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Tauerntreffen Nr. 16

29.1. - 03.02.2019

[TT-Startseite]



Edelrautehuette (1725m)


Funny Google translation

Divertente traduzione Google

Traduction Google amusante


Ich verwende viele Bilder von anderen Treffenteilnehmern, die mir dafür zur Verfügung gestellt wurden. Leider kann ich die zeitliche Zuordnung oft nicht

vornehmen, deshalb sind die Bilder thematisch ausgewählt und passen zeitlich nicht immer ...

 

Copyright: Sämtliche Bilder sind Eigentum des Übersenders und dürfen ohne dessen ausdrückliche Einwilligung nicht anderweitig verwendet werden.


Prolog und Mittwoch 30.1.2019
 

         

Heuer sind wir so gut vorbereitet wie noch nie. Drei Wochen vor dem TT unternehmen Uwe und ich mit den fertig hergerichteten Wintergespannen eine Schneefahrt zum Dreikönigstreffen in Ybbsitz.

Halleluja, Schnee unter! Die Gespanne halten brav durch, zeigen nur ein paar Kleinigkeiten auf, die wir bis zum Tauerntreffen zu richten haben. Die Knepta will ihren kurzen Endantrieb zurück, und mein neuer Vorderreifen will Spikes. So sei es. Außerdem noch Kleinigkeiten wie neue Verkabelung der Visierheizung und dergleichen.

Am Montag kommt Phil mit dem Wagen aus Nordirland angefahren, baut in Graz seine Norton 16H (1939) zusammen. Der alte Seitenventiler hatte zuhause ein paar Probeläufe auf der Gasse, aber hier ist die wirkliche Jungfernfahrt, in echt. Phil schraubt noch Spikes in die neuen Crossreifen. Die in der Steiermark gelagerten Lenkerstulpen passen nicht zu den Spiegeln, es muss ohne gehen. Hauptsache der Motor läuft.

Am Dienstag wird gepackt, am Mittwoch geht es vormittags los. Die alte Norton fühlt sich bis etwa 70 km/h wohl, darüber wird es mühsam, was eine Anreise zu Uwe auf Nebenstraßen verlangt. Auch schön, über Mixnitz auf der rechten Murseite bis Bruck. Das Wetter passt, es ist sonnig und nur wenig über Null.

Kai ist auf Winterurlaub in Hohentauern und berichtet von guter Schneelage!

Uwe kränkelt, aber hat mit Dauereinsatz alle drohenden Ablenkungen abgearbeitet (bis hin zu fernmündlicher Traktorreparatur), und erwartet uns bereits mit aufgepackter Knepta, ganz oben am Seitenwagen thront ein Sperrmüllfund: ein kleiner Smoker kommt mit auf den Berg und wird den dem Schneesturm geopferten Klappgrill ersetzen.

Bei wenig Schnee geht es über Hinterberg, St Stefan und Chromwerk nach Fohnsdorf.

Bei Staudachers schlagen wir ca. gegen 15 Uhr auf - angekündigt natürlich. Wie jedes Jahr werden wir herzlich begrüßt, plaudern ein bisserl, packen ein paar Schneekettenersatzteile ein, werden mit Kaffee und Kuchen für die Weiterfahrt gerüstet.

Suchbild: wo ist der Präsident versteckt?

Wenig später bunkern wir Kraftstoff und ein wenig Verpflegung in Möderbrugg, bevor es den Berg hochgeht. In St. Johann am Tauern sind wir fast ein wenig enttäuscht, dass die Realität vom viralen Facebookbild doch stark abweicht. Facebook:

Und wirklich war es so ... erst bei der Abzweigung in Hohentauern kriegen wir Schnee unter die Räder. Seitlich liegt etwa 50-80 cm Schnee.

Die Schranke ist bereits offen, wir versuchen unser Glück ohne Kette und die Nokian ST21 schieben die Gespanne hoch. Nur ist vor mir die Norton, also geht es im ersten Gang dahin. Einmal bleibt Phil hängen, der Motor überhitzt, der Gusseisenzylinder kriegt mangels Fahrtwind die Hitze nicht weg. Ein wenig warten, anschieben, weiter geht es. Wenig später macht Phil ein paar Zigarettenlängen Pause und schaufelt Schnee auf den Zylinder, während Uwe und ich voraus hochfahren und das Campingzeug abladen. Einige Zelte stehen schon, auch wenn viele der üblichen Frühankömmlinge heuer nicht kommen konnten. Gerade als wir fertig abgeladen haben, knattert Phil auf den Platz - geschafft.

Die Norton bleibt am Zeltplatz, Phil nimmt als mein offizieller TT-Schmiermax am Beiwagen Platz, und mit den Gespannen geht es ohne Ketten zur Hütte. Hui, Schneewände vor der Scheiblalm, der Weg ist dort tiefer als breit ... nur gut dass wir wieder die Ampel bestellen konnten.

17:20, geschafft:

In der Gaststube ist schon gut Betrieb. Frank P. und Frank E.:

Nach einem Begrüßungsgetränk baue ich das Treffenzeug oben auf, dann belade ich mit Justus und Uwe den Anhänger vom Edelraute-Wagen, und wir bringen das Material für die Zeltplatzabsperrung runter. Zeltbau. Uwes DeWalt-Akkuschrauber bohrt sich durch die freigelegte Eisplatte möglichst tief in den drunterliegenden Schotter. Das Zelt wird mit 8 Hilti-Betonschrauben verankert (samt Schnüren zum wiederfinden), die Schneelappen mit der weißen Pracht zugeschaufelt, Feldbetten aufgestellt. Wieder hochfahren.

Ich komme dank Schmiermax knapp noch ohne Kette hoch, Gewicht am Hinterrad, der Beiwagen so leicht dass er fallweise abhebt. Uwe schafft es erst 5 Versuche später mit Kette und eingefrorenem Gasseil. Endlich Abendessen, noch ein paar Getränke und Geschichten. Abfahrt zum Zeltplatz, beim reinwurschteln in den Schlafsack knallt es vernehmlich. Zwei Luftkammern meiner Synmat haben sich zu einer einzigen, wesentlich dickeren Luftkammer vereinigt. Hmpf. Immerhin ganz am Rand, sodass noch 3/4 der Mattenbreite normal benützbar bleiben.

Seitenlage ist angesagt. Licht aus nach halbzwei. Das 16. TT hat begonnen.

 


Donnerstag 31.1.2019
 

         

Ich werde gegen 0730 wach und kann bis 9 in den warmen Schlafsäcken liegen. Nur mit Wollshirt, Unterhose und Buff ist meine Kombi aus Daunenschlafsack innen und Kunstfasersack außendrüber mehr als OK.
Im Zelt hat es mollige -5 °C, draußen -9 °C und Schneefall. Phil kommt von der Hütte runter, er hat heuer Gepäck gespart und schläft im Matratzenlager, wir kochen Kaffee.

Noch ist es dünn am Campingplatz. Heuer habe ich nur 60 Anmeldungen statt der üblichen 100 wie sonst. Brexit? Gelbwesten? Vor allem Briten und Franzosen fallen heuer massiv aus ... bergauf zu sehen von links nach rechts: Lorenzo da Firenze, Falk, und Uwe und mein Zelt.

Uwe und Phil bauen den Smoker auf, ich bringe meinen Schlafsack zum Trocknen auf die Hütte.

Bernd fährt mit dem Wagen runter zur Maut die Ampeln holen. Meine Antriebskette hatte ich letztjährig vernachlässigt und nur mit Mühe nochmal zur Mitarbeit überreden können (trotz lediglich 1000 km Laufleistung). Inzwischen ist sie wieder schön gelenkig und dank neuem Kettenöler auch gut geschmiert, und verlangt Nachspannung. Dafür, und zum Anlegen der Schneeketten, habe ich mir aus einem Anhänger-Deichselrad eine Kurbelstütze gebaut. Damit geht das, ohne dass das Gespann vom Wagenheber rutscht, auch bei Schnee, Eis und Gefälle.

Abermalige Fahrt zur Hütte hoch. Kai (Rengdengman) legt an:

Erwischt!

Mittags machen wir eine Besorgungsfahrt nach Trieben. Rodelwetter:

Man beachte die eingeschneiten Zaunpfähle (steirisch: Stipfel)

Schneehauberl:

Beim Billa werden Hühner gekauft, auch Tankstelle und Apotheke werden besucht.

Auffahrt: beste Schneefahrbahn!

Neu: Lehrpfadschilder entlang der Strecke, praktischerweise mit Entfernungsangaben zur Hütte:

Angekommen! Bärbel und Rudl verschrauben gerade ihr Zelt.


Nachmittags beginnt es, windig zu werden. Für den Nachmittag bis morgen ist fallweise Föhnsturm angesagt, mit Windböen bis 10 Beaufort.

Trotzdem - der Smoker wird angeworfen, der hat eh ein Hauberl damit das Grillgut nicht auskühlt.
Das SR-Gespann hält bislang brav durch. Nur das Drehlicht hat die ständige Schüttelei nicht ausgehalten - tot. Leuchtet nicht, dreht nicht:

Bei gefühlten minus 20 Grad infolge des ultrakalten Windes repariere ich den Kabelbruch, fahre dann auf der Knepta mit Uwe rauf zur Hütte, rückwärts auf dem Seitenkoffer sitzend, ziemlich beängstigend. Uwe beginnt wild entschlossen, seinen Hinterreifen nachzuschneiden - im Vergleich zu zwei anderen eigentlich baugleichen Reifen hat der nämlich sehr kurze und wenig tiefe Lamellen, das wird mit einem Teppichmesser behoben um wieder den gewohnten Grip zu erreichen.

Max ist da:

Das Drehlicht dreht wieder, der Schlafsack ist vom Trocknen zurück:

Der Platz füllt sich:

Das Zelt schaut stabil befestigt aus:

Justus mit der Rennschnecke:

Friedhelm und Urban. Heuer ohne Sniper?

Abel und Tom

Dann wird genagelt ...

Am frühen Abend ist das Grillhendl fertig, der Smoker bewährt sich.

Mit heißem Wasser aus dem Samowar klappt auch das Abwaschen.

Immer noch kommen Leute an:

Schneeküche:

Schneezaun:

Nach einem Kaffee gehen Uwe und Phil kontrollfahren, ich zu Fuß mit Bernhard rauf zur Hütte. Nettes Geplauder, ein paar Getränke bis 2245, dann Rodelabfahrt zum Zelt. Es ist Mitternacht und sternklar, minus neun hat es wieder, nachts geht es auf minus 14 runter.
Meine Matte hat inzwischen eine weitere Luftkammer eingebüßt. Erfreulicherweise hat mir Tom eine zusätzliche Isomatte mitgebracht, sodass ich die halbe Luft auslassen kann. Eine Verbesserung.

Unten beim Pfahlbaudorf:

 

 


Freitag 1.2.19
 

         

Es war in der Nacht sehr windig, und das wird wohl den ganzen Tag so bleiben.

Toms neues Zelt hat die Nacht gut überstanden:

Guten Morgen, Frank! Und Jules.

Und Richard!

Der Wind ist ungemütlich, und Uwe schläft noch, daher: Frühstück auf der Hütte.

Stefan (tornanti) macht eine Fotowanderung. Blick auf Edelraute und Scheiblalm:

Einige Durchreisende ziehen weiter. Italienische Freunde mit ihren Schiauslegern, am Weg zum Elefantentreffen.

Duschen.
Falk erzählt, dass es gestern sein schwarzes Baumwollzelt zerrissen hat. Er hat es abgebaut und ist mit dem ganzen Zeug ins Werkstattlager umgezogen, wo durch die Absagen etwas frei geworden war.

Mittags machen wir unsere gewohnte Ausfahrt zur Bergerhube. Frank B. ist das erste mal dabei, aus dem hohen Norden Deutschlands hergefahren, und lässt bei seinem ersten Tauerntreffen nichts aus: er rutscht unweit der Mautschranke mit der Bootschnauze in eine kleine Schneewächte, und es reisst die Hälfte der Gummipuffer ab, die das Boot auf dem Rahmen halten. Mit einem Spanngurt wird das Boot festgezurrt und weiter geht es.

Markus (Kowinaz) und Tom (gatsch.hupfa) sind mit langen Racing-Spikes angetreten, und planen Lustiges: Markus fährt zunächst mit Schi bis zum Pfahlbaudorf ab, steigt dann zu Uwe ins Boot.

Tom fährt gaaanz vorsichtig auf den Spikes runter zum Triebental. Phil und ich fahren hinter ihm, und können zwischen den Spikes unter dem Reifen durchschauen ...
Dann Schneefahrbahn: ein Seil wird ausgepackt, die Brettl angeschnallt, und per Skijöring geht es bis zur Bergerhube:

Der XT-Fahrer ist am Limit, dem Schifahrer ist fad, wie von Uwe vorhergesagt :D.

Verwirrung bei Ankunft:

Chef:

Reichlich Schnee:

Während wir wunderbare Suppe essen (Kaspressknödl, Fleischstrudl, Leberknödl und dergleichen), beginnt es draußen zu regnen. Als wir dann wieder hochfahren geht der Regen in leichten Schneefall über - besser!

An der Auffahrt treffen wir Mex, der gerade Kette am SR-Gespann montiert, und Koarrl kommt superglücklich mit der CZ 175 hoch.

20 km nach Abfahrt daheim war er gestern funkenlos liegengebieben - Spule von der Powerdynamo-Anlage kaputt.

  • Plan A gescheitert: Powerdynamo-Spule oder Powerdynamo-Anlage von anderem Mopped transplantieren. Nicht baugleich.
  • Plan B gescheitert: Enfield 500 ins Salz schicken. Falsche Schwinge drauf, kein Platz für Ketten.
  • Plan C gelungen: Klassische Lichtmaschine und Zündanlage von der Jawa Californian rauben.

An unserem Platzerl sind gerade überall SR-Gespanne kwasi - es sind der ABr-Andreas, der Mex und ich gleichzeitig dort. Da würd nur noch die Thoeny mit dem Worscht-Gespann fehlen, dann wären wir alle vereint.

Auch Lorenzo schaut ob er was helfen kann:

Doch schon geht es los, problemlos hinauf:

 

Wieder oben kommt Franks Gespann in die Werkstatt, er hat in Trieben Schrauben gekauft. Es schneit!!

Auch Herbert H kommt nach seinen ersten 100 Gespannkilometern heil an! Hurra!

Verrückte Hund', alle zusammen :D

Die Windböen, die uns schon den ganzen Tag plagen, verstärken sich gegen Abend zusehends.

Abends reisst der Wind Franks Zelt rundum ab, er hatte es zuvor noch gewissenhaft mit unseren Reserveschrauben befestigt. Die Schrauben halten, aber der Zeltstoff gibt auf. Wir fahren mit ihm mit den Gespannen runter zum Zeug wegräumen. Aber auch bei unserem Zelt hat es inzwischen zwei Schrauben rausgezogen, das Zelt ist umgefallen. Binde es notdürftig am Gespann fest, dann finden wir die zwei Schrauben wieder, und das Zelt wird neu befestigt. Ich geh rein aufräumen, Uwe fährt den Schweizer Andy bergen, der samt seiner 125er auf der Mautstraße mit verölter Kerze und ohne Kerzenschlüssel hängt.

Frank hat inzwischen sein Zeug zusammengesucht und nach oben gebracht. Das Zelt ist liegen geblieben. Unsere Schrauben sind wieder frei ... Drei weitere Schrauben und ein verschollener Bohrer wird von Bärbel geliehen. Unser Zelt steht jetzt mit 16 statt 8 Schrauben, keine weiteren Schäden. Uff. Zwei weitere Zelte sind inzwischen kaputt ...

Es schneit unterdessen ordentlich, die Strecke ist verweht und wir bitten Bernd nochmal zu fräsen. Danach hat man wieder eine Chance raufzufahren.

Ich gebe inzwischen ein paar Absagen weiter, die mich erreicht haben. In Südtirol löst starker Schneefall ein komplettes Chaos aus, die Autobahnen sind gesperrt und dadurch die Ausweichrouten überlastet. Ein Dutzend Leute wird sich um einen Tag verspäten, andere sind umgekehrt und haben abgesagt.

Abendessen findet auf der Hütte statt.
Überraschung: Birol kommt mit Stefan aus Ankara mit einem Ish-Gespann an. Extra für die Reise gekauft, auf eigener Achse.

Der Wind ist inzwischen so stark, dass es mehrfach die Ampel umweht, die um Haaresbreite Rolls Gespann verfehlt. Rolls Zelt wird zum Drachen, nur mit einer Zeltschnur am Gespann gehalten. Er hatte es am selben Platz aufgestellt, wo schon zuvor Falks Zelt aufgegeben hatte ....

Als ABr sein flatterndes Kuppelzelt abbaut, reisst das Tipi seiner niederländischen Nachbarn ab. Schlafsäcke und Matten fliegen weg. Chaos. Die Burschen sitzen inzwischen in der Hütte und kriegen das erst etwas später mit.

Immer wieder wird kontrollgefahren:

Abends letzte Kontrollfahrt um 23:30. Wir treffen Stefan (Cruso) beim Kette auflegen am Pfahlbaudorf. Von dort gibt es kaum ein Wegkommen, die Straße ist eine Handbreit tief Bruchharsch. Zähneknirschend baue ich doch noch die Schneekette drauf. Nass, kalt und müde fahre ich hoch zum Zeltplatz, vorbei an Stefan der mit der frisch montierten Kette auch losfährt, und an Uwe, der sich mit der Knepta langsam bergauf gräbt. Kein Problem meint er. Ich schaffe es nur noch bis zum Zeltplatz, spare mir das letzte Stück zur Hütte, will einfach nur noch ins Zelt - es steht noch, ist aber innen schon merklich kleiner geworden durch die Beschneiung.

Stefan schafft es schließlich nach 4x Schneekette reparieren mit der Ersatzkette hoch.
Tom schreibt:

TT, Nacht, Kontrollfahrt, Tauwetter.
Unten an der Schranke ist allen klar, die erste Rechts wird schwierig, dann bis zur nächsten Links eine Qual, danach gehts eh locker dahin.
Aber klar, erstmal wird ohne Ketten probiert.
Der Uwe verbeisst sich in die Auffahrt.
Mit jedem Versuch ein bisserl weiter raufmahlen.
Mir wird schon ganz schwummerig, mag ich doch auf der Solo gefräste Spurrinnen gar nicht.
Die Knepta glüht.
Verglüht.

Uwe, ernst: "Jetzt hob i's hingmocht"

Dann blickt er auf die Uhr: 1 Uhr in der Früh.

Mit einem leichten Grinser sagt er: "Jetzt hob i's an meim Geburtstag hingmocht"

Uwe schreibt wie es weiter ging:

Fast, fast hätt ich es geschafft, 20-30m haben noch gefehlt um das Flachstück nach der ersten Kehre nach der Mautschranke zu erreichen. Weit unter Standgas so mit 800 u/min hat sich die Knepta im Schneckentempo ohne Kette durch den Matsch gequält. So in 10 m Etappen, bis das Werkl gestanden ist. Dann wieder 5m zurück um schräg zum Berg anzufahren und in der eigenen Spur so viel Schwung aufzunehmen um wieder 10m weiter hoch zu kommen.
Irgendwann war es dann aber vorbei. Der Motor hat geglüht, die Vergaser haben gekocht und die Kupplung hat gestunken. Erstmal Schnee draufschaufeln und in einer Nebelwolke auf den Geburtstag angestoßen. Urban hat ein bißerl mit mir geschimpft, von wegen ohne Kette, Ehrgeiz, jugendlicher Leichtsinn usw. und wir haben gewartet.
Irgendwann konnte man die Zylinder wieder angreifen ohne daß die Haut der Finger am Zylinder angepickt ist um dann als Aschehäufchen auf den Boden zu fallen. So versuchte ich das Werkl anzukicken um zur Schranke zurückzufahren, um die Kette aufzulegen, um doch noch irgendwie hochzukommen.
Die Startversuche quittierte die Knepta zuerst mit totaler Verweigerung und erst nach mehrmaligen Überlaufen lassen der Vergaser kam es zu vereinzelten Zündungen vom linken Zylinder. Rechts kam so gut wie nix und der Motor hat an kaum spürbaren Kompressionsstellen zurückgeschlagen, die ich so weder jemals gespürt noch irgendwie zuordnen konnte.
Wir drehten das Mahnmahl für gescheiterte Befahrungen der Mautstraße um und ich versuchte, sie dann im jetzt wirklich extrem aufgewühlten Schneematsch zur Schranke anlaufen zu lassen. Irgendwann sprang der Motor tatsächlich an, lief völlig unmotiviert und erzeugte gar eigenartige Vibrationen und Fehlzündungen.
Nach dem Kettenanlegen ließ sich das Glump wieder nicht ankicken und ich mußte sie dann noch den vorher hart erkämpften Weg Richtung Pfahlbaudorf ziemlich lang anrennen lassen bis der Motor tatsächlich irgendwann wieder lief. In einer völlig unbekannten Geräuschkulisse, mit einer Leistungsentfaltung, die an den seeligen 650er Motor erinnerte, haben wir uns dann, geleitet vom Gatschhupfer im Rückspiegel, die Straße bis zum Zeltplatz im ersten Gang, manchmal sogar kurz im zweiten hochgekämpft. Bevor der Öldruck dann völlig weg war erreichten wir doch tatsächlich den Zeltplatz.
Dort hab ich dann den rauchenden, stinkenden und glühenden Eisenhaufen abgestellt, kurz getrauert die Geburtstagsparty von Doris versäumt zu haben und ein paar Glückwünsche und Beileidskundgebungen entgegen genommen. Mit Urban im Schweinetrog ging es dann noch hoch zur Hütte um in einer kleinen Runde den Abend ausklingen zu lassen...
Dann im Zelt hab ich mich noch ziemlich lang über meine Blödheit geärgert, über die Schäden an der Knepta und über den Plan für den nächsten Tag nachgedacht.

         

Samstag 2.2.18
 

         

Auf um acht. Es war keine ruhige Nacht.

Nach dem Sturm:

Die Katastrophenecke: Andreas (Abr), Frank B. und unsere Niederländer hat es hier erwischt:

Auch die Bäume haben Federn gelassen:

Der Schweizer Andy ... 560 km Anreise auf dem Töff. Mit dabei: Chäsfondü und Röschti.

Dreckbratze über den Römer mit dem Ciao-Mofa:

Der Kollege lag 10min im schnee, wie ein goldfisch auf dem trockenen, und schnaufte. ich habe ihn nach seinem reisetempo gefragt, in vermutung diverser tuningmassnahmen. antwort: "ah, eeeh, in die ebene gehe 40 - 45", dann achselzucken," hoch die brennerpass 10 - 15"

Bei dem Wind spare ich mir die Kaffeekocherei und fahre mit dem Gespann zur Hütte. Nach Max hat jetzt auch Stephan einen Darminfekt. Max hat die Nacht im Zimmer verbracht das durch eine Italienerabsage frei geworden ist.

Uwe bricht mit der waidwunden Knepta nach Hause auf:

Am späten Vormittag hab ich dann den Fußweg zur Hütte eingeschlagen, einen Kaffee getrunken und beschlossen das TT 2019 mit der Knepta zu beenden. Das Werkl irgendwie ohne Gepäck die 80 km nach Hause zu bringen und mit dem Doblo wieder anzureisen und die letzen Tage als Schmiermax zu verbringen. So wurden die 5l vom Reservekanister in den Tank gefüllt, da ich mangels Start- bzw. Anrollmöglichkeiten am geplanten Heimweg keine Tankstelle anfahren konnte. Mit vereinten Kräften wurde das Werkl umgedreht und ich ließ es die Mautstraße runter anrollen. Eher unwillig sprang der Motor an und ich mußte ihn immer über 3000umin halten, darunter stellte er sofort die Arbeit ein. So ging es im zweiten Gang die Mautstraße runter, vorbei am Schneepflug der Gemeinde, am Keltendorf vorbei und auf einem Zylinder hoch nach Hohentauern. Oben war der Motor wieder heiß und der Öldruck eher im untersten Bereich.
Motor mit Schnee kühlen, Kette ablegen und Öl einfüllen, diesmal fast auf Maximum um durch mehr Öl mehr Kühlung zu erreichen, was dann aber auch die Rauchentwicklung fördert, aber das ist eine andere Geschichte, und Helm aufsetzen stand am Programm.
Das anschließende Rollerl runter nach Trieben war ein Spaß, ein, zwei Autos konnte ich überholen und erst an der Triebener Ortstafel hab ich mit stinkenden Bremsen den Motor anrollen lassen um dann Richtung St. Michael abzubiegen. Zwischen 70 und 80km/h mit Gasgriffstellung Vollgas, mit arbeitendem rechten Zylinder und mir unbekannter Geräuschkulisse sind wir dann Richtung Schoberpaß gedonnert. Die bei 3500 U/min normalerweise anliegenden 4 bar Öldruck wurden nach kurzer Zeit deutlich weniger und ich peilte ein Gefälle an von dem ich das Werkl nach einer Abkühlpause wieder anrollen wollte. Das wurde den Schoberpaß hoch aber zu einem schier unmöglichen Unterfangen, und wenden wollte ich unter keinen Umständen - es wird kein erkämpfter Meter aufgegeben. Rückzug ? Niemals!
Irgendwann mit Zündaussetzern, kochenden Vergasern und 2bar Öldruck erreichte ich eine perfekte Stelle für den Wiederstart und blieb stehen um Schnee auf den Motor zu schaufeln. Die vorbeifahrenden Autofahrer machten große Augen ob der Nebelwand, aber Löschhilfe wurde mir keine angeboten. Nachdem ich den Motor ohne die Gefahr von Brandverletzungen wieder angreifen konnte, ließ ich per Überlauf kühles Benzin durch die Vergaser laufen und das Werkl wieder anrollen. Nach knapp 15 km wiederholte sich das Spiel. Mit Schnee kühlen, anrollen, weiter. Zwischen diesen Abkühlstopps suchte ich nach Erklärungen für das komische Verhalten. Das Heißwerden und die eigenartige Reaktion des Motors auf Ankickversuche. Daß der rechte Zylinder angeschlagen war, das war mir klar, daß die Belastung bei den frühlingshaften Temperaturen - es hatte jetzt 15 Grad Plus bei Sonnenschein - den angeschlagenen Motor hinter den Knieblechen schnell heiß werden ließ, auch.
Aber trotzdem wunderte ich mich über die eigenartigen Reaktionen, bin ich doch schon öfter, nach diversen Ausfällen des gegenüberliegenden, auf einem Zylinder weitergefahren. Auf der Kammerner Höhe, kurz nach Mautern, also auf meiner klassischen Mitdemmopedindiearbeitfahrstrecke, hab ich die Knepta wieder mit Schnee gekühlt und dann den vorderen Deckel vom Motor abgenommen, unter dem sich die Zündungsgeberei der Herbrennbox befindet. Der Griff auf die brennheiße Zündungscheibe mit den 2 Gebermagneten zeigte, daß diese bombenfest saß und sich somit nicht verstellt hatte. Der Gummistopfen vom Sichtfenster des Schwungs mit der Zündmarkierung war schnell entnommen und ich drehte den Motor bis das P im Fenster erschien. Der Blick auf die kleine LED am Nehmer zeigte mir, daß da was im Argen war. Nix leuchtete. Erst nachdem ich den Kickstarter weiter nach unten bewegte begann das kleine Licht zu leuchten.
Normalerweise sollte die LED aber da erst erloschen sein. Die Zündung war extrem nach spät verstellt!
Nach dem Kühlen der Geberscheibe mit Bremsenreiniger konnte ich die sehr fest sitzende Schraube der Scheibe lösen und die Zündung wieder so einstellen, daß die LED am exakten Zündzeitpunkt ausging. Dann kickte ich das Werkl einfach an und der Motor lief stabil im Leerlauf und nahm auch bereitwilliger Gas an.
Kurz überlegte ich, einfach umzudrehen und wieder zurück zum TT zu fahren, die Rauchentwicklung am rechten Zylinder ließ mich aber den Plan verwerfen und ich beschloss, weiter Richtung heimatliche Werkstatt zu fahren und am Weg die Tankstelle meines Vertrauens anzufahren. Und die Knepta WOLLTE heim - mit knapp 100 ging es dahin!
Der Öldruck blieb bei 4bar stehen und ich war bester Dinge. Auch noch als ich kurz vor der Tankstelle den Benzinhahn auf Reserve stellte und beim Stoppen an der Zapfsäule vom Moped stieg. Das änderte sich schlagartig, als der aus der Tankstelle tretende Bierkonsument auf den Zettel an der Zapfsäule deutete und meinte:"Die Tankstelle ist seit Freitag geschlossen. Wird umgebaut auf Automat."

Währenddessen am Tauerntreffen:

Jules und Frank Engel reisen aus Termingründen ab, ebenso Frank Bremer, die Niederländer und andere Zeltwaisen mehr:

Es regnet und schneit abwechselnd, leichte Plusgrade. Überall liegen Äste, Zweige, Nadeln, Zapfen.

Uwe Steinbrecher geht mit Hilfe vom BMW-Leidensgenossen Aynchel, Birol, Schwester Lotte, Elektrofuchs Achim und anderen sein Zündungsproblem an der Pozelei an:

Dreckbratze hilft, so gut er kann.

Urban ist unscharf:

Die Schlechtwetterpause verlockt zu allerlei Ausflügen:

Bis auf eine kurze Reparaturpause - Kupplungszug - verbringe ich den Nachmittag in der Hütte. Mir ist nicht so richtig gut ...
Nette Gesellschaft:

Die Kupplung hatte immer schlechter getrennt, was aber im Endeffekt nur daran lag, dass sich Draht für Draht verabschiedet hatte. Aus Gewohnheit führe ich immer einen kompletten Kupplungszug mit, und der lässt sich auch bei Schneesturm noch halbwegs schmerzfrei einbauen.

Phil hatte vor Abfahrt noch schnell Schraubspikes auf Ebay gekauft, ich scheinbar gleiche über Amazon. Phil hatte Pech, seine Spikes sind nach 120 km komplett weg ... also baut er eine Handvoll von meinen ein:

Steve (Therion) plagt sich mit der MZ. Viele Kollegen versuchen zu helfen:

Währenddessen spinnt sich Uwes Drama fort:

Kurz hab ich ich drüber nachgedacht, die Inhalte beider Benzinkocher in den Tank zu kippen, das aber verworfen und im Kopf die kürzeste Strecke zur nächsten Tankstelle geplant. Am Weg dorthin fiel dann auf einem Bergabstück im vierten Gang Standgas der rechte Zylinder aus und dem folgte nach wenigen Metern der zweite. So rollte ich mit gezogener Kupplung und ohne Zündungs noch einige hundert Meter zur nächsten Ausweiche, hinter mir herziehend den Rückstau der Durchzugsstraße. In der Hoffnung, dass durch die leichte Steigung der Ausweiche doch noch ein bißerl Sprit in die Vergaser rinnen würde versuchte ich die Knepta noch einmal zu starten. Aber da tat sich plötzlich zündungsmäßig nix mehr.
Trotz Schlüsselstellung "Ein" war das gesamte System ausgefallen. In der Hoffnung auf spontane Hilfe der vorbeifahrenden Rückstauler stellte ich den leeren 5l Kanister gut sichtbar hinter der Knepta auf, aber außer gezückte Handys, Gesichtswischereien der knapp hinter mir nachkommenden bis Daumen hoch der später folgenden Autofahrer gab es keine Reaktion.

So blieb nur das Telefon herauszufischen, einzuschalten, die reihenweise ankommenden Geburtstagswünsche abzuwarten und die Nummer von Dorli zu wählen. Während ich dann auf den kleinen, roten Flitzer mit den rettenden Spritreserven aus der Werkstatt wartete, konnte ich durch Einsatz vom Spender-Multisuperfünf (danke Justus) den Stromfluss der Knepta wieder herstellen und zwischendurch zwei Geburtstagsglückwünsche vorbeifahrender Bekannter entgegennehmen. Mit den Worten:"Ois Guate zum Geburtstag!" nahm ich einige Zeit später auch den halbvollen 20l-Kanister entgegen und füllte dessen Innhalt in den Tank.
Nachdem die Knepta wieder lief wollte ich dem Panda mit Dorli und Hannah unauffällig durch Leoben folgen. Was zuerst auch zufriedenstellend gelang bis, ja bis plötzlich die Unauffälligkeit schlagartig einem Höllenlärm wich.

Ich vernahm ein Kratzen und Kreischen gepaart mit einem unglaublichen Donnern. Der Blick nach unten zeigte einen offenen feuerspeienden Krümmer und einen am Asphalt schleifenden Endtopf. Um der drohenden Verhaftung zu entgehen, blieb ich stehen und versuchte den Auspufftopf, der genau am Übergang zwischen Krümmer und Topf abgerissen war, zwischen Tag und Nacht kwasi, wieder irgendwie zu verbinden. Mit dem Hammer gelang es mir, den Topf so weit auf den Krümmerstummel zu schlagen, dass der Lärm ein für die Stadtdurchfahrt annehmbares Ausmaß erreichte. Als der Topf kurz vor Niklasdorf wieder vom Krümmer rutschte, war mir das schon wurscht, und ich rollte im 3.Gang Standgas endlich vor die Werkstatttür.

Um 14.51 - nach der Vollzugsmeldung an den Präsidenten und mit Blick auf den Doblo - überlegte ich kurz, wie die Geschichte weitergehen sollte, und ging erstmal einen Kaffee kochen. Während die Kanne am Herd stand, beschloss ich die Knepta wieder zu reanimieren und - sollte ich das Ganze bis 18.00 schaffen - wieder mit dem Glump zum TT zurückzukehren.
Bei 15 Grad Plus und Sonnenschein, bloßfüßig in Schlapfen, konnte ich die Kolbenringe vom Prototypenkolben gleich finden, die Krümmerschraube mit dem Meißel sprengen und die Sommerkrümmer lagen auch im Regal. Da ich die Schrauben der oberen Anschlüsse vor dem TT offen hatte, um die untere vordere Klemmfaust zu erneuern, gingen die Schrauben wunderbar leicht auf. So konnte ich ziemlich rasch die Knepta vom Beiwagen wegkippen und auf den Koffer lehnen.

Der Rest war Routine: Vergaser weg, Ventildeckel runter und Kopf ab. Mit dem Holzklotz ließ sich der Kopf zum Glück relativ leicht von den Stehbolzen lösen. Der Zylinder wehrte sich schon mehr und mußte 2 Kühlrippen opfern, bevor ich die Laufbuchse beäugen konnte. Unauffällig zeigte sich mir das Bild, und mit der Bohrmaschine zog ich ein paarmal die Honsteine durch. Der erste Kolbenring wehrte sich etwas bei der Demontage, dem war die Ringnut zu eng geworden, was durch die Reibespuren am Kolben begründet war aber der zweite und der Ölabstreifer waren schnell herunten.

Mit der Feile hab ich dann die Ringnut nachbearbeitet und die gebrauchten Kolbenringe und den Ölabstreifer montiert. Kurz noch die Kupferkopfdichtung aufgeglüht, das Glump zusammengebaut und die Ventileinstellung kontrolliert. Die schwierigste Aufgabe war das Entfernen vom abgerissenen Krümmer aus dem Endtopf und die Montage vom Sommerkrümmer. Die Krümmerschraube wollte und wollte nicht am kaum mehr vorhandenen Gewinde am Kopf anbeißen. Das kostete die meiste Zeit. Zwischendurch gab es noch ein kleines Geburtstagsessen und nach der Kontrolle der Zündung und Kompression, links 9 und rechts 6 bar auch noch eine wiederbelebende Dusche. Kurz vor 18 Uhr stand es fest, ich würde das zweite Mal mit der Knepta anreisen. Über den Plan informierte ich den Präsidenten und ging einen Kaffee kochen.

Am Zeltplatz ist kehrt ein ruhiger Abend ein.

Dort kochen Phil und ich am Zeltplatz ebenfalls Kaffee:

Und wir werfen die Feuertrommel an. Der Wind hat endlich aufgehört, es beginnt zu schneien, die frische Luft tut mir gut.

Oben vor der Werkstatt: Käsefondue!

Nach der Kontrollfahrt ist vor der Kontrollfahrt, mit oder ohne Uwe:

Mit gerichtetem Auspuff und Ersatzkolbenringen taucht Uwe gegen 20 Uhr wieder auf:

Die Knepta zog wieder wie ein Ochse. Ohne Halt und ohne Schneekette vorbei am Pfahlbaudorf, vorbei an der Schranke und einem im Augenwinkel gesehenen, grüßenden Justus hoch zum Zeltplatz. Von dort nach einer kurzen Verschnaufpause die Scheiblalm passiert und vor der Edelrautenhütte die zweite Anfahrt zum TT beendet.

Die folgenden Geschichten über sich um den Kardan gewickelten Schneeketten, lose Hinterachsen, durchgangslose Torpedosicherungen, Riesenschirme und mit Multisuperfünf geflutete scheintote Herbrennboxen ... Nicht erwähnenswerte Kindergeburtstage*

Nachdem Max, Stephan und später Bernhard krank geworden waren, scheint es jetzt auch mich zu erwischen. Ich gehe gegen halb elf ins Zelt und hoffe ... das Dixieklo ist nur etwa 20 m entfernt, immerhin.

Aber das Treffen nimmt seinen Lauf, und ich freue mich dass die Kollegen die Geschichten nachgeliefert haben.

Richy (gekürzt):

Samstag abend beschließen Tom, Kowinaz und ich, noch eine Kontrollfahrt zu absolvieren, man muss ja schauen, ob nicht einer am Berg hängengeblieben ist.
Der Tom heizt mit der Solo gut vor, ich versuche mit dem Gespann dranzubleiben, ohne völlig die Kontrolle zu verlieren. Das gelingt mir so einigermaßen, kommt uns doch in einer Kurve ein VW-Bus entgegen, ohne dass eine auch nur im Ansatz gefährliche Situation entsteht. Trotzdem muss ich gut Gas geben. Kowinaz hat Sichtprobleme und fährt langsamer hinterher. Unten angekommen, kurze Pause und wieder hoch. Ich lege als erster los, dank Kette mit gut Grip, also Vollgas (hab ja nicht viel Leistung) und im Dritten geht es den Berg rauf, Tom immer im Rückspiegel. In einer Linkskurve muss ich komplett vom Gas, weil ich weder was sehe, noch genug Grip am Vorderrad hab. Im Ersten angekommen, will ich rausbeschleunigen und ernte vom Motor ein leichtes Stottern. Nanu? Ich bin kurz irritiert und werde auch schon vom Tom überholt. Ich will wieder loslegen und ernte nur Gestotter und Fehlzündungen vom Antrieb. Während ich mich drauf konzentriere, werde ich von einem lachenden Tom im Drift umkreist (so kommt es mir jedenfalls vor, bestimmt war das auch so). Egal. Die Kiste stottert weiter und ist irgendwann aus. Nun steh ich da, am stockdunklen Berg. Meine Vermutung ist, dass ich wohl in meiner wilden Hatz den armen Motor überhitzt hab (hab ich das doch kurz zuvor von der KNEPTA miterlebt), obwohl das so garnicht typisch für diesen Motor ist.
Ich halte ein paar Schneebrocken an den Block und kühle ihn so runter. Währenddessen kommt auch schon Kowinaz an und leistet mir Gesellschaft. Kurz darauf probiere ich es nochmal, der Motor springt auch an und läuft wieder sauber. So geht es dann in gemäßigtem Tempo bis rauf zum Zeltplatz. Abschließend wollen wir noch rauf zur Edelraute. Während ich mit etwas Abstand an der Ampel warte, fährt dieses allseits beliebte komische 8-rädige Gefährt mit den Italienern vor und klemmt sich vor mich. Die Ampel wird grün, ich lasse den Jungs einiges an Vorsprung, davon ausgehend, dass sie wohl nicht gar so langsam fahren, danach folge ich. Am steilsten Stück erreiche ich sie, keine Chance dran vorbeizukommen, sie fahren aber mit nur sehr wenig Tempo. Die Renntax stottert wieder und geht aus, ich wende fluchend die Karre und lasse mich runterrollen. Der zweite Versuch nach einer weiteren Ampelphse gelingt und ich stelle die Renntax bei der Werkstatt ab. Dort werde ich noch von Thöny auf das fehlende Licht aufmerksam gemacht, außer meinem Frontscheinwerfer geht nix mehr, noch nichtmal die Blinker.
Birol diagnostiziert sofort einen Massefehler, da der linke Blinker beim Bremslicht mitleuchtet. Seis drum, heute such ich nicht mehr.

Uwe ist wieder motiviert. Die *Kindergeburtstagsgeschichte von vorhin:

Nachdem ich mit der wiedererstarkten Knepta die zweite Anreise zum TT geschafft hatte und es gar wunderbar zu schneien begann, beschlossen Justus, Urban und ich zu später Stunde noch eine Kontrollfahrt anzugehen. Im dichten Schneetreiben ging es von der Hütte zum Zeltplatz und von da runter Richtung Mautschranke. Ich kam keine 100 m, schon nach der ersten Kurve vorm Parkplatz mußte ich mangels Sicht anhalten. Meine Brille war völlig schneebedeckt und bevor die Augen zu gefrieren begannen stellte ich den Motor ab und suchte meine Mopedschibrille im Seitenwagen. Justus und Urban eilten voraus und waren bald nicht mehr zu sehen.

Nachdem ich die Schibrille geputzt hatte, wollte ich die Knepta wieder anwerfen. Leider weigerte sich das Werkl, den Betrieb wieder aufzunehmen. Sobald ich die Zündung einschaltete schlug der Zeiger vom Drehzahlmesser wie wild aus. Dieses Phänomen, mir nicht gänzlich unbekannt, wäre normalerweise das Zeichen für strommäßige Unterversorgung der Zündung (sprich Herbrennbox). Lange Fahrten mit Weihnachtsbeleuchtung, Drehlicht, Griffheizung und niedrigen Drehzahlen, gepaart mit einer zu kleinen Übersetzung im Antrieb der Lichtmaschine verwirren die Zündung beim Start mit eben diesen Verbrauchern. So schaltete ich wie immer in diesen Fällen alle Stromfresser ab um dann nur mit Zündung ein den Motor zu starten. Routine eben. Denkt man.

Auch ohne eingeschaltete Zündungsstromwegnehmer das gleiche Bild. Zündung ein, der Zeiger vom Drehzahlmesser schlägt unmotiviert aus und springt wie wild herum. Immer noch zu wenig Strom dachte ich mir und versuchte das Werkl anrollen zu lassen. Nur mit dem Suchscheinwerfer an, der gegen die dichte Schneeflockenwand ankämpfte, schlichen wir durchs dichte Schneetreiben. Zündung war keine zu vernehmen.

Am großen Ausweichplatz, wo in der Geschichte vom TT schon eine große Anzahl von Mopeds die Nacht verbringen durften, da sie mangels richtigen Reifen, Ketten oder Vortrieb und oder anderen technischen oder menschlichen Ausfällen den Zeltplatz nicht erreichen konnten, erkannte ich endlich die vorausgefahrenen Kollegen. Friedhelm versuchte gerade mit wild fräsender Guzzi gegen das die Auffahrt zum Zeltplatz verweigernde Seitenwagenrad anzukommen. Friedhelm ? War der doch vor uns zu einer Solokontrollfahrt gestartet, ganz allein ohne uns Bescheid zu sagen! Aynchel, Lotte, Gatschhupfa und Kowinaz waren ebenfalls da. Justus war alleine weitergefahren.
In Gedanken schon in Urbans Lastenbeiwagen (auch bekannt als "Schweinetrog") bergauf chauffiert werdend, schaltete ich zuerst die gesamte Beleuchtung ein. Strom war massenhaft vorhanden, komisch. Also begann ich, abermals großzügig Multisuperfünf aus der Spendersprühflasche vom Justus auf diverse leicht erreichbare Zündungskomponenten zu sprühen.
Das Drehen am Schloß ließ den Zeiger am Drehzahlmesser springen und den Motor beim Kicken schweigen. Also Werkzeug raus und einmal unter den Zündungsdeckel blicken. Leicht gesagt. Kurz den 14er Schlüssel abgelegt, und schon war der auf Grund des starken Schneefalls verschwunden und die Suche begann. Dieses Spiel wiederholte sich so lang, bis Aynchel seinen Riesenschirm aus dem Boot holte und aufspannte.

Urban und Tom übernahmen die Beleuchtung und Friedhelm fräsend den Sound im Hintergrund.
Unterm Zündungsdeckel übernahm der Nehmer keine Aufgabe und die LED blieb dunkel. Im Kopf den Verdacht, daß die Herbrennbox jetzt kaputt sei, holte ich das Ersatzkastl aus dem Koffer im Seitenwagen und steckte es an. Nix. Der Schneefall wurde stärker.
Dann wurde der Drehzahlmesser entnommen und mit Wunderspray behandelt. Nix. Dann zum Entsetzen vom Aynchel der Stoppel der Verstellbohrung der Herbrennbox entfernt und diese geflutet. Nix.

Schön langsam wurden die Kollegen unruhig, weil unsere Spuren vom Herunterfahren nicht mehr sichtbar waren und es immer noch unglaublich dicht schneite. Nachdem alle exponierten Stellen der Zündung mit Wunderspray behandelt, die der Zenerdiode vorgeschaltete Sicherung überprüft und alles für intakt befunden wurde blieb nur mehr der wasserdicht verschlossenen Sicherungskasten. Unterm Deckel alles klinisch sauber und die
Sicherungen, ja ich weiß Torpedo, alle an ihrem Platz. Mit dem Finger hab ich dann kurz alle Sicherung in ihren Klemmfassungen gedreht und flopp ging die LED an der Zündung an. Was soll ich sagen, one kick only und das Werkl lief.
Noch schnell Wunderspray drüberhauchen und alle Deckel zu.
Friedhelm hatte inzwischen aufgegeben und beschlossen, die Guzzi stehen zu lassen. Justus war von unten bis jetzt nicht mehr zurückgekommen, wir sahen ihn im geistigen Auge schon im Anreise-Landrover sitzen, und Tom war inzwischen zu ihm gefahren.

Nachdem alles verstaut war, verwarfen wir den Plan, Justus nach unten zu folgen - weil wir nicht sicher waren, ob wir dann überhaupt je wieder hoch kommen würden.
Ich startete die Knepta, Urban meinte noch daß es mit Kette gescheiter wäre, und ich fuhr los. Ohne Schneekette.

Zumindest der Motor vermittelte dieses "Losfahren" durch ansteigende Drehzahl, aber vorwärts haben wir uns nicht bewegt, eher nach unten, Richtung Erdmittelpunkt kwasi. Zu viel, zu tiefer Schnee, ohne Ketten unmöglich, mit würde sich zeigen...

So, rasch die Kette aufgelegt, auf den Koffer gekniet und losgefräst. Die Knepta kämpfte sich durch den Neuschnee und nahm tapfer Fahrt auf. 100m, 200m, zügig ging es Richtung Parkplatz. Plötzlich vernahm ich ein lautes Schlagen vom Hinterrad. Verdammt. Schneekette gerissen. Mühsam entfernte ich die um den Kardan gewickelte Spannkette und schälte die zwischen den Nokianstollen eingeklemmte Kette vom Rad. Ich legte den Retourgang ein um zu Wenden und zurück zu Friedhelms Guzzi zu fahren um dort die Kette falls möglich zu reparieren.

Beim Wenden hab ich mich dann am Straßenrand bis zur Hinterachse eingegraben, und während ich an der Knepta zerrte um sie aus dem Loch zu befreien, kamen Aynchel und Urban vorbei und frästen nach oben.
Irgendwann stand die Knepta wieder auf der zu befahrenden Schneefläche und auch in der richtigen Richtung, so konnten wir den Kettenreparierplatz erreichen und im immer noch dichten, jetzt schirmlosen Schneetreiben die Schneekette sanieren.

Zum Glück hatte mir Hubert Staudacher beim TT-Anreisebesuch ein Sackerl Reparaturglieder mitgegeben, so war die Kette relativ schnell wieder einsatzbereit. Die meiste Zeit verbrachte ich mit dem Suchen abgelegter Teile im Neuschnee.

Während dieser Aktion passierten noch Henning und Uwe auf dem Weg zu Justus die Szenerie (sie waren von Tom alarmiert worden), dann war es wieder völlig still.

Ab da ging es leicht , ich hob die Knepta x-mal mit dem Wagenheber hoch der dann entweder im Schnee versankt oder nach vorn, nach hinten, nach links oder rechts wegkippte. Irgendwann stand die Knepta stabil genug, um die Kette auflegen zu können und dabei noch ein lockeres Hinterrad zu entdecken, ein Zustand der durch Festziehen der am letzten Gewindegang hängenden Radachsenschraube zum Glück so nebenbei zu beseitigen war. Inzwischen waren sämtliche die Auffahrt vermutlich erleichternden Spuren wieder völlig zugeschneit.
Kurz überlegte ich noch, auf die Richtung Justus gefahrenen Bergetruppler zu warten. Doch dann nahm ich den üblichen Platz am linken Seitenkoffer ein und fuhr ohne weitere Probleme hoch zum Parkplatz. Dort hab ich dann den zu Fuß hochgegangenen Friedhelm getroffen, ihn auf den Koffer gesetzt und gemeinsam haben wir die Hütte erreicht.

02:30:

 


Sonntag 3.2.18
 

         

Richy (fortgesetzt):

Am Sonntagmorgen möchte ich noch zumindest die Rücklichter wieder am Laufen haben und fange an, zu suchen. Da ich nach einem Kabelbrand vor einiger Zeit eine separate Sicherung im Lampengehäuse eingebaut habe, prüfe ich zuerst diese und tatsächlich, nach dem Tausch geht das Licht wieder, bis auf das Rücklicht an der Maschine, da ist wohl zusätzlich noch die Sofitte hin (natürlich kein Ersatz dabei). Dann öffne ich meinen "Elektrikkasten" zwischen Maschine und Beiwagen und sofort dringt ein stechender Geruch nach verbrannten Plastik in meine Nase. Das ist ungewöhnlich, ich schaue nach verbrannten Leitungen, kann aber bis auf die eine von früher verbannte Leitung nix finden. Ich tausche noch die Sicherung von den Blinkern und auch die gehen wieder bis auf den linken hinteren, der nun auch nicht mehr beim Bremsen mitleuchtet. Etwas unwohl ist mir schon, aber ich möchte im Hellen fahren und ankommen, also muss ich langsam los.
Naja, bei Altenmarkt im Pongau dann das bekannte Stottern und die Fehlzündungen und plopp steht die Karre. Zufällig kommt Mister B des Weges und bietet mir Abschlepphilfe von der vielbefahrenen Straße runter an. Am Bahnhof von Altenmarkt finde ich eine ruhige Stelle, wo mich Mister B beruhigt alleinlassen kann, hat er doch selber mit seiner Gesundheit zu kämpfen und muss weiter.
Da mir die Ursache für die Probleme immernoch unklar ist, beginne ich vom Kerzenstecker an alles zu zerlegen und mit "Wet Protect" einzusprühen. Der Schutzgummi am Kerzenstecker ist ausgeleiert, der ist alle paar Jahre fällig, getauscht, hmm, keine Besserung. Kurzes Anspringen, stottern, aus. Ich öffne wieder den Elektrikkasten, und ein richtig übler Gestank springt mir wieder entgegen. Oha! Immernoch über die wahre Ursache im Unklaren, gehe ich weiter zur Zündspule, Zündkabel, Stecker, Massekontakte etc. Nix. Dann will ich die Ignitech aus- und die Originalzündbox einbauen. Als ich einen der Stecker von der Lichtmaschine anpack, trifft mich fast der Schlag. Völlig verbranntes Kabel, ich verfolge das Zeug weiter, der gesamte Strang von der Lichtmaschine ist nurnoch Kohle, die Isolierung fällt runter, die Kupferleitungen zerfallen alle. War wohl richtig warm dort. Mein erster Gedanke: Das wars, ruf den Schandwagen! Mein zweiter Gedanke: Aufgegeben wird ein Brief!
Also fange ich an, die noch intakten Stücke zusammenzusortieren und, ganz russisch, zu verdrillen und mit Panzertape zu isolieren. Probelauf: Der Motor springt an und hat auch sofort wieder einen ruhigen Leerlauf (war er vor dem Ausfall nicht hatte). Die Ladeleistung der Lichtmaschine ist gefühlt sehr eingeschränkt, sobald ich das Licht einschalte, geht die Spannung runter. Ich hab dann nochmal die Leitungen der Lichtmaschine getrennt und mit dem Messer vom Grind befreit, dann ging es etwas besser, war aber noch nicht richtig gut. Egal, ich fahr soweit, wie ich komme. Alles irgendwie zusammengefummelt und los. Dass ich bei der Aktion noch mein Smartphone kaputtgemacht habe, hab ich da noch nicht gemerkt, zum Glück.
Tatsächlich hat die Reparatur bis nach Hause gehalten und ich kam ohne Schandwagen an...

Und die Moral von der Geschicht': Manchmal kündigen sich Probleme vorher an, dann sollte man auch auf sein Bauchgefühl hören und gleich nachforschen, anstatt faul zu sein...

Der Lichtmaschinenkabelbaum war übrigens der einzige Teil, der von der Originalelektrik noch verblieben ist, wegen seiner absonderlichen Stecker und weil die Lötstellen am Stator mit vergossen sind:

Morgenimpressionen:

Ich bin nach mehreren Klogängen während der Nacht ziemlich fertig. Ist jedesmal ziemlich aufwändig, sich aus zwei Schlafsäcken zu wurschteln, Schuhe und Jacke anzuziehen, Klopapier und Stirnlampe zu schnappen und sich durch dichten Schneefall zum Dixie zu kämpfen. Immerhin sind dazwischen immer ein paar Stunden Ruhe. Ich bleib bis mittags im Zelt, als Uwe aufwacht. Der Großteil des Platzes ist leer. Wir beginnen langsam mit dem Abbau - während Uwe und Phil draußen die Trümmer zusammensuchen, packe ich mein Zeug zusammen und aufs Gespann. Zwischendurch immer wieder mal im Zelt hinsetzen ...

Rucksack, Waschbeutel, Reservegewand und Apotheke kommen mit, als ich per Hüttenwagen zur Edelraute gebracht werde. Falk ist inzwischen auch krank geworden. Eine Stunde später ist ein Zimmer für mich bereit und ich leg mich schlafen. Bei Max hat es 24 h gedauert, mal schauen ob sich die Sache bis morgen erledigt hat.

Uwe und Phil kümmern sich inzwischen um den Rest, gottseidank.

 


Epilog, der Montag
 

         

Nach halbwegs ruhiger Nacht bin ich wieder fast fit. Uff. In der Nacht hatte es nochmal gut gestürmt, bei minus acht Grad.

Abfahrt mittags. Es ist sonnig. Wir fahren heim.

 

 

PS: Aynchel hat hier noch einen kompletten eigenen TT-Bericht abgeliefert:
[Bericht im AiA-Forum]

Abschließend noch ein paar Zitate aus der Nachbereitung:

Uwe: Der Motor hat extrem spät gezündet, das weiß ich. Weil die überhitzten Magneten zu spät geschaltet haben. Trotzdem ist das Auslaßventil pumperlg'sund und immer noch dicht
Die Schadensursache ist eigentlich eh klar. Wenig Öl durch extrem niedere Drehzahl, Plusgrade, keine Fahrtwindkühlung, verstellte Zündung, Abmagerung, wenig Öldruck, in Summe also der übermotivierte Fahrer.
Is aber eh wurscht. Nächste Woche rennt sie wieder.

***

Kowinaz: Dauert scho immer long, so a Treffn ... Vorbereiten, Treffenaction und dann die Nachwehen !?

Uwe: Nach dem ersten TT 1 Tag, nach dem zweiten TT 2 Tage, nach dem dritten TT 3 Tage, nach dem vierten TT 4 Tage... des wievielte war des jetzt ??

Bdd, Oida ...

Schlusswort von Uwe:

Jetzt hat der Berg seit Jahren endlich wieder mal die Zähne gezeigt. Ich konnte dieses "Ich fahr dann einfach mal hoch. Kette? Wozu? " eh nicht mehr hören.

Das TT zwei Tage später und die Hütte wäre kwasi leer gewesen, da kannst vorbereiten was du willst. Am Samstag eine Stunde später wär für mich nix mehr gegangen und ich WAR vorbereitet.

Und die Knepta ist nicht einfach kaputt geworden. ICH hab sie hin gemacht, weil die Demut vorm Berg gefehlt hat.
Und trotzdem war es a Traum !!

PS: Exped hat inzwischen meine defekte Matte anstandslos gegen eine neue Matte ausgetauscht. Es war 5 Jahre Garantie drauf ...

 


Danke nochmals an alle Fotografen!

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