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Winterfahrer - Tips


Es gibt sie noch, die harten Hunde.
All denen, die ihre Zwei- und Dreiräder auch winters bewegen, widme ich diese Seite


Danke an Dirk für das schöne Bild





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Zur Einstimmung ein Reisebericht: Tirol


Reifen

Spikes

Schneeketten mit Eigenbau-Anleitung

Gilsterhobel

Zelten

Lenkerstulpen, Kniedecken

Helmmaske Eigenbau

Griffheizung

Helm: Visierheizung, Atemabweiser

Fahrtechnik für Gespanne

Vorbereitung des Motorrads

Kleidung und Schuhe

So grüßen Gespannfahrer ;-)

Termine

Noch mehr info im AiA-Forum (Linkliste)

Immler Hakaa, empfohlen für leichte Gespanne


Nokian, für schwere Gespanne

 

 


Reifen

Die Firma Immler runderneuert keine Gespannreifen mehr, hat aber immerhin die Produktion an einen Kollegen verkauft der sich künftig um unsere Lieblingsreifen kümmern wird.
Es gibt wohl normalerweise einige Wochen Lieferzeit da auf Auftrag angefertigt ("gebacken") wird!


Das spezielle Winterprofil "HAKAA" ist serienmäßig mit einer weichen Gummimischung ausgestattet, die nicht so rasend lange hält. Dafür ist der Grip exzellent, der Reifen bappt sich nicht mitr Schnee zu, und kann gut mit Schneeketten kombiniert werden.
Auf Asphalt, einem SR 500 Gespann, und Temperaturen um Null hält die weichere Mischung des M&S (links zu sehen) gut 2000 km. Die härtere Mischung grippt recht ähnlich, hält aber deutlich länger!
Die Stollen sind tief genug für kurze Spikes (auch für die Einschraubvariante) womit der Reifen am Vorderrad bei mir eine gute Figur macht.
Da der Reifen nicht extrem hoch baut verlängert sich die Übersetzung des Gespanns kaum. Bei längerer Anreise zahlt es sich aus, mit einem anderen Rad anzureisen und erst vor Ort auf das Hakaa-Rad zu wechseln.

Das NOKIAN Profil ist auch sehr empfehlenswert. Der Nokian erfordert aufgrund des groben Profils allerdings 4 Zoll Mindestbreite des Reifens (ca. 100 mm).
Es erfordert meiner Erfahrung nach relativ viel Gewicht auf dem Rad, damit die Lamellen aufgehen und entsprechend greifen. Ich fahre ihn daher nur auf dem Hinterrad. Vorne war die Führung und der Grip nicht berauschend.
Auf einen Straßen-Gespannreifen aufgebracht (Avon MK2 oder Metzeler Gespannreifen) vergrößert sich das Rad erheblich, so dass sich die Übersetzung entsprechend verlängert. Und die Schneeketten die immer gepasst haben, jetzt möglicherweise NICHT mehr passen.
Die Riesenvorteile dieses Reifens: enormer Vortrieb auch bei zerfahrenem weichem Schneeuntergrund, bei guter Kilometerleistung.

Je eckiger die angelieferte Karkasse ist, umso mehr "Gespannreifen" bekommt man. Aus einem runden Motorradreifen kann auch kein Runderneuerer einen eckigen reifen zaubern.

Versand zum Reifen hinschicken: Innerhalb Deutschlands sehr gut und günstig als : Hermes Paket. Ein Reifen macht ein Gurtmaß von ca. 60..70 cm. Entspricht 5,90 €
incl. Versicherung und Sendungsverfolgung im Internet).
Der Paketschein wird mit Klebeband einfach an den Reifen rangeklebt - das reicht.

Kontakt, aus einem Forenbeitrag:

***
Reifencenter Hofdmann GmbH
Aselerstraße 8
D-26409 Wittmund
Tel.: +49-4462 - 9494-01
Fax.: +49-4462 - 1722

Herr Stolle-Fusari ist unser Ansprechpartner.
stolle-fusari@hofdmann.de
Telefon: +49-4462-949444
Firma: http://www.hofdmann.de/index.php?content=impressum&p=8

Herr Stolle-Fusari bestätigte mir in einem sehr netten Telefonat, daß sie die Immlerfertigung übernommen haben. Der Betrieb ist wohl wesentlich größer (55 Mitarbeiter) und macht hauptsächlich LKW-Reifen-Runderneuerungen.
Sie bieten neben diversen Crossprofilen, auch die für uns interessanten Haaka- und das Profil Nokian ST21 an. Seinen Angaben zufolge sind die Reifen nur für´s Gespann, für Solomaschinen machen sie nichts (obwohl man einen "Gespannreifen" natürlich auch auf der Solo aufziehen kann).

Die Bearbeitungszeit beträgt, je nach Auftragslage, bis zu 5 AT (Arbeitstage), gewöhnlich aber wesentlich weniger. Mit Hin- und Rückversand kann das also im ungünstigsten Fall bis zu 2 Wochen dauern.
Die Preise lehnen sich an die Immlerpreise an, liegen also zwischen 110,00 bis 170,00€, je nach Reifengröße und -breite, innerhalb Deutschland zuzüglich 5,00€ Versand, ab zwei Reifen versandkostenfrei.

***




Barum S9 mit Spikes aber am Ende ...


Spikebohrer selbstgemacht: Tiefenanschlag von Lusterklemme


Schraubspike "MaxiGrip" in der GROSSEN Version

 

Spikes

Zum Thema Spikes in Deutschland (aus der Gespannzeitung):

Können Sie mir eine Adresse nennen, wo ich Spikes in meine Reifen bekomme?

Da Einsatzfahrzeuge (Krankenwagen, Polizei) nach wie vor mit Spikes fahren dürfen, gibt es auch noch Reifenhändler, die Pneus damit ausrüsten. Die Firma Tip-Top Stahlgruber in München vertreibt Spikes und -schußgeräte. Vertreter dieser Firma für Nordrhein-Westfalen ist die Fa. Schlatmann in Dortmund (Tel. 0231/ 820005), die sicher einen Reifenhändler in Ihrer Nähe nennen kann, der noch Reifen mit Spikes versieht.

In Österreich

Hier sind Spikes nach wie vor erlaubt (zumindest bei mehrspurigen Kraftwagen unter 3500 kg), aber unter untenstehenden Voraussetzungen. Die Bestimmungen stehen im Gesetz (KDV unter §4) , wobei hier wieder mal nur von PKW, Kraftwagen und Krafträdern die Rede ist. Dass es auch zB mehrspurige Krafträder mit PKW-Bereifung gibt, ist dem Gesetzgeber wurscht. Alles also auch ein wenig Auslegungssache und noch nicht ausjudiziert. Normalerweise ist die Gendarmerie aber vernünftigen Argumenten zugänglich.

  • Es gibt eine zeitliche Einschränkung, die man beim Automobilclub erfragen kann, oder im KDV nachlesen.
  • Bei montierten Spikes gelten geringere Geschwindigkeitsbegrenzungen
  • Es müssen laut Gesetz auf allen Rädern Spikereifen montiert sein
  • Montierte Spikereifen müssen am Fahrzeugheck durch einen Aufkleber kenntlich gemacht werden
  • Offiziell gilt selbermachen nicht. Spikereifen müssen schon ab Werk dafür vorgesehen sein, also streng genommen sind sie nur auf Gespannen mit PKW-Bereifung verwendbar.

Unsere Erfahrung: Bei Solomaschinen vorne und hinten montiert, kann im Winter auf der Straße mit wesentlich geringerer Rutschgefahr gefahren werden.

Selbermachen:
Reifen mit entsprechender Profiltiefe vorausgesetzt, können normale Autospikes verwendet werden. Mit Schussmaschinen habe ich inzwischen gute Erfahrungen gemacht (die gibt es elektrisch und pneumatisch), sonst kann man sie auch mit einer Spitzzange reinwürgen in die man eine Führungsnut gefeilt hat. Geeignet sind die kürzesten PKW-Spikes (11 mm). Das Loch bohrt man mit einem Forstnerbohrer (mit Zentrierspitze) und Bohrmaschine mit Tiefenanschlag (!) (4mm-Bohrer -3,5 geht auch-, so tief wie der Spike lang ist), und die entfetteten Spikes (Aceton) mit der Zange einbringen. Man kann vorher etwas Sikaflex 252 ins Loch einbringen (höllischer Industriekleber, schwarz, aus der Kartusche. Zu beziehen über Farbenhandel oder Industriebedarf).
Wenn man eine Spikepistole hat (Druckluft) kann man auch kleiner vorbohren, hier sollen 2,5 mm reichen. Nicht zu nah am Rand des Stollens, sonst spaltet es ihn. 10 mm Abstand wären gut.

Die Richtlinien sagen übrigens dass zwischen Spike und Karkasse noch 1 mm Gummi sein muss, und dass maximal 130 Stück Spikes pro Rad zulässig sind. Und dass Spikes zwischen 1 und 1,5 mm über die Lauffläche ragen sollen/dürfen.

Andreas Öttl hat in Österreich einen Spikeservice angeboten, eventuell macht er auch Anfrage noch etwas:
[Andreas Öttl, Spezialbetrieb für Russenbeiwagen/-zubehör]

Außerdem möglich: Schraubspikes von Touratech oder Eisschrauben aus USA oder als derzeit wohl beste Möglichkeit die schwedischen Schraubspikes "MaxiGrip" bei Vonblon. [Artikel] Zitat:

"HM11:
Vorgesehen für kleinere ATVs, kleine Cross-/Enduro-Motorräder und Gartenmaschinen. Wird gern für Schuhe und Stiefel verwendet. Der Spike ist 11 mm lang und erfordert einen Gummistollen von 10 mm. Verpackungen mit 150, 100 und 24 Stück.

HM15:Vorgesehen für mittelgroße ATVs, Cross-/Enduro-Motorräder, Motorschlitten und kleine Arbeitsmaschinen (Kompaktlader, Gartentraktoren). Der Spike ist 15 mm lang und erfordert einen Gummistollen von mindestens 14 mm. Lässt sich auch gut in vorgebohrten Löchern von Kettensätzen montieren. Verpackungen mit 200,150 und 100 Stück"

Hier die PDF-Seite aus dem Katalog 2011.
Die Kosten für HM11, 100 Stück inklusive Werkzeug und Versand innerhalb Österreichs, lagen bei mir um 65 Euro rum.
Die benötigte Anzahl der Spikes richtet sich nach der Profilierung des Reifens (Stollenzahl). Üblicherweise werden 2 parallele Reihen gesetzt. Der Nokian von Immler hat bei 19 Zoll etwa 60 Profilblöcke, benötigt also 120 Spikes.


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Schneeketten
Zum wirklich spaßigen Winterfahren sind Schneeketten nützlich, und sowohl für Solomaschinen als auch Gespanne erlaubt.

Gesetzeslage in Österreich: Das Verkehrsschild "Schneeketten vorgeschrieben" gilt laut Auskunft von ÖAMTC und einem Gesetzeskundigen nur für Kraftwagen, also nicht für Solo- oder Gespannmotorräder. Was nicht heißt dass die Dinger nicht fallweise notwendig wären ...

Auf Russengespanne passen viele normale Ringmatic-Ketten, oder alte Normalketten von zB 2CV. Auch fürs Selberbauen gibt es Möglichkeiten. Voraussetzung ist immer ausreichend Platz zu Kotblech, Schwinge, Bremssattel und Kette/Kardan.
Material holt man sich am besten vom Schneekettenhersteller, oder von alten Schneeketten (Schrott, Flohmarkt). Die sind nämlich gehärtet. Notfalls geht auch sogenannte "Panzerkette" vom Baumarkt, der Begriff bezieht sich aber nur auf die Form der Kettenglieder.

Sonderanfertigung von Schneeketten für Fahrzeuge aller Art macht

Firma Hubert Staudacher


Meine selbergebaute MZ-Kette
 


Im Einsatz. Die 22 Prozent Schneefahrbahn sind dann auch problemlos.

Wurde aus PEWAG Kettenmaterial gebastelt, ungehärtet. Ich hatte das Glück, einen PEWAG-Mitarbeiter kennenzulernen, der mir Material aus der Restekiste geben konnte samt Verbindungsgliedern, außerdem die notwendigen Spannfedern verkaufte und die Kette zum Schluss noch gehärtet hat.

Da liegt der PLAN.

Die hält jetzt schon viele Winter. Blöd nur, dass ich sie passend zu meinem Standardreifen Barum S9 16 × 3,50 gemacht habe, den es nicht mehr gibt.

Für die Runderneuerten sind sie ums Arschlecken zu kurz ...

Hinweis: Schneeketten sind für grobstollige Crossreifen nicht geeignet. Die Kette legt sich zwischen die Stollen und greift nicht, oder verhakt sich beim Auflegen, lässt sich nicht nachspannen, aber lockert sich dadurch alle paar Meter. Ich rate zu einem runderneuerten Winterprofil, siehe unter "Reifen".

 


 

Noch eine Idee sind Kurzketten, im Selbstbau. Als Anfahrthilfe OK, aber Gefahr der Speichenbeschädigung und keine Seitenführung - in Kurven zieht es die Ketten seitlich von der Lauffläche.

Meistens kann auch eine normale Autokette passend gemacht werden, im einfachsten Fall die zu lange Spannkette durch ein Stahlseil ersetzen oder mit Spanngurt zwischen die Speichen ziehen. Hier noch ein Bild dazu (19 Zoll).

Für 16 Zoll: Aus dem MZ-Forum: ...so nun kann ich offiziell bestätigen, daß Schneeketten in der Größe 155-12 bzw. 145-13 ohne Änderungen auf mein 3.25-16 Zoll Hinterrad der TS 250 passen.

Für 4.00-18: Nanno schreibt: Die 15" Ketten vom Käfer bzw. die 14" Ketten für den Golf passen mit minimalen Anpassungen.

Für 4.00-19: Hier passen Ketten für 2CV (Ente), also für 125-15 bzw. 135-15.

Probleme machen meistens die (klobigen) Spannmechanismen. Die muss man dann nach "innen" zwischen die Speichen ziehen.

Wenn man die Kette anpassen will, sollte man nur bedenken dass die Kettenglieder gehärtet sind. Also also was seitlich am Reifen liegt kann durch anderes Material ersetzt werden, die Laufglieder selbst sollten aber original belassen werden.

Das geht bei einem 16-Zöller (MZ) genauso wie bei einem russischen 19-Zöller. Also haltet am Sperrmüll oder Flohmarkt Ausschau nach alten Schneeketten ...

Im XT600-Forum liegt eine sehr schöne Anleitung von einem KTM-Fahrer der sich eine Ringmatic zurechtgeschnitzt hat.














 

Der Guzzi-Fränky hat für seine Winter-MZ Ketten gebastelt und das freudlicherweise dokumentiert:

Die Ketten waren normale alte Kreuzspurketten (ohne großen Spannring) vom Sperrmüll. Passend für 195-15 und viele andere Größen.

Sie waren offen und mit je einer Spannkette an der Aussenseite versehen.
Diese Spannkette wollte ich auf jeden Fall NICHT mitverwenden.

An meinem TS 250er Rad mit 3.50-16 Originalbereifung nahm ich Mass. Von der Breite her musste ich von der Mitte her gesehen 3 Glieder je Seite entfernen. Dies machte ich mit einem "guten" Bolzenschneider, der muss sein, da die Glieder der Lauffläche gehärtet sind. (Anmerkung von motorang: Flex mit Millimeterscheibe geht auch, und immer schön außen kürzen und nicht auf der Laufffläche ...)

Die Kette übers Rad gelegt und man hat die nötige Länge. Jetzt die Kette am Boden ausbreiten und die einzelnen Kettenkreuzelemente (doppel Y Form) gleichmäßig auf die Länge der Gesamtkette verteilen. Durch aufbiegen der Verbindungsglieder am Schraubstock mit gutem Schraubenzieher ist das ruckzuck gemacht. Nach versetzen diese Glieder mit einer Wasserpumpenzange wieder verschliessen.

An der Aussenkette musste ich nur ein Glied aufsägen und verschweissen.

Ich habe die Aussenkette auf der rechten Seite (Kettenkasten) ein Glied kürzer gelassen als rechts, dadurch sitzt die Kette dort (engste Stelle) sehr stramm.

Das Spannen geschieht mit zwei Gummis aus dem Sanitärhandel (120mm Durchmesser) nur auf der linken Seite - die Kette bleibt mittig, da ja nur links gespannt wird. Als Haken für die Gummis fungieren aufgesägte, übrig gebliebene Glieder der Aussenkette. Nach 30m Fahren die Kette auf der linken Seite um ein Glied nachspannen und fertig ...

Maße:
Aussenkette Länge rechts 137cm , Aussenkette links Länge 139,5 cm
Glieder Aussenkette 3cm lang, gehärtete Innenglieder 2cm lang

Gruss
Fränky

(Anmerkung von motorang: lieber eine Spur länger machen, dann passt die Kette auch auf etwas größere Reifen ...)









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Gilsterhobel
Im Buch "So fährt man Motorrad“ von Ernst Leverkus (Klacks) wird dieses Gerät genau beschrieben. Man schneidet damit zusätzliche Lamellen in das Profil des Reifens.

Es finden sich dazu recht wenig Informationen, deshalb hab ich mal eine eigene Seite dazu angelegt - die Gilsterhobelseite.

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Kann passieren: gefrorenes Bier.
 

Zelten
Auf Wintertreffen manchmal notwendig und gar nicht so abwegig, ein ordentliches Zelt vorausgesetzt ist es sogar wirklich schön.
Tipps:

  • Bei großen Wintertreffen eine alte Plane drüberspannen wegen Funkenflug und evt. Feuerwerkskörpern. Außerdem machts etwas wärmer im Zelt.
  • Eine Kerzenlaterne nachts ins Zelt gehängt hebt die Lufttemperatur über den Gefrierpunkt. Experimente mit Kochern aller Art sollten unterlassen werden - zu gefährlich.
  • Zelt innen mit einer Decke auslegen. So alukaschierte Picknickdecke vom Diskonter funktioniert super.
  • Wenn kein guter Winterschlafsack vorhanden ist, kann man zwei normale ineinander verwenden. Der schlechtere außen, der bessere innen. Innen kann auch Daune sein, außen muss Kunstfaser sein wegen Kondenswasser.
  • Zwei Isomatten aufeinander, am besten Therm-a-Rest auf Schaumstoff (Evazote ist toll). Die Matte kann nicht verrutschen wenn man sie zwischen inneren und äußeren Schlafsack steckt. Oder eine dicke (!) Evazote alleine. Luftmatratze taugt wenig weil da drin kalte Luft zirkuliert. Wenn dann Downmat oder eine Therm-Matte mit Schaumstoff drin ...
  • Wasserflasche ins Zelt, eventuell sogar in den Schlafsack. Friert sonst ein ... Oder oben im Zelt aufgehängt, dort ist die Luft am wärmsten (siehe oberhalb: Kerzenlaterne). Oder Wasser in Thermosflasche aufbewahren, in Wassersack als Wärmeflasche in den Schlafsack mitnehmen, oder über Nacht im Kochtopf lagern und morgens gleich loskochen (Eis oder nicht).
  • Wer seinen Kaffee gerne mit Milch trinkt sollte bedenken dass Milch auch einfriert. Wenn Du den Tetrapack also nicht aufschneiden und die Milch in Stücke zerhacken willst, oder selbigen im Wasserbad auftauen, dann solltest Du die Verwendung von Instant-Cappuccino-Pulver erwägen ...
  • Bier NICHT in Glasflaschen transportieren. Dosen sind ungefährlicher. Die verbeult es nur wenn das Bier gefriert ...
  • Butan-Gaskocher funktionieren nicht gut wenn es ordentlich kalt ist, Spirituskocher ebenso. In beiden Fällen ist die Temperatur zu gering dass der flüssige Brennstoff verdampft. Also: vorwärmen bzw. spezielle Propangasmischung nehmen!
    Oder besser gleich Benzin verwenden. Da gibt es auch gute, günstige Kocher, die für den Wintereinsatz alle geeignet sind. Siehe meine Benzinkocherseite. Übrigens gilt das auch für das Vorheizmedium und Feuerzeuge.

    Übrigens als Faustregel: Flüssigkeiten frieren bei Alkoholgehalt/2.
    Bier also etwa bei minus 3-4 Grad, Wein bei minus 6-7 Grad, Schnaps ...
    Milch je nach Fettgehalt - je fetter desto später frierts - aber etwa vergleichbar mit Bier.

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Hässlich wie die Nacht, ausgeblichen und eigentlich am Ende:
meine oft umgebauten und verbesserten Hein Gericke-Lenkerstulpen ...

Schaut dann so aus:

Dort kriegt man übrigens auch Reifen.

Volker Schmidt schrieb mir ein nettes Email: Hallo, Ich habe da noch eine Anregung zum Thema Lenkerstulpen:

Aus einem Stück Isomatte und etwas Panzerband kann man in zehn Minuten
hervorragende Handschützer basteln. Isomatte ist steif genug und gut zu verarbeiten. Darauf achten, das genug Platz für Kupplungs & Bremshebel bleibt, damit der Fahrtwind
die Stulpen nach hinten biegt und die Kupplung schleifen lässt:

 

Lenkerstulpen, Kniedecken

Lenkerstulpen sind ein Muss! Und eventuell zusätzlich eine Griffheizung innen drin, die ist aber oft gar nicht mehr nötig.
Ohne Stulpen haben die Fingerchen nur mit sehr klobigen Handschuhen eine Chance.
Griffprotektoren von Enduros helfen alleine nicht viel, sind aber innerhalb der Stulpen angenehm weil sie Platz schaffen.
Gibts auf Teilemärkten, im Zubehörhandel und selbergemacht. Und in Österreich beim Motocross-Ausrüster Auner.

(Fell-)Futter ist nutzlos, weil die Dinger eh nicht eng anliegen. Im Gegenteil störend, weils irgendwann nass wird und steif friert. Original war in meinen Hein-Gericke-Stulpen auch Futter drin, so Fellimitat, das hab ich bald rausgeschnitten und entsorgt.

Wichtige Punkte beim Selbstbau:

  • Winddicht (das ist der Hauptnutzen der Stulpen, die nehmen den kalten Fahrtwind weg)
  • Stulpe lang genug (ruhig bis Mitte Unterarm), damits nicht beim Handgelenk reinzieht
  • halbwegs steif, damit man problemlos reinschlüpfen kann und sich nicht verfängt. Eventuell Öffnung mit Draht versteifen.
  • Platz genug in der Stulpe zum Gasgeben und schalten

Ich zieh dann darin Langlaufhandschuhe an (warm, weich, Fleece)

Kaufen: zB beim Gericke von Oxford.

Oder die guten Bagster-Teile hier: G & N

In Österreich: Fa. Auner führt fallweise die guten GIVI-Lenkerstulpen, in Deutschland bei POLO erhältlich. Da stören nur die Gummizüge am Eingriff und das Fell innendrin, lässt sich beides flott mit einer Schere entfernen ...

Hier gibts klassische in (Kunst-) Leder: DUMCKE.DE

State of the art sind die italienischen Rollerstulpen von Tucano Urbano.
Sind eigentlich Rollerzubehör und auch meist in Rollershops zu bekommen, z.B. hier: WMS online

Für Selberbauer: Ich hab mal recht brauchbare Stulpen in Istanbul gekauft. Die verwenden dort die Motorradboten mit ihren MZs. Bilder gibts HIER und HIER.
Nur zu kurz sind sie (zieht beim Handgelenk rein). Auf einem Bild ist auch ein handelsüblicher Meterstab beigelegt wegen Maßstäblichkeit (ausgeklappt auf 100/40 cm). Einen Bauplan im Format A3 gibts auch (115 kB). Eher eine Spur größer schneidern ...

Hier eine Anleitung bei Miraculis für MZ-Lenkerstulpen: LINK und dann dem Link zu "Handschützer" folgen.

Viel Spaß beim Basteln. Ich würde LKW-Plane nehmen.

Da noch eine Anregung von Jochen, die entsprechenden Stiefel gibts um kleines Geld bei Recon, siehe Kleidung und Schuhe:

Kniedecken sind was für Langstreckenfahrer. Gut wenn leicht abnehmbar, weil die Dinger schnell mal im Weg sind (beim Turnen).

Die guten Bagster-Teile gibt es hier: G & N
In Motorrad-Gespanne Heft 8 und 29 gab es eine Bauanleitung zum Selberschneidern.

Erfahrungen von Klüber zu diesem Thema (decken sich mit meinen):
Was man wissen muss: gekaufte Kniedecken haben oft (aus unerfindlichen Gründen) ein Futter.

Im Winter war die Decke ja einfach genial, gegen Schnee und die Kälte,
aber für Regenwetter ist sie völlig ungeeignet: Das Wasser kommt nach
einer Weile Regenfahrt (ca. 10 Min) durch die Nähte, um dort von dem
extrem Hydrophilen Futter aufgesaugt zu werden. Entsprechend kann man
sehen, wie sich das Wasser von den Nähten ausgehend in das gesamte
Futter verteilt (nach ca 20 Minuten ist sie voll).

Das Futter wiederum scheint ein genialer Wasserspeicher zu sein, es
hat drei Tage gedauert, bis die Unterseite der Decke draußen am
Motorrad wieder getrocknet war.

So gesehen ist die Kniedecke vieleicht eher für Saharaausfahrten
geeignet: Als Beinkühler und Wasserspeicher für den Notfall. Meine
Decke ist jedenfalls bei der letzten Regenfahrt rund 2 Kilo schwerer
geworden.


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Hier sind die beiden Nähte gezeigt.

 

Helmmaske

Eine warme Helmmaske ist was Feines.
Ich hab mir beim Tchibo eine 4-Euro-Sturmhaube gekauft (kann man auch bei tchibo.de bzw. tchibo.at online bestellen).

Die ist günstig, gute Qualität, Fleece, aber hat oben einen Zug mit Tanka-Verschluss - der stört im Helm. Ich hab halt eine Viertelstunde Arbeit investiert.

Schnipp schnapp näh fertig.

Ein Helfer der einem die Schnitte anzeichnet oder absteckt (während man die Haube auf dem Kopf hat) ist nicht verkehrt.

Oder die warme Sturmhaube bei Globetrotter:
Artikelnummer ez_4756101010
Meru Technostretch Facemask Unisex
dickes Stretchmaterial, innen fleecig außen glatt, recht winddicht, Synthetik, 12 Euronen. Kann man ähnlich auch von Dainese kaufen um schlappe 25,-


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Bild ist von der CLS-Website (danke)


Heizpatronen des Coolride-Systems

 

Griffheizung
Kann man im Zubehörhandel kaufen, ausgesprochen angenehm! Kalte Finger sind sonst fast nicht mehr warm zu bekommen. Sehr zufrieden war ich mit den Griffen von Daytona "Hot Grip", die um etwa 50 Euro zu haben waren /Gericke): halten seit 1986 auf der Tenere, mit zwei Heizstufen. Ich habe sie am Standlicht angeschlossen.

Im Winter sind die Dinger wirklich gut in den Lenkerstulpen. Am besten fährt man dazu eher dünne Handschuhe, damit die Wärme zu den Fingern kommt ...

Übrigens werden diese Griffe auch im perfektesten Heizgriffsystem verbaut:
CLS Heat (automatische Temperaturregelung)

Und für 6-Volt-Fans: Selberbauen !

Hier der Link zu Philip Herzogs Seite:
Selbstbau eines stufenlosen Reglers für Heizgriffe.

Und zum Schluss das Beste:
Lenkerheizpatronen von Coolride (Mark Peter)

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Selbergebaut: Rahmen aus altem Visier geschnitten, Heizdraht gewickelt, LED zur Funktionskontrolle. Gesamtes Heizelement wird innen aufs Visier geschraubt.
Aufpassen, dass das Visier noch sauber aufgeht (oben streifts gerne am Helm).


Klick öffnet größeres Bild ...

Ich halte diese Lösung für besser als ein Visier komplett umzubauen, und die Arbeit bei jedem Visierwechsel nochmal zu machen.
Im Sichtfeld befinden sich nur Heizdrähte und kein Trägermaterial, so dass die Sicht kaum eingeschränkt wird. Macht auch schön warm im Gesicht - mehr als 20W sollte man nicht verbauen, dann wirds unangenehm warm. Eine stufenlose Regelung würde die Sache perfekt machen, dazu gibt es einen Link beim Thema Griffheizung, oberhalb.


Atemabweiser aus Klarplastikschlauch. Materialkosten 50 Cent aber extrem wirksam.
Man bläst beim Ausatmen in die mittige Schlauchöffnung, die feuchte Luft wird aus dem Helm geführt. Kann zu Schnee/Eis vorne auf der Jacke führen.
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Visierheizung und Atemabweiser
Visierheizung kann man für BMW-Helme kaufen oder selbermachen. Hilft gegen erfrorene Nase und innen beschlagenes oder gar vereistes Visier/Brille. Ansonsten muss man öfter mit leicht geöffnetem Visier fahren, und das ist kein Spaß.
Kurzbeschreibung für Eigenbau (für Fahrer von 6V-Motorrädern die einzige Option ...) hab ich aus einer Motorrad-FAQ geklaut; selber gebaut hab ich so was für meine MZ (18 Watt), es funktioniert also. Wenn die Heizung läuft, kann man selbst bei -10 Grad während der Fahrt innen aufs Visier hauchen, in einer Sekunde ist der Beschlag wieder weg :-)!

Heizvisier (Verfasser leider nicht mehr feststellbar)
Im Prinzip einfach: Visier ausbauen und so bohren, dass sich
im Sichtfeld ein Draht Maeanderfoermig durch das Visier faedeln laesst ( die Loecher moeglichst nur unwesentlich groesser als der Drahtdurchmesser ). Mit einem Lineal die zu erwartende Laenge Draht ausmessen. Die Heizleistung bei Dauerbetrieb sollte so zwischen 20 und 40 Watt liegen( bei mir waren 15 Watt etwas zu wenig ). Dann kann man ausrechnen was fuer einen Widerstand (R) der Draht haben muss. Die notwendigen Formeln sind Spannung = Widerstand mal Strom, Leistung (P) = Spannung (U) mal Strom (I). Als Beispiel fuer 20 Watt heisst das 20 Watt = 12Volt mal 1.6 Ampere und 12 Volt = 7.5 Ohm mal 1.6 Ampere. Du brauchst also einen Draht der bei der notwendigen Laenge einen Widerstand von 7.5 Ohm hat. Widerstandsdraht ( und um den geht es hier ) wird in Ohm pro Metern angegeben. Also das ganz umrechnen und in den naechsten GUTEN Elektronikladen gehen und Draht kaufen. Den Anschluss habe ich dann mit einer Cinchbuchse gemacht, die mit ein wenig Silikon am Visierbuegel angeklebt wird. Der Rest ist ein Stueck Spiralkabel mit Cinchstecker und Stecker fuer Bordnetzanschluss.

Übrigens: Heizzubehör für 12V ist an 6V nicht gut betreibbar - hat dann nur noch ein Viertel der Leistung. Das gilt auch für die Heizgriffe, ebenso Sitzheizung etc.
6V-Zubehör benötigt - damits gleich heiß wird - nur 1/4 des Widerstandes!
Kurzformel für die Leistung: P = Uhoch2/R

Mit Bildchen findet man so was hier:
http://www.motorroller-info.de

oder hier:
http://www.savalenrally.eu/files/Visierheizung.pdf

Und auch hier:
http://home.t-online.de/home/gvongehr/aller/tips/tips.htm

Oder, wenn's wer hat: in der Ausgabe 12 der Zeitschrift "Motorrad-Gespanne"

Zusätzlich bringt auch ein Atemabweiser was. Das Ding verhindert, dass die feuchte Atemluft in Richtung Visier/Brille kommt und dort kondensiert, indem sie abgeleitet wird. Funktioniert grob wie ein Taucherschnorchel. Ich hab so was vor zig Jahren mal in einem winzigen Geschäft gekauft und seither nie wieder wo gesehen. Er führte die Luft nach unten, wo sie sich im Winter am dicken Halstuch staute ... Ich hab dann unten einen Schlauch befestigt, der die Atemluft nach hinten unter den Helm wegführt. Wenn es mäßig kalt ist bildet sich das Kondenswasser im Schlauch, wenns wirklich kalt ist bilden sich unterhalb Eiszapfen. Bild siehe links.

Antibeschlagfolie (Fospaic und andere) aus dem Motorradsupermarkt ist besser als nix und funktioniert auch eine Zeit lang - Brillenträgern hilft das aber nix.

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Fahrtechnik für Gespanne im Schnee
Das wäre ein Thema für viele viele Seiten. Aber am besten man probierts selber aus. Nur in Kurzfassung also:

  • Bremsen: Seitenwagenbremse sehr empfehlenswert zum Richtung stabilisieren beim Bremsen. Bei Notbremsung alle Räder blockieren, dadurch Schneekeil und bessere Bremswirkung
  • Lenken: Gewicht aufs Vorderrad (turnen) !
  • Beladen: Möglichst viel Gewicht auf die Maschine und wenig in den Beiwagen, wegen der Traktion.
  • Anfahren bergauf geht einfacher wenn man das Gespann quer zur Steigung stellt und um den Beiwagen herum anfährt ...


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Vorbereitung des Motorrads
Das einzige tatsächliche Problem ist das verdammte Streusalz. Besonders Chrom/Aluflächen und die Speichen leiden sehr darunter. Und fallweise die Elektrik.

Wie mein Freund Uwe (Besitzer einer russischen Dnepr MT 11) so schön dichtete:

"Russe und Salz - dann zerfallt's."

Konservieren, heißt die Devise: an unsichtbaren Stellen (Fahrwerk unten etc) mit Schutzwachs, Hohlraumversiegelung, Kettenspray, manche nehmen auch Seilbahnfett. Sonst mit WD-40 zumindest. Und wenn man gefahren ist und das Mopped länger stehen lassen will: entsalzen (Dampfstrahler), trocknen, mit WD-40 einsprühen, und eher kühl lagern als in der geheizten Garage. Dort rostet es aufgrund der höheren Temperatur schneller. Ideal: Tiefgarage (friert nicht, ist aber kühl).

Gut aber teuer ist das S100 Zeugs von Scottoiler, das es beispielsweise bei Louis gibt. DER Spezialtipp kommt aber vom Kollegen Ölbrenner: Lederfett.


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Tesch Überstiefel


Recon-Überschuh

 

Kleidung
Für die Langstrecke von mehreren hundert Kilometer (Anreise zu Wintertreffen) sollte man sich schon Gedanken machen, das lohnt sich. Die Kleidung ist idealerweise leicht aber warm und winddicht. Und geräumig (Auf/Absteigen, Knieschmerzen wenn ständig Druck durch zu enge Hose, Bewegungsfreiheit für Kettenmontage, Anschieben etc). Und schnelltrocknend, Feuchtigkeit kommt zum Großteil von innen und kondensiert ...

Sämtliche beheizbare Kleidung (Stiefel, Nierengurt etc) war mir auf Dauer zu umständlich, war nicht in 6V erhältlich, zu stromfressend, oder ging bald kaputt. Es geht aber auch gut ohne sowas, wenn man die richtigen Klamotten und Lenkerstulpen hat. Eine Griffheizung ist als Zusatz angenehm aber auch nicht unbedingt nötig.

Bewährt haben sich Snowboard-Klamotten, oder Overalls für Traktorfahrer (Baumarkt) unter einer alten Regenkombi. Leder bietet meist unterhalb zu wenig Platz für wärmende Extraschichten. Dorthin gehört nämlich zumindest gute Thermounterwäsche, besser noch Fleece. Und auch der alte dicke Wollpulli bewährt sich fein, da er Feuchtigkeit speichert und dennoch warm bleibt.

Latzhose empfehlenswert, es zieht sonst ewig ins Kreuz. Der Schwachpunkt "Frontreißverschluss" sollte nicht unterschätzt werden, da kann es auch ungut reinblasen. Ein Stück Isomatte, Schaffell oder notfalls Karton kann helfen.

Darüber Regenklamotten gegen den allgegenwärtigen Salzschmodder. Ich vertraue hier auf die sehr gute Tornado-Kombi von FLM, die es bei POLO gibt.
Zwei Tipps dazu: Kapuze wegschneiden und Gummizug auftrennen ... beides ist überflüssig.
Gefütterte Thermokombis sind OK wenn man sie trocknen kann. Sie WERDEN innen feucht, und wenn das Futter dann nachts gefriert ist es nicht so gemütlich ...

Schuhe: Kanadierstiefel mit herausnehmbarem Filz-Innenschuh halten super warm. Das Original ist von Sorel oder Kamik, und gibt´s im guten Outdoorhandel, zB bei www.lauche-maas.de .
Ersatz-Innenschuhe sind fein und können auch als Schlafsackverbesserer verwendet werden ...

Weil nicht viele Schuhe wasserdicht sind, empfehlen sich wirklich gute Überschuhe. Die links oben abgebildete Genialität gab es mal um wenig Geld bei Bernd Tesch.

Alternative: Bundeswehr Regenüberschuhe aus Gummi mit Reißverschluss.
Dahinter ist der Stiefel durchgängig, der Zipp muss also nicht dichten sondern nur für guten Sitz sorgen. Die Dinger gibts immer wieder mal hier:
http://www.recon-company.com
Recon Company by Ranger Outdoor GmbH Krätzschmar
Zuckerfabrik 2
38259 Salzgitter Bad
Daraus kann man auch schöne Lenkerstulpen basteln, siehe Lenkerstulpen

Handschuhe vom Snowboarden sind genial: meist auch mit ordentlichen Stulpen damits bei den Ärmeln nicht reinzieht.

Auch hier schauen: G & N


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Noch was zum nicht sooo ernst nehmen, von hier: http://home.wtal.de/motorrad/november.html

So grüßen Gespannfahrer

Ab November wird gegrüßt. Bis zum 28. Februar. In Schaltjahren bis zum 29. Der Grußkalender wird digital im Cockpit angezeigt, im Beiwagen warnt eine rote Blinkleuchte in den restlichen acht Monaten den Passagier vor unbedachtem Gewinke.

Daher muß vor voreiligen Schlüssen gewarnt werden: Wenn ein entgegenkommender Gespannfahrer auch im Juli die Hand vom Lenker hebt, grüßt er noch lange nicht - er verbrennt sich lediglich gerade die Pfoten, da die Heizgriffe auf voller Leistung laufen, weil Heizgriffe eben zu einem Gespann und seinem harten Treiber gehören. Ebenso übrigens wie Heizvisier, Heizstiefel, heizbare Sitzbank und heizbare Unterhosen. Daß die Lichtmaschine eine Kernschmelze erlitt, stört den Gespannfahrer nicht mehr, seit er mit dem Seitenwagenrad einen 80-Kilowatt-Generator antreibt, den er günstig erwarb. Von dem Überlebenden eines Basiscamps im Packeis.

Man könnte meinen, die Heftigkeit des Gespannfahrer-Grußes in den Wintermonaten sei umgekehrt proportional zur Außentemperatur. Doch weit gefehlt: Im Winter hat es kalt zu sein. Der Dreirad-Pilot ignoriert, daß es seit Jahren nicht mehr schneit, schnallt am 1. Advent die Kniedecke um und rasselt auf Schneeketten einher, nachdem er sein Gefährt gegen Salzfraß mit Walroßfett überzogen hat. Mit Ausnahme des Krystal-Rallye-Aufklebers natürlich, den er regelmäßig putzt, zumal es nicht billig war, ihn sich aus Norwegen schicken zu lassen.

So leuchten seine Augen, hebt sich seine Hand zum frostigen Gruße, wenn du ihm im Januar auf deinem Motorrad begegnest, obwohl oder gerade weil du in kurzen Hosen fährst. Weil es so schweineheiß ist.


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Treffen
Wintertreffen gibt es mehr als man glauben sollte.

Abgesehen von unserem eigenen Tauerntreffen findet man reichlich Termine im Internet. Viele kleine Treffen werden allerdings privat bzw auf Einladung abgehalten - hier hilft es unbedingt (!) mal die größeren Treffen zu besuchen und dort sympathische Leutchen kennenzulernen. Die kennen dann meist wieder 1-2 andere Treffen etc


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Weitere Infos

www.winterfahrer.de

Im AiA-Forum: Wintermopped Umbauten und Vorsorge

Im AiA-Forum: von Matthias B. zum Thema Schleuderwende und Linksgespann

Im AiA-Forum: Gilstern / Feinstprofilieren

 


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Weitere Infos

www.winterfahrer.de


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