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| Ergänzung
zu 6. Das elektrische
Bordnetz LED-Umbauten |
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Achtung: falls man Blinkerbirnen ersetzen will ->evt. funktioniert das Relais dann mangels ausreichender Belastung nicht mehr. Zusätzlich parallel Widerstand einbauen hilft. Achtung: keine offizielle
Zulassung z.B. in Deutschland! |
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Die Durchlaßspannung (ULED) der LED: sie ist abhängig
von der Lichtfarbe der LED und beträt typisch: Die Polung: LEDs sind gepolt, d.h. sie haben einen Minus- und einen Pluspol. Hält man eine LED gegen das Licht, kann man im Inneren 2 verschieden ausgeformte Elektroden erkennen. Die größere mit dem becherförmigen Ende ist der Minuspol. Schließt man sie falsch an, gehen sie nicht und könnten im Extremfall sogar Schaden nehmen. Ein kurzes Verpolen ( ~10sec) hat bei mir noch keine LED zerstört, man kann also bei Bedarf die Polung auch durch Probieren herausfinden. Leuchtstärke und Abstrahlwinkel: Leuchtdioden gibt's in Leuchtstärken bis weit über 10000mcd. Zur Vorstellung: die im Computer verbauten Leuchtdioden haben ca. 20-30mcd. 5000mcd ist etwa so hell wie eine kleine Taschenlampe. Achtung: dieser Millicandela-Wert (mcd) bezieht sich immer auf die absolute Helligkeit der Diode. Wenn diese aber einen sehr kleinen Abstrahlwinkel von wenigen Grad hat, hilft das nichts in Einbaulagen wo es auf stark gestreutes Licht ankommt (z.B. bei manchen Tachometern). Man kann sich durch einen zusätzlichen Diffusor helfen: Seidenpapier oder ein Tropfen Epoxy auf den Kopf der LED, oder mit Schleifpapier aufrauhen. Die genauen Werte sind der LED-Beschreibung bei der Bestellung oder den zugehörigen Datenblättern zu entnehmen. Man kann übrigens komplette Lampen bzw. Lichter auch immer öfter im Zubehörhandel kaufen, z.B. bei Louis, oder auf dieser amerikanischen Seite: http://www.superbrightleds.com/1157.htm
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Besonderheit bei 5mm
LEDs: LEDs haben typischerweise am unteren Ende des Glaskörpers einen
Rand. Bei Verwendung von 5mm LEDs muß dieser eventuell aus Platzgründen
entfern werden, z.B. abfeilen, oder mit einem feinen Seitenschneider vorsichtig
abzwicken.
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Also: R = 5.1 / 0,02 = 265 Ohm, etwa. Ich hatte gerade 180 Ohm Widerstände mit 1/4 Watt herumliegen, und nachdem die LEDs maximal 2,3 V vertragen (= 145 Ohm), nahm ich diese. [Hier gibts übrigens einen Rechner für sowas, und ein paar elektronische Treiber] |
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Wenn man gleich eine rote reinbaut ist es also auch nicht dunkler (wird halt weniger gefiltert). Theoretisch, wenn man zwei LEDs (rot und weiß) mit demselben mcd-Wert einbaut, dann scheint die rote von außen dem Betrachter heller ... Kurz gesagt: idealerweise ist LED-Farbe = Abdeckglas-Farbe. Achtung: bei Rücklicht
nicht auf Kennzeichenbeleuchtung (weiß) vergessen ... |
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Alternativ ist es OK, die LEDs in Serie zu schalten mit einem passenden gemeinsamen Vorwiderstand. Bei ordentlichem Reflektor kann man die LEDs auch in den Reflektor richten anstatt nach hinten. Gibt eine homogenere Ausleuchtung, ist aber weniger hell. Versuch macht kluch. LEDs parallel an einen gemeinsamen Vorwiderstand zu hängen wird nicht empfohlen! Da die LEDs einen
meist recht geingen Abstrahlwinkel haben, kann sollte man einen Diffusor
vorsehen: LED-Kopf mit Schleifpapier aufrauhen, oder mit etwas Epoxidharz
überziehen. Das gibt dann ein weniger scharf gebündeltes Licht.
Speziell wichtig bei der Kennzeichenbeleuchtung. |
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Stromverbrauch: 100
mA statt 850 mA. Das sind dann etwa 0,6 Watt :-) |
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Vergleich: Oberes Bild zeigt
alte Konfiguration >> Unteres Bild zeigt
neue Konfiguration >> |
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Glühbirne
(Soffitte 5W)
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LEDs
(5 x 1700 mcd)
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LEDs
ohne Streuscheibe
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Das Modul in Großaufnahme
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Fürs Motorrad-Rücklicht bin ich ähnlich vorgegangen, aber zusätzlich wurde eine superhelle weiße LED mit etwa 6000 mcd für die Kennzeichenbeleuchtung verbaut. Die benötigt einen etwas anderen Vorwiderstand aufgrund höherer Betriebsspannung, siehe CONRAD-Katalog. |
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Weitere
Beispiele:
"SchrauBär" Ingolf Huppert hat ein geniales LED-Rücklicht
für seine XT gebaut (12V-Anlage). Für Bremslicht und Rücklicht
werden dieselben LEDs verwendet - Respekt!
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