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Das BUCHELI-Projekt - SR 500 FAQ

    Ergänzung zu Kapitel 5.4 Das Vorderrad mit Scheibenbremse
Umbau auf andere Scheibe oder Doppelscheibenanlage


Worum geht´s ?

 

 


Manche sind mit der Bremsleistung der Originalanlage nicht zufrieden. Kein Wunder, denn die alten Gummischläuche werden weich, und speziell an den 2J4-Modellen wurde eine dermaßen große Bremspumpe (Hauptbremszylinder) montiert, dass man recht wenig Handkraft zur Einscheibenbremse bekommt. Blockieren ist damit immerhin fast unmöglich ...

Da gleich hellboys Tipp (und das stimmt, habs probiert):
Meine Empfehlung wäre erstmal eine Stahlflexleitung. Da sich die ummantelte Leitung weniger ausdehnen kann, als die ollen Gummischläuche, geht weniger Druck auf dem Weg zum Bremszylinder verloren, und die Bremse hat plötzlich richtig Biss. Hat natürlich auch seinen Preis. Andererseits müßte man die Gummileitungen - zumindestens nach Handbuch - in regelmäßigen Intervallen (2-3 Jahre ??) wechseln. Weil das keiner macht sind die Dinger dann auch alle schön porös und die Bremse schwammig. Mit Stahlflex braucht man sich darüber keine Sorgen mehr zu machen.

Andere suchen nach preisgünstigen Alternativen zur Originalscheibe.

Zu aller Anfang hier ein Wort vom fpg, dem ich mich nur anschließen kann:

das zerlegen eines bremssattels und das korrekte wieder zusammenbauen setzt ein wenig erfahrung voraus ! wenn da jemand mit plan in deiner nähe ist, lad ihn besser vorher mal ein.... bremsen sind ein heikles thema !!!

wenn du dir nicht 100% sicher bist, lass besser erstmal die finger davon.... versuch zu verstehen wie die bremse funktioniert und überlege ob es eine echte fehlfunktion sein könnte die dich unzufrieden macht... evt sind die beläge alt und ausgehärtet...

Und ein hübscher Link zum Thema "Bremsscheiben":
http://www.brakediscs.de

  Originalsachen

 

 

Die frühen Baujahre haben volle Scheiben, ab 1984 geschlitzte. Aufnahmen blieben gleich, die Teile sind also austauschbar. Gelochte Dinger sind Zubehör/Tuningteile (EGU, EBC oder anderes Motorrad, oder selber gebaut)

Die Gabel der SR besitzt am rechten Holm Aufnahmen für einen Bremssattel, weil die gleiche Gabel auch in die XS650 mit Doppelscheibenanlage verbaut wurde.

Bei vielen Bremsarmaturen ist der Kolbendurchmesser eingeprägt (Unterseite), entweder in Zoll oder in mm.

Maßnahmen zur Verbesserung der Bremswirkung an der Originalanlage:

  • Umrüstung auf Stahlflexleitung, was sich deutlich durch einen knackigen Druckpunkt bemerkbar macht und die Kraft verlustfreier durchreicht.
  • Bei 2J4 (14mm Bremspumpe): Originalbremspumpe der 48T-Modelle oder eine andere mit 1/2 Zoll Kolbendurchmesser verwenden - größerer Hebelweg und mehr Kraft auf der Bremse. Es gibt im Yamaha-Ersatzteilprogramm eine günstige Bremspumpe 1/2" mit passendem Spiegelgewinde, die unter anderem auch bei Rollern verbaut wird. (Yamaha Art.-Nr. 5CG-2583T-10), verbaut unter anderem bei der TZR 80 RR.
    Auch die meisten XT600/Tenere hatten eine Bremspumpe in Halbzoll (12,78 mm) - nur die ganz ersten Teneres (34L, 83-84) hatten wohl 11 mm Kolben.
    Alternativen in 11mm: Brembo von älteren KTM LC4 oder Zubehör:
    Rollershopbremse - beides an SR500 getestet und funktionierend.
    Sven schrieb übrigens mal, dass der Kolbendurchmesser auch nur die halbe Miete ist. Der bestimmt nur die hydraulische Übersetzung mit - es gibt aber auch noch die mechanische Übersetzung die davon abhängig ist wie der Griff gestaltet ist und mit welchem Hebel der den Geberkolben betätigt.
  • Bremsscheibe reinigen (Bremsenreiniger, Scotchbrite Scheuerschwamm, Perfektionisten lassen die ausgebaute Scheibe kugelstrahlen).
  • Neue gscheite Beläge - man sagt die originalen Beläge von Yamaha seien gut. "AP-Racing" von Grobmotorik seien das auch, aber billiger.
  • Hin und wieder sollte man auch die Bremsflüssigkeit wechseln ... so alle 2-4 Jahre. S&T: Du solltest nicht nur so lange entlüfen, bis keine Blasen mehr kommen, auch sollte die Bremsplörre unten so klar und in der gleichen Färbung rauskommen, wie du sie oben reinkippst.
    "braun" bedeutet "viel Wasser" bedeutet "niedriger Siedepunkt" bedeutet "Dampfblasenbildung" bedeutet "Fading" bedeutet nachlassende Bremsleistung ausgerechntet dann, wenn du gern etwas mehr davon hättest...
Wartung

Die Kurzfassung für Winterfahrer und andere Korrosionsopfer ...

Kolben werden kaputt wenn Straßendreck/salz dazukommt, also immer mal schauen beim Belagswechsel ob der Staubschutzgummi noch OK ist. Ersatz im großen Überholsatz von Kedo, Ersatzedelstahlkolben beim Verkäufer Twowheelsfrank auf ebay.

Die Bremsbelagsträger gleiten auf Edelstahlbeilagen die in den Sattel gesteckt sind. Darunter ist Alu, das kann korrodieren und aufquellen. Beilagen runterhebeln mit Schraubenzieher, gut saubermachen und mit Kupferpaste wieder draufstecken. Oberfläche der Beilagen auch säübern und mit Kupferpaste einsalben. Manche Beläge klemmen dann trotzdem immer noch; die sind dann eventuell zu dick lackiert und können mit der Feile nachgearbeitet werden bis sie passen.

Mittel für Fettung des Schwimmsattel-Lagers: der Bolzen der im Gummi gleitet soll mit schwarzel MoS2-Fett geschmiert werden (Autobedarf), ersatzweise mit normalem Abschmierfett oder dem Vaselinezeug das dem Überholsatz beiliegt.

Mittel zur Montage von Kolben in Bremszylinder: Ausschließlich Bremsflüssigkeit (Handschuhe verwenden!) oder Bremszylinder-Montagepaste (beispielsweise von ATE, im Autozubehör) - nicht mit Fett oder Sprühöl.

Mittel zur Reinigung der Innereien: Bremsenreiniger (Autozubehör).

Wenn eine Bremse schleift oder dauernd etwas quitscht ist es höchste Zeit für eine Überholung ... dann stellen die Beläge nicht weit genug zurück - entweder die Kolbendichtung ist kaputt (die sorgt fürs Zurückstellen) oder der Kolben oder der Belagsträger ist schwergängig oder der Bremssattel schwimmt nicht mehr ...

Die Bremsscheiben sind dankbar für eine Reinigung mit Bremsenreiniger-Spray - da lagert sich allerhand an: Straßendreck, Salz, Silikone und Wachse aus Scheiben- und Lackpflege, Gummiabrieb, Öle und Fette aus Abgasen oder Telegabel etc etc etc - bringt auch bremsleistungsmäßig was ...

Wie immer an der Bremse muss man wissen was man da tut - falls nicht dann bitte unter sachkundiger Anleitung arbeiten!!

Überholung des Bremssattels:
Der Tourmax BCF-201 Bremszylinder-Reparatursatz der SR500 1978-81 (2J4) beinhaltet Staubschutzring samt Haltering, Staubkappe für den Entlüfternippel, und die Kolbendichtung. Sie passt auch für:

Yamaha XS 250 1U5 1977-1980 2 17 PS, 13 kw
Yamaha XS 360 1U4 1U4 1977-1978 2 27 PS, 20 kw
Yamaha XS 400 4A3 2A2 1980 2 27 PS, 20 kw
Yamaha XS 400 4A3 2A2 1981 2 27 PS, 20 kw
Yamaha XS 400 4A3 2A2 1982 2 27 PS, 20 kw
Yamaha XS 500 1H2 1H2 1976-1979 2 50 PS, 37 kw
Yamaha XS 650 SE Special 5E6 3L1 1981-1983 2 48 PS, 35 kw
Yamaha XS 650 SE US Custom 4G7 3L1 1980 2 48 PS, 35 kw
Yamaha XS 750 1T5 1T5 1977 3 64 PS, 47 kw
Yamaha XS 750 E 2K3 1T5 1978-1979 3 68 PS, 50 kw
Yamaha XS 750 SE US Custom 3L3 3L3 1980-1982 3 74 PS, 54 kw
Yamaha XS 850 4E2 4E2 1980-1982 3 79 PS, 58 kw
Yamaha XS 1100 3X0 2H9 1980 4 95 PS, 70 kw
Yamaha XS 1100 3X0 2H9 1981-1983 4 95 PS, 70 kw
Yamaha XS 1100 S 5K7 5K7 1981-1982 4 95 PS, 70 kw

Passende Edelstahl-Bremskolben gibt es bei


Passendes von anderen Moppeds

 

 


Scheibentipps vom FPG:

  • xs400 (altes modell) passt auch... (die vom anderen Modell ist mit mit 267mm ZU KLEIN, siehe Kommentar von luekk)
  • xs 650 gab es mit zwei grössen, sr hat 297mm * 5 mm (ca.)
  • xv535 alte serie
  • xj750 seca... und da nur die europäischen
  • xs1100 passt auch, siehe unten.

Sätteltipps vom FPG:

  • xs360/400
  • xs650
  • tr1

FZR (600) passt nicht direkt. FPG:
...die vierkolbensättel von fzr-modellen passen nur mit adaptern und 320 bremsscheibe(n). die sättel bauen zu weit nach innen und haben keinen platz... die berühren die speichen..... ausserdem passen sie nicht an die halteösen der gabel...

Hauptbremszylinder = Handpumpe: es sollten eigentlich gebrauchte richtig verstellbare Yamaha-Handbremspumpen zu finden sein

Tipp von kannmannochbrauchen:
Die Sättel der XS 750 passen Optimal.Zumal die Kolben gleich sind mit Original 2J4.Du mußt nur die Originale SR Bremsscheibe montieren und die Bremspumpe der 750er.

Übrigens: Die Schrauben an den Bremsscheiben sind Normschraube M8, also kein Feingewinde. Das offizielle Verschleißmaß sind 4,5 mm, mit einer Bügelmessschraube gemessen (am Rand sind die oft noch dicker ...).

Bremsbeläge

Die Bremsbeläge der SR500 sind baugleich mit (laut Aufdruck auf der Lucas-Verpackung):

XS 250 SE-SF 80-
XS 360 SE 77-82
XS400 77-82
XJ650 80-82
XS650 77-79
XS650 SE 77-83
XS750 77-80
XS850 -82
XV1000 (TR1) 81-
XS1100 78-81

Außerdem sind die Beläge von allen SR500 Scheibenbremsmodellen identisch.
Lucas MCB 068

Sintermetallbeläge:

Kohai: sintermetallbeläge gibts passend für SR von goldfren. die bremsen um einiges besser als alles andere. hauptvorteil beim rennen fahren: die dinger bremsen auch, wenn es mal richtig heiß wird, also normale beläge zum fading und verglasen neigen. das wird der normalfahrer nie brauchen, daher hab ich auf der straßen-SR auch noch keine goldfren drin.

Silikon&Tape: Die Bremsleistung erhöhst du am ehesten mit Sinterbelägen. Die haben allerdings zwei Nachteile, je nach Mischung brauchen die nämlich recht hohe Temperaturen, bevor sie beißen, ausserdem fressen sie die die Bremsscheibe auf.
mac_73de: Vorsicht beim ersten Bremsen mit den neuen Belägen.. Wir haben beim Umbau festgestellt, dass diese Beläge eine grössere Auflagefläche haben als die originatel und somit erstmal nur auf den Kanten der Scheiben laufen (den leichten Grat, den Du schon erwähnt hast).. Es fährt sich aber schnell ein, also keine Angst, sei nur am Anfang etwas vorsichtig..

 Umbau auf andere Scheiben/Sättel

Warum? von gschpannfohrer:
was ich damit bezwecken will? Was alle wollen:
optimalen Bremspunkt ;
Reserven - bevors zu spät ist;
lieber mit nem Stoppi vorm Auto abspringen, wie mit Soft-Touch voll rein

  SRatte: An meiner Ratte fahre ich im Sommer mit einer 48T 18" Speichenfelge in Verbindung mit FZR600 Bremsscheiben und Standard Bremssätteln.

Da diese Bremsscheiben nicht so nach aussen gekröpft sind wie die originalen muss zwischen Radnabe und Bremsscheibe ein Distanzring eingebaut werden.

Dieser Ring hat bei mir folgende Maße:
- Aussendurchmesser 100 mm, hier kommt es auf +/- 1 mm nicht so an, ist eher ne optische Frage.
- Innendurchmesser 64 mm
- Lochkreis 80 mm, 6 Löcher mit je 8,5 mm Durchmesser (8,1 mm reichen auch wenn man genau bohrt
- Stärke 8 mm, diese kann etwas varieren, bei mir passen 8 mm optimal
- Material bei mir: Alu aus der Schrottkiste im Geschäft.
- Befestigungsschrauben M8 (Länge 30 mm) normale 8.8er Qualität



 

Da man ja immer was basteln muss und viele Erfahrungen erst selbst machen muss, gehts mit Sätteln weiter.

Irgendwer hat mir im anderen Forum mal eine Zeichnung für einen Bremszangenadapter zukommen lassen.

Nach Kontrolle der Maße ging ich nun daran eine VA-Schablone zu richten.
Der nur einmal vorhandene Alublock sollte nicht gleich auf der Fräse zerspannt werden...und nachher evtl. nicht passen.

Auf dem Bild links kann man die Zeichnung und eine Zwischenstufe der VA-Schablone sehen.

Der Befestigungsabstand der meisten Bremssättel von den großen Yamahas (FZR, XJR, TRX etc.) beträgt 100 mm.

Der Abstand bei der SR-Gabel beträgt aber 112 mm.

Die Stärke des Adapters ist vorallem vom Abstand Bremsscheibe / Gabel abhängig. Dieses Maß will ich mit Unterlegscheiben und provisorischer Montage ermitteln. Ergebnis: die ausgeschauten XJR1200-Sättel passen nicht auf diese Kombination. Sie kollidieren mit den Speichen. Um den Bremssattel von den Speichen wegzubekommen müssten mind. 4 mm breitere Adapterringe für die Bremsscheibe her. Diese würden dann aber nicht mehr auf der 64 mm Radnabe sitzen und hätten somit ein Zentrier bzw. Führungsproblem.
Ausserdem würde die Bremsscheibe dann vermutlich mit dem Gabeltauchrohr kollidieren.





 

Also Änderung der Taktik, es geht weiter mit einer 19" Gußfelge (mehr Platz).
Zuerst mal ein Bildchen mit dem 8mm-Adapter.

Der Adapter wiegt übrigens 90 Gramm, dies sei der Vollständigkeit halber erwähnt

An der Gußfelge ist der 64mm Bund übrigens nicht so weit ausgeprägt wie bei der Speichennabe. Bei den Gussfelgen fehlt ca. 1mm ! (mit 8mm Scheibenadapter) dann kann das Rad frei am Bremssattel vorbeidrehen.
Dieser mm lässt sich mit Sicherheit rausschinden....
Also wird meinerseits für die 320er 4Kolbenbremse die Variante mit dem 19" Gußrad vorerst weiterverfolgt.
Ich habe die Bremsscheibe (hat übrigens 5 mm Stärke) mit insgesamt 9,5 mm auf Distanz zur Radnabe gesetzt.
Wenn man noch weiter nach aussen will taucht noch ein kleineres Problem mit dem Tachoantrieb auf

Das Bild zeigt den Sattel komplett montiert mit Adapterschablone.

Das Rad dreht frei ! Gut ein mm Luft zwischen Bremssattel und Speichen.

Zwischen den Floatern der Bremsscheibe und dem Tauchrohr sind noch ca. 4 mm Platz.
Also kann man diese Scheibe max. 13 mm auf Distanz setzen.

   Silikon&Tape: Ich habe schonmal irgendwo beschrieben, daß ich einen ähnlichen Scheibenumbau mit Aprilia-Scheiben realisiert habe.
Die Scheiben der RS250 haben 300mm Aussendurchmesser, der Lochkreis paßt, nur die innere Aussparung ist etwas kleiner. Hier hilft die Drehmaschine, knapp 2mm müssen runter, dann fällt die Scheibe sauberdrüber ohne daß man sich Sorgen wg, evtl. Verspannung machen muß.
Die Apriliascheiben sind ebenfalls weniger stark gekröpft als die SR-Originale, allerdings reichen hier Distenzen von 4mm je Scheibe aus.
 Tipp vom gschpannfohrer zu den Distanzen:
Die Alu Scheibchen, gabs mal bei www.Spiegler.de , in mm-Abstufung, für Yamaha und Ducati! Da müßt ihr aber die "Technik" löchern, sonst weiß da keiner, was Ihr wollt...
Sicher liefern kann die Lothar Westphal von www.xs-cycle.de auch für "kleines"! und auf Maß!
Das mit Alu ist schon in Ordnung, muß eben "nur" hochfest sein...!
   Eine Liste, geschickt von hardtail aus dem Forum sr500.de, ist hier abgelegt - alles ohne Gewähr und nicht getestet:
Bremsscheibenliste

Umbau auf Doppelscheibe

von Marc aus dem SR-Forum:

Doppelscheibenbremse (DSB)

Wichtige Anmerkung: Arbeiten an der Bremsanlage sollte nur durchgeführt werden wenn man über die nötige Sachkenntnis verfügt, Fehler können, für einen selber und andere, lebensgefährliche Folgen haben, daher kann keine Haftung für die hier aufgeführte Erklärung übernommen werden!
Eine DSB ist bei der SR kein Problem, die nötigen Aufnahmen befinden sich bereits an der Gabel, der Rest ist im Yamaha Teileregal zu finden. Der Hauptbremszylinder (Handpumpe) sollte für eine einwandfreie Funktion 5/8 Zoll (15,875mm) Kolbendurchmesser haben, die Größe steht meist außen am Gehäuse (Ein 16mm Zylinder sollte es ebenfalls tun.). Der originale Zylinder der SR ist nicht geeignet. (Angaben entstammen dem KEDO Katalog) Man sollte sich bei dieser Gelegenheit am besten gleich nach einer modernen Armatur umsehen, diese bieten meist eine bessere Dosierbarkeit und einen verstellbaren Handhebel. Falls die Armatur keinen eigenen Bremslichtschalter hat, gibt es welche, die anstelle der Hohlschraube eingebaut werden können. Der einfachste Weg ist es dann, oben eine doppelte Hohlschraube zu verwenden und je eine Leitung zum entsprechenden Bremszylinder zu führen. Bei dieser Gelgenheit am besten gleich auf stahlummantelte (Stahlfelx) Leitungen umrüsten, diese bieten einen besseren Druckpunkt und eine unbegrenzte Lebenserwartung, die Gummileitungen müssen regelmäßig getauscht werden. Man kann auch eine dreiteilige Anlage verbauen, dann kann man den originalen Verteilerblock der SR verwenden indem man in eines der Gewinde eine Doppelschraube eindreht. Bei den Bremssätteln wird links der originale SR Sattel verwendet, rechts passen viele Yamaha Sättel der späten 70er Jahre, mir fallen gerade XS650 und XS750 ein, am besten mit dem eigenen linken zum Gebrauchtteilehandel und das passende Gegenstück suchen. Einen genau passenden wird man nicht finden, da alle Doppelscheiben Yamahas dickere Bremsscheiben als die SR haben, daher ist der Schlitz im Sattel etwas breiter, das stört aber nicht die Funktion. Was die Scheibe anbelangt, bei der 2J4 passt eine zweite 2J4 Scheibe, bei der 48T kann man auf die ungeschlitzten Scheiben der 2J4 umrüsten oder (gerüchteweise) passt die rechte Scheibe der frühen XV535 Viragos zur linken 48T Scheibe. Auch bleibt die (teure) Möglichkeit komplett auf Spiegler oder EBC Scheiben umzurüsten. Die Verwendung einer originalen 48T Scheibe (die mit den Schlitzen) auf der rechten Seite ist nicht möglich! Was den TÜV anbelangt, am besten vorher fragen! Meist sind die Prüfen der Sache gegenüber aufgeschlossen da die Sicherheit klar verbessert wird, meist geben sie sich mit einer Probefahrt mit Bremsversuch zufrieden, die ganze Sache muss aber ordentlich gemacht sein, die Schläuche dürfen nirgends scheuern und man sollte genau erklären können woher welche Teile stammen. Dann steht einer Eintragung in die Papiere nicht im Wege.

Folgenden Text und das Bild links fand ich auf
http://www.ps-solutions.de

Der Umbau von der originalen Einscheibenbremse zur Doppelscheibe ist denkbar einfach. Die passenden Original-Teile gibt es auf dem Gebrauchtteile- Markt.

Was braucht man ?

2 Scheiben SR500 (*massiv, geschlitzt*** oder gelocht)
1 Bremssattel inkl. Aufnahme SR500 (linke Seite)
1 Bremssattel inkl. Aufnahme XS650/XS1100 (**rechte Seite)
2 Stahlflexleitungen
1 Doppelhohlschraube
1 Bremsleitungs-Klemme
12 Schrauben, Aufnahme Bremsscheibe
6 Sicherungsbleche

Rechter Gabelholm und Nabe sind bei der SR500 bereits für die Aufnahme einer zweiten Bremsscheibe/ Bremssattel vorbereitet. An der Nabe einfach die schwarze Plastikabdeckung am Kranz entfernen und die neue Scheibe montieren. Entweder originale Schrauben mit Sicherungsblechen oder gleich Inbus-Schrauben (M8x20mm) mit Schraubensicherung oder Sicherungsdraht benutzen.

* Zur Bremsscheibe: oft wird davon gesprochen, daß gelochte oder geschlitzte Scheiben nicht vom TÜV eingetragen werden. Der TÜV-Norderstedt trägt alle drei Scheiben ein, der Umbau muß lediglich ordentlich gemacht sein und die Scheiben, falls gelocht, mit einem TÜV-Gutachten (z.B. Fa. Hänsle) versehen sein.

Ein Gutachten über die Doppelscheibe war nicht notwendig, eine Briefkopie hilft, aber meistens wird eine Einzelfahrt (ca. DM 80.-) angesetzt. Einfacher ist da ein TÜV-Ingenieur, dem eine Briefkopie zum Eintrag langt.

** Am rechten Gabelholm paßt der Bremssattel der XS650 oder XS1100 (alte Modelle). Hier gibt es zwei Versionen, bitte auf den Abstand der beiden Aufnahme- Bohrungen achten und vor dem (Gebraucht-)Kauf ausmessen! Es passen auch die Sättel der XJ 650 Typ 4K0.

*** Hier kann man rechts die geschlitzte Scheibe der Virago nehmen. Die Schlitze müssten halt links und rechts in die gleiche Richtung weisen wenn die Scheiben montiert sind, sonst gibts TÜV-Mecker ...
Ergo: Du darfst nicht zwei rechte (geschlitzte der Virago) oder zwei linke (geschlitzte der SR) verbauen.

Mein Tip ist die Verwendung von zwei Stahlflexleitungen, drei Leitungen benötigen den originalen Adapter unter der Gabelbrücke. Im ersten Fall kann man die Leitungen von SR500'-83 (2J4) und SR500'84- (48T) kombinieren, für die Variante mit drei Leitungen gibt es bereits fertige Kits. Bei zwei Leitungen braut man am Hauptbremszylinder noch eine Doppelhohlschraube, bei dieser Gelegenheit kann man dann auch gleich passende Alu-Hohlschrauben für die Bremssättel kaufen.

Wer an dieser Stelle an gebrauchte Original-Leitungen denkt, der sollte ganz schnell seine Finger von der Bremsanlage nehmen.

Zum Schluß noch hilfreiche Adressen:

TÜV Norderstedt
Tel: 040 - 5290010 (Zentrale)
Tel: 040 - 529001186 (Herr Dobenecker, techn. Leitung)

Fa. Hänsle, 77955 Ettenheim (Bremsscheiben lochen)
Tel: 07822 - 9345

Weitere Tips zur Doppelscheibenanlage aus dem Forum:

FPG:
ein verbindungsstück für zweiteilige bremsleitungen (z.B. original SR) kann per doppelanschlussschraube auch zum verteiler umfunktioniert werden (mehr als eine leitung am lenker muss nicht sein). der verbindungsschlauch zwischen den sätteln ist auch eine elegante lösung, es können sich aber im bogen leicht luftbläschen festsetzen (= schwer zu entlüften).
aalso, ich hab den verteiler rausgeschmissen, zwei lucas-leitungen mit abe auf die sättel, wovon der eine aus der xs400 stammt. natürlich aus dem baujahr der sr..... ach ja, beim teilehändler hat mich der sattel 20 DM gekostet.... die sättel waren bei den meisten yamaha-mopeds dieser epoche verbaut, man sollte mal zum teilehändler dackeln....

Dieselross:
Beim Umbau auf Doppelscheibe sind die Geschlitzten Scheiben nicht verwendbar.
Die Laufrichtung ist bei den alten ungeschlitzten Scheiben wohl egal, aber wenn man ne Doppelscheibenanlage mit "falsch" herum laufender rechter Bremsscheibe montiert, sieht es nicht nur Scheiße aus , es fällt auch bei jedem Tüv oder bei jeder Kontrolle auf, das da was nicht stimmt. Eintragen geht mit den geschlitzten Scheiben auch nicht, weil eine ja dann laufrichtungsverkehrt montiert werden muß.

methusalm:
1. sr mit einer stahlflexbremsleitung ausgerüstet bremst brachial.
2. 2 bremsleitungen oben am behälter trägt dir vermutlich der TÜV nicht ein.
3. bei doppelscheibe verlangt der TÜV die scheiben
der sr 500, 2j4. ohne schlitze. gutachten gibts bei jamaha und die verlangen sogar den umbau des alten behälter`s, solltest du eine 48t haben!!!
4. wenn geld schon knapp dann stahlflexleitung zulegen. du brauchst nämlich den 2.ten bremssattel einer alten xs 650 und der kostet richtig geld!!!

JoeBar:
Es muss die evtl. vorhandene 48T-Scheibe nicht entfernt werden. Man muss nur eine passende rechte geschlitzte Scheibe finden.
Passende geschlitzte rechte Scheiben stammen entweder von der Virago535 der ersten Serie, oder von der XJ 750 Seca. Da gibt's dann auch vom Tüv keinen Mecker...
Wobei die Viragoscheibe schon neuwertig sein sollte, da dieses Ding kleinere Bremsklötze hat. Wenn sie also schon leicht eingefahren ist, muss sich der neue Belag erst anpassen. Die Seca-Scheibe passt auch, wenn sie schon benutzt wurde, da die Beläge einen vergleichbar grossen Teil der Scheibe benutzen...

fpg:
wenn du den zweiten sattel montiert hast, solltest du aber auf jeden fall beide bremssättel mit neuen, möglichst weichen belägen versehen.... leider sind die besten auch die teuersten... orginal yammi.....

BoyRacer:
Ich hab mir 2 Scheiben von der XS 1100 besorgt, für nen Doppelscheibenumbau. Die Dinger sind in der Bucht meist als Paar für weniger Geld zu bekommen als eine einzelne für die SR. Dazu haben sie 7mm originalstärke, das sollte auf der SR ungefähr ewig halten.....
Einziger Haken:
Die Mistfiecher wiegen 3 Kilo! (natürlich jeweils eine)
Deshalb werde ich die Dinger lochen (minus ca. 250 g pro Scheibe) und unterhalb der Reibfläche noch was abdrehen (nochmal so 300g pro Scheibe weniger).
Dann wollte ich mir die Aussparungen noch grösser fräsen lassen. Wieviel das bringt, weiss ich noch nicht, aber sicher nochmal mindestens 300g auf jeder Seite.
Ich hab mir mal den Spass gemacht, auszurechnen, wie stark die Scheibe im Schwächsten Querschnitt belastet ist.
Fazit: Hoffnungslos überdimensioniert...........
Bei einer einzelnen Scheibe würde ich die Scheibe von der 1100er draufmachen, ohne viel dran rumzubasteln. Bei 2 Stück für etwas über 40 Euro ist man dann schon ein paar hunderttausend Kilometer scheibentechnisch versorgt.

luekk:
zum thema doppelscheibenumbau:
ich habe eine ds an meiner sr, gerade frisch vom tüv abgenommen.
folgendes kann ich zum thema ergänzen:
- stahlflex dringend zu empfehlen (ich habe zwei stück, länge 95cm mit
doppelhohlschraube am bremszylinder, von lucas, zusammen ca.80 euronen)
- der originale handbremszylinder von der sr 2j4 passt nach wie vor und
hat auch genügend leistung (anders als von kedo beschrieben). ein
größerer zylinder wird wahrscheinlich auch stärker sein, ist aber nicht
zwingend nötig.
- als rechten bremssattel kann man auch den bremssattel der xs400
(modell 2a2) nehmen, funktioniert bei mir und hat auch den tüv-segen.
- die bremsscheiben der frühen xs400 (modell 2a2) passen NICHT, bzw.
nicht alle (steht bei dir jedenfalls als möglichkeit drin)! ich habe
eine xs400 baujahr 78 und baujahr 80 und es sind wesentlich kleinere
scheiben montiert (das mass kann ich nachliefern).

Develey schickte mir ein Schreiben von Yamaha, das ein Gutachten für einen Doppelscheibenumbau bei der SR ablehnte. Dazu Dev:
Das war die Antwort auf meine Anfrage bei Yamaha Deutschland. Ich habe im
Forum nämlich irgendwo gelesen (ich glaube von Methusalem47), dass ein
Gutachten existieren würde.
Die Yamaha-Frau schrieb auch, dass es die übliche Antwort auf diese Anfrage
sei. Daraus schließe ich, dass sich bereits viele Leute darum bemüht haben.
-
Es handelt sich also NICHT um einen Einzelfall. -
Auch hat Matthias in Forum geschrieben, dass die SR-Gabel zwar auch in der XS650 verbaut worden ist, aber deren Rahmen komplett anders ausgelegt ist.
Der SR-Rahmen sei bei weitem nicht so stabil wie der XS-Rahmen und daher könnten bei einer Vollbremsung einer SR mit Doppelscheibe derart hohe Kräfte auf den Rahmen wirken, dass dieser bricht.
Dies untermauert die Haltung von Yamaha Deutschland, kein entsprechendes Gutachten für die SR angefertigt zu haben.
Technisch kann ich diese Aussagen über die Stabilität des Rahmens nicht
beurteilen. Allerdings ist bekannt, dass sich der SR-Rahmen in schnellen Kurven in sich verwindet. Er wurde zwar bei dem Typ48T, im Vergleich zum Vorgängermodell 2J4 an der Gabelaufnahme verstärkt. Trotzdem könnte die Stabilität für eine DBS-Anlage nicht ausreichend sein.
Ich finde, diese Überlegungen wichtig und deshalb sollten sie auch anderen
am DBS-Umbau interessierten nicht vorenthalten werden.
Vielleicht kannst du es ja für dein Bücheli gebrauchen.
Ich persönlich werde mir wahrscheinlich trotzdem eine DBS-Anlage an die SR
bauen, denn ich denke, wenn es darauf ankommt, kann ich - bis die Gabel
bricht - immer noch mehr Speed abbauen, als mit normaler Einscheibenbremse
und dadurch gegebenenfalls einen schlimmen Crash und dessen
lebensbedrohlichen Folgen vorbeugen (z. B. ein Traktor, der plötzlich auf
die Landstraße einbiegt und einen übersieht - so ist mein ehemaliger
Fahrlehrer nämlich gestorben).

Kannmannochbrauchen:
Ich hab mir jetzt auch mal DoppelD gegönnt und bin voll zufrieden.Spender war die XS 750.Die Bremskolben sind identisch und der Bremshebel auch.Allerdings mit der Originalen 14mm Pumpe und Gummischläuchen ist da nix zu wollen,der Hebel geht locker bis zum Griff.Die 750er Pumpe ist eine 11/16 Zoll also 17,nochwas mm.Da reichen dann sogar die Gummischläuche.

LaueSR: Du kannst auch die komplette Bremsanlage der XJ 650 oder XJ 600 nehmen. Da ist dann die passende Pumpe für Doppelscheibe gleich dabei. Ist auch etwas kleiner von der Bauart des Behälters her.Passt wie gesagt Plug and Play. Sogar die Verschraubungen für den Verteiler sind schon an der unteren Gabelbrücke der SR.
Bei der (neueren) XS650 ist (nur) der Schlitz größer, da 7mm dicke Scheiben verbaut sind. Deswegen kann man keine XJ650 Sättel an XS650 verbauen. Für die SR500 ist das aber egal. Ansonsten sind die gleich.

Maik: Die linke Bremszange der XS650 und die der SR500 haben die selbe ET-Nummer (25810-14-00). Die rechte der XS650 hat die ET-Nummer 25810-04-00 und ist bei der 298er und der 267er Bremsscheibe gleich.
Der "ab Werk schon sone Art Adapter" besteht darin, daß die Befestigungsaugen für die Bremszangen bei den Versionen mit 267er Scheiben an den Tauchrohren der Gabel etwas tiefer angebracht sind.
Man kann daher die SR bei Verwendung der entsprechenden XS650-Gabel mit einer schön leichten 267er Doppelscheibenbremse (z.B. mit den schmalen gelochten Eckert-Scheiben) ausstatten. Bremst wie die Sau

Bremspumpe für Doppelscheibenanlage Es darf schon mindestens eine von der 2J4 sein (14mm) oder größer (5/8 Zoll ~ 16 mm); der von der 48T geht auch, ist aber recht klein.
Die XS 750,850 und 1100 haber die 14er Pumpe verbaut.
Es tuts warscheinlich auch eine andere neuere Pumpe, sie sollte nur für Doppelscheibe ausgelegt sein.
Bremspumpe = Hauptbremszylinder (HBZ).
Noch was Es gibt Hohlschrauben die gleichzeitig Druckschalter fürs Bremslicht sind.
Und hier gibt es günstige Scheiben im Satz, die passen müssten. Und Sättel:
http://www.xs650shop.de
Bremsscheibenschrauben

rei97: Die Tatsache , dass in Alu verschraubt wird, tut der Wahl einer 10.9er Qualität bei der Schraube keinen Abbruch. Damit wird die Mindestbruchkraft der Schraube beschrieben, sonst nichts. Durch die Wahl der Einschraubtiefe >2xd kann auch Alu das ertragen. Wenn man mit 20Nm anzieht, so ist beim Handanzug von 20+-4Nm auszugehen. Damit ziehst Du eine M8 8.8er schon bis an die Streckgrenze an.
Mit Adaptern ist das thermische Problem mitzuberücksichtigen. Da wird die 8.8er fliessen und beim Abkühlen die Vorspannkraft verlieren. Die 10.9er bleibt dabei noch im elastischen Bereich und bringt weiterhin ca 20kn.

fpg: bei der fzr1000 bekommen die schrauben max (!) 20nm wobei die bolzen ohne unterlegscheibe, federscheibe, federing, sprengring, profilscheibe, scheibenfeder nur mit weicher schraubensicherung gesichert werden. einerseits berufe ich mich auf yamaha-angaben, anderseits zweifel ich sie an.... das is reine statistik.... in allen handbüchern, die ich mir heute mal angeschaut habe, steht für die bremsscheibenbefestigung (alle modelle mit selben lochkreis..) 20nm.
320mm scheibe mit 4-kolben fahre ich jetz seit 2 jahren... mit m8 / 20nm ... einscheiben-lösung.... das ding ist stoppie erprobt und da hat sich nix bewegt bisher....(beim einbau habe ich eine kontrollmarkierung angebracht...)
beim renner sind es zwar "nur" 300mm mit xj650 sätteln.... aber da hat sich auch nix bewegt.

Umbau auf andere Bremse

fpg übers "warum":
eine gute bremse bremst besser.... sie lässt sich besser dosieren.... feinmotorik ist beim menschen präziser.... eine sr ist so schwer wie eine r1.... beide motorräder sollten sich also mit der gleichen bemse aus gleicher geschwindigkeit gleich gut verzögern lassen...... unabhängig von der tatsächlich erreichbaren geschwindigkeit..... das will ich mit einem bremsenumbau erreichen.... eine messbare und spürbare verbesserung....

Sven über Komplettumbauten, beispielsweise fürs Rennfahren:
Die Nabe vom SR Speichenrad ist schon die absolute Ideallösung,
es gibt nichts für diesen Zweck besser geeignetes.
Das heißt, das ganze Vorderrad kann man lassen wie es ist (es sei denn
man hätte gern ne andere Felge).
Dann kann man sich umschauen nach nem modernen Krad mit geeigneter
Bremsanlage. Wenn man schon ne gute 300er Scheibe, dann
bietet sich natürlich was an, was auch 300er Scheibe(n) hat. Ansonsten halt 310er oder 320er, das ist ja die mittlerweile gängige Größe. Zu der Gabel nimmt man auch gleich die dazugehörenden Brücken (oder andere ähnlichen Datums mit passenden Standrohrklemmungen). Die sind in der Regel "wide" genug (Standrohrabstand SR Serie 185, bei neueren Maschinen meist 200 oder noch mehr), so daß man genügend Platz hat, die Scheiben weiter rauszudistanzieren, ohne daß sie an den Tauchrohren anstehen. Und dann ist auf der Innenseite auch genug Platz für die guten Festsattelzangen.
Anpassen muß man jetzt nur noch die Sr Nabe auf die zur Gabel gehörende Achse, das geht mit den oben erwähnten Lagern (6005.2RS), einem passenden Zwischenrohr und entsprechenden Distanzbuchsen.
Ja, und die Brücken müssen noch zum SR Rahmen passend gemacht werden, da braucht's, wenn sich der vorhandene nicht anpassen läßt, halt noch den richtigen Lenkdorn.

Jochen:
FZR600-Scheiben
An meiner Ratte fahre ich im Sommer mit einer 48T 18" Speichenfelge in Verbindung mit FZR600 Bremsscheiben und Standard Bremssätteln.
Da diese Bremsscheiben nicht so nach aussen gekröpft sind wie die originalen muss zwischen Radnabe und Bremsscheibe ein Distanzring eingebaut werden. Dieser Ring hat bei mir folgende Maße:

  • Aussendurchmesser 100 mm, hier kommt es auf +/- 1 mm nicht so an, ist eher ne optische Frage.
  • Innendurchmesser 64 mm
  • Lochkreis 80 mm, 6 Löcher mit je 8,5 mm Durchmesser (8,1 mm reichen auch wenn man genau bohrt ;-)
  • Stärke 8 mm, diese kann etwas varieren, bei mir passen 8 mm optimal
  • Material bei mir: Alu aus der Schrottkiste im Geschäft.
  • Befestigungsschrauben M8 (Länge 30 mm) normale 8.8er Qualität.

Ich habe diese Bremsscheibenadapterringe aus rechteckigen Aluplatten mit der Stichsäge grob ausgesägt. Dann ein 8er Loch reingebohrt, Schraube durch. Mit der Schraube in die Drehmaschine gespannt und den äusseren Durchmesser auf 100 mm rundgedreht. Danach außen gespannt und innen die 64 mm rausgedreht.

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