Zeit bis ich mit 3 Rädern umgehen konnte.
    Am liebsten fahre ich auch heute noch mit alten Maschinen und auch selbstgebauten Gespannen. Im Laufe der Jahre habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht . Es werden in meiner Firma neben modernen Beiwagenmaschinen auch Dieselmotorräder gebaut die ausschauen wie die aus den 50 er Jahren. Auch heute noch fahre ich pro Jahr bis zu 20 000 km im Sommer und im Winter meist auf Wald und Wiesenwegen , egal ob im warmen Spanien oder kalten Russland mit "echtem Alteisen"
 

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seit 2008

  • Falcone (Martin K.) aus Mitteldeutschland
    Den Falcone kennen wir vom Tauerntreffen, aber es bürgt auch der Fleisspelz für ihn, und das will was heißen.

    Eigentlich komme ich aus einer Familie, in der Motoren keine Rolle spielten. Natur schon. Und so habe ich als Kind schon immer mit Tieren, Landwirtschaft, Feld, Wald und Wiesen zu tun gehabt (bis heute).
    Als pubertierender Rotzlöffel schlug ich dann aus der Art und schleppte eine 150er Adler an. Das jährt sich dieses Jahr zum 40. male. Und ich habe wieder so eine Adler - ich bin wohl etwas sentimental.
    Dann ging es Schlag auf Schlag mit den üblichen 50er-Jahre Krädern, die so wunderbar billig beim Bauern abzugreifen waren: Max, BMW, DKW, Triumph, Victoria, Maico und, und, und …
    Irgendwo fand sich auch immer mal ein Nummernschild, so dass ich schon als 13 jähriger erstmals die Grenze nach Bayern auf einer abenteuerlich zusammengeflickten Max überschritt. Eine Max ist noch vorhanden - sentimental eben.

    Leider blieben auch Kontakte mit der Obrigkeit nicht aus. Nach dem dritten aktenkundig gewordenen Sündenfall verdonnerte mich mittlerweile sechzehnjährigen ein verständnisvoller Richter dazu, innerhalb von vier Wochen den Führerschein für Kleinkrafträder vorzulegen. Da mit begann mein Einzug in die Legalität. Mit richtig zugelassener Zündapp 1972 zum Elefantentrefen, das war schon toll.

    Mit 18 wurde es dann (mal wieder) eine Max, die gleich einen Steib verpasst bekam, denn das Ele-Treffen war schon in weinigen Wochen. Seitdem habe ich immer ein Gespann gehabt, bin aber trotzdem kein "echter" Gespannfahrer, weil ich das dritte Rad nur im Winter konsequent nutze, im Sommer genieße ich lieber die Schräglage so weit wie möglich. Über eine R69S mit Eigenbau-Boot kam ich schnell zur Falcone, auch ein gutes Gespannmotorrad - die mich kreuz und quer durch Europa trug und die heute noch mit 227.000 km auf dem Buckel bei mir ihr Gnadenbenzin frisst. Meine Sentimentalität …

    Das Studium des Maschinenbaus und des Designs führten mich für etliche Jahre nach Braunschweig, wo ich zur Finanzierung des Hobby einen Motorradladen aufmachte. Der alltäglich nicht immer ganz angenehme Umgang mit Motorradfahrern ließ mich peu a peu ins vierrädrige Lager wechseln, natürlich Alteisen. Highlights neben diversen Amis aus den 40ern und 50ern waren Alfas, Tatras und meine große Liebe: Citroen DS
    Mit gleichgesinnten Jüngern der Göttin wurde ein Club gegründet, dem ich bis vor wenigen Monaten noch vorstand. Über diese Schiene bekam ich Kontakt zum deutschen Bundesverband der Oldtimer und engagierte mich dort bis hin zur Hauptberuflichkeit. Mein Gesellenstück als Lobbyist war das rote 07-Kennzeichen, mein Meisterstück das H-Kennzeichen.

    Schon wieder mal das (Auto)hobby zum Beruf gemacht, sehnte ich mich wieder zurück zu den Wurzeln und bewegt in der Freizeit nicht mehr vierrädrige Oldtimer sondern zweirädrige - zunehmend auch moderne. Heute fröne ich der aktiven Nichtsnutzigkeit, genieße das Leben auf zwei Rädern und in meiner Werkstatt, reise gerne mit meiner ebenso motorradbegeisterten Frau und spanne im Fahrzeugbestand den Bogen von der 27er Mabeco bis hin zur aktuellen KTM Supermoto, wobei ich eine besonders innige Beziehung zu den Adlern aus Mandello hege.
    Ich meine, es gibt kein langweiliges Motorrad, jedes hat seinen besonderen Reiz. Man muss ich nur drauf einlassen.

    Da ich jahrelang beruflich mit Vereinen, Verbänden und Clubs und deren Absonderlichkeiten zu tun hatte, möchte ich jetzt privat möglichst wenig damit zu tun haben.
    Die AiA ist jedoch ganz nach meinem Geschmack!

 

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seit 2005
  • Andreas "Atze Eisenarsch" T. aus dem Münsterland
    Tauerntreffen-Teilnehmer der ersten Stunde, wahnsinniger Versucher der "Ironbutt Saddle Sore" Erlangung (1000 Meilen in 24 Stunden) mit einem Ural-Gespann (!), Täglichfahrer.
 

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seit 2011
  • Georg D. (schurl) aus Eisenstadt
    Bislang noch nicht auf einem Treffen oder im Forum gesichtet, hoffen wir auf ein näheres Kennenlernen in ebensolcher Zukunft
    Für ein "wirkliches" bzw. ernstzunehmendes AiA Mitglied würde es bei mir wahrscheinlich ned reichen (abgesehen davon, dass mir die Satzung wirklich schwerstens taugt, aber wie gesagt ...) - ich bin ein "Gelegenheitsfahrer" mit (noch ...) zu wenig technischem Know-how ... der sein "Baby" nicht unbedingt im Winter bewegt (wobei ... ein "auch wintertaugliches" bin ich ja nun am Aufbauen, siehe hier) ... der noch dazu den "Fragebogen zum Nachdenken" ehrlich gesagt nicht in jedem Punkt mit "c)" beantworten würde und - ja ich gestehe - Angst vor Bezinkochern hat :o) Und auf keinen Fall möchte ich auch nur in den Verdacht geraten da rein zu fallen: "Es reicht auch nicht dass Du uns klass findest und kennenlernen möchtest ... wir machen das nicht weil wir Fans suchen [...]" :o). Wenigstens kenne/traf ich schon den einen oder anderen Alteisentreiber mehr oder weniger gut/oft (Röbi, Horst, Herbert) bzw. hatte doch schon so einigen (schriftlichen) Kontakt mit weiteren (mind. Michael/kranickel und du fallen mir da ein) ...
 

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seit 2005
  • Gunnar L. aus Murau mit Puch, Ente, dzt. Dornbirn
 

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seit 2009
  • Gustav N. aus dem Sauerland
    Habe im Forum gestöbert und für mich wichtige Dinge gefunden. Gelesen ab 2005 ! Werde wohl ein Seminar "Motorradelektrik klar und verständlich" beim Mitglied Knepta - oder so -anfragen. Die elektrische Unterweisung und gleichzeitige Anfrage zur Lösung von seinem elektrischen Problem tat es mir sofort an. Verusche auch Kontakte, zu in der Nähe infizierten "Wahren Tecchnikern " aufzubauen. Zitat: Ich fahre zur Zeit MZ ETZ 250 Gespann Baujahr 1985- nenne sie auch Ulbricht`s (Walter aus der DDR) Rache ! Das Gespann ist zur Zeit zerlegt - Seitenwagenbremse wird repariert, TÜV - Prüfung wird vorbereitet. Möchte über den Sommer das Gespannfahren weiter üben. Ich fahre seit 40 Jahren Zweirad. Habe einige Fahrpausen einlegen müssen - berufliche Fortbildungen, Familie, Kinder, und so weiter. Mein beruflich Zukunft ist seit dem letzten Sommer im Enstadium - habe die Leitung der mechanischen Werkstatt im Landesmuseum für technisches Kulturgut, Zeche Zollern. Davor hatte ich 15 Jahre die Werkstatt in der Henrichshütte Hattingen - ebenfalls Landesmuseum...... . Habe eigentlich einen Traumjob - soll in der nächsten Zeit eine alte Dampfwalze wieder zusammenbauen, eine kleine Grubenbahn wartet auch schon auf mein Team, ....... Die Kinder sind groß, muß die Jugend nicht mehr durch die Gegend fahren - kann folglich wieder an alte Zeiten anknüpfen und das Hobby der wahren Technik betreiben. Da kam mir die Internetseite Seitenwagenantrieb aus dem Harz gerade Recht , die Wunde der alten Leidenschaft ging wieder auf. Nun einige Klarstellungen: Habe seit meiner Jugend immer mit Motorrädern geliebäugelt. Glaube eine Menge über alte Technik zu kennen. Blaue Wolken - 2Takt Abgase. Rampampan - so nannten mein Kumpels (1968) immer meine DKW 250 RT Baujahr 1951. Zitat: Habe eigendlich gute Kenntnisse aus der Technik - habe Euren Apfelbeck gelesen , ebenso Helmut Hütten, Küchen, Matschoß- Dampfmaschinen, Helmut Faht, auch den Bericht eines Östereicher vom Umbau einer BMW R 100/ 7 Stoßstangenmotor auf Königswelle ( Ducati-Teile) und so weiter... . Bin früher gewandert, war Zelten, Schlauchboot und Kanu gefahren, habe noch nie 08 15 Urlaub gemacht (gebuchter Urlaub). Möchte wieder mit Gleichgesinnten in der Kote ( Dreiecksplane, 4 Stück, Holzstangen, kein Boden, oben Öffnung für Rauchabzug) am Feuer sitzen. Habe es bisher nie geschafft zur Kristallrally zu fahren - heute wohl zu teuer. Heutiges Elefantentreffen ist nicht mein Ding. Suche halt Gleichgesinnte für diese Dinge. Ich glaube : Ihr seit auf dem richtigen Weg , und möchte Euch eigentlich nur nachlaufen (nachfahren) - wenn es sein muß auch auf Probe. besten Gruß Gustav..
 

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seit 2012
  • krsztof (Christoph B.)
    Als Grazer XT-Fahrer hab ich ihn kennengelernt, aber er hat noch reichlich andere Facetten. Zum Sölktreffen passt er unter anderem gut weil er sehr gern outdoor kocht und Fische jagt - und XT fährt wo immer möglich und auf welchem Untergrund auch immer. Etwas irritierend für manche mag sein Faible sein, das fast grundsätzlich mit kurzer Hose zu tun :-). Nur die Anreise mit dem Lieferwagen müssen wir ihm noch abgewöhnen, auch wenns wehtut.
    Hier fehlt noch ein Textlein vom krsztof ...
 

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seit 2005
 

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seit 2005
  • Michael T. aus Graz mit Suzuki GT750 "Wasserbüffel" - als Gespann und solo 3)
 

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seit 2006
  • Paul J. aus Essen
    Derzeit hauptsächlicher Russentreiber. Er schreibt (gekürzt):

    "Angefangen hat der ganze moppedwahnsinn bei mir als ich zwölf jahre alt war. Mein vater hat mir damals beigebracht, wie mann mit einer zündapp zwei-gang-combinette fährt. Da war es passiert, die moppeds lassen mich nicht mehr los !!!! Mit fünfzehn gabs dann das erste offizielle mofa (25km/h), mit sechzehn den führerschein vier und ne kreidler mit 50 ccm und 6,25 ps mit rennverkleidung und so nem kram. nach kurzer zeit war ein kröber dzm und ein vanveen 70 ccm zylinder mit 22 mm dellorto dran und die kiste rannte fast 120 km/h.
    Mit 18 gabs dann den führerschein eins und endlich ein richtiges mopped, ne 150 ccm dürkopp. Der aufstieg zur bmw war dann auch relativ schnell geschafft, aus polizeibestand gab es eine 500er schwingenmodell. schnell war ein beiwagen gefunden und drangeschraubt. Mit dem gespann bin ich dann bis zum 22 jahr gefahren und hab damit halb europa gesehen. Kanarische inseln, nordkap, griechenland, um nur die weitesten punkte zu nennen.
    Bekam dann ne ur-xt500, die ich als fernreisemopped sehr geliebt habe. Die türkei bis zur iranischen grenze und die nordrunde (finnland, schweden, norwegen) waren herausragende touren, aber auch spanien- und frankreichrundfahrten waren mit der xt ne freude. Nach einem kurzen gastspiel mit einer guzzi t3 hab ich mich von neueren moppeds dann für einige zeit verabschiedet und mich mit wehrmachtsoldtimern beschäftigt. VW-kübelwagen und -schwimmwagen habe ich aufgebaut und mit viel freude umfassend gefahren. Mit dem kübelwagen mit 24,5 ps ne reise durch frankreich, spanien, marokko, tunesien und italien, einfach toll und drei monate lang nach dem studium. Später dann mit dem schwimmwagen in england und irland - alle reisen mit den kisten waren besondere erlebnisse. Viele alte menschen erkannten den ursprung der fahrzeuge und erzählten ihre geschichten.
    Der moppedvirus kam dann aber irgendwann wieder und ich kaufte mir einen großen schrotthaufen mit namen zündapp ks750 und begann sehr mühsam daraus wieder das zu machen, was es mal war. gleichzeitig lief mir meine erste russenkiste (mt16) über den weg und fand unterkunft bei mir. Später mußte ich mich leider von den wehrmachtsfahrzeugen trennen und bin seit 2000 den russen treu.
    Neben der mt 16 hat sich dann noch ein puzzle namens mw750m zu mir verirrt und wurde von mir wieder zum leben erweckt. Mit den beiden russen hab ich ne menge reisen gemacht. drei mal war ich zur savalenralley in norwegen, jeweils verbunden mit herrlichen fahrten im norwegischen gebirge. Mit der mt16 war ich in rumänien mit einigen russenfreunden unterwegs. Die treffen der russenszene im ruhrgebiet besuche ich regelmäßig und war/bin mitinitiator des regelmäßigen treffens am langenberger sender. Vor zwei jahren lief mir dann ein traum meiner jugend über den weg, eine kawa 500 ccm mach 3 baujahr 1973.
    Das mopped habe ich damals mit 19 mal für einige monate gehabt, es war brutal, aber ganz brutal !!!!! 60 zweitakt-ps in so einem leichten rahmen, die wahre hölle !!! Zu der 500er mußte ich dann auch noch eine 350er kawa dabei nehmen, sonst wäre der deal nicht zustande gekommen - auch sie wird bald wieder ihren irren sound produzieren.
    Fast vergessen hätte ich noch die zwei m72, die in tausend teilen in einem heizungskeller liegen und auch den schlaf der gerechten schlafen, bis ich sie wieder zum leben erwecken werde.
    Vor lauter alteisen komm ich allerdings nur selten zum richtig flotten moppedfahren. Dafür hab ich mir 1998 ne bmw r1100r gekauft und mittlerweile fast 70.000 km mit ihr in allem frieden zugebracht. Die kuh läuft immer so wie ich will und ist vollständig unter meiner kontrolle. Sie gibt keine widerworte und ist lammfromm, was man von den russenschlampen und japszicken so bestimmt nicht sagen kann !
    Geschraubt wird bei mir ausschließlich selbst, was nicht heißt, das die ein oder andere arbeit auch mal von jemandem gemacht wird, der die richtigen maschinen dafür hat oder über deutlich mehr erfahrung verfügt. Grundsätzlich aber ist paul der eigene mechaniker, auch bei der bmw.
    Bei meinem moppedtouren ist mir das zelt und der russenkocher (früher war es der große geniol-dieselkocher) die liebsten begleiter. Im winter wenn es so richtig kalt ist, gehe ich aber dann doch lieber ins warme zimmer zum pennen. Mit fast 50 nimm ich mir einfach das recht raus! Meine erste winterzeltübernachtung habe ich übrigens 1972 gemacht. Da war ich mit meinem mofa zum elefantentreffen am nürburgring und habe gefroren wie ein tier!"
 

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seit 2006
  •  Andreas Ö. aus Linz
    Andreas gehört zum ständigen Inventar des Tauerntreffens, und hat sich auch samt Sohnemann beim AIA-Kindertreffen blicken lassen. Mit Foren hat er es nicht so ...

    Grias Eich banond!
    Mit 10 bekam ich von meinem Vater den ersten Crosseigenbau mit Puch mv50 Motor, für diverse Steinbrucheinsätze. Diese konnte ich bis zum 15. mit meinem Taschengeld immer wieder zusammenflicken. Dann mit 16 bis 18 Suzuki RV50, Puch MV50 und KTM Bora. Mit 18 eine alte XT 500, Yamaha XS 750, Kawasaki Z 650, Honda CB 500 four, Husqvarna 350, Adler M200, Puch Schwingenroller 150, Suzuki DR 750 Big die nach 3 Jahren zur Supermoto umgebaut worden ist, und noch heute treu ist. Dazwischen auch einige 4 rädrige Restaurationen z. B. Mini 1100 Spezial, Triumph Spittfire, Ford Mustang usw.

    Motorsport:
    Mit 18 begonnen Stock-Car Rennen fahren mit Renault, Ford Taunus und BMW 323i. Diverse geschicklichkeits Ralleys, Skijöring und so zeugs.
    Seit 1999 meine berufung zum Hillclimbing entdeckt. Spezialklasse Eigenbauten mit Yamaha XJ 750, Honda VF 1000 und Ducati 900 ie Motoren, als HILLFIGHTER bekannt. Ab 2006 im Nationalteam und Weltmeisterschaft in Frankreich.

    Gespanne:
    Vor vielen Jahren aus einem Stadel im Innviertel eine M72 gezogen. Ürsprünglich für Wintereinsatz geplant.Ein Jahr später bekomme ich von Hari Schwaighofer das Angebot für Ural Europa zu arbeiten. Später eine Ural 750 aus Irbit importiert (auf Achse in 12 Tagen) und komplett auf 4 Sitzige Familienural umgebaut.
    Seit 2 Jahren verzichte ich nun aufs Auto, und nutze meine Urals das ganze Jahr hindurch. Ich hoffe sie laufen weiterhin so zuverlässig wie bis jetzt.

    Seit 2006 habe ich nun meine eigene Firma, die sich mit ausgefallenem Zubehör für Russenboote, Spikereifen, Spezialölen für Russen und Sonderumbauten beschäftigt.

    Mein 3 Jahre alter Sohn beginnt schon mit ähnlichen blödheiten.
    Ich befürchte das ist in den Genen enthalten

 

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seit 2010
  • Prolokrad (Roman F.)
    Roman ist ein Uralist - immer und überall. Leider fotografiert er sehr gerne, so dass seine Kameraden anscheinend die Knipse zuhause lassen und er selber selten auf einem Bild drauf ist :-) Neulich hat er ein aufblasbares Russenfloß gebaut, um in Island auch die tieferen Flüsse überqueren zu können ...
    Er schreibt uns:

    Auflistung meiner Mopeds und Lebensbegleiter:
    Velo Solex
    Hercules K50
    Honda CB50
    MZ TS250
    MZ ETS250
    MZ TS250-Gespann
    Yamaha SR500
    Yamaha XS360
    Honda CB400 four
    Honda CX500
    Dnepr Lasten-Dreirad
    Yamaha FJR1300 2 Stück
    Honda GL1800
    Dnepr K750-Gespann
    Ural 750-Gespann 3 Stück

    Aktuell:
    Nach eigenen Bedürfnissen selbst umgebautes
    a) Ural-Fernreise-Cross-Gespann
    und
    b) Ural-Wintergespann
    Wenn mal mehr Gepäck dabei ist:
    -ehemaliger Schweizer Militäranhänger Bj.1947 für Motorräder
    -umbebauter und überholter originol Dnepr-Gespann-Anhänger aus Kiew

    Fahre ca. 40 Jahre Motorrad, ein Ende ist nicht abzusehen. Mit meiner Lebensgefährtin war ich Teilnehmer beim Eisenarsch 2006 und Eisarsch 2008 auf Ural 750.
    Planung und Ausführung von Fernreisen mit unseren Ural-Gespannen ins
    Europäische Outback, abseits von Asphalt und Großstädten.
 

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seit 2011
  • Thomas F.
    Thomas ist Admin vom Enfieldforum und möchte unsere Aufkleber nicht ganz ohne Mitgliedschaft herumführen. Wir denken: das passt!
    Also prinzipiell will ich mich ja nicht in bessere Kreise einschleichen, bin mir auch nicht so ganz darüber im klaren, ob die Sommer Diesel 462 Bj 05.2010 den erforderlichen Kriterien entspricht.
    Finde den Aufkleber AIA Klasse, möchte ihn aber als Nichtmitglied irgendwie nicht einfach ranbappen.
    In den 70 igern bildete ich auf dem alten 5 to aus, später dann Kampfpanzer Leopard 1A4 und diverse Nasen auf der Herkules im Gelände In den 80igern fuhr ich dann jahrelang Trial (war die Zeit von Krahnstöver, Eddy Lejeune..), 2 oder 3 Jahre dann B-Lizenz. Bin nach der Trial Zeit noch ein Jahr B-Lizenz Enduro in der 350 er Viertaktklasse gefahren, war aber Zeitmässig mit dem Techniker nicht wirklich vereinbar. Am Schluss dann Supermoto, diverse Rennstrecken gequält, diverse Kurse (Lothar Schauer, Beat Gautschi..)
    Irgendwann war mir dann klar, die Heizerei bringt nichts mehr, nach langer Suche lies ich mir dann die Sommer bauen. Als pensionierter Offizier, ehemaliger Fahrlehrer aller Klassen, Kfz-Techniker ist das Schrauben eigentlich auch ein wesentlicher Bestandteil meines Hobbys. Aber bei den heutigen, zugegebenermassen technisch ziemlich perfekten Motorrädern, sind die Möglichkeiten da ja eher begrenzt. Fahrwerke und Reifen haben inzwischen einen Stand erreicht, der das Fahren fast langweilig macht, selbst mit gemäßigten Enduroreifen (Conti Trail Attack) ist es möglich die BMW trotz modifizierter Federung auf die Rasten zu bringen. Um an die Zündkerzen zu kommen, ist ca. 1 Stunde Schrauben angesagt, Batterie, Luftfilter, diverse Plastikteile müssen weg, macht nicht wirklich Spaß.
    Back to the Roots, ab und zu traure ich meiner XT 500 (USA Version) aus den 70 igern nach. Der Diesel ist hier natürlich fast perfekt, was irgendwie geht wird selbst gemacht, da ich nur unter einem Carport schrauben kann, beschränkt sich das auf die üblichen Wartungsmaßnahmen, und kleinere Reparaturen wie Radlagerwechsel oder Anbau der Trennkupplungen, Vorfilter etc. Seit Mai letzten Jahres habe ich 19.000 km mit der Kiste gefahren, Billingshurst, Österreich usw. usw.
    Als Highlight dieses Jahr steht ab Ende September Marokko und eventuell Mauretanien auf dem Programm.
    Letztes Jahr in DIE testete ich ausgiebig die Sommer Off Road (Schotterpässe), war überraschend gut.
 

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seit 2007

  • Uwe "Könich" G.
    Den Uwe hat uns der Kahlgryndige Andreas beschert - danke dafür. Neben Andreas' Fürsprache hat uns der Uwe auch beim Tauerntreffen gezeigt dass er aus dem richtigen Holz geschnitzt ist ...


    Bin gelernter Facharbeiter für Polstertechnik, Gas Wasser Installateur und
    zuletzt PC-Techniker. Bin mit Herz und Seele Sachse und seit Längerem als
    Wirtschaftsflüchtling im Westen unterwegs, nach dem Motto „Aufbau West“.
    Momentan in meinem Besitz AWO 425 Sport als Gspann mit Stoye2, 250ccm Bj.61,
    Indian 741 500ccm Bj. 42, MZ ETZ 250 Gspann mit Superelastik und oder
    Lastenbeiwagen, 300ccm Bj. 89, MZ ETZ Solo gerade in arbeit hat schon
    Vollabnahme braucht noch Zulassung. Und ein 50ccm Roller SR50.
    Arbeite zurzeit in Stuttgart, hab ein Haus gekauft in Leipzig und bin guter
    Hoffnung dort auch bald meine Brötchen zu verdienen.
    Also momentan viel zu viel in der Büchse zwischen Stu und Leipzig unterwegs.
    So ja, ach ja, Gelesen wird auch, und zwar Reiseliteratur und
    Werkstatthandbucher obwohl "A real man doesn't need instructions" aber
    nachgucken kann ja nicht schaden und verhindert meist auch solchen.
    Ich freu mich, auf weitere Treffen oder herumausfahren und noch ein paar
    Leutchen mehr kennen zu lernen.
    Ach ja, noch ein Zitat:
    „Es sind 106 Meilen nach Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes
    Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen.“ – „Tritt
    drauf.“ - Ich glaube die meisten wissen jetzt von was ich Fan bin.
    bis denne
    der Uwe (Könich)
    Hier noch der Link zu meiner Seite: www.uwe-grunewald.de
    (Anmerkung von motorang: Navigation auf Hauptseite ist nur im Internet Explorer sichtbar)
 

 


 

Weggegangen

 


Wer hier draufsteht, hat möglicherweise nichts mehr davon, aber immerhin lebt dieser Aspekt seines/ihres Erdendaseins ein Zeiterl im virtuellen Raum und in unseren Herzen weiter. Ihr habt die Welt eine ganze Zeit lang bunter gemacht - danke Euch!

 

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seit 2006
  •  Stefan P. aus Niederösterreich
    hat sich schon lange nicht mehr gemeldet. Wir hoffen es geht ihm gut ... Status deshalb auf "weggegangen" gesetzt ...

    Meine ersten (mit-) Fahrversuche durfte ich auf Vaters Katana im zarten alter von vier Jahren machen, was mich natyrlich weitgehend infiziert hat. Eine Himmelblaue Ponette war dann mein erstes eigenes Gefährt. Selbstverständlich selbst lackiert, und ständig kaputt. Kurz vor meinem achtzehnten ist dann der gute viergang-motor auf der bergab-passage von Dobermannsdorf nach Neusiedl verglyht, will sagen abgepleuelt.

    Mit dem Frischerworbenen Fyhrerschein in der Tasche kam dann eine Vespa Rallye 200 ins Haus, ein mächtiger BigBlock im vergleich zur Ponette. Nachdem ich mich 2 Jahre lang mit der grauenhaften Piaggio-Elektrik herumgeschlagen hatte, hab ich den Hut draufgehauen und mir eine Lambretta zugelegt. Meine erste Komplettrestauration. Hat mich gelehrt, dass man englische oder italienische Nachbauteile nicht so ohne weiters einbauen kann.

    Dann begann der Wahnsinn. Als Alltagsfahrzeug, und weil die Lamy zu Lahm (sic) war, hab ich die RD350LC auserkoren; und zwar die alte, ohne Powervalve. Zur besten Zeit hab ich 3 davon in der Garage ghabt. Und so gings yber die Jahre weiter, die Lambretta ging, die 125er Puch kam (und liegt seitdem zerlegt im Keller), die Guzzi Imola kam (und steht seitdem in der Schupfen), die RDs gingen letztendlich auch, und mein erstes modernes Gerät kam ins Haus - XJR1300! Natyrlich leicht gecafft, mit entkerntem Auspuff und Stage 3 - Jet Kit. Die war so stark das sie mich einmal jährlich abgeworfen hat. Was hätte ich auch sonst im Winter gemacht.

    Letztes Jahr kam dann das große Umdenken. Als Winteraktivität, hab ich mir yberlegt, muss es doch lustigeres geben als Gabelholme wieder geradebiegen. Sprachs, ging zum Ertl und hab viel zu viel fyr eine 350er Jawa mit Beiwagen ausgegeben. Jetzt, nach fast einem Jahr, hab ich sie beinahe tourentauglich. Nächster Gedanke - ein Reiseeisen muss her. Geländetauglich, Bulletproof, große Reichweite. Nach einer kurzen, aber heftigen Verirrung Richtung Guzzi NTX (a heap of shite!) hat mir der nette Bartosch-Bauer seine 82er BMW R80G/S verkauft. Bin damit nach Istanbul und wieder nach Hause gekommen, dann allerdings war der Öldruck futsch; jetzt wird sie generalyberholt und wird demnächst mit 43Liter-Tank wiedererstehen. Die XJR kommt jetzt auch in gute Hände, und meine neue Alltagsreibe wird eine W650, die ich (als gerechter Ausgleich zur teuren Jawa) obszön billig bekommen hab. Deswegen wird die SR erstmal konserviert und wird entweder statt der Jawa den Beiwagen ziehen oder mit Höckerbank und Holmhagerl umgebaut. In ferner Zukunft. Vielleicht.

Noch ein kleiner zweizeiler zu meiner Wenigkeit - geboren bin ich im Jänner 1978, wohnhaft teilweise in Wien 3, teilweise in Hohenau an der March, beruflich beim Roten Kreuz als Sanitäter. Wenn ich nicht an irgeneiner Schraube dreh, dann fotografier ich ganz gerne und bin auch einer gepflegten Radltour nicht abgeneigt.
Motorradtourenmässig hab ich den Osten am liebsten. Rumänien, Bulgarien, Slowakei, etc... aber eine Pilgerfahrt nach Albion muss auch irgendwann mal sein. Heuer geht's jedenfalls in die Bukowina, so im Mai-Juni.
Bevor ich's vergesse, beim Aufnahmetest hab ich 10x c und 6x b. aber ich bin ja noch jung und lernfähig. *g*

 

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  • Wolfgang St.(Burgherr) aus Oberwölz
    Bei Steiners habe ich schon als Kind einige schöne Urlaube verbracht, im Wald oberhalb der Burg Rothenfels, als Großvater Steiner noch mit der Citroen DS die Forstwege abfuhr. Sein Sohn Wolfgang hatte ein offenes Ohr, als ich 2004 einen Platz für unser Sölkpasstreffen suchte, und so fand das Treffen von 2004-2011 auf dem Zeltplatz beim Teich statt (bis zur Vernichtung durch ein Unwetter), und ab 2012 auf einem anderen Platz des Steinerschen Anwesens. 2010 durften wir die Burg besichtigen, und auch einige andere Leute haben Wolfgang kennenlernen dürfen, als sein Sohn Phillip die Führung machte.
    Wir betrachten ihn als Freund und Förderer, und auch deshalb traf uns die Nachricht tief, als Wolfgang im August 2011 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam - obwohl er begeisterter Motorradfahrer und Abenteurer war, hat es ihn in seinem PKW sozusagen vor der Haustür erwischt.
    Wir freuen uns, dass er Zeit seines Lebens selbiges genoss, und viel auf Reisen war - und wünschen seinem Sohn Phillip das allerbeste für die Zukunft. Wenn es mal Probleme mit Papas XT500 gibt - einfach melden, wir helfen ...
 

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  • Andrea (Tine) aus Landsberg am Lech
    Andrea haben wir viel zu kurz gekannt, sie ist im November 2007 krankheitshalber von uns gegangen. Vorher konnten einige von uns noch ein kleines Motorradtreffen mitgestalten, was ihr sichtlich Freude bereitet hat. So wie uns ihre Anwesenheit beim Sölkpasstreffen 2006!
    Machs gut, Tine ...
 

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  • Wolfgang Sponer aus Graz,
    der 1995 in Tadschikistan bei einem UNO-Einsatz ums Leben kam
    Er trieb seine 1940er Moto Guzzi Super Alce mit vollem Campinggepäck ans Nordkap. Serienspeichenbruch und ein Ausfall der außenliegenden (!) Haarnadel-Ventilfeder am Einzylinder waren zu meistern.
    Siehe Bilder
 

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  • Peter (Piotr) aus Wien mit:
    jawa 350 gespann,
    cz 175 trail,
    2x yamaha rd 350 ypvs,
    velosolex s2200,
    harley-davidson dyna glide
    Renault Voltigeur Bus 1963

    Piotr ist am 26.1.2006 als AIA-Mitglied krankheitswegen gestorben. Er war ein guter Freund vom Koarrl, und nicht nur von ihm. Er schrub noch kurz vor seinem Ableben:
    "Mir ist es vollkommen Wurscht, wer womit fährt, Hauptsache sie/er ist ein Mopedfahrer, den ich als Solchen akzeptieren kann... die ganzen Pseudo-Schickimickis kann ich eher nicht brauchen... selber bin ein Liebhaber alter, ausgefallener Mopetten, überhaupt wenn sie 2-taktig und aus dem ehemaligen Ostblock sind - daher auch mein entsprechend passender Nick "Piotr"... zwei RD 350 YPVS werden als Ringgeräte eingesetzt, weil dafür sind die alten Jawas eher weniger geeignet *ggg*...und weil man ja auch was Zuverlässiges für größere Touren braucht, hab ich mir auf meine alten Tage eine Harley-Davidson FXD-Super Glide geleistet (man gönnt sich ja sonst nix)... und die neuesten Errungenschaften sind ein VeloSolex S 2200, Baujahr 1962 und eine Oscar Can Am, Baujahr 1976....und zum stilgerechten Transport für das Velosolex gibts jetzt auch ein Wohnmobil Renault 2065 Voltigeur, Bj. 1963, garantiert elektronikfrei...."

 

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seit 2010
  • Der Mecki
    Es war uns eine Ehre ihn bei uns gehabt zu haben ... Mecki ist im Oktober 2013 gestorben. Hier noch sein Aufnahmeschreiben:
    Hallo AIA, getreu nach Gebrauchsanweisung möchte ich mich hiermit ans ZK wenden und um Aufnahme in eure ehrenwerte Gesellschaft bitten. Die Bedingungen hierfür erfülle ich eigentlich. Auch war ich schon auf einem AIA-Treffen. Allerdings nicht wie es sich gehört, im Winter in unchristlicher Höhenlage, sondern zur Sommerzeit im Flachland.
    Während Ihr Euch nun auf dem TT einen Sonnenbrand holt, sitze ich hier in der warmen Stube, um mir diesen Schrieb aus den Fingern zu saugen. Eigentlich wollte ich mich auch um Teilnahme am TT bewerben, aber mein Gesundheitszustand lässt das zur Zeit nicht zu. Hoffentlich 2011. Zu meiner Ehrenrettung möchte ich noch anfügen, dass ich wenigstens die Wintertreffen im 100Km Umkreis besuche, wenn auch ohne zu zelten. Übrigens habe ich 1958 den Kradführerschein erworben und 2001, von meinem Arbeitgeber erzwungen, den fürs Auto. Mein Fuhrpark besteht momentan aus 4 zugelassenen Krädern = 1x Puch SGS Baujahr 53, 2x MZ-ETZ solo Baujahr 82+85 und 1x MZ-ETZ Gespann mit 851 ccm Ruggerini Dieselmotor Baujahr85. Außerdem stehen da noch 2 AJS/M Baujahr 52+54 rum und warten darauf, wieder zum Leben erweckt zu werden. Die habe ich 1989 nach 12 durchgefahrenen Wintern im Ratbikezustand stillgelegt, um sie, wenn ich mal Zeit habe, wieder in einen einigermaßen menschenwürdigen Zustand zu bringen. Erspart mir bitte, alles, was ich kradmäßig erlebte, niederzuschreiben. Es käme dann in etwa einer Abschrift von Medderes Vadder gleich. Die meisten Motorradkilometer habe ich wohl auf Puch und Horex zurückgelegt. Aber es gibt wohl kein Alteisen, das ich nicht gefahren bin. So zwischen 1960-70 gab es Motorräder praktisch zum Nulltarif. Man musste sie nur abholen. Wenn ich eine Regina wieder mal gekillt habe, machte ich mich nicht ans Reparieren, sondern fuhr mit zwanzig Mark in der Tasche oder einem Kasten Bier bewaffnet aufs Land und kam mit einem sogenannten Scheunenfund wieder zurück. Was allerdings auch zur Folge hatte, dass ich auf so schlimmen Gefährten wie Lambretta, Strolch-Progress, Bella+ Heinkelrollern gesichtet wurde. Besonders in Zeiten großer Geldknappheit war da schon mal so was Scheußliches wie ein NSU-LUX-Gespann dabei. Mein KS 601 Gespann erstand ich damals vom akademischen Motorsportclub Stuttgart zum Horrorpreis von DM 300. Klacks hatte damals das Ding so in den Himmel gelobt und ich habe das geglaubt. Wurde jedoch sehr schnell eines Besseren belehrt. Da ich mich ja um die Mitgliedschaft in einer österreichischen Vereinigung bewerbe, möchte ich wenigstens eine Story aus Austria zum Besten geben. Es begab sich aber zu der Zeit …. Mein erstes Krad war eine Puch SVS 175 2 Vergaser, feuerrot laute Burgessdämpfer und, wie ich dem Verkäufer glaubte, 130 Km/h schnell. Mein Freund Hans erstand beim gleichen Gebrauchtmotorradhändler zur selben Zeit eine Adler MB 250 S, welche nur mit 125 Km/h angegeben war. Großzügig wie ich nun mal bin, versprach ich langsam zu tun und auf ihn zu warten. Ihr könnt euch vorstellen wie groß meine Enttäuschung war, als sich in der Realität 110 Km/h als Ende der Fahnenstange erwies, und das nur bergab mit Rückenwind. Mein Freund Hans hat die Adler immer noch seit 1958 nicht einmal abgemeldet und folgedessen noch immer eine LEO-Nummer drauf, die es seit 30 Jahren nicht mehr gibt. Bevor ich abschweife, wieder zurück zum Thema. Mit den besagten Krädern machten wir unsere obligatorische Samstagsausfahrt, die uns in der Regel nach Straßburg zum Kaffee trinken oder über Bregenz und den Hochtannpass ins Lechtal führte. Diesmal hatte Hans seine Freundin dabei. Die hatte sich diese kleine Rundfahrt anders vorgestellt und bekam furchtbare Sitzbeschwerden und Ähnliches. Anlässlich einer Pause irgendwo am Pass begann sie furchtbar rumzumeckern. Hans sagte dann zu ihr, wenn sie jetzt keine Ruhe gäbe, würde er die Fußrasten abmontieren. Anschliessend sind wir weitergefahren. Einige Kurven später war die Strasse keine solche mehr, sondern plötzlich eine Geröllhalde in die wir reinrumpelten. Bei dieser Gelegenheit rammte Hans einen herumliegenden Geröllbrocken und die linke Soziusraste wurde abgerissen. Renate hat geglaubt, dass Hans das absichtlich machte und war entsprechend sauer. Zu allem Überfluss begann es auch noch zu regnen. Damals gab es eigentlich keine gute Regenbekleidung. Marquard-Mantel und Guisinea-Hose war nur für gut betuchte BMW-Fahrer erschwinglich. Das Fußvolk bediente sich im Armeeshop .Also haben wir wieder angehalten, um eine provisorische Fußraste anzubringen und um uns wasserdicht zu machen. Hans hatte einen großen Poncho dabei, welchen er über sich und Renate und die ganze Adler stülpte. Im Fahrbetrieb hat das dann sehr bedenklich, wenn nicht sogar unheimlich, ausgesehen. .Irgendwo im Lechtal tauchte dann ein Querrinnenwarnschild auf. Ist in D eigentlich kein Grund langsam zu tun. In A schon. Wenn die Austrianer ein Warnschild aufstellen hat das im Gegensatz zu D in aller Regel einen Grund. Urplötzlich erhob sich meine Puch in die Lüfte, gefühlte 3m hoch. Peinlicherweise war dahinter gleich eine rechtwinklig abbiegende Kurve welche auf eine Lechbrücke zuführte und da kam wie es der Teufel so will ein BMW-Gespann entgegen. Kurzzeitig sah es so aus als würde ich bei dem im TR-SW landen. Aber für einen BMW-Fahrer war der erstaunlich flexibel und ist gerade aus in die Wiese gefahren. Nachdem ich die Puch noch im Fluge abwinkelte, gelang es mir gerade noch so der Brückenmauer entlangschrammend mit weichen Knien anzuhalten. Der BMW - Fahrer wendete dann schimpfenderweise auf der Wiese und wollte wieder zurück auf die Strasse. In diesem Augenblick kam Hans mit Freundin und Adler samt wehendem Poncho in derselben Manier und Flughöhe angeflattert. Das hat ausgesehen wie eine übergroße Fledermaus. Der BMW- Mensch ist mit Karacho wieder in die Wiese, wenn ich richtig sah hat er sich bekreuzigt bevor er kopfschüttelnd weiterfuhr. Wir haben zusammen an Ort und Stelle noch schnell eine Schachtel Austria 3 geraucht. So – das war meine Einstandsgeschichte und jetzt entscheidet ob ich beitreten darf. Ich versuche noch zwei aussagekräftige Bilder einzustellen. Eines davon ist ein Artikel aus der MO Zeitung welcher besagt dass man auch Alteisen heutzutage noch flott bewegen kann die Puch ist meine und das Andere ist mein Dieselross..
 

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seit 2006
  • Michael "Eichy" E. aus Oberursl (Taunus, Nähe Frankfurt)
    Betrieb einen umfangreichen Fuhrpark, dessen lustigste Fahrzeuge waren: Enfield, Stahmer-Hondagespann, Vespa, NSU Quickly
    Leider verstarb er 2016 an einem Gehirntumor. Farewell!
    Hier sein Beitrittstext (gekürzt):

    "Nach langen Kreidler-Florettjahren war und bin ich ja eigentlich Vespafahrer und zunächst auf teilweise gut getunten PV-50'gern unterwegs gewesen.
    (...) Die Familie besteht aus 3 Personen, Zwergkaninchen nicht mitgezählt, und so sind wir folgerichtig zum Gespann gekommen. Man beachte: Mein erstes "richtiges" Motorrad war also ein Gespann. Dann gings es Schlag auf Schlag: Neues Gespann, BMW R75/5. Noch eine Vespa zum restaurieren, eine ETZ aus Ersatzteilen aufgebaut, eine Enfield,
    meine Quickly hatte ich ja schon lange damals in meiner Junggesellenbude im Wohnzimmer restauriert. Bin Selbstschrauber, habe eine viel zu kleine, kalte und zügige Garage im Ort, mit Moppedhebebühne. Außerdem Modellflieger, Motorensammler uvm."
 


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