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Mitgliederlyste der AIA
Stand: jetzt :-)
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Wer
hier noch ein (anderes) Bild oder eine Internetadresse parat hat, oder
ein neues Mitglied vorschlagen mag:
bitte per E-Mail an mich - THX
Es gibt:
Alphabetisch nach Rufname geordnet:
- Achim
R. (Dreckbratze)
- Albert
W. (bulletwallah)
- Alex
S. (junakreiter)
- Andrea
(Tine) aus Landsberg am Lech
- Andreas
A. (lehrbua)
- Andreas
G. (Andreas aus dem kahlen Grund, Kahlgryndiger)
- Andreas
G. (motorang)
- Andreas
Gr. (Atisgrub)
- Andreas
Ö.
- Andreas
W (IKSTEE)
- Atze
(Andreas T.)
- Berni
- Bernhard
S.
- Bernd
S.
- Christoph
G. (Ölfinger)
- Dirk
(toadfoot)
- Dirk
H.
- Eichy
(Michael E.)
- Falcone
(Martin K.)
- Falk
- Flint
- Georg
der Südschwede
- Gert
B.
- Gitti
- Gunnar
L.
- Gustav
aus dem Sauerland
- Guzzi-Franky
- Herbert
S.
- Hiha
(Hans H.)
- HorXT
- Joachim
"Joe der Schleppertreiber" D.
- Jürgen
"Schraubaer42" D.
- Justus
"Fleisspelz" B.
- Koarrl
S.
- Klaus
"Ragman" R.
- Lois
L.
- Markus
"Zündfix" M.
- Martin
H. (Höppi)
- Matthias
B.
- max
(sprich [mägs], lies altF4)
- Maybach
- Mecki
- Michael
"Mike" A. M.
- Michael
B. (Mister B)
- Michael
K. aus Venedig
- Michael
K. aus Adelshofen
- Michael
"Kranickel" K
- Michael
T.
- Nanno
(Gregor S.)
- Norbert
(Nattes) N. aus Gütersloh
- Olly
(Blechroller)
- Paul
J.
- Peter
S. (Lallemang)
- Peter
V.
- Piotr
- Richard
aus den NL
- Riege
(Jürgen R.)
- Robert
K.
- Roebi
- Roger
- Roll
- Simon
K. (Kohai)
- Sepp
B.
- Stefan
P.
- Stefan
S. (Schmuddeliger Typ)
- Steve
M . alias Therion
- Sus
(Alfred K.)
- T.
- Thöny
- Uwe
G. (Könich)
- Uwe
R. (Knepta)
- Wolfgang
K.
- Wolfgang
S.

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Vollmitglieder
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seit 2005 |
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- Andreas
G. aus Graz mit 58er MZ-Gespann, 82er XT 500, 78er
SR 500, 87er Tenere. AIA-Gryndungsmitglied, Tauerntreffengründer.
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seit 2005 |
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- Uwe
R. aus Niklasdorf mit Dnepr "Knepta" als
Solo und Gespann, diversen Enten, Puch SGS. AIA-Gryndungsmitglied,
Tauerntreffengründer.
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seit 2005
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- Alex
S. aus Graz mit Ossa, Junak, Fiat Panda
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AIA-Gryndungsmitglied, Wintertreffenfahrer, Rennfahrer,
Leichtgepäckler und Instrumentenbauer.
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seit 2005
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- Albert
aus Wien mit Enfield (solo und Gespann, beide auf
eigener Achse von Indien heimgebracht). AIA-Gryndungsmitglied,
im Tauerntreffen-Organisationsteam.
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seit 2005 |
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- Andreas
W. aus Fernitz mit Jawa-Gespann, diversen XT, Renault
Express/Rapid, VW-Bus T2. AIA-Gryndungsmitglied,
Wegefinder, Philosoph, Landschaftsgärtner, Spezialist fyr das Feinstoffliche.
Mit der Solo-XT am Tauerntreffen.
Hat sich in letzter Zeit stark zurückgezogen, bleibt
aber als Gründungsmitglied hier in dieser Rubrik.
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seit
2005
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- Koarl
S. aus Purkersdorf mit Jawa, 400erHonda. AIA-Gryndungsmitglied.
Tauerntreffen-Mitstreiter. Ryckgrat des Jawa-Club Wien.
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seit 2005 |
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- Herbert
S. aus Wien/Neubau im Waldviertel
mit Puch
125 und S4, Yamaha XT 500, Messerschmitt Kabinenroller, Reliant 3/30,
etc etc. AIA-Gryndungsmitglied.
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seit 2005 |
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- Jürgen
"Riege" R. aus St. Niklas beim Faaker See in Kärnten/Österreich.
Mit seiner
SR 500 48T BJ 1986. Und einen ehrenwerten Opel (vom Opa) fährt
er auch noch. Seit November 2005 Besitzer eines MZ-Gespanns aus den
70er Jahren.
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seit 2005 |
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- Gregor
"Nanno" S. aus Linz/Oberösterreich ist
unser Benjamin (Baujahr ca. 1983?) und familiär traumatisiert:
"Eigentlich hab ich ja niemals eine Wahl gehabt,
was das Motorradfahren betrifft: Mein Opa ist gefahren, mein Vater ist
heimlich gefahren (solange er verheiratet war, am Tag der Scheidung
ist vor Gericht schon mit einer XT vorgefahren) und meine Sommer in
Griechenland waren geprägt von Sommer, Sonne, Sand und Mopeds aller
Coleur, als dann auch noch das Geburtstagsgeschenk einer Freundin meiner
Mutter (selbst eine Motorradfahrerin) zum 15. Geburtstag "Zen und
die Kunst ein Motorrad zu warten" war und zu Weihnachten ein Leatherman
sowie Ted Simon's "Jupiters Reisen" auf dem Gabentisch lagen,
war der Weg vorbestimmt.
Mein erstes richtiges Motorrad war eine XT500 4 Ventiler, danach folgten
noch jede Menge andere Eisen, obwohl mich ein paar "schnelle Jungs"
in Linz eigentlich schon mit großen alten Mehrzylindern mit schmalen
Reifen und umso verwegeneren Lackkreationen versucht hatten zu verführen,
blieb ich erstmal standhaft und hab mir nacheinander zwei Pseudo-Alteisen
gekauft und bin doch nie wirklich glücklich mit Ihnen geworden.
An der Gespannfahrerei ist eigentlich eine Ex-Freundin schuld... wohnte
sie doch ausgerechnet in der gleichen Straße, wie so ein doch
ein bisserl eigenwilliger Kerl, der Gespanne aus dem Ostblock verkaufte...
Ein paar Jahre später wollte ich selbst unbedingt Gespannfahren
mit einer selbstaufgebauten MZ die dann noch rechtzeitig vor der Fertigstellung
an ein anderes Mitglied ging und ich hab meine große Gespannliebe
erworben: Eine Dnepr MT16, die mich 3 Jahre treu begleitete.
Nach einem bedauerlichen Gespannfehltritt (ich hätte vielleicht
vorher mal ausprobieren sollen, ob mir ein Gespann mit Autoreifen wirklich
Spaß macht) bin ich nun wieder bei einem MZ-Gespann gelandet,
dieses Mal allerdings einer ETZ mit Lastenboot in Türkismetallic.
Die XT zum Reisen ist nicht zuletzt der beharrlichen Beratung eines
anderen Alteisentreibers zu verdanken... Meine Laverda hingegen war
ein reiner Impulskauf, ich hab sie gesehn und sie mich und schon wars
zu spät und die Laverda gekauft. Aber das erzählt vermutlich
jeder der ein italienisches Motorrad kauft, oder ?"
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seit 2006 |
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- Gert
B. aus Vorarlberg
Bewegt Landrover und
Lada, mehrere Motorradgespanne und Anhänger, hat auch eine Entenvergangenheit
und Vorliebe fyr Entlegenes.
Und fürs Tauerntreffen, seit 2006.
"ich bin gerne auf allem was räder hat unterwegs
und mit unseren kleinen kindern eben auch viel auf vier rädrigem
(auch wenns wenigstens etwas stil hat wie der landy oder der lada).
ich zelte nicht mehr soviel wie früher weil eben der wohnanhänger
(gebe sogar zu, auch schon mit einem alten lt-wohnmobil gefahren zu
sein) mit kindern so seine vorteile hat. ich schraube nicht mehr wochenlang
an irgendwelchen vehikeln rum weil ich die zeit lieber mit meinen kindern
verbringe. sogar die ente ist für uns alle (2 erwachsene, 2 kinder
und ein hund) zu klein geworden und wird nur noch selten bewegt. ich
fahre aber immer noch ein paarmal im jahr los und genieße dann
das leben wie früher - ohne kinder, mit oder ohne zelt und on wie
offroad."
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seit 2006 |
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Michael
"Kranickl" K. aus Hallein
Ich will mich mal
vorstellen.
Also ich bin Bj. 1974 fahre seit 12 Jahren Horex Regina 400 wobei
nicht jedes Jahr im Winter, da es ums Rexl doch a bisl schad is und
der Winter bei mir bis jetzt no nie sturzfrei umagonga is. Hab
sie nachdem Kauf restauriert und nach 5 Jahren nomoi.
Aber bei mir im Keller ruht noch a Junak mit Boot. Allerdings Umbau
zum Geländecrossgespann. Und leider ohne Österreichische
Papiere. Und des Ding geht a ned so richtig weils nie bewegt wird
und halt in sehr polnischen Zustand is.
Irgendwo liegt auch noch a NSU 250 Osl rum die zerlegt is weil i die
Teile einzeln bei Ebay verschachern wollt. Aber bin zu faul zum Fotografieren
und ins Netz stellen.
Ja und i restaurier ausserdem noch a Jawa 350 OHV Vorkrieg, allerdings
schon seit Jahren weil imma wos dazwischen kommt. Is schon 3 mal mit
mir umzogn. Motor is fertig Rahmen is fertig aber das Blech gehört
noch lackiert und Anbauteile fehlen noch einige.
Tja bin eigentlich ned so richtig der Typ zum restaurieren aber i
lass mi dummerweis immer wieder drauf ein. Dabei würd i viel
lieber mehr fahren statt Lackschleifen oder so.
Hoff die Horex is bald wieder fertig da
bin i nämlich grad am Motorumbau. Kommt ein 250er Einportkopf
rauf wegen flacheren Brennraum (sprich mehr Kompression und besseren
Wärmehaushalt weils die heissen Gasse ned im Kopf teilt), und
a 32er Amal statt dem 27er Bing. Wollt eigentlich auch noch einen
neuen Zylinder mit 460ccm drehen aber is mir zu teuer (Kolben, Laufbüchse)
und zu viel Arbeit (jaja bin faul) und ausserdem müsst ich dann
wieder den Originall Doppelportkopf nehmen weil dann der 250er schon
brutal umgebaut werden müsst.
Was gibts noch zu sagen, aja, hab ne Freundin,
ne Katze, Gekkos und bin Instrumentenbauer. Hab ne eigene winzige
Werkstatt die wenig Kohle abwirft und gehe deswegen vormittags Teilzeitjoben.
Hab ursprünglich aber Werkzeugmacher gelernt und mit 26 dann
umgesattelt. Und jetzt bin ich zwar meist Pleite aber mit der Arbeit
wenigstens zufrieden.
So das wärs erstmal - Grüße
aus Hallein
Michael alias Kranickel
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seit 2006 |
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Andreas
Ö. aus Linz
Andreas
und Sandra gehören zumständigen Inventar des Tauerntreffens,
und haben sich auch samt Sohnemann beim AIA-Kindertreffen
2006 als wyrdig erwiesen.

Grias Eich banond!
Mit 10 bekam ich von meinem Vater den ersten Crosseigenbau mit Puch
mv50 Motor, für diverse Steinbrucheinsätze. Diese konnte ich
bis zum 15. mit meinem Taschengeld immer wieder zusammenflicken. Dann
mit 16 bis 18 Suzuki RV50, Puch MV50 und KTM Bora. Mit 18 eine alte
XT 500, Yamaha XS 750, Kawasaki Z 650, Honda CB 500 four, Husqvarna
350, Adler M200, Puch Schwingenroller 150, Suzuki DR 750 Big die nach
3 Jahren zur Supermoto umgebaut worden ist, und noch heute treu ist.
Dazwischen auch einige 4 rädrige Restaurationen z. B. Mini 1100
Spezial, Triumph Spittfire, Ford Mustang usw.
Motorsport:
Mit 18 begonnen Stock-Car Rennen fahren mit Renault, Ford Taunus und
BMW 323i. Diverse geschicklichkeits Ralleys, Skijöring und so
zeugs.
Seit 1999 meine berufung zum Hillclimbing entdeckt. Spezialklasse
Eigenbauten mit Yamaha XJ 750, Honda VF 1000 und Ducati 900 ie Motoren,
als HILLFIGHTER bekannt. Ab 2006 im Nationalteam und Weltmeisterschaft
in Frankreich.
Gespanne:
Vor vielen Jahren aus einem Stadel im Innviertel eine M72 gezogen.
Ürsprünglich für Wintereinsatz geplant.Ein Jahr später
bekomme ich von Hari Schwaighofer das Angebot für Ural Europa
zu arbeiten. Später eine Ural 750 aus Irbit importiert (auf Achse
in 12 Tagen) und komplett auf 4 Sitzige Familienural umgebaut.
Seit 2 Jahren verzichte ich nun aufs Auto, und nutze meine Urals das
ganze Jahr hindurch. Ich hoffe sie laufen weiterhin so zuverlässig
wie bis jetzt.
Ab 2006 habe ich nun meine eigene Firma, die sich mit ausgefallenem
Zubehör für Russenboote, Spikereifen, Spezialöle für
Russen und Sonderumbauten beschäftigt.
Mein 3 Jahre alter Sohn beginnt schon mit ähnlichen blödheiten.
Ich befürchte das ist in den Genen enthalten 
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seit 2006 |
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Klaus
"Ragman" R. aus Villach
Klaus war
mit seiner Ural bei der Herbstausfahrt 2006 dabei und wurde einstimmig
aufgenommen. Er hat auch noch eine Honda CB350 (BJ73)
Ich mache gerne Unternehmungen bei denen man von den lieben Mitbürgern
die ganze Palette sozialen Engagements präsentiert bekommt ("Du
meintest das jetzt ernst?", "Das ist doch kalt/anstrengend/schmutzig/...",
"Ja, aber was ist wenn ...?", "Wie kommst du nur auf
so eine Idee?", "Muß das sein?" (O-Ton Mutter,
auch heute noch), "Wenn du meinst ..." (O-Ton Frau), "Hey,
find ich super!" (zwei von 40 Arbeitskollegen)).
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seit 2006 |
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- Robert
K.
Robert kam über
seine 78er SR 500 zur AIA, und erwies sich bei mehreren Ausfahrereien
als wyrdig. Inzwischen
hat er fast alle modernen Radln verkauft und treibt zusätzlich
ein Jawa-Gespann. Hier
sein Ansuchen (ned abschreiben, gell?)
An das hochlöbliche AiA Zentralkomitee
den Fragebogen habe ich pflichtgemäß abgearbeitet,
an einer Ausfahrt teilgenommen, ein Kind gepflanzt und einen Baum ...
Zu meiner Person:
"Viel Gepäck hat er nicht mit, aber vier Pfeifen müssen
sein" diesem Zitat von Motorang ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Meine Mutter hat mir das Mopedfahren immer strikt verboten. Man
sieht, was es genützt hat. Ich bin jetzt einer von denen, vor denen
sie mich immer gewarnt hat. Weil ich mir den Schein selber zahlen musste
konnte ich mir auch nicht gleich den A-Schein leisten, hab ihn dann
später nachgemacht. Schuld daran ist meine Frau...
Sie hat eine 86er CBR und eine 83er DR250 als Mitgift mitgebracht. Weil
sie mehr fährt als putzt und schraubt hab ich ihr dann einmal zu
Weihnachten eine "neue" CBR geschenkt, ebenfalls Bj. 86. Da
war aber unsere Conny schon unterwegs und ich bin dann damit gefahren.
Dann haben wir noch eine Honda SLR 650, praktisch ein Neufahrzeug (Bj.
96) und ich seit kurzem eine 78er SR. Mit unserem Fuhrpark belegen wir
mittlerweile 3 Tiefgaragenplätze und Service und Reinigung darf
ich ganz allein machen ;-)
Ersuche daher um Aufnahme in den illustren Kreis jener Menschen,
deren Eisen einfach zu alt sind, als das eine Werkstätte noch was
dran reparieren könnte. Deswegen muß man wohl als AiA Mitglied
selber schrauben.
Dieses Stadium des Nirwana habe ich noch nicht ganz erreicht, arbeite
aber dran. Bei Fällen die bei mir in der Tiefgarage nicht zu lösen
sind, z.B. Aluschweissen, Bohrarbeiten am Zylinderkopf oder Motor zusammenbauen
ohne das was überbleibt, nehme ich noch fremde Hilfe in Anspruch.
Irgendwann muß noch eine Drehbank und ein Schweisszeug in die
Tiefgarage ;-)
Heimgekommen bin ich aber immer, auch wenn ich die Gurkn 10 Kilometer
schieben musste, da gings dann ums Prinzip!
liebe Grysse
Robert
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seit
2007
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- Sus
Er hat die AIA Mitgliedschaft nie beantragt. Aber wir MUSSTEN ihn einfach
haben, also fragten wir halt. Fred ist 2007 von den Toten auferstanden
(Koma nach Schädelbasisbruch) und wir freuen uns sehr dass er sein
zweites Leben als AIAler bestreitet. Motorräder waren wohl immer
sein Thema, er veranstaltet auch die Ybbsitzer Treffen wo die AIA gerne
zu Gast ist. Siehe HIER - ales
wo Ybbsitz steht ...
Als legendärer Winterfahrer treibt er meist ein altes XT600-Gespann
wenns kalt ist - obwohl er die wohl größte Ansammlung (halb-)fahrbereiter
MZtten Österreichs sein eigen nennt ...
Als bisher einziger AIAler hat Sus keinen Internetzugang. Es gibt ihn
nur real und live.
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seit 2006 |
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- Andreas
Gr. = Atisgrub
Geprägt ist mein Mopetten-Leben von der XT500.
Damals in den frühen 80igern, Führerschein war gerade gemacht,
kam nur die in Frage. Zu dieser Zeit war's ja eigentlich noch kein Alteisen.
Meine 77iger war da ja gerade 4 Jahre alt. Irgendwo dazwischen immer
wieder Geschraube an 2taktenden 2Rädern.
Jetzt schraub ich an verschiedenen XT-Jahrgängen herum und jetzt
werden's schon langsam richtig alteisenwürdig.
Irgendwann packte mich dann der Drang nach Umsetzung einer jugendlichen
Parallelidee. A G'schbaun
Die Dinger haben mich ja auch von Jugend an begleitet. Erstmal als jugendlicher
Modellbauer waren ja da die Zündappen und die BMWs der Kriegsjahre.
Und so wie die Dinger im Bauen entstanden, stand für mich damals
schon fest, irgendwann hab ich mal so was
.(Infektion durch Gespann-Virus
war da)
Nach diverser Schnupperei ging's dann Schlag auf Schlag
. Der Gert
verkauft eine 650iger URAL. Ab ins Ländle, zwei Supertypen kennen
lernen (Gert und Flint), URAL einsacken und ab nach Hause.
Dort mal die Ernüchterung: Oh Mann, was tu ich mir da eigentlich
an. Keine blasse Ahnung vom Boxer
.
Also alles Schraubwissen ausgepackt, und halt's Beste draus gemacht.
Viel mit Unterstützung von hier anwesenden Herren. Und siehe auch
die Karre läuft. Über Stock und Stein, über hohe Pässe
..
Und je älter desto nett - krieg ich von meinem Onkel eine würdige
Engländerin "vererbt", weil's halt er gesundheitsbedingt
nimmer reiten kann. Eine 350iger BSA (BJ 54). Enlich ein Moped das älter
ist als ich
. Tjo - und auch an der ist doch auch immer was
zum Schrauben. Und g'schraubt wird halt überall, wenn's sein muss
halt auch am Strassenrand
..aber des kennt ma jo eh
.
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seit 2007
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- Roebi
Den Roebi kennt man als XT-Fahrer einfach, hat er doch den genialsten
Umbau von 6 auf 12 Volt entworfen und fertigt diesen auf Anfrage auch
- den Roebi-Regler! Außerdem ein Freund von unserem Herbert, und
auch bei einigen Ausfahrten dabei. Von da auch die Bilder, weil der
Roebi spricht nicht viel über sich selber ...
Zwar deutscher Herkunft,
hat er derzeit seinen Lebensmittelpunkt im schönen Wien, was ihn
zur Vollmitgliedschaft berechtigt. neben seiner XT 500 (klar) bewegt
er auch eine zweizylindrige alte Kawa z650.
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seit
2007
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- HorXT
Er wollte die AIA Mitgliedschaft ja erst dann offiziell beantragen,
wenn seine Puch 175SV Bj 1954 restauriert ist und er mal bei einem AIA
Treffen damit aufgetaucht ist. Aber wir sind ihm zuvorgekommen! Kannten
ihn ja schon von einigen Treffen (auch hier danke an den Herbert) ...
Ich heisse Horst
E., bin Jahrgang 1967 und fahre seit meinem 18. Lebensjahr mit motorisierten
Zweirädern durch die Gegend, begonnen habe ich mit einer XT550,
welche ich dann mit über 70TKm am Tacho gegen eine Transalp getauscht
habe. Ich war im Sommer immer mit dem Motorradl unterwegs in Europa,
Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland und sogar Island
wurde bereist.
Mit der Geburt meines Ältesten - ich habe mittlerweile drei Bambini
- habe ich mir dann eine XT500 neben meiner R100GSPD zugelegt und seitdem
wurde aus der einen XT500 in Summe 4 XT500 (2mal 76, 81 und 84). Die
XTs sind einfach mein Jungbrunnen und ich versuche mehr zu fahren, als
zu schrauben, was mir nicht immer gelingt.
Zwei Erbstücke von meinem Schwiegervater (ein Taschenmoped DiBlasi
aus den 70er Jahren und eine VeloSolex Bj 68 mit Vorderradantrieb!)
habe ich auch noch in den fahrbereiten Zustand gebracht.
Meine letzten beiden Zuwächse (wo Tauben sind fliegen Tauben zu)
sind eine Puch SV175 Bj 54 und eine Maico MC 250 Bj81, also rengtengteng-teng-mäßig
habe ich auch was zu tun.
Mein Lebensmotto heisst Freedom for everybody, in diesem Sinn grüßt
Euch HorXT
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seit
2007
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seit 2008
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- Michael
"Mike" A. M.
Mike fährt
ein russisches Dnepr-Gespann, das er selbst beschraubt. Wir haben ihn
auf diversen Wintertreffen als ruhigen und bestens organisierten Alteisentreiber
kennengelernt - stets im Zelt daheim. Und auf seiner Website sieht man,
dass er auch sommers unterwegs ist - wenn er nicht gerade schraubt.
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seit 2008
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- Wolfgang
K. aus Schorndorf
Wolfgang ist unbeirrbarer MZ-Fahrer, Heinkelrollertreiber und hat manch
anderes auf dem Kerbholz. Lest selbst:
Zunächst einmal ganz herzlichen
Dank an die beiden "Andreasen" für den netten "Schubs"
zur Bewerbung. Ich gestehe, dass mir dies schon lang im Kopf rumgeht,
ich aber die Kurve (Traute) dazu bisher nicht gefunden habe.
Ein paar Sätze zu mir: Ich fahre mit großer Begeisterung
alles was 2 und 3 Räder sowie einen Motor hat. Im Laufe der Jahre
waren dies u.a. Adler 200, Puch 50, Kreidler 50ccm, NSU Quick, XS 400,
CB 360, CX 500, R 75/5, Heinkel-Roller, Heinkel-Gespann, GS 100, RS
100, Zündapp DB 200, MZ 125, ES 250, ES 300-Gespann, TS 250-Gespann
u. Solo, ETZ 250 - Gespann und Solo sowie, das eine oder andere Fahrzeug,
das inzwischen in Vergessenheit geriet. Geblieben ist derzeit ein Stall
von ca. 8 Fahrzeugen unterschiedlicher Coleur. Das älteste Bauj.
38, das neueste Bauj. 89.
Ja, und damit fahre ich Touren und Treffen in Deutschland bzw. Europa
an. Im Sommer werde ich das eine oder ander Mal begleitet von meiner
Frau, die mangels Motorradführerschein auf einem 125iger- Plastik-Ufo
(Aprillia) unterwegs ist. Passt sehr gut zur Leistung vom Heinkel-Roller.
Seit ca. 20 Jahren zähle ich mich zur "Stress-Press-Gemeinde",
die sicher viele von euch kennen. Ich stelle mal einen Artikel ins Forum
ein, der so typisch für die Geschichten in Stress-Press ist. Warum
nun meine Bewerbung als AIA-Mitglied h.c. ? Zunächst ist es so,
dass ich, glaube ich, bestimmt schon seit 2 oder 3 Jahre begeistert
"mitlese". Es war so 2005 rum der "Geist" in den
Erzählungen des Motorang's der mich aufmerksam werden ließ.
Es ist die gleich "Denke", das Schrauben und das Touren, das
mich mit der AIA seit damals verbindet. Auf verschiedenen Toren habe
ich dann AIA-Mitglieder persönlich kennengelernt. Es hat sich immer
wieder bestätigt, dass es genau die Leute sind, die ich mag und
die mit mir so viel gemeinsam haben. Aber, ich will ehrlich sein. Auch
das TT ist ein Grund meiner Bewerbung. Inzwischen ist das Tauerntreffen
der Höhepunkt meines Motorradjahres und ich möchte es einfach
nicht mehr missen. Tja - kurz soll die Vorstellung sein - ich denke,
dass ich bei Gelegenheit die eine oder andere Motorradgeschichte über
mich noch im Forum loswerden kann.
Ich schließe meine Bewerbung mit dem Refrain aus einem Motorradfahrerlied:
"Wir fahren aus Freude am Bauen,
stinken nach Öl und Benzin..."
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seit 2005 |
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- Hans
(Hiha) H. aus München mit 84er XT 500 und noch
einer XT 500 (für Rennen), und Montesa Cota '75, 125er 4T NSU Superfox
'56, Triumph(TWN) B204G '38, BMW R26 '56, (XL250 '75) 1)
Der Hans war neulich zu Besuch in Graz. Am Samstag von
München übern Sölk herunter, und am Sonntag zurück
- um drei Nachmittag war er daheim. 1000 km insgesamt, auf der XT. 
Das Bild zeigt den Meister auf seiner Renn-XT am Hungaroring 2002, knapp
hinter Christian Engelhardt (Norton 18).
Der Herr auf dem AIA-Logo ist übrigens sein Pappa Sepp.
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seit 2005
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- Thöny
aus dem Schwabenland mit:
SR500 2J4, Baujahr 1980,
SR500-Replika 48 T, Baujahr 1987,
Moto Guzzi Dingo Sport, Baujahr ~ 1960-62, Moto Guzzi T3 Baujahr 1977,
Simson
Schwalbe Baujahr 1968,
MZ ES 250/2 von 1973 mit Superelastik.
Thöny ist mit Achim unterwegs. Wir durften Ihren Einsatz bereits
beim Sölkpasstreffen
bewundern.
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seit 2005 |
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- Achim
R. aus dem Schwabenland mit:
Moto Guzzi, Le Mans III, Baujahr 1982 mit Dnepr-Beiwagen "Stalins
Rache",
Moto Guzzi SP 1000, detlefblau, Baujahr 1982, VW Caddy, Baujahr 91 mit
Van-Burik-Aufbau (SR- und MZ-Gespann-kompatibel).
Achim ist mit Thöny unterwegs. Er war mit dem Guzzi-Gespann
beim Sölkpasstreffen dabei.
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seit 2005 |
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- Matthias
B. aus Waldbröl/D mit:
SR-Gespann mit Eigenbau-Seitenwagen links,
MZ ES 150,
Dnepr mit Entenmotor,
ein paar 2CVs und einige Citroen 11CV;
etc
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seit 2005 |
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- Bernd
S. (Lilienstein) aus der Schweiz (nahe Solothurn)
mit Dnepr MT11 und MZ ETZ 251, Baujahr Mitte der 1980er.
Nette Aktionen: zusammen mit Michael eine Reise
in die Mongolei und natürlich die Teilnahme am Tauerntreffen
...
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www
seit 2005 |
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- Andreas
"aus dem kahlen Grund" G. (Spessart),
schildert seine Berufung (anno 2005, mittlerweile hat sich sein Fahrzeugstand
mehrfach verändert):
"Angefangen habe ich mit 18, nein nicht mit einem Auto oder
gar einem Motorrad, sondern mit dem Bau eines Segelbootes aus Stahl
- 12m lang. War halt damals mein Traum - wurde allerdings niemals wirklich
fertig - zumindest schwamm es :-) (Es fehlte nur noch der Innenausbau).
Danach folgten dann mehrere Autos, (Käfer, 2 CV, R4 und MB 200
D /8) welche ich immer mal wieder zusammenflickte - schweißen
konnte ich ja nun.
Seit ich 19 wurde beschäftigte ich mich immer mehr mit Moppeds.
Einige Enduros säumten meinen Weg, lange Zeit eine XS 650 (nach
wie vor der geilste Motor von allen!!!). Eine ganze Zeit lang beschäftigte
ich mich mit einer BMW R25/3 - war dann allerdings doch nicht so das
Richtige. Darauf hin folgte eine BMW R100/7 Baujahr 1978. Die begleitete
mich auf etwa 140.000 KM.
Nach Kind folgte dann der Wunsch nach einem Gespann, also im eBay die
Dnepr MT11 gekauft und halt mal angefangen zu zerlegen. Ich muss schon
sagen, so blöd kann auch nur ich sein. Ohne Foto ein Motorrad zu
kaufen von dem man nicht die geringste Ahnung hat. Ich wusste nicht
einmal, dass es einen Unterschied zwischen Dnepr und Ural gibt. Das
Beste wäre gewesen den Hobel zu verschrotten doch dafür war
ich zu stolz.
Lange Rede kurzer Sinn, nach 3 Wochen Turboinstandsetzung war die Kiste
übern TÜV. Nachdem ich mich während der ersten 2000 km
von einer Panne zur nächsten gemogelt habe, fing das Ganze an so
viel Spaß zu machen, das ich die BMW verkaufte und mir noch zusätzlich
als Baustelle eine alte M72 BJ 1956 ins Haus holte. Quasi selbst importiert
- es war ein Höllentrip nach Masuren mit dem Auto. 2400 km in 26
Stunden - davon 1200 km Landstraße in Polen! Mittlerweile bin
ich mit meiner MT11 schon über 20000 km gefahren - fast immer nur
Langstrecke auf Landstrasse - niemals Autobahn, da bin ich stur! Ach
ja, fast hätte ich unseren Mini vergessen. Ist zwar erst Baujahr
1996, doch Bauart bedingt schon ein Oldi und vom Rost her sowieso :-)
Ich bin gerade mit umfangreichen Schweißarbeiten am Bodenblech
fertig geworden.
Ich betrachte das Alles als reine Freude. Schrauben um des Schraubens
Willen. Wenn nix kaputt geht (selten beim Russen) dann wird halt was
verbessert :-)))."
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seit 2005 |
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- Lois
L. aus Tutting/Bayern
mit diversen Russengespannen
Der Lois veranstaltet seit 2007 das neue Gamsstein-Wintertreffen Anfang
Dezember in Tirol.
"Alteisen" ist mein Lieblingsthema. Vor über
30 Jahren als ich zum erstenmal mit einen Gespann unterwegs war und
nach ca. 200 mtr. bei einer kleinen Kurve damit in den Strassengraben
gefahren bin habe ich gedacht das liegt wohl an dem "alten Eisen"
(eine NSU Max mit einen Steib LS 200). Die Maschine ist ja alt und hat
deswegen keine gute Strassenlage. Fasziniert haben mich die alten Motorräder
aber immer schon. Und besonders die mit Seitenwagen waren für mich
das gewisse Etwas. Aber es brauchte einige Zeit bis ich mit 3 Rädern
umgehen konnte.
Am liebsten fahre ich auch heute noch mit alten Maschinen und auch selbstgebauten
Gespannen. Im Laufe der Jahre habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht
. Es werden in meiner Firma neben modernen Beiwagenmaschinen auch Dieselmotorräder
gebaut die ausschauen wie die aus den 50 er Jahren. Auch heute noch
fahre ich pro Jahr bis zu 20 000 km im Sommer und im Winter meist auf
Wald und Wiesenwegen , egal ob im warmen Spanien oder kalten Russland
mit "echtem Alteisen"
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seit 2005 |
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- Olli
"Blechroller" F. aus Bayern mit diversen
Fahrzeugen.
Olli bewegt
unter anderem ein Ural Tourist 650-Gespann und eine Royal Enfield Bullet
500.
Mehr erfährt man auf seiner "weiterhin weit von der Fertigstellung
befindlichen" Homepage.
Zitat: "Da ich meine Mopeds zu 100% selbst warte und
repariere, kann ich mit einem elektroniküberfrachteten modernen
Moped nix anfangen. Ich habe keine Lust über 200 € für
einen Kundendienst abzudrücken und dann noch 5 mal in die Werkstatt
zu fahren, bis die Mängel der letzten Inspektion oder der Beta-Phase
einen Neumopeds beseitigt sind."
Außerdem kriegt Olli noch einen extra Pluspunkt, weil er (hoffentlich
auf Dauer) zum Benzynkocher
russischer Fabrication übergelaufen ist. Fürs Tauerntreffen
2006 ist er angemeldet, und übt auch schon. Bis dahin hat er vielleicht
auch ein rußiges Häferl - auch die Kaffeemaschine blitzt
noch so neuwertig ..."
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seit 2006 |
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- Dirk
H. aus Kuddewörde nahe Hamburg
Derzeit hauptsächlicher Russentreiber. Insgesamt ein interessanter
Alteisen-Fuhrpark:
Simson Schwalbe S(die mit der Automatik Kupplung) Bj71
MG Nuovo Falcon, das Puzzle BJ. um 70
Dnepr MB650 (mil. Version der MT16) BJ. unbekannt (späte 80er?)
Ural 750 Jungfrau 03, persönlich aus dem Werk überführt
Er schreibt (gekürzt):
"Liebe AIA, ich denke, dass ich mich zum Mitglied eigne da:
... ich aufgrund einer angeborenen Rechtschreibfaulheit so einige
Male zu oft den Buchstaben y benutze. Allerdings ist das noch kein Programm.
... ich fünf Einspurfahrzeuge besitze, von denen 2 3 Räder
haben, Ural und Dnepr.
... eins aber eine Ural ist:-) mit defektem Motor:-)(wieder was
zu richten). Eins total zerlegt(Moto Guzzi Nuovo Falcone) ist. E
... eins weniger als 50 ccm hat und aus dem Osten dieses Landes stammt
und dort im Jahre 71 des letzten Jahrhunderts gebaut wurde. Sollte einmal
die Zeit reichen, ist die Schwalbe in der Lage den Tauerntreffen ccm
Rekord der Honda aus UK zu brechen!
Zangeln (ein neues Wort für mich Muschelschubser) ist eine Tätigkeit
die ich seit frühester Jugend ausübe. Als ich 12 war, habe
ich den ersten selbstzerlegten Motor in einer Form montiert, die es
diesem ermöglichte, den Betrieb wieder aufzunehmen. Es handelte
sich um den Motor eines Hercules Kleinkraftrades, der zwei Ölablassschrauben
besitzt. Eine zum Öl ablassen ...
Ich hoffe, dass ich mich damit zur Aufnahme qualifizieren kann."
Lieber Dirk, nachdem
wir Dich am Tauerntreffen kennenlernen durften, reicht das vollkommen

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seit 2006 |
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- Peter
"Lallemang" S. aus den Pyrenäen nahe Perpignan
Peter fand uns zufällig in den Weiten des Internets, was uns sehr
freut. Ihn persönlich kennenzulernen ist ein persönliches
Ziel nicht manches AIA-Freundes.
Meinen ersten Verbrenner hab ich mit 10 auf'm Trödel
erstanden für volle 5 Mark. OS-MAX 3.5 (5,7ccm) kaputt, Zylinderbolzen
ausgerissen Gewinde verwatzt. Aus meinem Teilelager - Nee Baba, hab
ich gefunden, ehrlich - Fahrradspeiche geopfert, abgelängt, Block
durchgebohrt, Speiche durch, umbiegen, Kopf drauf, Nippel drauf und
mit Gefühl alles anziehen! 0,52 PS bei 12000/min, von wegen Schrott!
(Die Reibrolle hat dann aber doch nur den Mantel durchgebrannt, anstatt
mein Fahrrad zu beschleunigen). Nach ner geschenkten Velo-Solex, kaputt
versteht sich, etwas später und 4 Wochen Ferien in der Fabrik meine
Zündap Sport-Combinette - alt, aber kriegen wir! Viereinhalb PS
Satz, einstellbarer Coladosen-Reflector-Auspuff, mundgebissener Ansaugstutzen
für grö§eren Bing,... 110 vom Frankenstein runter, nun
ja, die Bremsen! Und erste Erfahrungen mit dem Problem: das läuft
prima, darf man aber nicht, ist nicht original (wenn man aber schneller
ist?). Und andere Trainingserfolge. Reifenflicken in weniger als 10
min von Hand ohne Schraubenz... eehh Montiereisen, dann mu§ man's
auch nicht gleich nochmal machen. Die erste gro§e: ein Heinkel
Tourist, 65000 Km in zwei Jahren. Zum Spa§ Doppelkolben Hoffmann
150 und Ardie 125. XT500 ein Jahr und 45000 Km. MZ TS250/1 (Zwei Gehäuse
und ?? Kurbelwellenlagersätze, "Du hast ja schon wieder n'en
Motor im Backofen!" meine Heike, Km's wei§ nicht mehr, viel),
Aermacchi 350 - schön, wenig Kilometer, viel Gebastel (Nee, DIE
Elektrik reparier ich nicht! Den Seitenschneider bitte!), nochmal n'
Heinkel und danach Kinder, Kombi, Karriere, Aufstieg, Ausstieg (und
nochmal n' Moped Norton 850 (Boh-eiijj, das bratzelt)), Abstieg, Aufschlag
und von vorne.
Nun ja, vor'ner Woche hab ich mir was Neues zugelegt. XS650 und, erraten?,
sie iss kaputt. Ich kann halt nicht anders.
Ich zöger noch, aber Euer TT scheint nach meinem Geschmack zu sein,
aber bis wann hab ich die XS am Rollen?
Ich mach hier erstmal Schlu§, weil die Batterie fast alle ist,
und Nachts kann ich wegen der Nachbarn den Generator (Lombardini Diesel
Twin) nicht anwerfen. Ich hab immer noch keinen Dosen-Strom in meiner
Bude. Und ne Digitamkammera leider genausowenig wie Zeit für ne
Web-Page. Wie auch immer! Es freut mich rieseig, da§ da noch welche
da sind, die lieber selber machen!
PS : Die Norton hab ich immer noch, blos nicht das Geld für die
Teile. Das sauer angesparte hab ich vor drei Wochen erneut verschleudert
- für ein Wasp-Gestell. Wo soll das alles blos noch enden?
PPS: Das § soll ein EssZett sein. Franzosen Tastatur!
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seit 2006 |
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- Jürgen
D alias Schaubaer42
Wir fanden Jürgen in den Weiten des WWW, über Empfehlung aufmerksamer
Stöberer. Auch aus der SR-Szene war der Name geläufig. Die
Website www.schraubaer42.de
überzeugte uns - der Mann muss zur AIA. Immerhin hält er den
in Mitteleuropa doch eher seltenen Izh Mopetten die Treue, so viel Unvernunft
muss belohnt werden.
Nachdem wir ihn am Sölkpasstreffen kennenlernen durften, bestand
überhaupt kein Grund zur Veranlassung einer Rücknahme der
... äh ... Vorschusslorbeeren. Inzwischen Vollmitglied.
da bin ich ganz schön Baff. Selten daß mir
eine Ehrenmitgliedschaft
angetragen wird. Gerne nehme ich diese an. AIA ist mir ja schon länger
ein Begriff.
Der Satzung entspricht mein Lebenstil ja. Kocher, Zelt und
Mopeds...alles da. Die Izh bekommt gerade noch eine
Kurbelwelleninstandsetzung dann ist auch der Winter gerettet.
Nochmals ein herzliches Dankeschön.
Gryße mit Y
Jürgen !
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seit 2007 |
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Justus
B. alias Fleisspelz
Ich bin seit Kindesbeinen vom
Virus befallen. Mein erstes Wort war nicht etwa, wie es sich ziemt "Mama",
oder "Papa", sondern "To-ad" (Kleinstdeutsch für
Motorrad).
Mit sechzehn galt es langsam, mich in der bayerischen Kleinstadt, in
der meine Mutter ebenso wie der Vater Schulmeister war, für einen
Lebensentwurf zu entscheiden. Wenn man nicht völlig Eigenbröteln
wollte (und ich war seit jeher gesellig), konnte man sich entscheiden,
hauptströmender Vorstadt-Travolta zu werden, Hippie oder Rocker.
Mir gefiel bei den Hippies der unkonventionelle Lebensstil, und dass
sie nicht ständig alles aufräumen wollten. Aber die waren
ständig bemüht, auf jede erdenkliche Weise besinnungslos zu
werden. Das gefiel mir weniger. Ich bin doch schon ebenso verwirrt,
wie verliebt geboren. Da find ich chemische Rauschmittel für mich
nicht hilfreich.... Bei den Rockern gefielen mir die Motorräder
und der wilde Auftritt. Ihre Respektlosigkeit hat mich geradezu erregt.
Aber dass die dauernd saufen und prügeln mussten war schon lästig.
Ich traf also die pragmatische Entscheidung, eine Art Rocker zu werden,
nur ohne Saufen und Haue. Also nicht in den Club eintreten, mich von
den harten Willis als Hippie bespötteln lassen, aber beim schrauben,
basteln und fahren mit dabei sein können.
Da ich meine Haare lang trug und nicht ausschliesslich auf der Landstrasse
zu Hause war, ja mich noch nicht einmal über das Motorrad definierte,
blieb ich auch hinreichend attraktiv für die Hippiemädchen,
die mir schon arg gefielen.... So war ich denn zwischen den Stühlen
zu Hause, den Rockern zu sehr Hippie, den Hippies zu sehr Rocker, aber
bei allen akzeptiert. Das hatte den schönen Vorzug, dass ich nicht
bei Eiseskälte um Mitfahrt bettelnd am Strassenrand stehen musste,
denn ich hatte ja ein Motorrad, mit dem ich jederzeit überall hinfahren
konnte.
Den Motorradführerschein habe ich dann mit 17 Jahren gegen 50 Mark
Bakschisch in Algerien erworben. Zuvor war ich eben ohne Führerschein
schon mal auf meiner altersschwachen RD 250 dorthin gefahren. Den algerischen
Führerschein habe ich dann in Frankreich nach damals geltendem
Recht in einen internationalen französischen solchen umwandeln
lassen. Autoführerschein hatte ich keinen.
Als ich mit 22 einen LKW Schein machen wollte hat mir der zuständige
Amtmann ein Geschäft vorgeschlagen, dass ich nicht ablehnen konnte.
Ich mache alle Führerscheinklassen neu und fahre bis zur Prüfung
nicht mehr ohne Fahrlehrer auf dem Beifahrerplatz. Im Gegenzug forscht
er nicht weiter über die Herkunft meines vorhandenen Scheines nach.
Ich fahre also seit ca. 30 Jahren faktisch und seit 24 Jahren legalisiert
Motorrad, und das mit nur drei Monaten oben erwähnter Zwangspause.
Bei den Moppeds gab es immer wieder welche, die lange blieben, und andere,
die schnell kamen und gingen. Die seien hier unerwähnt, ich weiss
gar nicht, ob ich sie noch alle zusammen bekomme... Erwähnen möchte
ich, da lange bei mir geblieben, BMW R90S, Yamaha SR 500 und XS 650,
Moto Guzzi V7 und LeMans II, Norton Commando 750 SS, Harley Davidson
Panhead und eine Miller. Was Miller ist? Miller ist eine in den fünfziger
Jahren in Konkurs geratene australische Firma, die Lizenzbauten englischer
Motorräder, vorzugsweise Sunbeam, in hauseigene Starrahmen fabriziert
haben. Glaubt zumindest das Kraftfahrtbundesamt....
Bei den Vierrädern habe ich meine alte Affinität zu SAAB Fahrzeugen
(hatte ich alle, die bis zur GM-Übernahme produziert wurden) gegen
das lebensfroh spielerische Wesen von 2CV und deren Derivaten getauscht.
Alle meine Motorräder und Autos werden immer individuellen Bedürfnissen
angepasst. Ich bewege eine Art mobile Skulpturen, die nur den Kompromiss
eingehen, den Gesetzen knapp zu genügen, oder zumindest den Anschein
wahren, das zu tun. Dabei mache ich jederzeit Zugeständnisse an
mein Komfortbedürfnis, aber nur unter Zwang an meinen ästhetischen
Sinn.
Derzeit bewege ich seit 1984 den "dicken Bertel", eine Flathead
Harley. Seit 1996 die "Espresso Glide", eine Art HD Cafe Racer.
Seit 1991 den "Knatterov", ein Bäckerfahrrad mit Viktoria
Fahrradhilfsmotor von 1947. Seit 2004 die Aphrodite, einen 2CV. Seit
2006 den "Krims", einen 2CV Fourgonette. Im Aufbau befinden
sich ein 2CV Roadster und eine SR 500 mit 600er Motor. Ein Duna Seitenwagenprojekt
beginnt gerade, Gestalt anzunehmen.
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seit 2007
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- Uwe
"Könich" G.
Den Uwe hat uns der Kahlgryndige Andreas beschert - danke dafür.
Neben Andreas' Fürsprache hat uns der Uwe auch beim Tauerntreffen
gezeigt dass er aus dem richtigen Holz geschnitzt ist ...
Bin gelernter Facharbeiter für Polstertechnik, Gas Wasser Installateur
und
zuletzt PC-Techniker. Bin mit Herz und Seele Sachse und seit Längerem
als
Wirtschaftsflüchtling im Westen unterwegs, nach dem Motto Aufbau
West.
Momentan in meinem Besitz AWO 425 Sport als Gspann mit Stoye2, 250ccm
Bj.61,
Indian 741 500ccm Bj. 42, MZ ETZ 250 Gspann mit Superelastik und oder
Lastenbeiwagen, 300ccm Bj. 89, MZ ETZ Solo gerade in arbeit hat schon
Vollabnahme braucht noch Zulassung. Und ein 50ccm Roller SR50.
Arbeite zurzeit in Stuttgart, hab ein Haus gekauft in Leipzig und bin
guter
Hoffnung dort auch bald meine Brötchen zu verdienen.
Also momentan viel zu viel in der Büchse zwischen Stu und Leipzig
unterwegs.
So ja, ach ja, Gelesen wird auch, und zwar Reiseliteratur und
Werkstatthandbucher obwohl "A real man doesn't need instructions"
aber
nachgucken kann ja nicht schaden und verhindert meist auch solchen.
Ich freu mich, auf weitere Treffen oder herumausfahren und noch
ein paar
Leutchen mehr kennen zu lernen.
Ach ja, noch ein Zitat:
Es sind 106 Meilen nach Chicago, wir haben genug Benzin im Tank,
ein halbes
Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen.
Tritt
drauf. - Ich glaube die meisten wissen jetzt von was ich Fan bin.
bis denne
der Uwe (Könich)
Hier noch der Link zu meiner Seite: www.uwe-grunewald.de
(Anmerkung von
motorang: Navigation auf Hauptseite
ist nur im Internet Explorer sichtbar)
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seit 2007
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seit 2008
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- Michael
K. aus Adelshofen
Den
Michael kennen wir vom Tauerntreffen.
Hier ein kleiner Auszug meiner Motorräderei, welche im März
des Jahres 1989 begann. Mein damals bester Schulfreund, hat mich damals
in der großen Pause mit dem üblichen Wurstbrot und den Worten
" He,he,he, ich habe heimlich den Schein gemacht", empfangen.
Ein totaler Schock für mich, da wir beide doch seit Jahren mit
dem Fahrrad zum Unterricht fuhren!
Nun, er durfte seit diesem Tag mit dem Mofa zur Schule fahren, ich noch
mit dem Radl. Das konnte ich so nicht auf mir sitzen lassen ! Ein halbes
Jahr später, wieder in der großen Pause, dann ich mit dem
Wurstbrot und den Worten "He, he, he, ich habe den 80er Schein
gemacht" ! Ja, das war dann der Schock für ihn !
Die folgenden zwei Jahre verbanden mich immer mehr mit dem Motorrad.
Während eines längeren Krankenhausaufenthaltes, besuchte mich
mein Vater, und brachte mir zum Lesen eine Motorradzeitschrift mit.
Ein 8-seitiger Reisebericht durch die algerische Sahara fesselte mich,
und ... na ja, was soll ich mehr sagen, bin dann auf Enduros und Alukoffer
umgestiegen ! -))
Bis ins Jahr 1999 brachte ich jede freie Minute für meine Motorradreisen
auf. Sahara 3x, Skandinavien 2x, und hunderttausende Kilometer (Waren
echt so viele !) in Europa. Eine KLR 650 (die schöne 88er mit dem
großen Tank!), eine darauf folgende KLX 650, eine MZ Baghira (war
1998), und meine geliebte Africa Twin (1996 habe ich die "geehelicht",
und ihr bis 2003 und 217tkm die Treue gehalten!) , waren meine Reisebegleiter.
Zelt, Schlafsack und Luftmatratze gehörten zu meinen wenigen festen
Besitztümern. Gekocht habe ich auf allen meinen Reisen mit Benzinern
von Coleman (die brannten sogar mit libyschem Bleisprit problemlos und
wochenlang!). Brennstoff ist immer am Motorrad, klein, leicht und ...
funktioniert! Gaskartuschen in Algerien???? -)))
Nun, in Jahr 1999 war dann eine längere
Reise nach Australien in Planung. Die Vorbereitungen meinerseits liefen
auf vollen Touren, bis mir meine jetzige Frau begegnete. Die persöhnlichen
Prioritäten verschoben sich auf einmal schwer. Und so zeichnete
sich das Ende meiner Globetrotterzeit ab. Heiraten, dann die Kinder
usw.
Meine Africa Twin holperte nicht mehr über Pisten nach Tam oder
durch den Erg Bhuaret, sondern ganz zivil, über beste bundesdeutsche
Strässlein zum Arbeiten und "Familiensponsern"!-))
Im nebligen Herbs des Jahres 2001, hielt ich plötzlich eine Zeitung
in der Hand, Kleinanzeigen, und im November des gleichen Jahres stand
dann mein erstes Motorradgespann vor dem Haus. Billig, alles aus Metall,
schwer, und in meinen Augen das schönste was man mit drei Rädern
fahren kann, eine Dnepr MT 11 ! Inlandsmodell, was mich aber nicht schockte,
denn über diese Dneprs hatte ich schon ganze Bücher gewältzt,
und Zeitschriften verschlungen. Ausserdem war ich zwischenzeitlich,
beruflich, auf Zweiradmechaniker umgesattelt, und saß ja somit
in der besten Werkstatt die es gibt.
Meine Winter waren nun nicht mehr motorradfrei.
Denn die dicke Africa Twin war auf verschneiten Strassen ( damals schneite
es bei uns in Bayern noch !), nicht direkt der Hit. Und die Dosentreiber
wollen es halt nicht begreifen, dass ein Mensch tot ist, wenn er überrollt
wird!-((
Die gute MT 11 sorgte für wunderbare Wintermonate, 3 Jahre lang.
Und für meine Wegstrecke von 27 km bis zum Job, kann so eine MT
schon mal drei Stunden brauchen! Was habe ich nicht alles gemacht, in
der Früh, vor der Arbeit, Kolben gewechselt, zerbrochene Federbeine
mit Holzstöcken notdürftig geflickt, Zündungen eingestellt,
Speichen erneuert - die Dnepr sorgte immer für KURZWEIL!
Aber, ich bin niemals zu spät gekommen! Schon wegen meiner Kollegen,
musste ich meine GRÜNE immer fahrend in den Firmenhof bringen !
-)) Ein Motorrad fürs Herz halt, nicht zum Kilometerfressen.
Als weitere Anschaffungen kamen dann in den folgenden Jahren eine schöne
Honda XL 250, meine geliebte Tenere ( 34L von 1984!), eine schöne
und sehr kapriziöse Yamaha DT 400 ( das war eine Arbeit, bis die
wieder zuverlässig lief! Aber der Sound von 395 ccm zweitakt, ohne
Geräuscheinschränkungen), meine jetzige XTZ 750 Super Tenere
(jetzt ja als Gespann!), und seit dem Sommer letzten Jahres meine neueste
Anschaffung, eine Dnepr MT 16 aus Litauen, dazu.
Zwischenzeitlich kam dann für die Kinder ein schönes Yamaha
PW 50 Gespann ( Bj. 1985 ! ), denn das passte farblich super zu meinem
ersten Eigenbaugespann, das weiße Tenere-Gespann (siehe TT 06
!), meinte jedenfalls meine Tochter. Die fährt, frech und flott,
damit im Garten rum ! Oma mit dem Rasenmäher, Enkelin mit dem Gespann
hinterher ! -))
Eine XT 550 hatte ich auch einmal, aber nur für eineinhalb Jahre.
Denn die DT 400 und die XT 550 musste ich wegen der Anschaffung der
Dnepr verkaufen.
Diese Entscheidung hatte übrigens meine Frau für mich getroffen
! -))
Um die Sachlage ein wenig zu entwirren, ich (eigentlich sollte es ja
wir heissen) habe (haben) aktuell folgende Motorräder oder Gespanne
:
- meine weiße 34L Tenere, jetzt
wieder Solo, war mein erstes Eigenbaugespann
- mein Super Tenere-Gespann, ist mein zweites Eigenbaugespann, mit vielen
Extras, welche ich mir beim Bau des ersten Gespannes noch nicht zutraute!
- Das Super Tenere-Gespann ist übrigens mein Wintermotorrad. Das
Quoten-Dosenfahren erledigt meine Frau für uns !
- meine Dnepr MT 16, welche mir seit letztem Sommer schon viele schöne
Kilometer bescherte, und endlich wieder schwarze Finger, in der Früh,
vor der Arbeit!
- zuletzt sei das PW 50 Gespann der Kinder erwähnt! Meine Tochter
fährt damit aber lieber herum, denn der Motorradvirus hat nur sie
befallen! -))
Ich darf meine Motorräder zwar noch
nicht mit ins Bett nehmen, aber das ich ohne meine kleinen oder großen
"Stinker" nicht sein kann, hat auch meine liebe Frau inzwischen
akzeptiert . OK, das "Ersatzteillager" im Keller und in der
Garage könnte mal aufgeräumt werden, aber wer hat nicht gerne
ein paar Vergaser oder Zylinder oder Kurbelwellen oder Federbeine oder
... Könnte man ja alles mal spontan brauchen? Oder? Wie ich es
im Forum ja schon schrub, unsere vier Motorräder sind zusammen
85 Jahre alt ! -) Und schön finde ich sie alle!
Es grüßt euch der Michael
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seit 2008
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- max (sprich
[mägs], schreib altF4) aus dem Schwabenland
Den
max kennen wir vom Sölkpasstreffen.
Freut mich
immens, der AiA beizutreten!1!! Merci vielmals fuer diese freundliche
Geste.
Dann wirds nunmehr auch Zeit,
mich vozustellen, zumindest denen, die ich bisher nur in Digitalien
getroffen hab und bisher nicht persoenlich...
Fangen wir mal ganz von vorne an: bin ein 1967er,
damals im weissen Kachelraum im
Stuttgarter Hospital geboren mit sechs Fingern an der linken Hand.
Mein erstes Fahrzeug fand mein Vater in einem Graben: ein Roller mit
weissen Reifen, roten Griffen in waldgruen gestrichen, spaeter ein
Fahrrad, gleiche Optik, ein Geschenk dem ich jahrelang die Treue hielt
- die ersten Schrauberexkursionen!
Spaeter am Omafahrradrestaurieren, die ich auf dem Sperrmuell fand
und seitdem eigentlich bin ich eifrig mit Recycling beschaeftigt,
neues fand und find ich meistens langweilig...
1984 der Fuehreschein, im Februar mit einer wuchtigen VT500E, die
mir einfach zu gross war, geklappt hats dennoch. War aber weiterhin
am Fahrradfahren. Der erste Wheelie auf einer 80er Vespa (uups, krasse
Kupplung) und hinten auf einer Kreidler drauf durch Paris mit hundert
Sachen.War aber trotzdem weiterhin am Fahrradfahren.
1988 dann als Sozius nach Wales, dabei das Brett von 550er Suzuki
nach Swansea
gepruegelt im Berufsverkehr, hab ich geschwitzt. Demnach die erste
Bekanntschaft mit der SR500 - Oli sagte damals, wenn du sie ankriegst
kannst du sie fahren. Ich hab sie nach 45 Minuten angekriegt und dann
festgestellt, dass der Gasbowdenzug gefazzt war, war einerseits sauer
und doch eigentümlich stolz!
Also 1992 hatte ich dann das Geld fuer eine ziemlich edle SR beinander,
war aber soo edel nicht, weil ziemlich schnell der Motor plattging.
Mit diesem ueberholten Motor fahr ich uebrigens noch heute...und dann
gings los, und das Moep wurde immer schwaerzer und dreckiger, innerhalb
eines guten Jahres mutierte sie zum Ratbike...Enduropellen wurden
zur Pflicht, nachdem anfaengliche Offroaduebungen immer auf dem Boden
endeten. War eigentlich jedes Jahr mit
der Kiste in England, Schottland, IOM, Wales unterwegs.
Dann kam die ES250/2 als Gespann, und ab dafuer ueber Schweden wieder
nach England. Da stand sie dann fuenf lange Jahre mit zerschossener
Kupplung, es war November, ich war nass und hatte die Schnauze voll...
Zwischendurch eine TS-Gespannemme, aber die war nicht zur Kooperation
zu berwegen, dann nochne SR, diesmal gegen meine Ente eingetauscht.
Und dann die NSU Lux, ach war die fein!!! Die hatt ich dann aber verkauft
um meine Emigration nach England zu finanzieren, gerade da als sie
wieder lief; bin mir heut noch uneins ueber die Entscheidung...
Z ehn Jahre England gingen auch nicht spurlos vorrueber, vor allem
beeinflusste mich eine Motorradgazette namens AWOL, ein grassroots
Custombike Magazin, Moeps wie sie nur die Englaender damals hingeschraubt
hatten: Ratten, Survivals, Tracker, Cafes, Bopper, Chopper, Combos,
the lot. Damals auf einem Treffen auch der erste Diesel, war schwer
beeindruckt. '12 pounds mate, that's all it cost' ;)
Mittlerweile hatte ich den Batchelor in Performance Writing gepackt,
und ab nach Prag und Berlin, zwischendurch Rotterdam und die alte
Heimat mit Performances und
Buehnenarbeit...nach einem Jahr wieder zurueck und den Master gewagt
- und gewonnen!
Nach einem weiteren Jahr in Totnes packte mich wieder das Reisefieber
und nach etlichem Hin und Her hatte mich schlussendlich Deutschland
wieder. Das war das Jahr 2007. Seitdem verbringe ich eigentlich jedes
Wochenende irgendwo auf einer Wiese wo's Zelte und Motorraeder gibt.
Das schoenste daran ist immer ein Wiedersehen mit Menschen hunderte
Kilometer weiter weg, Monate spaeter mit mit genehmen Zeitgenossen
und leckeren Fahrzeugen. Das Soelktreffen war dahingehend auch eine
bewegende Erfahrung, hab ich die Zeit dort und das AiA-Volk sehr zu
schaetzen gelernt. Feine Sache, das!1!!
Merci vielmals
fuers An-Bord-Nehmen, freu mich auf kommende Begegnungen und weitere
Aktionen zusammen. Derweil,
Gruessle,
max ~:
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seit 2008
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- Falcone
(Martin K.) aus Mitteldeutschland
Den
Falcone kennen wir vom Tauerntreffen, aber es bürgt auch der Fleisspelz
für ihn, und das will was heißen.
Eigentlich komme ich aus einer Familie, in der Motoren keine Rolle spielten.
Natur schon. Und so habe ich als Kind schon immer mit Tieren, Landwirtschaft,
Feld, Wald und Wiesen zu tun gehabt (bis heute).
Als pubertierender Rotzlöffel schlug ich dann aus der Art und schleppte
eine 150er Adler an. Das jährt sich dieses Jahr zum 40. male. Und
ich habe wieder so eine Adler - ich bin wohl etwas sentimental.
Dann ging es Schlag auf Schlag mit den üblichen 50er-Jahre Krädern,
die so wunderbar billig beim Bauern abzugreifen waren: Max, BMW, DKW,
Triumph, Victoria, Maico und, und, und
Irgendwo fand sich auch immer mal ein Nummernschild, so dass ich schon
als 13 jähriger erstmals die Grenze nach Bayern auf einer abenteuerlich
zusammengeflickten Max überschritt. Eine Max ist noch vorhanden
- sentimental eben.
Leider blieben auch Kontakte mit der Obrigkeit
nicht aus. Nach dem dritten aktenkundig gewordenen Sündenfall
verdonnerte mich mittlerweile sechzehnjährigen ein verständnisvoller
Richter dazu, innerhalb von vier Wochen den Führerschein für
Kleinkrafträder vorzulegen. Da mit begann mein Einzug in die
Legalität. Mit richtig zugelassener Zündapp 1972 zum Elefantentrefen,
das war schon toll.
Mit 18 wurde es dann (mal wieder) eine Max, die
gleich einen Steib verpasst bekam, denn das Ele-Treffen war schon
in weinigen Wochen. Seitdem habe ich immer ein Gespann gehabt, bin
aber trotzdem kein "echter" Gespannfahrer, weil ich das
dritte Rad nur im Winter konsequent nutze, im Sommer genieße
ich lieber die Schräglage so weit wie möglich. Über
eine R69S mit Eigenbau-Boot kam ich schnell zur Falcone, auch ein
gutes Gespannmotorrad - die mich kreuz und quer durch Europa trug
und die heute noch mit 227.000 km auf dem Buckel bei mir ihr Gnadenbenzin
frisst. Meine Sentimentalität
Das Studium des Maschinenbaus und des Designs führten
mich für etliche Jahre nach Braunschweig, wo ich zur Finanzierung
des Hobby einen Motorradladen aufmachte. Der alltäglich nicht
immer ganz angenehme Umgang mit Motorradfahrern ließ mich peu
a peu ins vierrädrige Lager wechseln, natürlich Alteisen.
Highlights neben diversen Amis aus den 40ern und 50ern waren Alfas,
Tatras und meine große Liebe: Citroen DS
Mit gleichgesinnten Jüngern der Göttin wurde ein Club gegründet,
dem ich bis vor wenigen Monaten noch vorstand. Über diese Schiene
bekam ich Kontakt zum deutschen Bundesverband der Oldtimer und engagierte
mich dort bis hin zur Hauptberuflichkeit. Mein Gesellenstück
als Lobbyist war das rote 07-Kennzeichen, mein Meisterstück das
H-Kennzeichen.
Schon wieder mal das (Auto)hobby zum Beruf gemacht,
sehnte ich mich wieder zurück zu den Wurzeln und bewegt in der
Freizeit nicht mehr vierrädrige Oldtimer sondern zweirädrige
- zunehmend auch moderne. Heute fröne ich der aktiven Nichtsnutzigkeit,
genieße das Leben auf zwei Rädern und in meiner Werkstatt,
reise gerne mit meiner ebenso motorradbegeisterten Frau und spanne
im Fahrzeugbestand den Bogen von der 27er Mabeco bis hin zur aktuellen
KTM Supermoto, wobei ich eine besonders innige Beziehung zu den Adlern
aus Mandello hege.
Ich meine, es gibt kein langweiliges Motorrad, jedes hat seinen besonderen
Reiz. Man muss ich nur drauf einlassen.
Da ich jahrelang beruflich mit Vereinen, Verbänden
und Clubs und deren Absonderlichkeiten zu tun hatte, möchte ich
jetzt privat möglichst wenig damit zu tun haben.
Die AiA ist jedoch ganz nach meinem Geschmack!
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seit 2006 |
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- Peter
V. aus dem Münsterland
Tauerntreffen-Teilnehmer
seit 2005, bewegt Landrover und Ural-Tourist-Gespann, mit Letzterem
viel im Winter unterwegs. Kommt trotz Kardanwellenschaden zum Tauerntreffen
2005.
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seit 2008 |
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- Stefan
S, der schmuddelige Typ
Auf Empfehlung von
Achim und Thöny - und recht haben sie gehabt!
Habe mit ca 8 Jahren angefangen Fahrräder
aus dem Schrott zu ziehen und herzurichten. So mit 10 dann der erste
Chopper mit langer Gabel und Bananensattel. (war mein letzter Chopper
)Mit 12 zum ersten mal mit der Quickly über den Acker, mit 13 Mofa
renoviert , als es wieder lief getauscht gegen ein kaputtes.mit 16 erster
Motorradurlaub mit meiner CB 50 J.
Mit 18 endlich XT 500 und für den Winter MZ TS 125. Dann kam die
Güllepumpe und meine TS 250-1 , die ich seit ca 12 Jahren als Gespann
fahre. So für jeden Tag habe ich meine XT550, ist erst 25 Jahre
alt. Ab und zu fahre ich mit der Dicken , einer G/S. Später kam
noch ein BMW-Gespann mit Ural dazu und seit Oktober MZ ES 125 Bjhr.
66 in Geländesportoptik.
Würde wirklich gerne AIA-Mitglied werden, weil ich so einen Zusammenhalt
und Hilfsbereitschaft wie auf dem TT sonst noch nirgends erlebt habe
und dazu gerne auch meinen Beitrag leisten will.
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seit 2006 |
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- Harald
"Flint" F. aus Vorarlberg
Flint ist Tauerntreffenbesucher
der ersten Stunde und im Geiste Vollblut-AIAler - nur sind seine Eisen
halt nicht alt genug. Wir freuen uns, ihn als Stützpunkt im westlichsten
Westen Österreichs zu haben. Als einer unserer aktivsten missionierte
Flint 2006 auch in der Schweiz und in Ostdeutschland, und brachte dankenswerterweise
Gert B. zur AIA.
Flint hat auch einen Blog
(immer up to date, unser Freund) zum Thema Winterfahren und moderiert
im Dreiradler-Forum.
Er schreibt: Ich bin ja im Moment kein
Alteisentreiber, verschiedene Umstände haben dies bis jetzt verwehrt.
Zum Moppedfahren kam ich 1974, nachdem ich die MS50 meiner Mutter im
Gelände beinahe schrottreif gefahren habe. Auch für die andere
MS50, die mit dem selbsteingebauten 125er Motor war kein Nummerntaferl
mehr zu bekommen. So kam ich mit 16 zu meiner Puch Racing 50.
Mit dieser "Maschine" war ich viel unterwegs, unter anderem
eine Österreichrundfahrt die in sämtliche Seitentäler
und dann bis nach Wien führte. Später dann alle zwei Wochen
die Strecke von München ins Ländle und zurück. So kamen
in den zwei Jahren gute 30.000 km auf den Tacho.
Naja mit 18 war es mit der Moppedfahrerei erst mal vorbei, ein alter
R4 war der erste von über 30 Vierradlern. Später kam dann
ein 125er Puch Roller, dieser begleitete mich 12 Jahre lang, gefahren
bin ich berufsbedingt nur hin und wieder damit.
1994, als ich mit der Fernfahrerei aufgehört habe, kam dann wieder
das Moppedfieber, eine 14 Jahre alte SR, mit 110.000 km. Eineinhalb
Jahre später hatte diese bei Km 136.550 einen Motorschaden. Diese
hab ich leider viel zu schnell aufgegeben und verkauft. Dann kam eine
Super-Tenere, Pan-European, KLE. 1999 dann eine Varadero und zwei Jahre
später einen Schwenker dazu. daneben eine Z650 mit Velorex, und
aktuell hab ich jetzt eine Transalp mit Velorex und die FJ mit EML Speed.
Den Wunsch wieder einem älteren, leichten Zweitakter zu Fahren
keimt immer wieder auf, ich konnte ihn aber noch nicht realisieren.
Anfangs bin ich mit den Moppeds noch in diverse Werkstätten gefahren
aber inzwischen mache ich fast alles selbst, die nötigen Teile
und Tipps besorge ich mir beim Verwerter und in diversen Foren. Einmal
im Jahr mache ich mich für zwei Wochen, meist alleine auf den Weg,
so bin ich schon einige Länder in Europa angefahren, Seit 2002,
da fuhr ich das erste mal auf das Elefantentreffen, hat mich das Fahren
im Winter nicht mehr losgelassen. 2005 das erste Mal auf dem Tauerntreffen,
2006 dann eine kleine Winterfahrt über Bayern, durch Tschechien
zur Augustusburg und 2 Wochen später zum Tauerntreffen 2006. Nach
längerer Pause wieder einmal im Zelt übernachtet. Das Zelteln
beginnt mir zu gefallen, es macht auch Spass wenn man das richtige Zeugs
dazu hat und vor Allem, die richtigen Leute um sich herum, und die sind
beim TT. So hab ich mir für die kommenden Jahre ein, so hoffe ich,
brauchbares Baumwollzelt mit Stahlgestänge besorgt. Meine Benzinkocher
funktionieren auch bestens, zumindest unter Zuhilfenahme der roten Spraydose.
Achja, zum AIA Fragebogen, ich hab nicht alles mit c beantwortet, aber
immerhin bin ich hier
"Wenn Du hin und wieder b) gewählt hast, besteht noch Hoffnung.
Du wirst Deinen Weg hoffentlich finden, mit unserer Hilfe".
reingerutscht, was heissen soll, ich zähl auf Euch !!
Ich bin jetzt bald 50 und habe die letzten paar Jahre mit dem Motorrad
sehr viel schönes erleben dürfen, sehr viel gelernt und das
Wichtigste, ich hab sehr viele nette Leute kennengelernt.
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pic folgen noch
seit 2008
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- Richard
aus den Niederlanden
Richard ist der zweite Berge- und Abschleppmeister des Tauerntreffens.
Zu Hause hat er noch ein paar ältere Fahrzeuge, unter anderem eine
XT. Er schraubt selbst wenns sein muss, fährt sonst aber lieber.
Viel.
Sein blaues Duodrive-Gespann ist schon legendär beim Tauerntreffen.
Er schreibt:
Ich hab noch eine (selbst aus Rost aufgebaute)MZ
ETZ 250 Superelastik, die dieses Jahr Steuerfrei wird und Oldtimerversicherung
bekommt Weiter nur noch das BMW-Gespann (8 Jahre alt) und einen XT 600
aus 1999. Hab einiges verkaufen müssen. Bin eigentlich mehr Fahrer
als Schrauber. Ich schraube nur, weil Ich nicht im Werkstatt gehen woll.
Es interessiert mich aber sehr und habe ein wärmes Herz für
die AIA-Leute und Ihre Gedanken.
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seit 2006 |
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- Gitti
aus dem Michelsrombacher Wald
Gitti ist, wie man in Österreich so sagt, "a Sö",
also eine Seele von einem Menschen. Sie organisiert Treffen und Ausfahrten,
kümmert sich oft um andere mehr als um sich selbst, und redet da
nicht viel drüber. Dementsprechend bescheiden liest sich auch ihre
Vorstellung ... aber wir kennen sie besser ...
Ich fahre eine SR seit ich 18 Jahre bin. Jetzt bin ich bald 50, also
ich fahre 25 Jahre dieses wunderschöne Motorrad. Reisen mit ihr
habe ich bis nach Holland, Italien, Österreich gemacht.
Selbst reparieren? Die üblichen Dinge, Vergaser sauber machen,
Ölwechseln, Pillepalle wie kleine Inspektionen machen, mache ich
selbst. Reifen wechseln auch. Draufziehen des Reifens, lasse ich machen.
Elektrosachen, nur unter Anleitung. Darunter fällt nicht Klemmchen
wechseln, bzw Birnchen, sondern neue Strippen ziehen. Kupplung ausgebaut
habe ich auch schon selbst ...*stolz* aber beim Zusammenschrauben war
Hauni und Squirrel dabei und haben das gemacht ...*drücksienochheutdafür*
Ansonsten bin ich dankbar, dass Hauni in der Nähe ist und ich mit
ihm dran schraube. Er macht den Aufseher, ich der Schrauber ... bin
ich mir doch was sicherer ... bin halt doch eine schwache Frau 
Ansonsten bin ich immer froh, wenn wir große Touren fahren, dass
ich nicht alleine bin ... und Helfer da sind ... Zur Not habe ich die
Gelbe Engel Karte.
Bastelsachen, wie Handwärmer, Sitz, andere Nähsachen mache
ich selbst und habe da auch viel Spass dran.
(Bild zeigt Gitti mit blauer SR, samt Töchterchen - mit gelber
SR )
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seit 2008 |
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- Bernhard
S. aus dem Rosenheimischen
Danke an den Maybach für die Anschleppung!
Eingepflanzt wurde das Virus dem Zwölfjährigen
von einem Mathelehrer, der im Unterricht Dias von seiner Rumänienreise
mit einer 125er Zündapp zeigte.
Von da an wurde ab Heft 13/72 jede Ausgabe der Zeitschrift "Das
Motorrad" studiert.
Nach lange. harten Jahren des Träumens gabs 1979 endlich das
erste Motorrad, eine XT 500, weil der Favorit, die SR, gerade erschienen
und nicht erschwinglich war.Da die XT erste Geländefahrversuche
nur mit verbeultem Tank überstand, überhaupt den Anforderungen
nicht mehr entsprach und der Geldbeutel dank gut dotierter Lehrstelle
etwas runder geworden war, wurde mit Mamas Unterstützung ( der
Papa durfte davon nix wissen) ein Jahr später eine neue XS 650
angeschafft. Die XS war ein tolles Motorrad, hat jede Menge Spass
gemacht, starb aber auf Grund meines Unverstandes nach zwei Jahren
auf der Rückreise von Spanien den Ölmangeltod mit einem
Riesenloch im Kolben.Während die XS noch in der Scheune eines
schwäbischen Bauern auf die Heimholung wartete, fuhr einer Spanienreise-Kumpels
mit seiner BMW in den Tod. Im Schock wurden die XS-Reste an einen
Bundeswehrkameraden verkauft und das Motorrad-Thema erstmal ad acta
gelegt.
Nach der Rückkehr von einem längeren
Auslandsaufenthalt begann das Virus wieder zu nagen und ab Frühjahr
86 wurde die Sucht mit einer SRX 600 bekämpft.
Dann kamen Chopper in den Blickwinkel und 89 wurde
die SRX in Zahlung gegeben und mit einem kleinen Aufschlag gegen eine
Softail Harley-Davidson eingetauscht.
Da der Bernhard aber motorradmäßig keine halben Sachen
macht, wurde auch gleich der Anschluss zum Männerbund hergestellt,
bei dem allerdings auch Frauen zugelassen waren.
Zu dieser Zeit brach sich auch das Umbau-Virus Bahn, so dass an der
Harley bald nur noch Rahmen und Motor im Originalzustand waren, wobei
der Softailrahmen zeitweise unter Einsatz massiver Flacheisen zum
Hardtail umgestrickt wurde. Nebenbei wurde die inzwischen ins Leben
getretene Herzallerliebste auf die harte Tour zum eigenen Motorradführerschein
überredet ( Wochenendtour nach Dänemark auf einem 10x15
cm PussyPad ) und danach eine 77er FLH Electra Glide für das
holde Weib beschafft.
Dann kamen die Kinder, die Selbständigkeit
und der Hausbau und damit das Leben in etwas ruhigere Bahnen. Der
Männerbund wurde den Männerbyndlern yberlassen und als wir
feststellten, dass sich die Harley-Szene sehr in Richtung Kommerz,
die Clubszene in Richtung Illegalität verändert hatte und
sich unsere Harleys mit einem Saisonplus von unter 200 km in der herbstlichen
Garage einfanden, wurde erst die eine und zwei Jahre später die
andere Harley abgestossen.
Zwischenzeitlich war uns aber (das alte Feuer war
nie wirklich erloschen) eine XS 650 Heritage zugelaufen und eine der
Harleys wurde durch eine TRX 850 ersetzt und diese sogleich mit umfänglichen
Umbaumassnahmen in einen reisetauglichen und optisch erträglichen
Zustand versetzt. Wenig später ergab sich die Gelegenheit, eine
XS650 zu erwerben, die nur 150 Nummern jünger war als die 1980
gekaufte, und so fanden wir uns mit zwei XSen wieder. Während
einer staatlich verordneten 15-monatigen Fahrradpause konnte ich dem
Familienoberhaupt, die da sagte, dass einer, der keinen Führerschein
hat, auch nicht drei Motorräder braucht, nicht wirklich stichhaltige
Argumente entgegensetzen und so musste uns die TRX verlassen, während
die XSen den Sturm überstanden.
Und dann hat mich im Frühjahr 2008 der XS-Forumskumpel
Maybach an den Sölk verschleppt und ich hab jede Menge Spass
gehabt. Noch mehr Spass hat die AIA-Herbstausfahrt
2008 und besonders die Anreise gemacht, so daß ich es jetzt
wissen will.
Ich habe von Lilienstein das kahlgryndige
MZ-Gespann erworben und werde mal schauen, ob der dreirädrige
Wintersport etwas fyr Vaters Ältesten ist.
In diesem Sinne Grysse
Bernhard
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seit 2008 |
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- Christoph
G., derzeit Wien
Christoph hat uns im Internetz gefunden, ist als "Ölfinger"
im Forum eingestiegen und hat bei der Herbstausfahrt persönlich
vorgesprochen.
Das Elend begann mit 15 und einem Hercules Mofa.
Richtig ging es dann mit 19 weiter, als ich den Motorradführerschein
machte und schnell was Billiges zum Fahren suchte. Den Start machte
dann ein NSU Prima Roller. Zum "günstigen" Preis hat
sicher beigetragen, das der Motor und einige andere Teile in Sackerln
am Lenker hingen. Irgendwie wurde er nie ganz fertig hart seit 20
Jahren immer noch seiner Fertigstellung. Wenn ich mal viel Zeit und
Geld habe, dann... In den folgenden Jahren folgten verschiedene große
oder kleine Baustellen, u.a. Montesa Cota, Yamaha XJ 900 und XT 600,
Suzuki GS 750, MZ ETZ 250, Honda CM 200, Simson Sperber und immer
wieder Velosolex. 2001 bin ich von Deutschland nach Wien übersiedelt.
Hier habe ich seit 3 Jahren eine Garage/Werkstatt im Hinterhof. Das
hat nicht gerade zur Verringerung des Fahrbestandes beigetragen. Sie
wird derzeit von div. Velosolexen, einer MZ TS 150, Yamaha XS 400
und einer Puch MS 50 besiedelt.
Ansonsten gibt's zu mir zusagen, das ich derzeit als Baumarktverkäufer
arbeite und leidenschaftlicher WG-Bewohner bin.
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pic pic
seit 2009 |
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- Roger
S., Südhessen
Uns anfangs nur vom Sölkpasstreffen und mit seiner SR bekannt,
wissen wir inzwischen auch um seine Ish Leiden(schaft).
Viele kennen mich (hoffentlich) inzwischen
von Sölkpaß oder anderen Treffen.
Zur Zeit bewege ich, oder repariere, zwei SR 500 Baujahr 1980 und ein
IZH Jupiter5 Gespann.
Die meisten Werkstätten sind mir zuwider, deshalb versuche ich
alles
alleine und mit Hilfe der Forumsmitglieder und Freunden aus dieser Ecke
am Laufen zu halten oder zu verbessern.
Regelmäßig findet man mich beim SR500 Stammtisch der IG Aschaffenburg.
Beheimatet bin ich in Südhessen, manche würden sagen bei den
Riedochsen,
so unrecht haben sie nicht .
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pic
pic
seit 2009 |
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- Steve
M . alias Therion, Mattersburg im Burgenland
Steve haben wir als sehr vielseitigen Menschen kennengelernt. Auch das
vierzylindrige ist ihm nicht fremd, und er war mal ein echter Rocker.
Engländer sind seine Passion, und die Familie ist Fixgast am Kindertreffen.
Im echten Leben rufen mich alle Steve, wohnhaft
bin ich in Mattersburg im Burgenland und meine Behausung teile ich mit
meiner Frau und zwei Kindern.
Meine Fahrzeuge sind eine Smart 350 JAP von 1927,eine Puch 175 MCH Bj.1959,
eine 91er Vmax und seit kurzem mein Alltagsfahrzeug eine mattschwarze
XJ 650 von 1981.
Die XJ ist leider auch die einzige die CO2 in die Luft bläst. Die
Puch wird ihr hoffentlich in kürze folgen und an der Wiederbelebung
der anderen Mopeds arbeite ich teilweise schon Jahre .
Meine Frau nennt eine Triumph Speed Four und eine Honda CB 400 F ihr
Eigen, während unser achtjähriger Sohn und unsere vierjährige
Tochter dafür sorgen das wir nicht zu viel Zeit im Sattel und Werkstätte
verbringen.
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seit 2009 |
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- Guzzi-Franky,
war schon lange fällig!
Von seiner Website: "Am 3.August 2009 war es soweit. Ich habe 1
Million Kilometer mit EIGENEN Motorädern zurrückgelegt. Bin
immer heil nachhause gekommen ob plus 40 oder minus 20Grad. Tausend
Dank an meinen Schutzengel!!"
Habe lauter alts Glumpp MZ 3 mal TS, eins davon
Gespann, BMW 100GS, Moto Guzzi 850T5, Simson Schwalbe.
Winterfahrer aus Passion und das selberschrauben ist Pflicht.
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pic pic pic
seit 2010 |
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- Markus,
der Zündfix!
Da richtige Kennenlernen hat ein wenig gedauert, aber wir sind froh
drum!
Ich habe den
Fragebogen gewissenhaft ausgefüllt und viele c, wenige b und kein
a darin gefunden. Zwei meiner drei Mopetten sind konstruktionstechnisch
deutlich vor 1980 angesiedelt, das dritte ist eine späte Jugendsünde.
Alle Eisen werden von mir selbst oder unter Mithilfe eines befreundeten
und begnadeten SR-Schraubers gewartet und wann immer möglich ganzjährig
bewegt. Ein Benzinkocher findet sich ebenso in meinem Fundus wie ein
Hobo-Öfelchen, auch ein Hertweck steht im Bücheregal. Die
Philosophie der AIA will ich gerne unter die Kradisten meiner Heimat
tragen, da sie mir sehr zusagt. An der Kommunikation mittels Internetz
beteilige ich mich schon seit geraumer Zeit mit großer Freude.
Sohn gezeugt, Baum gepflanzt, Einzylinder restauriert. Einen Vogel habe
ich auch. Einen Greif (die badische Flagge). Der hängt bisweilen
hinten am Gespann.
Zur Person: Den Nick "Zündfix" habe ich aus dem MZ-Forum,
weil ich mal ganz fix die Zündung einer ETZ eingestellt habe unter
den wachsamen Augen von 4 MZ-Treibern. Der Besitzer der von mir gewarteten
Maschine heißt seither "Zündnix".
1959 im Badischen das Licht der Welt erblickt. Mit 16 Ferienjob gemacht,
nur um den Moppedführerschein zu erwerben, gegen energischen Widerstand
des Vaters, die in den Ende 70ern begehrte Kreidler Florett blieb mir
verwehrt, da alle in der Familie eine Unterstützung versagten.
Mit 14 schon ein eigenes Auto, einen Opel Rekord 1700 ohne TÜV,
den der Vater auf Drängen seines Sohnes als Beigabe zum Kauf eines
neuen Audi geschenkt bekam. Ich wohnte damals in einer ländlichen
Umgebung mit großen zusammenhängenden Feldern und hatte die
Erlaubnis des Großbauern, den alten Opel über die Feldwege
zu scheuchen. Das ganze Taschengeld ging für Sprit, eine Batterie
und (erstaunlich wenig) Ersatzteile drauf.
Mit 18 Erwerb des Autoführerscheines, der Vater hatte listig ein
Teil-Sponsoring für den Schein vom Verzicht auf den begehrten Einser
abhängig gemacht, und da das in einer alten Ziegelei sauer erarbeitete
Geld auch noch für die erste Dose reichen sollte, wurde es wieder
nix mit Mopped. Dann die erste Dose, ein Citroen Ami 8 Break. Es folgten
eine giftgrüne Ente und der Auszug aus der behüteten in die
unbehütete Kindheit, was den sofortigen Erwerb des Motorradführerscheines
und den Kauf einer NSU Max zur Folge hatte.
Bedingt durch einen mehrjährigen Aufenthalt im sonnigen Italien
folgten Benelli 125 2C, Ducati 450 Scrambler und Vespa 150 GT, alles
beim Kauf rollfähige Leichen, die mit Freunden und learning by
doing leidlich am Laufen gehalten wurden. Und ein Urlaub mit der Ducati,
der mich in 3 Wochen von Mailand nach Barcelona und zurück brachte.
Ich kenne jeden Ducatihändler auf der genannten Strecke. Dennoch
war es ein Erlebnis, welches ich seither immer wieder haben möchte.
Der Ente folgte ein alter MB 200 D/8, mit Abstand mein schlechtestes
Auto. Nie wieder !
Zurück in Deutschland war erst mal wieder Schluss mit Mopped. Die
Zeit, um während dem Studium Geld zu verdienen, reichte gerade
für den Unterhalt der Dose, die Mondpreise der Versicherungen i.G.
zu Italien waren einfach zu hoch. Der Daimler ging, es kam ein VW Bulli
Typ 1, den ich - mit Moos und kleinen Nadelbäumchen in der Regenrinne
- von einem Dachauer Hinterhof zog. Mit dem Brocken bin ich 100000 km
mit nur einem Werkstatt-Besuch unterwegs gewesen. Ständige rollende
Restauration.
Ende des Studiums und damit der unbehüteten Kindheit, es folgte
der Ernst des Lebens in Form von Beruf mit wenig Geld und vielen unbezahlten
Überstunden, Weib, Kindern, Doppelhaushälfte und Passat für
die Gattin und Scirocco LS Typ 1 für mich. Wieder kein Geld und
außerdem keine Zeit fürs Möpp.
Nach nur 5 Jahren kam dann der Big Bang. Vom Ernst des Lebens blieb
nur noch der Job. Haus, Kinder, Frau und der Passat hatten sich verflüchtigt.
Nachdem ich die Scherben in Form astronomischer Anwaltskosten in den
folgenden Jahren zusammengekehrt, mich selbstständig gemacht hatte
und eine neue, viel bessere Hälfte fand, regte sich ein mächtiges
Verlangen: Mopped fahren !
Wiedereinstieg mit einer Honda Hornet 600. Charakterstark, aber für
meinen Charakter zu stark. Nie was passiert, sehr oft aber fast. Als
ein Service für 600 Euro anstand (Reifen und Ventile einstellen),
landete das Teil bei mobile.de. Mittlerweile hatten sich ohnehin ein
MZ-Gespann und eine SR 500 dazugesellt.
Inzwischen hatte ich mit der Winterfahrerei angefangen. Die anfangs
originale 86er ETZ 250 wurde mit allem versehen, was an verbesserten
Teilen zu finden war und lief prächtig, bis sie von einer aggressive
Buche unsanft ausgebremst wurde. Kastenrahmen gestaucht, Seitenwagen
um den Baum gewickelt, Ende Gelände.
Zur Entlastung der verbliebenen SR 500 (Nummer 1) kam eine ebensolche
(Nummer 2), gleiches Baujahr, gleiche Farbe, ins Haus, diesmal mit 3.
Rad. Die hat mit mir in den letzten 3 Jahren 35000 km gemacht. Vom ursprünglich
gekauften Gespann-Material sind nur noch der Rahmen, die Armaturen und
der Kabelbaum original. Die Solomaschine steht ständig in der Ecke,
weil sie dauern Teile ans Gespann abgeben muß. Um die Situation
zu entschärfen und auch solo unterwegs sein zu können, erwarb
ich jüngst eine Super Tenere (Plan B). Langweilig. Geht nie kaputt.
Gilt auch für die aktuelle Dose: Ford Mondeo Kombi.
Aktuelle Schrauberprojekte in der Reihenfolge der Wichtigkeit: Schrauberhöle
aufräumen, Inventur des verstreut verstauten Ersatzteilbestandes,
Teilüberholung eines und Komplettüberholung eines weiteren
SR-Motors. Nummer 1 wieder auf die Straße bringen. Irgendwann
wird die Super Tenere gegen eine W650 ausgewechselt. Die ist seitenwagentauglich
: ). .
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pic pic
seit 2010 |
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- Der
Mecki
Es ist uns eine Ehre ...
Hallo AIA, getreu nach Gebrauchsanweisung möchte
ich mich hiermit ans ZK wenden und um Aufnahme in eure ehrenwerte Gesellschaft
bitten. Die Bedingungen hierfür erfülle ich eigentlich. Auch
war ich schon auf einem AIA-Treffen. Allerdings nicht wie es sich gehört,
im Winter in unchristlicher Höhenlage, sondern zur Sommerzeit im
Flachland.
Während Ihr Euch nun auf dem TT einen Sonnenbrand holt, sitze ich
hier in der warmen Stube, um mir diesen Schrieb aus den Fingern zu saugen.
Eigentlich wollte ich mich auch um Teilnahme am TT bewerben, aber mein
Gesundheitszustand lässt das zur Zeit nicht zu. Hoffentlich 2011.
Zu meiner Ehrenrettung möchte ich noch anfügen, dass ich wenigstens
die Wintertreffen im 100Km Umkreis besuche, wenn auch ohne zu zelten.
Übrigens habe ich 1958 den Kradführerschein erworben und 2001,
von meinem Arbeitgeber erzwungen, den fürs Auto. Mein Fuhrpark
besteht momentan aus 4 zugelassenen Krädern = 1x Puch SGS Baujahr
53, 2x MZ-ETZ solo Baujahr 82+85 und 1x MZ-ETZ Gespann mit 851 ccm Ruggerini
Dieselmotor Baujahr85. Außerdem stehen da noch 2 AJS/M Baujahr
52+54 rum und warten darauf, wieder zum Leben erweckt zu werden. Die
habe ich 1989 nach 12 durchgefahrenen Wintern im Ratbikezustand stillgelegt,
um sie, wenn ich mal Zeit habe, wieder in einen einigermaßen menschenwürdigen
Zustand zu bringen. Erspart mir bitte, alles, was ich kradmäßig
erlebte, niederzuschreiben. Es käme dann in etwa einer Abschrift
von Medderes Vadder gleich. Die meisten Motorradkilometer habe ich wohl
auf Puch und Horex zurückgelegt. Aber es gibt wohl kein Alteisen,
das ich nicht gefahren bin. So zwischen 1960-70 gab es Motorräder
praktisch zum Nulltarif. Man musste sie nur abholen. Wenn ich eine Regina
wieder mal gekillt habe, machte ich mich nicht ans Reparieren, sondern
fuhr mit zwanzig Mark in der Tasche oder einem Kasten Bier bewaffnet
aufs Land und kam mit einem sogenannten Scheunenfund wieder zurück.
Was allerdings auch zur Folge hatte, dass ich auf so schlimmen Gefährten
wie Lambretta, Strolch-Progress, Bella+ Heinkelrollern gesichtet wurde.
Besonders in Zeiten großer Geldknappheit war da schon mal so was
Scheußliches wie ein NSU-LUX-Gespann dabei. Mein KS 601 Gespann
erstand ich damals vom akademischen Motorsportclub Stuttgart zum Horrorpreis
von DM 300. Klacks hatte damals das Ding so in den Himmel gelobt und
ich habe das geglaubt. Wurde jedoch sehr schnell eines Besseren belehrt.
Da ich mich ja um die Mitgliedschaft in einer österreichischen
Vereinigung bewerbe, möchte ich wenigstens eine Story aus Austria
zum Besten geben. Es begab sich aber zu der Zeit
. Mein erstes
Krad war eine Puch SVS 175 2 Vergaser, feuerrot laute Burgessdämpfer
und, wie ich dem Verkäufer glaubte, 130 Km/h schnell. Mein Freund
Hans erstand beim gleichen Gebrauchtmotorradhändler zur selben
Zeit eine Adler MB 250 S, welche nur mit 125 Km/h angegeben war. Großzügig
wie ich nun mal bin, versprach ich langsam zu tun und auf ihn zu warten.
Ihr könnt euch vorstellen wie groß meine Enttäuschung
war, als sich in der Realität 110 Km/h als Ende der Fahnenstange
erwies, und das nur bergab mit Rückenwind. Mein Freund Hans hat
die Adler immer noch seit 1958 nicht einmal abgemeldet und folgedessen
noch immer eine LEO-Nummer drauf, die es seit 30 Jahren nicht mehr gibt.
Bevor ich abschweife, wieder zurück zum Thema. Mit den besagten
Krädern machten wir unsere obligatorische Samstagsausfahrt, die
uns in der Regel nach Straßburg zum Kaffee trinken oder über
Bregenz und den Hochtannpass ins Lechtal führte. Diesmal hatte
Hans seine Freundin dabei. Die hatte sich diese kleine Rundfahrt anders
vorgestellt und bekam furchtbare Sitzbeschwerden und Ähnliches.
Anlässlich einer Pause irgendwo am Pass begann sie furchtbar rumzumeckern.
Hans sagte dann zu ihr, wenn sie jetzt keine Ruhe gäbe, würde
er die Fußrasten abmontieren. Anschliessend sind wir weitergefahren.
Einige Kurven später war die Strasse keine solche mehr, sondern
plötzlich eine Geröllhalde in die wir reinrumpelten. Bei dieser
Gelegenheit rammte Hans einen herumliegenden Geröllbrocken und
die linke Soziusraste wurde abgerissen. Renate hat geglaubt, dass Hans
das absichtlich machte und war entsprechend sauer. Zu allem Überfluss
begann es auch noch zu regnen. Damals gab es eigentlich keine gute Regenbekleidung.
Marquard-Mantel und Guisinea-Hose war nur für gut betuchte BMW-Fahrer
erschwinglich. Das Fußvolk bediente sich im Armeeshop .Also haben
wir wieder angehalten, um eine provisorische Fußraste anzubringen
und um uns wasserdicht zu machen. Hans hatte einen großen Poncho
dabei, welchen er über sich und Renate und die ganze Adler stülpte.
Im Fahrbetrieb hat das dann sehr bedenklich, wenn nicht sogar unheimlich,
ausgesehen. .Irgendwo im Lechtal tauchte dann ein Querrinnenwarnschild
auf. Ist in D eigentlich kein Grund langsam zu tun. In A schon. Wenn
die Austrianer ein Warnschild aufstellen hat das im Gegensatz zu D in
aller Regel einen Grund. Urplötzlich erhob sich meine Puch in die
Lüfte, gefühlte 3m hoch. Peinlicherweise war dahinter gleich
eine rechtwinklig abbiegende Kurve welche auf eine Lechbrücke zuführte
und da kam wie es der Teufel so will ein BMW-Gespann entgegen. Kurzzeitig
sah es so aus als würde ich bei dem im TR-SW landen. Aber für
einen BMW-Fahrer war der erstaunlich flexibel und ist gerade aus in
die Wiese gefahren. Nachdem ich die Puch noch im Fluge abwinkelte, gelang
es mir gerade noch so der Brückenmauer entlangschrammend mit weichen
Knien anzuhalten. Der BMW - Fahrer wendete dann schimpfenderweise auf
der Wiese und wollte wieder zurück auf die Strasse. In diesem Augenblick
kam Hans mit Freundin und Adler samt wehendem Poncho in derselben Manier
und Flughöhe angeflattert. Das hat ausgesehen wie eine übergroße
Fledermaus. Der BMW- Mensch ist mit Karacho wieder in die Wiese, wenn
ich richtig sah hat er sich bekreuzigt bevor er kopfschüttelnd
weiterfuhr. Wir haben zusammen an Ort und Stelle noch schnell eine Schachtel
Austria 3 geraucht. So das war meine Einstandsgeschichte und
jetzt entscheidet ob ich beitreten darf. Ich versuche noch zwei aussagekräftige
Bilder einzustellen. Eines davon ist ein Artikel aus der MO Zeitung
welcher besagt dass man auch Alteisen heutzutage noch flott bewegen
kann die Puch ist meine und das Andere ist mein Dieselross..
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seit 2010 |
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- Berni
Auf Empfehlung des kahlgryndigen
Andreas ... jetzt haben wir bald die ganze Izh-Gemeinde hier 
Bin
Jahrgang 1951 und gehöre damit klar zu den älteren Semestern.
Motorrad fahre ich seit 1968 und seit ein paar Jahren ausschliesslich
Ostböcke. Die sind im Moment mehrere MZ, darunter 2 Gespanne, und
eine IZH Planeta. Dazu kommen diverse Baustellen mit Junaks, Awos, Jawas
und, als einzigem Ausreisser, einer kleinen DKW 175S.
Meine Vorliebe gilt damit eindeutig einfachen Bauernmotorrädern,
mit "modernen" Motorrädern kann ich wenig anfangen. Zu
Hause bin ich in Hessen im Vogelsberg, also ziemlich in der Mitte von
Deutschland. Von Beruf bin ich Elektrotechniker, Technischer Redakteur
und Systemadminstrator.
Grüsse aus dem Vogelsberg wünscht
Berni.
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Honoris
Causa
(oder humoris causa ... ?)
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"ehrenhalber",
weil (zutreffendstes angegeben):
1) nicht aktiv in der
AIA tätig (Forum und Treffen/Ausfahrten)
2) derzeit ohne Alteisen
3) Alteisen nicht alt genug oder sonstwas
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seit 2005 |
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- Michael
T. aus Graz mit Suzuki GT750 "Wasserbüffel" - als
Gespann und solo 3)
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seit 2005
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- Gunnar
L. aus Murau mit Puch, Ente,
dzt. Dornbirn
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seit 2005 |
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seit 2005 |
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seit 2005 |
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- Martin
"Höppi" H. aus Berlin, derzeit Graz
mit (angemeldet !):
Moto Guzzi V65 Bj. 84,
Suzuki GSX750 Bj. 81,
MZ ES250/0 Bj. 60,
MZ ES250/0 Bj 61,
mehrere MZ RT 125
4 rädrige
Fahrzeuge:
VW Transp. T3 Bj.85 als Camper,
VW Transp. T3 Bj. 89 Doppelkabine (umgebaut auf 6 Zylinder Ford V6),
Trabant P600 Kombi Bj. 65
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seit 2005 |
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- Andreas
"Atze Eisenarsch" T. aus dem Münsterland
Tauerntreffen-Teilnehmer
der ersten Stunde, wahnsinniger Versucher der "Ironbutt
Saddle Sore" Erlangung (1000 Meilen in 24 Stunden) mit einem
Ural-Gespann (!), Täglichfahrer.
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seit 2006 |
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- Michael
"Eichy" E. aus Oberursl (Taunus, Nähe
Frankfurt)
Betreibt einen umfangreichen Fuhrpark, dessen lustigste Fahrzeuge sind:
Enfield, Stahmer-Hondagespann, Vespa, NSU Quickly
Er schreibt (gekürzt):
"Nach langen Kreidler-Florettjahren war
und bin ich ja eigentlich Vespafahrer und zunächst auf teilweise
gut getunten PV-50'gern unterwegs gewesen.
(...) Die Familie besteht aus 3 Personen, Zwergkaninchen nicht mitgezählt,
und so sind wir folgerichtig zum Gespann gekommen. Man beachte: Mein
erstes "richtiges" Motorrad war also ein Gespann. Dann gings
es Schlag auf Schlag: Neues Gespann, BMW R75/5. Noch eine Vespa zum
restaurieren, eine ETZ aus Ersatzteilen aufgebaut, eine Enfield,
meine Quickly hatte ich ja schon lange damals in meiner Junggesellenbude
im Wohnzimmer restauriert. Bin Selbstschrauber, habe eine viel zu kleine,
kalte und zügige Garage im Ort, mit Moppedhebebühne. Außerdem
Modellflieger, Motorensammler uvm."
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seit 2006 |
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- Paul
J. aus Essen
Derzeit hauptsächlicher Russentreiber. Er schreibt (gekürzt):
"Angefangen hat der ganze moppedwahnsinn
bei mir als ich zwölf jahre alt war. Mein vater hat mir damals
beigebracht, wie mann mit einer zündapp zwei-gang-combinette fährt.
Da war es passiert, die moppeds lassen mich nicht mehr los !!!! Mit
fünfzehn gabs dann das erste offizielle mofa (25km/h), mit sechzehn
den führerschein vier und ne kreidler mit 50 ccm und 6,25 ps mit
rennverkleidung und so nem kram. nach kurzer zeit war ein kröber
dzm und ein vanveen 70 ccm zylinder mit 22 mm dellorto dran und die
kiste rannte fast 120 km/h.
Mit 18 gabs dann den führerschein eins und endlich ein richtiges
mopped, ne 150 ccm dürkopp. Der aufstieg zur bmw war dann auch
relativ schnell geschafft, aus polizeibestand gab es eine 500er schwingenmodell.
schnell war ein beiwagen gefunden und drangeschraubt. Mit dem gespann
bin ich dann bis zum 22 jahr gefahren und hab damit halb europa gesehen.
Kanarische inseln, nordkap, griechenland, um nur die weitesten punkte
zu nennen.
Bekam dann ne ur-xt500, die ich als fernreisemopped sehr geliebt habe.
Die türkei bis zur iranischen grenze und die nordrunde (finnland,
schweden, norwegen) waren herausragende touren, aber auch spanien- und
frankreichrundfahrten waren mit der xt ne freude. Nach einem kurzen
gastspiel mit einer guzzi t3 hab ich mich von neueren moppeds dann für
einige zeit verabschiedet und mich mit wehrmachtsoldtimern beschäftigt.
VW-kübelwagen und -schwimmwagen habe ich aufgebaut und mit viel
freude umfassend gefahren. Mit dem kübelwagen mit 24,5 ps ne reise
durch frankreich, spanien, marokko, tunesien und italien, einfach toll
und drei monate lang nach dem studium. Später dann mit dem schwimmwagen
in england und irland - alle reisen mit den kisten waren besondere erlebnisse.
Viele alte menschen erkannten den ursprung der fahrzeuge und erzählten
ihre geschichten.
Der moppedvirus kam dann aber irgendwann wieder und ich kaufte mir einen
großen schrotthaufen mit namen zündapp ks750 und begann sehr
mühsam daraus wieder das zu machen, was es mal war. gleichzeitig
lief mir meine erste russenkiste (mt16) über den weg und fand unterkunft
bei mir. Später mußte ich mich leider von den wehrmachtsfahrzeugen
trennen und bin seit 2000 den russen treu.
Neben der mt 16 hat sich dann noch ein puzzle namens mw750m zu mir verirrt
und wurde von mir wieder zum leben erweckt. Mit den beiden russen hab
ich ne menge reisen gemacht. drei mal war ich zur savalenralley in norwegen,
jeweils verbunden mit herrlichen fahrten im norwegischen gebirge. Mit
der mt16 war ich in rumänien mit einigen russenfreunden unterwegs.
Die treffen der russenszene im ruhrgebiet besuche ich regelmäßig
und war/bin mitinitiator des regelmäßigen treffens am langenberger
sender. Vor zwei jahren lief mir dann ein traum meiner jugend über
den weg, eine kawa 500 ccm mach 3 baujahr 1973.
Das mopped habe ich damals mit 19 mal für einige monate gehabt,
es war brutal, aber ganz brutal !!!!! 60 zweitakt-ps in so einem leichten
rahmen, die wahre hölle !!! Zu der 500er mußte ich dann auch
noch eine 350er kawa dabei nehmen, sonst wäre der deal nicht zustande
gekommen - auch sie wird bald wieder ihren irren sound produzieren.
Fast vergessen hätte ich noch die zwei m72, die in tausend teilen
in einem heizungskeller liegen und auch den schlaf der gerechten schlafen,
bis ich sie wieder zum leben erwecken werde.
Vor lauter alteisen komm ich allerdings nur selten zum richtig flotten
moppedfahren. Dafür hab ich mir 1998 ne bmw r1100r gekauft und
mittlerweile fast 70.000 km mit ihr in allem frieden zugebracht. Die
kuh läuft immer so wie ich will und ist vollständig unter
meiner kontrolle. Sie gibt keine widerworte und ist lammfromm, was man
von den russenschlampen und japszicken so bestimmt nicht sagen kann
!
Geschraubt wird bei mir ausschließlich selbst, was nicht heißt,
das die ein oder andere arbeit auch mal von jemandem gemacht wird, der
die richtigen maschinen dafür hat oder über deutlich mehr
erfahrung verfügt. Grundsätzlich aber ist paul der eigene
mechaniker, auch bei der bmw.
Bei meinem moppedtouren ist mir das zelt und der russenkocher (früher
war es der große geniol-dieselkocher) die liebsten begleiter.
Im winter wenn es so richtig kalt ist, gehe ich aber dann doch lieber
ins warme zimmer zum pennen. Mit fast 50 nimm ich mir einfach das recht
raus! Meine erste winterzeltübernachtung habe ich übrigens
1972 gemacht. Da war ich mit meinem mofa zum elefantentreffen am nürburgring
und habe gefroren wie ein tier!"
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seit 2006 |
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- Sepp
B. aus dem bayerischen Ering
Wir kennen Sepp persönlich von einigen Wintertreffen. Er schreibt:
"Den Fragebogen habe ich
gewissenhaft beantwortet und konnte in der überwiegende Mehrzahl
der Fragen mit der Antwort C übereinstimmen. (nur statt des Leatherman
bevorzuge ich, wegen dem Korkenzieher, das Victorinox und für die
Inbetriebnahme des Russenkochers mit Bremsenreiniger bin ich noch zu
feige)
Ein Teil der ehrenwerten Gesellschaft wird mich bereits kennen, trotzdem
eine kleine Vorstellung:
Mit 16 Jahren begann mit einer Zündapp KS 50 meine große
Leidenschaft für alles was weniger als vier Räder hat. Nach
einem Jahr ohne Probleme auf der Zündapp zerlegte ich den Motor,
da ich hörte man müßte bei Motorräder hin und wieder
die Ventile einstellen. Zu meinem großen Erstaunen fand ich aber
keine vor.
Mit 18 Jahren folgte mein erstes richtiges Motorrad Yamaha XS 500. Zwei
Jahre war ich Sommer und Winter nur mit dem Motorrad unterwegs. Dann
hatte meine Oma mit dem Jungen, der im Winter immer so friert, Erbarmen
und schenke ihm Ihren alten Opel Kadett. Es folgten einige Motorräder
mit denen ich richtig Spass hatte ( SR 500, BMW R80GS, SRX 600 )
Danach wurde es etwas stiller, es wurde herumprobiert und nur noch im
Sommer gefahren (CBX 750F, VN 1500, DR 800S, GSX 1100R, KTM 620). Mit
Geburt meines ersten Kindes kam die erste Ural ist Haus. Mit diesem
Motorrad ist das alte Fieber wieder ausgebrochen. Die Autos wurden aus
der Garage verbannt, im Nebenraum eine kleine Werkstatt eingerichtet.
Als zwei Jahre später nochmals Zwillinge zur Welt kamen wurde die
Ural verkauft und eine BMW mit Viersitzer-Beiwagen zum Familientransporter
umgebaut.
Im Sommer sind alle Kinder auf meinen Touren dabei. Im Winter bin ich
mit meiner zweiten Ural alleine unterwegs.
Zur Zeit betreue ich eine BMW R100R mit viersitzer Beiwagen / Ural 650
Bj. 93 Inland / und das Schätzchen meiner Frau XBR 500 Bj. 83
Ich würde mich freuen über die Aufnahme in die werte Gesellschaft
der AIA und versprechen das mit dem "y" auch brav zu üben"
Der Sepp hat als
Veranstalter des AIA-Kindertreffens weiterhin seinen festen Platz bei
uns - auch wenn er die Ural inzwischen aufgegeben hat.
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seit 2006 |
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- Joachim
"Joe der Schleppertreiber" D. aus D-Steinmark
Joe liebt russische Motorräder, hat enge Verbindungen zu einigen
Russenhändlern und ist - nebenbei - selber einer. Außerdem
treibt er seinen VW-Bus mit Pflanzenöl an. Als Bekannter einiger
AIA-Mitglieder konnte es kaum anders kommen - er ist jetzt auch dabei.
" ... Nach vielen Moppeds bin ich bei einem MZ-Gespann
gelandet, mein erstes Gespann. Die ersten 10 km haben 2,5 h gedauert
(kennt man ja). Parallel dazu hatte ich noch zwei bayrische Bastelböcke
und haben mir dann in einem Anfall von Wahnsinn einen Russen zugelegt.
Anfangs wußte ich nicht mal, was für einen - im Brief steht
"Ural Modell Dnepr", auf dem Zollstempel "Dnepr Modell
Ural".
Na ja, nach 100 km war der Motor hin und das Problem war, den Bock wieder
zum Laufen zu bringen. Also macht man am Besten ein Treffen (nix Werkstatt),
die "Steinmarker Komatage". Alex hat sich dann erbarmt und
mir den Motor wunderbar hergerichtet, und ich wußte endlich, daß
es eigentlich eine Dnepr MT11 mit Uralmotor ist - Mein Traum wäre
aber ein aufgemachter 1000er Guzzimotor da drinnen 
Seit 2000 fahre ich eigentlich fast jeden Tag damit herum, die BMWs
sind schon lange verkauft und die Dnepr anscheinend nicht kleinzukriegen.
Mittlerweile hat sie etwa 55.000 km ohne größere Probleme
drauf.
Übertroffen wird sie nur durch meine unkaputtbare Guzzi SP1000,
die hat jetzt die 350.000 geknackt. Beide laufen natürlich als
offizielle Firmenfahrzeuge.
Geschraubt wird in meiner Scheune (natürlich mit Heizung, Telefon
und Internetanschluß). Kleine dezente Parties machen wir da auch
...
Da die Schepper "Toter Oktober" autobahntauglich ist, fahre
ich natürlich auch Autobahn, dafür sind die ja da!"
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- Falk,
der Mann mit dem Rundumgrinsen.
Wir haben ihn schon zweimal treffen dürfen ... wir hoffen das bessert
sich noch :-)
Wegen der Vorstellung:
ich warte noch auf email ... |
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seit 2006 |
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Stefan
P. aus Niederösterreich
hat sich schon lange nicht mehr gemeldet. Wir hoffen
es geht ihm gut ... Status deshalb auf h.c. gesetzt ...
Meine ersten (mit-) Fahrversuche durfte ich auf Vaters Katana
im zarten alter von vier Jahren machen, was mich natyrlich weitgehend
infiziert hat. Eine Himmelblaue Ponette war dann mein erstes eigenes
Gefährt. Selbstverständlich selbst lackiert, und ständig
kaputt. Kurz vor meinem achtzehnten ist dann der gute viergang-motor
auf der bergab-passage von Dobermannsdorf nach Neusiedl verglyht,
will sagen abgepleuelt.
Mit dem Frischerworbenen Fyhrerschein in der Tasche kam dann eine
Vespa Rallye 200 ins Haus, ein mächtiger BigBlock im vergleich
zur Ponette. Nachdem ich mich 2 Jahre lang mit der grauenhaften Piaggio-Elektrik
herumgeschlagen hatte, hab ich den Hut draufgehauen und mir eine Lambretta
zugelegt. Meine erste Komplettrestauration. Hat mich gelehrt, dass
man englische oder italienische Nachbauteile nicht so ohne weiters
einbauen kann.
Dann begann der Wahnsinn. Als Alltagsfahrzeug, und weil die Lamy
zu Lahm (sic) war, hab ich die RD350LC auserkoren; und zwar die alte,
ohne Powervalve. Zur besten Zeit hab ich 3 davon in der Garage ghabt.
Und so gings yber die Jahre weiter, die Lambretta ging, die 125er
Puch kam (und liegt seitdem zerlegt im Keller), die Guzzi Imola kam
(und steht seitdem in der Schupfen), die RDs gingen letztendlich auch,
und mein erstes modernes Gerät kam ins Haus - XJR1300! Natyrlich
leicht gecafft, mit entkerntem Auspuff und Stage 3 - Jet Kit. Die
war so stark das sie mich einmal jährlich abgeworfen hat. Was
hätte ich auch sonst im Winter gemacht.
Letztes Jahr kam dann das große Umdenken. Als Winteraktivität,
hab ich mir yberlegt, muss es doch lustigeres geben als Gabelholme
wieder geradebiegen. Sprachs, ging zum Ertl und hab viel zu viel fyr
eine 350er Jawa mit Beiwagen ausgegeben. Jetzt, nach fast einem Jahr,
hab ich sie beinahe tourentauglich. Nächster Gedanke - ein Reiseeisen
muss her. Geländetauglich, Bulletproof, große Reichweite.
Nach einer kurzen, aber heftigen Verirrung Richtung Guzzi NTX (a heap
of shite!) hat mir der nette Bartosch-Bauer seine 82er BMW R80G/S
verkauft. Bin damit nach Istanbul und wieder nach Hause gekommen,
dann allerdings war der Öldruck futsch; jetzt wird sie generalyberholt
und wird demnächst mit 43Liter-Tank wiedererstehen. Die XJR kommt
jetzt auch in gute Hände, und meine neue Alltagsreibe wird eine
W650, die ich (als gerechter Ausgleich zur teuren Jawa) obszön
billig bekommen hab. Deswegen wird die SR erstmal konserviert und
wird entweder statt der Jawa den Beiwagen ziehen oder mit Höckerbank
und Holmhagerl umgebaut. In ferner Zukunft. Vielleicht.
Mein aktueller Fuhrparkstand -
- Kawa W650
- BMW R80G/S
- Jawa 350-634 mit Velorex
- Yam SR500
- Yam XT250
- Yam RD400
- Puch 125T
- Guzzi V35Imola
- Guzzi V75NTX
- KTM Ponny ohne Pleuel
- MS50 in Teilen
Ferner noch
- Fiat 127 1. Serie
- BMW e28 524d
- VSF Fahrradmanufaktur T-400 Big Apple
- Bottecchia Cafe-Racer
- Steyr Waffenrad, Herrenausf. Bj. 54
Noch ein kleiner zweizeiler zu meiner Wenigkeit - geboren bin ich
im Jänner 1978, wohnhaft teilweise in Wien 3, teilweise in Hohenau
an der March, beruflich beim Roten Kreuz als Sanitäter. Wenn ich
nicht an irgeneiner Schraube dreh, dann fotografier ich ganz gerne und
bin auch einer gepflegten Radltour nicht abgeneigt.
Motorradtourenmässig hab ich den Osten am liebsten. Rumänien,
Bulgarien, Slowakei, etc... aber eine Pilgerfahrt nach Albion muss auch
irgendwann mal sein. Heuer geht's jedenfalls in die Bukowina, so im
Mai-Juni.
Bevor ich's vergesse, beim Aufnahmetest hab ich 10x c und 6x b. aber
ich bin ja noch jung und lernfähig. *g*
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seit 2008 |
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- "Roll"
aus dem schwäbisch-fränkischen Wald
Michael R. treibt einen kleinen aber feinen Fuhrpark, und Seitenwagencross
Zwecks großteiliger Identifkation mit den AIA-Statuten ersuche
ich hyrmit höflychst um eine Aufnahme honoris causa;
bedingt durch meine außeraustrianische Seßhaftigkeit. Die
Seßhaftigkeitsgeschichte würde ich auch nur ändern wollen,
wenn in Austria Blockhäuser in Alleinlage aufm Berg am See gebaut
werden dürften ohne weitere Einschränkungen oder zusätzliche
Kosten.
Mit 14 Komma yrgendwas c) im Selbstbeurteilungsfragebogen
denke ich, einigermaßen wyrdig zu seyn. Und lernfähig.
Mopedfahren habe ich mit 12 Jahren auf einer DKW gelernt,
mit 13 habe ich sie heimlich benutzt, bis die Batterie leer war und
sie dann heimgeschoben (Regler morsch? Ych hab keine Ahnung von Elektrik).
Meine Wenigkeit hat in Ihrem nunmehr gute 40 Lenze währenden Erdendasein
ca. 25-30 Pkw, Kleinbusse, Pick-ups und LKW verschlissen; sowie diverse
Zweiräder (DKW R 175 RT, Moto-Guzzi 250, BMW R 60/6 Bullerei, Yamaha
SRX 6, Kawasaki KLE 500, Kawasaki KLX 650 C, Kawasaki ZXR 750 J/+Kit,
KTM 620 LC 4). Renneinsätze gabs diverse auf SRX/ZXR sowie etliche
auf einem Zabel-EML-Gespann als Beifahrer (der härtere Job!). Nach
dem zweiten doppelten Bandscheibenvorfall hab ich auf die Gespanncrosserei
verzichtet aber so ein mehrstündiges Enduro reizt mich immer
noch. Oder ein Hillclimb mit dem Crossgespann.
Aktuellerseits verfüge ich noch über einen Schiebetüren-Paketdienst-
Iveco Daily BJ. 93 sowie über ein HEOS-KTM-Gespann, dessen Baujahr
je nach Eintragung variiert ;-) . Die Heos ist zwar noch nicht ganz
Zwanzig, aber als Ex-Enduro-Renngespann dauerbeschraubungswyrdig und
die artgerechte Haltung wird durch Kilometerspargedanken ;-)
sowie Spaß am schnell mal abbiegen, DEN Weg ausprobieren
gewährleistet. Lust aufs näxte TT hätte sie aber schon
saumäßig. Da sie kein Großserienmodell ist, bleibt
nix als Improvisation und Erfindungsgabe. Bin mal auf die näxte
HU gespannt. Die letzte war wohl irgendwie...naja...psssssssssssst!!
Der derzeitige Motor ist ziemlich potent, möge er eingetragen werden
ebenso wie die elektrophonischen Modifikationen..
Ebenfalls in meinem Besitz und Gebrauch befindet sich ein Benzinkocher
Marke NVA, der sich bei entsprechender Pflege noch nie wirklich seiner
Aufgabe entzogen hat und so ziemlich Alles frißt. Allerdings brennt
er gerne bei Überlast zur Dichtung der Einfüllöffnung
raus...bevorzugt in Schottland, meiner zweiten Heimat. Manche hielten
ihn schon für eine Bombe. Kaffee kann er jedenfalls gut.
Einschränkung: Kaffee mit Milchschaumhaube halte ich für stark
übertrieben (hyrmit stelle ich den Urgrund dieses AIA-Gebots nicht
in Frage! und wyrde mich gegebenenfalls sogar damit arrangieren können).
Bevorzugt wyrde ich jedoch meine höchstpersönliche Milchschaumhaube
weitergeben wollen an eine Person mit doppelter Bedürftigkeit.
Zucker wäre auch übrig. Vielleicht tauscht ja jemand ein Viertel
Trollinger/Lemberger (ohne extra Zucker!) für abends dagegen...;-).
Lagerfeuer mit Bremsenreiniger zu entfachen,
halte ich zwar für legitim; persönlich stelle ich mich aber
yblicherweise zunächst der Herausforderung, es auf traditionelle,
althergebrachte Weise nach Art unserer Vorväter zu entfachen.
Das verlangt im Normfall mein Stolz aus ca. 30 Zeltlagerjahren (noch
aktiv).
Was noch zu erwähnen wäre: Durchs
Leben schlage ich (gelernter Industrie-Mechaniker, gelernter Schauspieler)
mich vorwiegend mit Montagen (vorwiegend Ladenbau/Events weltweit) und
Schauspieljobs .
Aber eigentlich ist mir der Job, wenns denn nicht Schauspiel sein kann,
wurscht: Hauptsache weit weg und viele Sprachen, um sich da irgendwie
durchzuschlagen! Man lernt nie aus!!
Jetzt hab ich mich solange und -weit an der Satzung orientiert,aber:
Machts doch, was Ihr wollt! Machtsas doch eh!
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seit 2007 |
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- Michael
B. aus Mynchen
Ein regelmäßiger
Sölkpasstreffenbesucher und Teilnehmer an der AIA Hopfentour:
Ich fahre seit mittlerweile 21 Jahren
Motorrad. Meine erste Mopete war eine gemütliche Yamaha DT LC1.
Diese wurde natürlich nach einiger Zeit als zu langsam,
bzw zu schwach empfunden und dementsprechend "hergfrickelt",
was dazu führte, daß ich vorne ein kleines Ritzel aufziehen
mußte, da ich artgerecht im Gelände düsen wollte und
nicht auf der Bahn. Alltagstauglich mußte sie auch noch sein,
d.h nicht zu auffälig, was aber ob des Lärmes schwer möglich
war (Jeder, der mal eine Zwotaktereinzylinderhochdrehtzahlmaschine gehört
hat, weiß was ich meine) und mir das ein oder andere Gespräch
mit den Grünen eingebrockt hatte.
Gefahren wurde im Sommer wie im Winter da man ja Stollenreifen hatte,
die zwar nicht erlaubt waren, aber guten Grip hatten. Ja damals schaute
ich schon sehnsüchtig auf die
gemütlich blubbernden Einzylinder, zu der Zeit aber eher auf die
XT500. Dies wurde mir aber dann durch den Aufenthalt in diversen Kliniken
ein wenig versaut.
Vor 15 Jahren kam ich dann zu meiner SR500,
es war Liebe auf den ersten Blick,
wie sie da verstaubt mit 2000km aus dem Tacho in der Ecke stand. Nach
kurzer Probefahrt stand fest, die bewegt sich auch auf Schotter gut
und auf der Straße doch besser als die XT.
Mit ihr habe ich schon die ein oder andere größere Tour gemacht,
vorzugsweise südliche Richtung Österreich und Oberitalien.
Weit kam ich nie, aber dafür lang, da für mich der Weg das
Ziel ist.
Gehegt und gepflegt halten wir uns die Treue. Noch, denn ich denke über
die Idee eines geeigneten Dreirades nach, welches Sack und Pack nebst
Familie aufnehmen kann.
PS vom motorang: Dreirad hat er inzwischen, ein bayerisches :-)
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seit 2010 |
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- T.
aus Heidelberg
Ein regelmäßiger
Sölkpasstreffenbesucher und Rrrrussentreiber und -reparateur, doch
bescheiden so dass wir mehrmals nachfragen mussten:
Tu
mir halt schwer mit Mitgliedschaften,Satzungen,Regementierungen und
dem Wort "wyrdig". Das hab ich im "normalen" Leben
genug.
Ich schreibe einfach mal einen Vorstellungstext, wo der eingesetzt wird
überlasse ich euch:
Hi, miteinander.
Nach dem mich motorang ein paar mal gebeten hat, ein paar Sätze
zur Vorstellung:
Ein paar kennen mich schon...ich bin das "Schlitzauge" aus
der Kurpfalz, emigriert aus dem Bayrischen.Meine Auseinandersetzung
und Liebe zur alter Technik, begann schon früh mit dem Studium
von "Was-ist-Was Büchern". Welches nach vielen Wirrungen
in einer technischen Ausbildung endete, und mir jetzt in der Wartung
und Reparatur meiner kleinen TG-WG recht nützlich ist.
Da sind:
-"The green Monster" eine Import-Dnepr MT16,mein erstes Motorrad
und gleichzeitig das erste Gespann, aber seit 10 Jahren ein übergroßer
Briefbeschwerer
-"The old Lady" eine SR500-48T, zuverlässiger Ersatz
für das "Monster" und das bisher einzige Motorrad im
Lebenslauf, (bleibt es warscheinlich auch...)
-"Die T-34" eine 750er Ural Tourist, mein Transport- und Reisegespann,
Die neuerste Maschine in der WG, die in kurzer Zeit schon einige Abenteuer
überstanden hat.und als Abwechslung:
-"Das Rennwägelchen" 1986er Honda CRX ,seit über
20 Jahren mein erstes eigenes Auto.
Bei Schlechtem Wetter bewege ich den "GOTTA"
Einen fast geschenkten 1989er Jetta2 mit Golffront, erschreckend vernünftig
...
Und RIP: eine 1982er R4-Fourgorette-Kombi, einer immerwährenden
Liebe, die schmerzlich Vermisst wird...
Leidenschaftlich bewege ich fast alle alten "Schätzchen"
seit vielen Jahren im Alltagsbetrieb, im Urlaub und in der Freizeit.
Da wächst man zusammen und deshalb ist Selbstschrauben ein muß.
Das einzige was meinen Tatendrang derzeit bremst ist die fehlende eigene
Werkstatt.Wird aber dran gearbeitet...
Bis dahin kämpfe ich mit den Lichtschalter und dem Hausverwalter.
Das hält mich aber nicht davon ab, begeistert haufenweise Kilometer
abzuspulen.Vorzugsweise mit Zelt, Luma und tausend anderen Sachen .
Zwar nicht in fernen Länder, aber die Abenteuer in Zentraleuropa
reichen mir völlig aus.
Habe die Ehre und "t´schäu gin"!(auf Wiedersehen
auf kantonesisch...)
T. aus Heidelberg
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Freunde
und Förderer - AIA ff
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seit 2007 |
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- Norbert
(Nattes) N. aus Gütersloh
Als geborener Niederrheiner lebe ich seit vielen
Jahren in Gütersloh. Seit ich mit 10 Jahren mal eine Spritztour
mit Bruders Zündapp unternommen habe, bin ich von der zweirädrigen,
motorisierten Fortbewegung überzeugt.
Mein erstes Fahrzeug war ein Tomos Mofa, gefolgt von einer Zündapp
Sport Combinette. Mit 18 war dann als erstes großes Fahrzeug eine
RD 250 fällig.
Nach der Bundeswehrzeit ,folgte eine XS 400 mit der ich dann nach Portugal,
Jugoslavien, Südfrankreich und in sonstige Gegenden reiste.
Danach kam eine SR 500 und nachdem ich meine Frau kennengelernt hatte,
eine Guzzi Cali 2. Auch damit wurden wieder verschiedene Reisen unternommen.
Als die Geburt meiner 1. Tochter anstand, beschloss ich spontan, ein
anständiger Mensch zu werden und verkaufte mein Motorrad.
Nach 6 Wochen drängte meine Frau mich schließlich, schnellstmöglichst
wieder ein Motorrad anzuschaffen , damit meine für alle unerträgliche
Laune besser würde.
Eine V 7 700 war schnell gefunden.
Auf dem Alten Elefantentreffen am Nürburgring erkannte ich dann,
dass 3 Räder im Schnee viel Spaß machen . Mit einer ETZ 250,
der später noch eine weitere MZ
folgte begann meine Gespannleidenschaft.
Leider verringerte sich meine Freizeit durch berufliche Veränderungen
immer mehr, so das ich meine verbliebene Freizeit mit dem fahren und
nicht mehr so sehr mit dem reparieren von Motorrädern verbringen
wollte.
Als die W 650 erschien, hatte ich mein Wunschfahrzeug gefunden . Nach
einem zweijährigen Zwischenspiel mit einer Dnepr mit R 75/5 Motor
bekam die W einen CJ Beiwagen verpasst.
Eine Solo W kam noch dazu, und im Sommer noch eine 20 Jahre alte GTR
1000 für die Autobahn, als PKW Ersatz.
Zelten zu jeder Jahreszeit ist mein zweites Hobby. Allerdings kommen
mir nur die altmodischen Baumwollzelte ins Haus. Kochen auf offenem
Feuer macht mir ebenfalls viel Spaß. Meine Freunde auf dem E-Treffen
nennen mich schon Mama.
Da mir und meiner Frau in den letzten Monaten klar geworden ist, das
arbeiten nicht alles im Leben sein kann, stellen wir gerade unser Leben
total auf den Kopf, mit dem Ziel ab 2008 wieder zu leben. Da wird dann
neben viel mehr Zeit für meine Familie, auch sicher wieder Luft
für Motorräder sein. Ein MZ Gespann oder eine Ural könnten
mich schon reizen.
Als erstes steht jetzt aber das TT an. Ich freue mich schon sehr darauf,
Leute die so etwas machen, kennenzulernen..
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- Gustav
N. aus dem Sauerland
Habe im Forum gestöbert und für mich
wichtige Dinge gefunden. Gelesen ab 2005 ! Werde wohl ein Seminar "Motorradelektrik
klar und verständlich" beim Mitglied Knepta - oder so -anfragen.
Die elektrische Unterweisung und gleichzeitige Anfrage zur Lösung
von seinem elektrischen Problem tat es mir sofort an. Verusche auch
Kontakte, zu in der Nähe infizierten "Wahren Tecchnikern "
aufzubauen. Zitat: Ich fahre zur Zeit MZ ETZ 250 Gespann Baujahr 1985-
nenne sie auch Ulbricht`s (Walter aus der DDR) Rache ! Das Gespann ist
zur Zeit zerlegt - Seitenwagenbremse wird repariert, TÜV - Prüfung
wird vorbereitet. Möchte über den Sommer das Gespannfahren
weiter üben. Ich fahre seit 40 Jahren Zweirad. Habe einige Fahrpausen
einlegen müssen - berufliche Fortbildungen, Familie, Kinder, und
so weiter. Mein beruflich Zukunft ist seit dem letzten Sommer im Enstadium
- habe die Leitung der mechanischen Werkstatt im Landesmuseum für
technisches Kulturgut, Zeche Zollern. Davor hatte ich 15 Jahre die Werkstatt
in der Henrichshütte Hattingen - ebenfalls Landesmuseum...... .
Habe eigentlich einen Traumjob - soll in der nächsten Zeit eine
alte Dampfwalze wieder zusammenbauen, eine kleine Grubenbahn wartet
auch schon auf mein Team, ....... Die Kinder sind groß, muß
die Jugend nicht mehr durch die Gegend fahren - kann folglich wieder
an alte Zeiten anknüpfen und das Hobby der wahren Technik betreiben.
Da kam mir die Internetseite Seitenwagenantrieb aus dem Harz gerade
Recht , die Wunde der alten Leidenschaft ging wieder auf. Nun einige
Klarstellungen: Habe seit meiner Jugend immer mit Motorrädern geliebäugelt.
Glaube eine Menge über alte Technik zu kennen. Blaue Wolken - 2Takt
Abgase. Rampampan - so nannten mein Kumpels (1968) immer meine DKW 250
RT Baujahr 1951. Zitat: Habe eigendlich gute Kenntnisse aus der Technik
- habe Euren Apfelbeck gelesen , ebenso Helmut Hütten, Küchen,
Matschoß- Dampfmaschinen, Helmut Faht, auch den Bericht eines
Östereicher vom Umbau einer BMW R 100/ 7 Stoßstangenmotor
auf Königswelle ( Ducati-Teile) und so weiter... . Bin früher
gewandert, war Zelten, Schlauchboot und Kanu gefahren, habe noch nie
08 15 Urlaub gemacht (gebuchter Urlaub). Möchte wieder mit Gleichgesinnten
in der Kote ( Dreiecksplane, 4 Stück, Holzstangen, kein Boden,
oben Öffnung für Rauchabzug) am Feuer sitzen. Habe es bisher
nie geschafft zur Kristallrally zu fahren - heute wohl zu teuer. Heutiges
Elefantentreffen ist nicht mein Ding. Suche halt Gleichgesinnte für
diese Dinge. Ich glaube : Ihr seit auf dem richtigen Weg , und möchte
Euch eigentlich nur nachlaufen (nachfahren) - wenn es sein muß
auch auf Probe. besten Gruß Gustav..
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seit 2009 |
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- Andreas
A. (lehrbua)
Ich bin Andreas, Sohn von Josef, dem Mechaniker;
Sohn von Max dem Eisenbahner, Sohn von Andreas, dem Sensenschmied.
Geboren am 13. Mai 1965 in Düsseldorf,
wohin mein Vater mit einer Reisetasche mit all seinen Habseligkeiten
auf dem Tank der Horex als Gastarbeiter ausgewandert war, und wo er
Christa traf, die zwar nie einen Motorradführerschein besaß,
aber immerhin in der DDR mit der AWO illegale Rennen um eine Kiste Bier
bestritten hatte.
Noch 1965 kehrten meine Eltern nach Österreich zurück, diesmal
mit einem Mercedes Ponton. Mein Vater hatte dann unter Anderem eine
Tankstelle mit Werkstatt in Pacht und versuchte sich hie und da an der
Restaurierung von wyrdigem Gerät (BSA M20, Ford Anglia, u.ähnl.),
schloss dieses aber nie ab. Doch wurde die eine oder andere Absonderlichkeit
gebaut, z.B. eine Winde zum Holzseilen mit DS 50 Motor. Auch nahm Papa
an Veteranenrennen teil, erfolgreich, aber mit geborgtem Gerät.
Und ich sass auf dem einen oder anderen Beifahrersitz, mit der Stoppuhr
in der Hand.
Mit 16 bekam ich die schrottreifste erwerbbare DS 50, für 500 Schilling
vom versoffenen Wegmacher gekauft. Ich fuhr den Schrotthaufen, mit Plakatfarben
in Hippiemotiven bemalt, länger, weiter und härter als alle
im Dorf die eine Cobra, Monza oder Zündapp hatten. Und erst als
ich das Studium in Wien begann, vererbte ich Sie Josy, der sie umgehend
hinrichtete.
Ich habe den Führerschein mit 24 über die Bezirkshauptmannschaft
gemacht, bereits als Student der Afrikanistik; ich war im Holzberg zu
etwas Geld gekommen und wollte nach Afrika fahren. Also erstmal den
Schein.
Papa hatte mir versprochen, dass die 200er Kawa, die er hatte, am Prüfungstag
vor der BH stehen würde das war eine Lüge gewesen,
aus väterlicher Sorge. So verzichtete ich auf den A-Schein,
erwarb einen rosa VW-Bus, wir bauten ihn etwas aus, den Papa hatte wieder
eine Tankstelle in Pacht, und ich fuhr durch die Sahara. das war 1989.
1991 unternahm ich die Fahrt nochmals mit einem Peugot 505, im Rahmen
eines Forschungsprojektes, von dem ich verheiratet zurückkehrte.
1990 besuchte ich Studienkollegen in Sansibar und benutzte dort eine
Yamaha RD 80. Dieses Moped und die Fahrten über die Insel haben
den Keim in mir verwurzelt.
Später in Bamako hatte ich ein Piaggio SI und lernte damit die
meisten Moped-Mechaniker der Stadt kennen. Wirklich zum Fahren habe
ich 2005 in New Delhi begonnen, zuerst mit einer Bajaj SX 100, einem
giftigen kleinen 2 Takt Kawasaki-Klon, und etwas später mit meiner
geliebten TVS Fiero. Kurz vor der Rückkehr nach Österreich
habe ich dann noch einen A Führerschein erworben, den
ich in Wien umschreiben ließ.
Es war eigentlich meine Frau, die mich bewegt hat, die Enfield mitzunehmen
(und es mittlerweile wohl bereut). Als sich in Österreich dann
Schwierigkeiten mit der Typisierung abzeichneten, habe ich mir die Dominator
besorgt.
Ich bin kein grosser Schrauber, auch wenn ich nach meiner Rückkehr
aus Mali 1992 vier Jahre mit Papa an einer Tankstelle mit Werkstatt
gearbeitet habe; einiges habe ich aber doch gelernt, und das Einschätzen
meiner eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten bzw. zu Erkennen
aufzuhören, bevor etwas kaputtgeht, gehört eher zu meine Stärken.
Wir werden sehen, wie ich fortschreite. Wenn ich das erste Mal einen
Motro wieder erfolgreich zusammengebaut habe, so werd ichs zu Protokoll
geben.
Nun bin ich in Ankara, fahre MZ und habe dank AIA türkische
Freunde, mit denen ich fahren kann. Die Dominator habe ich Josy geschenkt,
die Enfield eingemottet. Aber ich hoffe doch sehr, irgendwann wieder
mit Euch zu fahren und bei Euch zu sitzen.
Und vielleicht besucht mich ja auch mal jemand ein Bett und ein
Moped werden immer bereit stehen. Meine Familie incl. Simba kennt ihr.
Vor allem die Kleine belagert mich, wann wir endlich wieder Motorradfahren.
Ich werd versuchen ihr vor dem Winter den Wunsch noch zu erfüllen.
Es war über die Enfield, dass ich mit der AiA in Kontakt kam.
Ihr seid ein seltene und grossartige Sammlung von Menschen; noch nie
habe ich mich auf Anhieb so bei Menschen zu Hause gefühlt. Und
Ihr seid auch von einer Offenheit, die die Frage der formellen Mitgliedschaft
sehr in den Hintergrund treten lässt. Aber so bitte ich dennoch
um Euren Segen und die Aufnahme. Auf jeden Fall wünsch ich Euch
alles Gute und möge die Gummiseite immer unten bleiben.
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seit 2010 |
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- Simon
K. (Kohai)
ich würde gern in den internen bereich
des forums eingelassen werden, sowie soweit vom präsidium akzeptiert,
als "freund oder förderer" aufgenommen werden. meine
mopeds: zweimal SR, eine davon als rennerle, eine affentwin sowie eine
triumph 3H(W). ansonsten besaß ich auch mal eine honda XL500S,
die ich leider nicht mehr habe. ansonsten schraub ich gern, reise gern
mit dem moped (wenngleich ich weniger der camper bin) und fahr bei rennen
mit.
ich bin für allen blödsinn zu
haben, nur wintertreffen sind mir zu kalt. ich bin generell nicht so
der treffenmensch, das sölkpasstreffen 2009 war mein erstes mopedfahrertreffen.
daher tu ich auch nicht auf vollmitgliedschaft ansuchen, zumindest vorerst
nicht.
rechts ist das gas,
simon der kohai.
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Weggegangen
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Wer hier draufsteht, hat möglicherweise nichts mehr davon, aber immerhin
lebt dieser Aspekt seines/ihres Erdendaseins ein Zeiterl im virtuellen
Raum und in unseren Herzen weiter. Ihr habt die Welt eine ganze Zeit lang
bunter gemacht - danke Euch!
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- Andrea (Tine) aus Landsberg
am Lech
Andrea haben wir viel
zu kurz gekannt, sie ist im November 2007 krankheitshalber von uns gegangen.
Vorher konnten einige von uns noch ein kleines Motorradtreffen mitgestalten,
was ihr sichtlich Freude bereitet hat. So wie uns ihre Anwesenheit beim
Sölkpasstreffen 2006!
Machs gut, Tine ...
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- Wolfgang Sponer aus Graz,
der 1995 in Tadschikistan bei einem UNO-Einsatz ums Leben
kam
Er trieb seine 1940er Moto Guzzi Super Alce mit vollem Campinggepäck
ans Nordkap. Serienspeichenbruch und ein Ausfall der außenliegenden
(!) Haarnadel-Ventilfeder am Einzylinder waren zu meistern. Siehe
Bilder
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- Peter (Piotr) aus Wien
mit:
jawa 350 gespann,
cz 175 trail,
2x yamaha rd 350 ypvs,
velosolex s2200,
harley-davidson dyna glide
Renault Voltigeur Bus 1963
Piotr ist am 26.1.2006
als AIA-Mitglied krankheitswegen gestorben. Er war ein guter Freund
vom Koarrl, und nicht nur von ihm. Er schrub noch kurz vor seinem
Ableben:
"Mir ist es vollkommen Wurscht, wer womit fährt, Hauptsache
sie/er ist ein Mopedfahrer, den ich als Solchen akzeptieren kann...
die ganzen Pseudo-Schickimickis kann ich eher nicht brauchen... selber
bin ein Liebhaber alter, ausgefallener Mopetten, überhaupt wenn
sie 2-taktig und aus dem ehemaligen Ostblock sind - daher auch mein
entsprechend passender Nick "Piotr"... zwei RD 350 YPVS
werden als Ringgeräte eingesetzt, weil dafür sind die alten
Jawas eher weniger geeignet *ggg*...und weil man ja auch was Zuverlässiges
für größere Touren braucht, hab ich mir auf meine
alten Tage eine Harley-Davidson FXD-Super Glide geleistet (man gönnt
sich ja sonst nix)... und die neuesten Errungenschaften sind ein VeloSolex
S 2200, Baujahr 1962 und eine Oscar Can Am, Baujahr 1976....und zum
stilgerechten Transport für das Velosolex gibts jetzt auch ein
Wohnmobil Renault 2065 Voltigeur, Bj. 1963, garantiert elektronikfrei...."
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