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Navigation mit dem GPS
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Meine letzte Sahara-Reise funktionierte mit GPS-Unterstützung ausgesprochen gut - auch wenn wir uns manchmal gewünscht hätten, unsere Position direkt auf der Karte zu sehen. Daher haben wir uns fürs nächste Mal für ein Moving Map System entschieden. Ich habe eine Touratech QUO VADIS-Lizenz erworben (PC), und Martin eine für Pathaway (Palm). Am PC werden die Daten vorbereitet (Karten können selbst gescannt und kalibriert werden, oder man verwendet Daten von einer Landkarten-CD), und dann die gewünschten Kartenausschnitte zu Pathaway auf dem Palm übertragen. Unterwegs haben wir 2 Palm/GPS Komplettsysteme dabei, so dass wir bei Ausfall eines Systems Ersatz haben. Mit verbundenem GPS-Empfänger kann man sich dann seine aktuelle Position auf der Karte am Palm anzeigen lassen. Das funktioniert auch während der Fahrt gut. Natürlich lassen sich so auch Routen, Tracks und Wegpunkte unterwegs sichern und komfortabel verwalten. Auf einen 1GB Memory Stick passt beispielsweise ganz Österreich in Auflösung 1:50.000 und die Generalkarte 1:200.000 noch obendrauf :-) Das System ist nicht
als klassisches "Navigationssystem" gedacht, wo man an jeder
Kreuzung einen Hinweis zum richtigen Abbiegen sieht/hört, oder das
selbständig Routen berechnet. Oder wir basteln uns daheim auf der Karte eine Wunschroute zusammen und lassen uns diese dann während der Fahrt anzeigen ... *** Hier eine gute Seite zum Thema GPS: http://home.wtal.de/noegs/ Die deutsche Version
von Pathaway findet ihr übrigens auch auf den QuoVadis-Seiten Hardware für GPS und Handhelds sind das Thema von palmrouter.de - dort gibt es eine interaktive GPS-Beratung Es gibt im Netz auch einiges an Gratis-Software für Palm-PDAs und GPS, zB Cetus (Online-Anzeige, Tracklogging) und OnMyWay (Wegpunktverwaltung). Zu diesen Themen gibts
auch noch einen seeehr empfehlenswerten Link auf die Seiten von Michael: Und zu guter Letzt
ein Hinweis auf Carlos GPS-Seiten:
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System Garmin + Clie
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Angefangen habe ich mit einem Sony Clie 675T mit Anbindung an meinen Alten Garmin GPS12. Da waren einige Kunstgriffe notwendig, die ich hier beschrieben habe: http://motorang.com/clie-garmin.pdf Dazu habe ich ein nettes E-Mail bekommen, das ich Euch nicht vorenthalten mag:
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Martins System: 625er Garmin II+ Autokompass |
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Mein System: 675er Garmin GPS12 hier auf dem Tank der Tenere |
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Aktuell: Sony Clie TH-55 und Fortuna Slim GPS-Maus |
Nachdem mein 675er bei einem Unfall zerstört wurde, ist ein Sony Clie TH-55 als Nachfolger ins Haus gekommen, und als GPS-Empfänger eine Bluetooth GPS-Maus. Dafür wurde wieder ein neuer Halter gebastelt, so dass das ganze Paket problemlos am Lenker montierbar ist und in handelsübliche PDA-Taschen passt (Empfehlung: Wunderlich/Ortlieb "Media Bag"). Die Laufzeit ohne Aufladung liegt bei etwa 4 Stunden (hauptsächlich wegen der energieintensiven Bluetooth-Anbindung). Am Motorrad hängt das System daher meistens am Tropf. |
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TTQV4 und Pathaway4 |
Da die Bedienung von TTQV speziell im Kartenexport etwas gewöhnungsbedürftig ist (um nicht zu sagen: unergonomisch), hier meine bewährte Vorgehensweise beim Scannen/Kalibrieren von Papierkarten. 1) Voraussetzungen: Karte muss Gradlinien aufweisen die idealerweise gerade sind und jedenfalls beschriftet (Grad/Minuten). Und zwar in einem relativ engen Raster so dass man in einem Scanausschnitt zumindest 4 definierte Punkte, etwa in den Ecken, hat. 2) Scannen - ich hab nur einen A4-Scanner, der wird am besten in der Mitte des Zimmers auf den Boden gestellt, Deckel runter, dann kann man mit größeren Karten am besten arbeiten. Dann werden sinnvolle Scanausschnitte (DINA4 oder kleiner) mit Bleistift als Raster auf der Karte aufgetragen, und die Felder der Reihe nach abgescannt - idealerweise nummeriert man sich diese Felder und trägt sich das in einer kleinen Übersicht ein. Als Auflösung genügt 200 DPI für die spätere Nutzung am Palm 3) Nachbearbeiten: Bilddatei drehen so dass Norden oben ist, und die nicht benötigten Ränder abgeschneiden - ich verwende dazu die Freeware Irfanview (Version 4 oder höher). 4) TTQV4 öffnen, Kartenexplorer öffnen, eventuell neue Karten-Datenbank anlegen, und dort unter "Karten" rechtsklicken und "neue Karte importieren" wählen. 5) Kalibrierdialog öffnet sich. Bei derart kleinen Ausschnitten reicht üblicherweise 2x2 Punkte Kalibrierung, also wird diese gewählt. Maßstab eintragen (wird leider nicht von voriger Kalibrierung behalten). Als Datum wenn man nix weiss WGS84 wählen, ansonsten funktioniert für das Gebiet der ehemaligen K&K-Monarchie das Datum "Hermannskogel" meist ganz gut (Österreich, Slowenien, Kroatien etc). 6) Kalibrierungspunkte P1, P3, P7, P9 im Dialog wählen und in der Karte anklicken. Diese müssen jeweils auf denselben Längen/Breitengraden liegen. Wenn man die unteren Punikte P7 - P9 nicht dargestellt bekommt muss man zoomen (Mausrad) und mit den Bildlaufleisten hinnavigieren ... ein ärgerlicher Darstellungsfehler in TTQV ... Mit der ESC-Taste kommt man zurück in den Kalibrierdialog ohne den Punkt neu zu setzen. 7) Koordinaten eingeben: Der beschissenste Vorgang - TTQV macht hier einige Vorgaben (vorausgefüllte Nullen in Koordinatenfeldern) die oft mehr hindern als nützen, zudem lassen sich die Eingaben nicht mit der Maus auswählen, die Einfügemarke springt irgendwo hin etc - daher hier "mein Weg" mit den wenigsten möglichen Fehlern: a) In eines der Koordinatenfelder klicken, und zwar zwischen 0 und ". b) So lange die <- Taste drücken, bis sämtliche Eingaben verschwunden sind und die Einfgemarke ganz links steht. c) Dort die Gradeingabe eintippen (für die Grade: führende Null verwenden wenn danach 0,1,2 oder 3 folgt - ohne führende Null bei 4-9). So für jedes der insgesamt 4 Koordinatenfelder verfahren. d) AutoFill produziert nur Scheisse, am besten gar nicht herumprobieren. Das gleiche gilt für die Optionen die man bei rechtsklick findet ... zum Vergessen! 8) Kalibrierung abschhließen: "Speichern" klicken. Die Karte erscheint von da ab in der Kartenauswahl, die Kalibrierung ist in einer Datei *.cal gespeichert, die im gleichen Verzeichnis wie die gleichnamige Karte liegt - beide Dateien zusammen (Bilddatei und CAL-Datei) ergebn die kalibrierte Karte in TTQV. 9) Export starten: Im Menü Datei den Befehl "Karte nach PDA-Pathaway exportieren" klicken. 10) Ausschnitt
wählen:
Klick auf "Kartenausschnitt wählen" - meist ist da schon
ein brauchbarer Ausschnitt gewählt ... sonst mit "Wählen"
neuen Ausschnitt setzen. Auch hier: zoomen mit dem Mausrad. 11) Einstellungen treffen: Meine Einstellungen für den Export (diese bleiben glücklicherweise für den nächsten Export gespeichert!) Maßstab
NEIN PDA-Einstellungen:
12) Exportieren: Das
System gibt nach dem Export eine Meldung aus, die einen nicht beunruhigen
sollte: Erstens
handelt es sich nicht um eine Warnung (auch wenn nach Windowskonvention
das gelbe Dreieck genau dieses bedeuten würde) und zweitens funktioniert
die Datei natürlich auch mit Pathaway 4 - hier hat der Programmierer
gepennt - es müsste heissen "PRC-FILE REQUIRES Pathaway 3 or
higher" ... 13) Kontrolle!
Dazu besorgt man sich das Programm "Pathaway Karten Dokumentierer"
aus dem Netz (Freeware) -> http://www.sigwx.de/geocaching/PathAway/
Im Routenfenster alle Routen auswählen, und auf das blaue Auge auswählen um diese alle in der Karte anzuzeigen.
Die Routen scheinen hier grün auf (Ränder der pathaway-Karten), über jedem Rahmen stehen die Kartendaten:
Wenn man keine passende Karte hat kann man ein weißes Rechteck abbildern (jpg), dieses mit den groben Umrissen des Landes kalibrieren, und als Unterlage verwenden.
Da sieht man gleich ganz gut wenn man falsche Koordinaten gewählt hat, weil ein Kachel fehlt oder aus der Reihe tanzt ... |
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