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Das BUCHELI-Projekt - SR 500 FAQ Hinweis:
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| Ergänzung
zu 1.5 Wartungs-,
Pflege- und Einstellarbeiten Steuerkettenfragen |
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Ergänzung: habe aus erster Hand von einem Steuerkettendefekt erfahren. Bei einem Freund ging der Motor in voller Fahrt aus (XT500), ein Blick ins Zündeinstell-Loch offenbarte eine gerissene (?) Steuerkette die friedlich am Grund des Motorgehäuses lag. Die Diagnose ergab keinerlei Folgeschäden (üblich: krummes Ventil), und bei der Steuerkette war das Schloss aufgegangen! Die Bolzen des Schlosses bestehen anscheinend aus weicherem Material, das sich aufgearbeitet hatte so dass ein Bolzen aus der Lasche rutschen konnte. Allerdings bei schlecht gewarteter Kette (war laut und wohl zu locker) und Kilometerstand jenseits der 80.000. Siehe BILD
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Bei der SR 500 wird diese Spannung von Hand eingestellt, wohingegen neuere Konstruktionen automatische SK-Spanner besitzen (z.B. Tenere). Den Spanner kann man bei eingebautem Motor herausschrauben. Man
muss die Steuerkettenspannung bei laufendem Motor kontrollieren und einstellen
(und bei Betriebstemperatur, also bei warmgefahrenem Motor - sonst stellt
man das Spiel zu knapp ein!!!!). |
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Die Ausführungen unterscheiden sich in einer zusätzlichen kurzen Spiralfeder bei der 48T. Die Steuerkette läuft über eine Spannerschiene (16). diese ist unten im Motor gelagert und zusätzlich im SK-Spanner über einen Druckstempel (19) abgestützt. Damit die Sache jetzt nicht so hart ist, stützt sich dieser Stempel gegen eine (bzw. 2) Federn (20) ab, und diese wiederum gegen eine Einstellschraube die von außen zugänglich ist (22). Was jetzt noch fehlt, ist eine Pufferscheibe (21), damit die Feder nicht so laut gegen die Einstellschraube dengelt), und eine Kontermutter (23) damit sich die Einstellschraube nicht von selbst verstellt - mit einem Außengewinde für die öldichte Abdeckkappe (25) mit O-Ring (24).
Bild oben links: nach Abschrauben der Abdeckkappe. Das Riesengerät ist die Kontermutter, darinnen der Sechskant der Einstellschraube, und in deren hohlgebohrter Mitte schaut noch das Ende vom Spannerstempel (Schaut von außen aus wie eine Schlitzschraube) raus. Bild oben rechts:
rausgezogen und aufgelegt. |
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Wenn die Pufferscheibe fehlt (eine Sandwichkonstruktion mit Gummi zwischen zwei Metallscheiben), dann ist die Steuerkette sehr laut im Betrieb. Dann kann es auch sein, dass der Druckstempel über die Einstellmutter herausragt (normalerweise ist er plan und bewegt sich nach innen im Betrieb). Wenn man die Abdeck-Kappe fest anzieht (weil ja so ein großer Sechskant drauf ist) ruiniert man ziemlich sicher etwas. Mit der Hand umgreifen und fest zudrehen reicht. Die Kurzanleitung
von methusalem bringts auf den Punkt: Anmerkung von barnix:
Das Ende des Druckstempels (Schlitz) und die
Einstellschraube (10 mm Sechskant) sollen bei korrekter Einstellung bündig
sein. Und nochmal zur Klarstellung:
Am Schlitz muss man nicht herumdrehen, da kann man überhaupt
nix einstellen! 22er Sechskant lockern, mit 10er Sechskant einstellen.
Warum da ein Schlitz ist, weiß kein Mensch.
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Die Yamaha-Teilenummer der Dämpferscheibe vom Steuerkettenspanner für die 2J4 lautet: 2H0-12232-00 |
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Überprüfen: Es reicht, den Tank und den LiMadeckel abzunehmen. Dann den Kolben auf Zünd-OT stellen (wie zum Ventile einstellen), und die Zylinderkopfhaube lösen. Sie lässt sich einige Zentimeter abheben; genug um zu sehen ob die Markierung am Kettenrad mit der Gehäusekante fluchtet (siehe Bucheli). Um die Einstellung zu ändern: Spanner herausnehmen, Halteschraube des Nockenwellen-Zahnrades lösen (am einfachsten mit Schlagschrauber) und vorsichtig Teile entnehmen. Achtung dass nichts im Steuerkettenschacht entschwindet (Steuerkette mit Draht sichern, vor allem auf Kleinteile wie Passstift achten). Wenn das Zahnrad herunten ist, kann man es ein wenig tiefer halten und dann die Steuerkette verheben. Um die Kette zu tauschen: Mopped nach links neigen und Kupplungsdeckel abnehmen samt Kickstarter. Die Steuerkette liegt hinter dem Kupplungskorb, man kann sie aber ausfädeln (zumindest bei der XT ging das), unten entnehmen und eine Neue einziehen. Die Dinger sind normalerweise ohne Schloss, also endlos. Dann die Sache wieder
zusammenbauen, Dichtflächen der Zylinderkopfhaube reinigen, neu mit
Motorsilikon eindichten und montieren. Siehe auch hier. Also, es geht. Man arbeitet halt öfter in Zwangslagen, und muss immer aufpassen dass nichts in den Motor fällt. Einfacher ist es allerdings, man baut den Motor für die ganze Aktion aus, und schaut sich gleich den Zylinderkopf etwas näher an. |
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